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Edited Book No access

Ethik und Öffentliches Wirtschaftsrecht

Editors:
Publisher:
 2025

Summary

The fundamental question of what effects moral principles should have in the legal system pervades many different areas of economic regulation. This conference volume is dedicated to controversial ethical issues of state economic regulation, such as the protection of personal data in the digital economy, ethical motives for the regulation of digital business models at EU level, distribution issues in the healthcare system and the use of artificial intelligence in healthcare, the principle of subsidiarity in the economic activity of municipalities, hate speech in social media, ethical aspects of commercial law and corporate social responsibility.With contributions byProf. Dr. Chen-Jung Chan | Prof. Dr. Jörg Ennuschat | Johannes Fritsch | Prof. Dr. Chien-Liang Lee | Prof. Dr. Yuh-May Lin | Prof. Dr. Karl Stöger, LL.M. | Prof. Dr. Stefan Storr | Dr. Matthias Zußner

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2025
ISBN-Print
978-3-7560-3363-8
ISBN-Online
978-3-7489-6326-4
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Schriften zum Öffentlichen Wirtschaftsrecht
Volume
25
Language
German
Pages
187
Product type
Edited Book

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 6
  2. Chien-Liang Lee
      1. 1. Beantwortung der Frage: Was ist Datensouveränität? No access
      2. 2. Problemhintergrund: Paradigmenwechsel der Marktwirtschaft im digitalen Zeitalter No access
      1. 1. Begriffe No access
      2. 2. Juristische normative Einordnung No access
      1. 1. Staat als Subjekt der Datensouveränität No access
        1. a) Schutz der personenbezogenen Daten No access
        2. b) Schutz der nicht personenbezogenen Daten No access
      2. 3. Verflochtene Beziehung zwischen informationeller Selbstbestimmung, Datensouveränität und Dateneigentum No access
      1. 1. Interaktionsmodell der digitalen Plattformen und Schutzkonzepte No access
      2. 2. Marktordnung der Datenwirtschaft und Gewährleistungsverantwortung des Staates No access
      3. 3. Privatisierung der Datenverarbeitung und Datensouveränität No access
        1. a) Datenschutz und Datenmarkt No access
        2. b) Datenzugang und Datennutz No access
        3. c) Plattformregulierung No access
        1. a) Ausgangslage: Recht und Ethik No access
          1. (a) Digitale Ethik im Allgemeinen No access
          2. (b) Digitale Ethik im Besonderen bezüglich der Datenwirtschaft No access
          1. (a) Digital Ethics by Process No access
          2. (b) Digital Ethics by Design No access
        1. a) Vertrauen in das Recht und Ethik No access
        2. b) Ethische KI mehr als rechtmäßige KI No access
        3. c) Recht als Öffnungstür für die unternehmerische digitale Ethik No access
    1. VI. Exkurs: Sonderweg Taiwans – Ethik im Gewand des Rechts? No access
      1. 1. Datensouveränität als Leitbegriff für das Datenwirtschaftsrecht No access
      2. 2. Aufgabe des öffentlichen Wirtschaftsrechts im digitalen Zeitalter No access
  3. Matthias Zußner
    1. I. Einleitung No access
      1. A. Unterschied zwischen Recht und Moral, Rechtswissenschaft und Ethik No access
      2. B. Gemeinsamkeiten in der Betrachtungsweise des Gegenstands No access
      3. C. Zur Möglichkeit einer „ethischen“ Betrachtung des Rechts No access
      4. D. Wert einer ethischen Betrachtung des Digitalrechts No access
        1. 1. Herausforderung und möglicher Ansatzpunkt einer Systembildung No access
          1. a) Schaffung zentraler Elemente einer sekundärrechtlichen Digitalverkehrsfreiheit No access
          2. b) Vertiefung und Weiterentwicklung post-Lissabon No access
        1. 1. Diskurs über zentrale Werte No access
        2. 2. Diskurs über Autonomie und Heteronomie No access
        3. 3. Diskurs über Autonomie und Verantwortung No access
        4. 4. Ertrag einer ethischen Reflexion des Systems des EU-Digitalrechts No access
      1. A. Widersprüche (?) zwischen rechtsnormativen Vorgaben unterschiedlicher Stufe No access
      2. B. Wertungsprobleme im Rahmen der Rechtsanwendung No access
    2. IV. Zusammenfassung No access
  4. Karl Stöger
    1. 1. Die Bedeutung der (Medizin-)Ethik für wirtschaftsrechtliche Aspekte im Gesundheitswesen No access
    2. 2. Staatliche Bereitstellungspflichten im Gesundheitswesen No access
    3. 3. Gewinnbeschränkungen im Gesundheitswesen: Preisregelungen und andere Instrumente des öffentlichen Wirtschaftsrechts im Mittelpunkt No access
    4. 4. Jenseits des öffentlichen Wirtschaftsrechts: Fragen der Beschränkung des Zugangs zu Leistungen No access
    5. 5. Fazit: Ethische Forderungen und rechtliche Ausgestaltungen No access
  5. Yuh-May Lin
    1. I. Einleitung No access
      1. 1. Die Innovation der KI-Technologie im Gesundheitswesen No access
      2. 2. Die Anwendung der generativen KI im Gesundheitswesen No access
        1. (1) Fragen bezüglich Datenschutzes und Datenqualität No access
        2. (2) Algorithmisches Bias und Diskriminierung No access
        3. (3) Die Risiken der Anwendung der Generativen KI im Gesundheitswesen No access
      1. 1. Vier Prinzipien in der Medizinethik No access
      2. 2. Ethische Grundsätze nach den Leitlinien der vertrauenswürdigen KI No access
      3. 3. WHO-Ethik und Governance für KI im Gesundheitswesen No access
      4. 4. Prinzipien nach dem Entwurf des taiwanesischen KI-Grundgesetzes No access
      1. 1. Anpassung der ethischen Grundsätze für die Entwicklung der KI No access
      2. 2. Novellierung des Datenschutzgesetzes No access
      3. 3. Aufruf zum Erlass eines Gesetzes zur Datengovernance No access
      4. 4. Grenze der Anwendung der Generativen KI im Gesundheitswesen No access
    2. V. Fazit No access
  6. Stefan Storr
    1. I. Das öffentliche Unternehmen als Instrument des Staates No access
    2. II. Zur Stellung öffentlicher Unternehmen in der Privatwirtschaft No access
    3. III. Unzureichende Regelungen öffentlicher Unternehmen No access
      1. 1. Subsidiarität nach der Quadragesimo Anno Papst Pius XI. vom 15. 5. 1931 No access
      2. 2 . Unterordnung und Überordnung No access
      3. 3. Kleinere und größere Gemeinwesen im vertikalen Verhältnis No access
      4. 4. Kleinere und größere Gemeinwesen im horizontalen Verhältnis No access
      5. 5. „mit eigenen Kräften… zum guten Ende führen“, „Angelegenheiten von untergeordneter Bedeutung“ No access
    4. V. Öffentliche Unternehmen in der grundrechtsgeprägten Freiheitsordnung No access
    5. VI. Öffentliche Unternehmen in der Gleichheitsdogmatik No access
    6. VII. Subsidiarität durch Vorbildwirkung No access
    7. VIII. Offenlegung von Einkünften und Beschränkung von Managergehältern No access
    8. IX. Zusammenfassung No access
  7. Johannes Fritsch
    1. A. Die Verbreitung von „Hate Speech“ in den sozialen Netzwerken aus ethischer Perspektive No access
    2. B. Die Verbreitung von „Hate Speech“ in den sozialen Netzwerken aus rechtlicher Perspektive No access
      1. I. Anwendungsbereich: Anbieter sehr großer Online-Plattformen i.S.d. Art. 33 DSA No access
      2. II. Ermittlung, Analyse und Bewertung systemischer Risiken, Art. 34 DSA No access
      3. III. Minderung systemischer Risiken, Art. 35 DSA No access
      1. I. Eröffnung der Schutzbereiche von Unionsgrundrechten der Nutzer No access
      2. II. Feststellung von Grundrechtseingriffen No access
          1. a) Gesetzgebungszuständigkeit der Europäischen Union nach Art. 114 Abs. 1 S. 2 AEUV? No access
          2. b) Hinreichende Bestimmtheit der Art. 34 und 35 DSA? No access
          1. a) Schutzpflicht des Unionsgesetzgebers zugunsten des gesellschaftlichen Meinungsbildungsprozesses aus Art. 11 Abs. 1 GRC? No access
          2. b) Gegenargument: Schutzrichtung der Meinungsfreiheit aus Art. 11 Abs. 1 GRC No access
          3. c) Gegenargument: Leitbild des pluralistischen und offenen Diskurses No access
          1. a) Minderung des Grundrechtsschutzes der Nutzer sozialer Netzwerke No access
          2. b) Vorzensur nutzergenerierter Beiträge No access
    3. E. Fazit No access
  8. Jörg Ennuschat
    1. A. Einleitung No access
      1. I. Ethik und Moral No access
      2. II. Sittengesetz, gute Sitten, (Un-)Sittlichkeit als Rechtsbegriffe des Verfassungs- und Gewerberechts No access
        1. 1. Unethische, unmoralische oder unsittliche Tätigkeiten als Gewerbe? No access
        2. 2. Grundrechtsschutz für unethische, unmoralische oder unsittliche Tätigkeiten No access
        1. 1. Unsittlichkeit als ausdrücklicher Unterfall der Unzuverlässigkeit No access
        2. 2. Sittenwidrigkeit als ungeschriebener Unterfall der Unzuverlässigkeit No access
      1. III. Sittenwidrigkeit als eigenständiger Versagungsgrund, § 33a Abs. 2 Nr. 2 GewO No access
      2. IV. Öffentliche Ordnung: ebenfalls Einfallstor für Ethik, Moral und Sitte in das Gewerberecht No access
      3. V. Verzicht auf das Merkmal der Unsittlichkeit in den meisten der neuen Gaststättengesetze der Länder No access
      1. I. Ethik, Moral und gute Sitten als ungeschriebener Mindeststandard gewerblicher Tätigkeit No access
      2. II. Gesetzgeberische Fixierung und ggf. Erhöhung des ethischen, moralischen oder sittlichen Mindeststandards für gewerbliche Tätigkeiten No access
      3. III. Gewerberechtliche Instrumente zur individuellen Erhöhung berufsethischer Standards No access
      4. IV. Autonome Erhöhung der eigenen berufsethischen Standards (z.B. CSR, freiwillige Zertifizierungen oder Selbstverpflichtungen) No access
      1. I. Inhaltlicher Ausgangspunkt der Rechtsprechung: „die dem geschichtlichen Wandel unterworfenen sozialethischen Wertvorstellungen, die in der Rechtsgemeinschaft als maßgebliche Ordnungsvoraussetzungen anerkannt sind“ No access
      2. I. Heranziehung (rechts-)tatsächlicher Umstände No access
      3. II. Heranziehung des grundgesetzlichen Menschenbildes und der Menschenwürde No access
      4. III. Konsequenz: Unwerturteil der Sittenwidrigkeit/Unsittlichkeit nur im Falle der Eindeutigkeit No access
      1. I. VG Hamburg, Beschluss vom 6.2.2009 – 8 E 3301/08: kein Gewerbe, da sozial unwertig No access
      2. II. Neue Wertungen infolge des Urteils des BVerfG vom 26.2.2020 (BVerfGE 153, 182): Gewerbe (+) No access
    2. G. Fazit und Ausblick No access
  9. Chen-Jung Chan
    1. A. Einleitung No access
      1. I. Idee der sozialen Verantwortung von Unternehmen (CSR) No access
        1. 1. Internationale Leitsätze und nationale Rechtsrahmen No access
        2. 2. Ansatz der Unternehmensethik No access
      1. I. Vereinbarkeit von CSR und Zielen der staatlichen Regulierung privatwirtschaftlicher Tätigkeit No access
        1. 1. Regulierungsinstrumente im Überblick No access
        2. 2. Unternehmerische Ethikkodizes als regulatorische Normen des Staates No access
          1. a) Transparenz und Berichterstattung No access
          2. b) Zertifikat und Siegel No access
    2. D. Fazit und Ausblick: Von rechtmäßigen zu ethikkonformen Unternehmen No access

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