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Vom Wettbewerbsrecht zur Ordnungspolitik

Art. 86 Abs. 2 EGV
Authors:
Publisher:
 23.07.2008


Bibliographic data

Copyright year
2008
Publication date
23.07.2008
ISBN-Print
978-3-8329-3674-7
ISBN-Online
978-3-8452-0990-6
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Schriftenreihe Europäisches Recht, Politik und Wirtschaft
Volume
342
Language
German
Pages
408
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 2 - 14
  2. Abkürzungen No access Pages 15 - 18
  3. Einleitung No access Pages 19 - 30
        1. Der konstitutive Gehalt des Art. 86 Abs. 1 EGV hinsichtlich der Umgehung staatsgerichteter Vertragsvorschriften No access
        2. Der konstitutive Gehalt des Art. 86 Abs. 1 EGV hinsichtlich der Umgehung unternehmensgerichteter Vertragsvorschriften No access
        1. Die einheitliche Funktion von Art. 86 EGV im Modell No access
        2. Die einheitliche Funktion von Art. 86 EGV in Rechtsprechung und Literatur No access
        1. Die Entkopplung der Funktionen im Modell No access
        2. Die Entkopplung der Funktionen in Rechtsprechung und Literatur No access
        1. Systematische Konflikte mit anderen staatsgerichteten Befreiungsvorschriften als Folge der funktionalen Entkopplung von Art. 86 Abs. 1 und Abs. 2 EGV No access
        2. Erreichen des Befreiungszwecks unter gewandelten tatsächlichen Bedingungen No access
        3. Zuweisung einer eigenständigen Funktion an gemeinwirtschaftliche Dienstleistungen durch Art. 16 EGV No access
        4. Rezeption der eigenständigen Bedeutung gemeinwirtschaftlicher Dienstleistungen in der Transparenzrichtlinie No access
        5. Zusammenfassung No access
      1. Schutz betrauter Unternehmen vor dem Gemeinschaftsrecht No access Pages 63 - 66
      2. Schutz betrauter Unternehmen gegen mitgliedstaatliche Liberalisierung No access Pages 66 - 69
      3. Individueller Anspruch auf Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen No access Pages 69 - 71
      4. Zusammenfassung No access Pages 71 - 72
          1. Potenzielle Marktfähigkeit als Abgrenzung zwischen Unternehmen und hoheitlicher Betätigung No access
          2. Folgen der Schwäche der Definition wirtschaftlicher Tätigkeit No access
          3. Das Fallrecht des Gerichtshofs No access
            1. Sozialer Zweck, Finanzierung und Versicherungspflicht als Ausschlusskriterien: Die Urteile „Poucet und Pistre“ und „FFSA/Ministère“ No access
            2. Wirtschaftliche Tätigkeit trotz Versicherungspflicht: Die Urteile zu niederländischen Rentenversicherungen No access
            3. Vermischung des Unternehmensbegriffs mit den Voraussetzungen von Art. 86 Abs. 2 EGV: Die Urteile „Cisal“ und „AOK“ No access
            4. Bewertung No access
          1. Die Notwendigkeit einer kongruenten Auslegung von Dienstleistungs- und Unternehmensbegriff No access
          2. Rechtsprechung zum Dienstleistungsbegriff No access
          3. Möglichkeiten einer Harmonisierung der beiden Begriffe No access
        1. Folgen für den Anwendungsbereich und die Auslegung von Art. 86 Abs. 2 EGV No access
        1. Das Regel-Ausnahme-Verhältnis in Art. 86 Abs. 2 EGV als Auslegungsmaßstab No access
          1. Die Transparenzfunktion No access
          2. Die Überwindung des unternehmerischen Eigeninteresses als Indiz besonderer Staatsnähe No access
        2. Eigener Ansatz: Betrauung als Abgrenzung zum Anwendungsbereich sonstiger Ausnahmevorschriften im Vertrag No access
          1. Betrauung als Leistungspflicht No access
            1. Der Unterschied zwischen Leistungs- und Betriebspflicht No access
              1. Betriebspflichten im Energiewirtschaftsgesetz 1935 No access
              2. Betriebspflichten im Telekommunikationsgesetz No access
            2. Verbindung von Leistungs- und Betriebspflicht als Abgrenzung zur allgemeinen Regulierung No access
            3. Defizite der Betriebspflicht als Abgrenzungskriterium No access
          1. Hoheitliche Betrauung, individuelle Betrauung und hoheitlich-individuelle Betrauung No access
          2. Die Relativierung der formellen Betrauungsvoraussetzungen No access
            1. Die fehlende europarechtliche Definition öffentlich-rechtlicher Handlungsformen No access
              1. Hoheitliche und individuelle Beauftragung als hinreichende Unterscheidungskriterien No access
              2. Individuelle Beauftragung als notwendiges Unterscheidungskriterium No access
              3. Hoheitliche Beauftragung als notwendiges Unterscheidungskriterium No access
            2. Zusammenfassung No access
          1. Allgemeine Aufgabenbeschreibungen von öffentlichen Unternehmen und Behörden No access
          2. Der Bedeutungsverlust der Betrauung in der jüngeren Rechtsprechung No access
            1. Der Wandel des gemeinwirtschaftlichen Sektors und die Betrauung No access
            2. Die systematische Funktion der Betrauung No access
        3. Bestimmte Leistungsbedingungen als Teil der Betrauung No access
        4. Zusammenfassung No access
      1. Der verbleibende Anwendungsbereich für Art. 86 Abs. 2 EGV nach der Tatbestandslösung im Beihilferecht No access Pages 162 - 164
      1. Die Normativität nicht textbasierter Sinnzuschreibungen No access Pages 165 - 169
      2. Die Frage nach der Kompetenzgrenze zwischen Recht und Politik No access Pages 169 - 173
      1. Der Begriff der Dienstleistung No access Pages 173 - 174
        1. Entscheidungspraxis des Europäischen Gerichtshofs No access
          1. Rückgriff auf mitgliedstaatliche Konzeptionen No access
            1. Beschränkung auf wirtschaftspolitische Ziele No access
            2. Materielle Bedeutungslosigkeit des Merkmals „wirtschaftlich“ No access
          2. Das allgemeine Interesse No access
            1. Allgemeine Interessen im EG-Vertrag No access
            2. Wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Rechtfertigungen No access
            3. Spezialität der Ausnahmevorschriften zu den Grundfreiheiten No access
            4. Art. 86 Abs. 2 EGV als „Superausnahme“ für Betrauungen No access
            5. Der Grund für die Privilegierung der Betrauung No access
            6. Ausschluss gemeinschaftsrechtswidriger Ziele No access
          3. Zusammenfassung No access
          1. Beschränkung auf von der Wirtschaft nachgefragte Dienstleistungen No access
          2. Empirische Definitionen des Begriffs der Allgemeinheit No access
          3. Rückgriff auf wirtschaftswissenschaftliche Theorien des Marktversagens No access
            1. Traditionalistischer Ansatz No access
            2. Nachfrageorientierter Ansatz No access
            3. Individualistische und interventionistische Gemeinwohlkonzepte No access
            4. Verrechtlichung von Gemeinwohlkonzepten in Art. 86 Abs. 2 EGV No access
            5. Verfügbarkeit gemeinwirtschaftlicher Leistungen jenseits des herkömmlichen oder des am Markt zugänglichen Angebots No access
          4. Umschreibung anhand bestimmter Strukturmerkmale No access
          5. Zusammenfassung No access
      2. Kompetenzrechtliche Folgen No access Pages 229 - 232
        1. Konkretisierung durch die Betrauung mit einer besonderen Aufgabe No access
        2. Berücksichtigung allgemeiner Regulierungslasten No access
        3. Unterscheidung zwischen Leistungsbedingungen und Finanzierung No access
      1. Geeignetheit No access Pages 239 - 240
        1. Verhinderung aus Sicht der Unternehmen oder der Mitgliedstaaten No access
        2. Keine Überprüfung der Erforderlichkeit der Betrauung No access
        3. Der Prognosecharakter der Erforderlichkeitsprüfung No access
            1. Gemeinschaftsrechtskonforme oder weniger gemeinschaftsrechtswidrige Mittel No access
            2. Vergleichskriterien für die Intensität eines Gemeinschaftsrechtsverstoßes No access
            3. Bestimmung der Eingriffsintensität nach gemeinschaftsrechtlichen Maßstäben No access
          1. Die gleiche Eignung alternativer Mittel No access
          1. Ausfall des Marktes als Preisermittlungsmechanismus No access
          2. Notwendig ungenaue Definition der besonderen Aufgabe No access
          3. Fehlende objektive Kriterien für die Feststellung von Quersubventionierungen No access
          4. Einbeziehung der Transaktionskosten No access
          1. Kein Verweis auf staatliche Direktfinanzierung No access
          2. Verhältnis von Ausschließlichkeitsrechten zu Universaldienstfonds No access
          3. Fehlende rechtliche Kriterien für eine abstrakte Reihung der Mittel No access
        4. Relevanz des Liberalisierungsstands in anderen Mitgliedstaaten No access
          1. Urteile ohne Prüfung milderer Mittel No access
            1. Die Urteile zu den Energiemonopolen No access
            2. Abhängigkeit der Erforderlichkeitsprüfung von rechtlicher Konkretisierung No access
        5. Zusammenfassung und kompetenzrechtliche Folgen No access
      1. Kompetenzrechtliche Ausgangslage No access Pages 283 - 286
        1. Beeinträchtigung des Handels im Hinblick auf bestimmte Produkte oder insgesamt No access
        2. Prognose über die Entwicklung des Handelsverkehrs No access
        3. Das Interesse der Gemeinschaft als Maßstab No access
        4. Die Ausfüllungskompetenz der Kommission No access
        1. Die ältere Rechtsprechung No access
        2. Die Energiemonopol-Urteile No access
        1. Die Kommissionskompetenz im Hinblick auf Art. 86 Abs. 2 S. 1 EGV No access
        2. Die Kommissionskompetenz im Hinblick auf Art. 86 Abs. 2 S. 2 EGV und die Folgen für die Bedeutung dieser Vorschrift No access
        3. Zusammenfassung No access
      1. Art. 86 Abs. 3 EGV in der neueren Gemeinschaftspraxis No access Pages 310 - 312
      1. Das materiellrechtliche Regel-Ausnahme-Verhältnis No access Pages 312 - 317
        1. Der Kompetenzkonflikt in Art. 86 Abs. 2 EGV No access
        2. Mögliche Regel-Ausnahme-Verhältnisse No access
        3. Art. 86 Abs. 2 EGV als Souveränitätsraum für die Mitgliedstaaten No access
          1. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk No access
          2. Sozialpolitik No access
          3. Bewertung No access
        4. Das Subsidiaritätsprinzip als Rechtsanwendungsschranke No access
        5. Die Gefahr des Auseinanderbrechens der EU No access
    1. Zusammenfassung No access Pages 331 - 332
      1. Entstehungsgeschichte No access Pages 333 - 336
        1. Die Figur des service public constitutionel in Frankreich No access
        2. Die Debatte in Deutschland No access
        1. Der Irrtum über die Einfachheit der funktionalen Auslegung No access
          1. Ursachen des Bedeutungszuwachses von Art. 86 Abs. 2 EGV No access
          2. Der politische Charakter der Abwägung zwischen Wettbewerbs- und Binnenmarktrecht und allgemeinem Interesse No access
      2. Zusammenfassung No access Pages 352 - 352
      1. Das institutionelle Vakuum auf Gemeinschaftsebene No access Pages 352 - 354
      2. Der Dialog zwischen Mitgliedstaaten und Gemeinschaft im Rahmen von Art. 86 Abs. 2 EGV No access Pages 354 - 357
      3. Art. 86 Abs. 2 EGV als Rechtmäßigkeitsmaßstab für Sekundärrecht No access Pages 357 - 359
      1. Primärrechtliche Lösung No access Pages 359 - 360
        1. Sekundärrechtliche Regelungen des Zielkonflikts in Art. 86 Abs. 2 EGV No access
          1. Gestaltungsanspruch der Gemeinschaft für die Daseinsvorsorge No access
          2. Der Einwand der fehlenden Gemeinschaftskompetenz No access
        2. Art. 95 EGV als Kompetenzgrundlage für Regelungen im Bereich der Dienstleistungen von allgemeinem Interesse No access
        3. Keine Beschränkung der Rechtsetzungskompetenz durch Art. 86 Abs. 2 EGV No access
          1. Das Subsidiaritätsprinzip als Rechtsetzungsschranke No access
            1. Art. III-6 des Konventsentwurfs No access
            2. Art. III-122 des Verfassungsentwurfs der Regierungskonferenz und Art. 14 des Reformvertrags No access
          1. Die notwendige Verknüpfung von Aufgabendefinition und Finanzierungsverantwortung No access
          2. Plädoyer für eine gegenständliche Abgrenzung der Kompetenzen No access
  4. Stichwortverzeichnis No access Pages 391 - 392
  5. Literaturverzeichnis No access Pages 393 - 408

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