Medien & Kommunikationswissenschaft bietet ein Forum zur Diskussion medien- und kommunikationsbezogener Fragen sowie für Analysen der Medienentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven und für alle Medien. Medien & Kommunikationswissenschaft spiegelt damit die Trends der Forschung und der öffentlichen Diskussion um die Medien wider. Die Zeitschrift hat einen Jahresumfang von ca. 600 Seiten und enthält Aufsätze, Berichte, Dokumente, Diskussionsbeiträge, Rezensionen sowie eine Zeitschriftenlese und eine Literaturübersicht. Medien & Kommunikationswissenschaft wendet sich an Wissenschaftler, Journalisten, Medien-Organisationen, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Film-, Fernseh-, Videoproduktionsunternehmen, Verbände, Lehrer, Pressewesen, Medienpolitiker. Homepage: www.m-und-k.nomos.de
Diese Einleitung zum Themenheft entwickelt ein normatives Konzept von Selbstbestimmung unter den Bedingungen digitaler Kommunikation, das die individuelle und die kollektive Ebene miteinander verbindet. Dazu greift die Einleitung die drei...
Digitale Autonomie, hier verstanden als das selbstbestimmte Handeln in der privaten interpersonalen digitalen Kommunikation, ist in unserem von Kommunikation durchzogenen Alltag möglicherweise ein zentraler Faktor für die psychische Gesundheit...
Die Nutzung von Social Network Sites wird in der Forschung überwiegend als wenig selbstbestimmt verstanden. Daher greift der Beitrag die Frage auf, in welchem Maße Nutzende die Kommunikation auf Facebook selbstbestimmt ausgestalten. Wir...
Online-Privatheitskompetenz wird häufig als Voraussetzung für informationelle Selbstbestimmung angesehen. Eine entsprechende Förderung wird damit oftmals als potenzielle Lösung für Datenschutzprobleme im Internet diskutiert. Bisher wurde...
Transformative Bearbeitungen von bestehenden Medienprodukten (Bildern, Büchern, Serien, Filmen etc.) sind zuhauf im Netz zu finden. Ihre Zirkulation in diversen Plattform- und Netzwerköffentlichkeiten bringt jedoch urheberrechtliche Spannungen und...
Im theoretischen Beitrag wird der Begriff der kollektiven Autonomie im ersten Schritt aus der Philosophie als Nachbardisziplin nachgezeichnet und nach den damit verbundenen normativen Ansprüchen gefragt. Zweitens werden Überlegungen zur...
Die Diversifikation politischer Informationsangebote wird vielfach als Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die kollektive demokratische Selbstbestimmung betrachtet. Angebote, die Nachrichten automatisiert und basierend auf dem...
Spätestens seit der Wahl Donald Trumps zum US-amerikanischen Präsidenten haben sogenannte „Fake News“ für eine lebhafte wissenschaftliche Debatte gesorgt. Im Mittelpunkt steht dabei unter anderem die potenzielle Gefahr für die kollektive...
Der Beitrag fokussiert auf die Rahmenbedingungen und Mechanismen, die die kollektive Selbstbestimmung politisch marginalisierter Akteure in autoritären Kontexten prägen. Auf der Grundlage des Agenda-Building-Ansatzes analysieren wir, wie es...