Medien & Kommunikationswissenschaft bietet ein Forum zur Diskussion medien- und kommunikationsbezogener Fragen sowie für Analysen der Medienentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven und für alle Medien. Medien & Kommunikationswissenschaft spiegelt damit die Trends der Forschung und der öffentlichen Diskussion um die Medien wider. Die Zeitschrift hat einen Jahresumfang von ca. 600 Seiten und enthält Aufsätze, Berichte, Dokumente, Diskussionsbeiträge, Rezensionen sowie eine Zeitschriftenlese und eine Literaturübersicht. Medien & Kommunikationswissenschaft wendet sich an Wissenschaftler, Journalisten, Medien-Organisationen, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Film-, Fernseh-, Videoproduktionsunternehmen, Verbände, Lehrer, Pressewesen, Medienpolitiker. Homepage: www.m-und-k.nomos.de
Betrachtet man die aktuelle Debatte um den Konstruktivismus in der Kommunikationswissenschaft, stehen immer wieder drei Fragen im Vordergrund: Wie genau konkretisiert sich konstruktivistisches Denken in der Kommunikations- und Medienforschung?...
Der Beitrag versucht, die Frage zu klären, welche Reflexionsangebote der gegenwärtige konstruktivistische Diskurs für die Medien- und Kommunikationswissenschaften liefern kann. Angesichts der Vielstimmigkeit dieses Diskurses muss zunächst...
In den 1990er Jahren wurden der Konstruktivismus und seine verschiedenen Varianten sowohl in der Kommunikationswissenschaft als auch in der Geschlechterforschung heftig diskutiert. Inzwischen aber scheinen konstruktivistische Positionen weitgehend...
Können theoretische Ansätze als kommunikative Konstruktionen begriffen werden? Am Beispiel des kommunikationswissenschaftlichen Ansatzes „Medienrealität“ wird gezeigt, welche Optionen sich bieten, wenn die Entwicklung theoretischer Ansätze...
In diesem Beitrag geht es darum, einige wesentliche theoretische Neuerungen des Kommunikativen Konstruktivismus zu benennen und zu zeigen, welche Vorteile es für die Kommunikations- und Medienwissenschaft bringt, dieses Konzept der Arbeit zugrunde...
This paper aims to point out some important theoretical innovations of the theory of Communicative Constructivism, and seeks to show the benefits of using this concept as a basis of the work in Communication and Media Studies. I start by reviewing...
Der „Neue Realismus“ ist mehr als ein Slogan und bietet die Möglichkeit, bisher unversöhnlich nebeneinanderstehende theoretische und methodologische Standpunkte wie Realismus und Konstruktivismus zu versöhnen. Ontologisch geschieht dies durch...
Der Beitrag zeichnet die Konturen einer kompositionistischen Medien- und Kommunikationssoziologie in den Diskussionen der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) nach. Unter Verweis auf den Begriff der Komposition bzw. des Kompositionismus wird zunächst das...
Angesichts der fortschreitenden Durchdringung aller Lebensbereiche mit digitalen Medien stellt sich die Frage, wie sich die Veränderungen der Medienumgebung in der Konstruktion sozialer Wirklichkeit niederschlagen. Ziel des Artikels ist es, einen...
Algorithmen wird heute eine ähnliche, wenn nicht sogar noch weiter reichende Macht bei der Herstellung von Öffentlichkeiten und Wirklichkeitskonstruktionen zugeschrieben als dem Journalismus. Wir beobachten in den damit verbundenen Debatten eine...
Journalismus hat seine Autorität, gültige Aussagen über die Wirklichkeit zu machen, historisch durch die Herausbildung spezifischer Formen gewonnen. Doch diese Autorität ist brüchig geworden. Um diese Entwicklung nachzuzeichnen und aktuelle...
Nach wie vor ist unklar, wie die Entgrenzung und Hybridisierung journalistischer Darstellungsformen anhand hinreichend komplexer Beobachtungsmodelle präzise beschrieben werden kann. Die konstruktivistische Mediengattungstheorie bietet hierfür...
Die Frage nach der Erfüllbarkeit der journalistischen Objektivitätsnorm ist immer wieder Anlass heftiger Debatten. Dieser Aufsatz soll dazu beitragen, die soziale Bedingtheit der Genese, Prüfung, Verbreitung und Akzeptanz von Wissen im...