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Das Verbot unwahrer Angaben

Eine Untersuchung des § 5 I 2, 1. Alt. UWG
Authors:
Publisher:
 2016


Bibliographic data

Copyright year
2016
ISBN-Print
978-3-8487-2990-6
ISBN-Online
978-3-8452-7373-0
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik
Volume
284
Language
German
Pages
274
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 18
  2. Einführung No access Pages 19 - 23
      1. Tiefgreifende wirtschaftliche und politische Veränderungen No access
      2. Die Entscheidung Apollinarisbrunnen des Reichsgerichts No access
      3. Das Gesetz zum Schutz der Warenbezeichnungen No access
      4. Das UWG 1896 und die Aufgabe der Apollinarisbrunnen-Rechtsprechung No access
    1. Systemwechsel durch das UWG 1909 und Überregulierung des Irreführungsschutzes No access
    2. Das Gutachten von Ulmer und der beginnende Einfluss des europäischen Lauterkeitsrechts No access
    3. Weitgehende Liberalisierung und UWG-Reform 2004 No access
    4. Umsetzung der Richtlinie 2005/29/EG durch das UWG 2008 und UWG-Novelle 2015 No access
      1. Irreführungsverbot als universeller Filter der Marktkommunikation No access
        1. Entzug korrekter Informationen durch abstrakte Gefährdungstatbestände No access
        2. Ziel: Förderung des Verbrauchervertrauens No access
      2. Zur tradierten Auslegung des Begriffs „unrichtige Angaben“ No access
        1. Die rechtlichen Grundlagen der Willensentschließungsfreiheit No access
        2. Der Begriff der Willensentschließungsfreiheit No access
        3. Die Freiheit der Willensentschließung als Fiktion des Rechts No access
          1. Die Rolle von Aktivierung und „Involvement“ No access
          2. Das Problem der Informationsüberlastung No access
            1. Extensive und limitierte Entscheidungen No access
            2. Habitualisierte und impulsive Entscheidungen No access
          3. Die Phänomene der Irritation und der Reaktanz No access
        4. Die Unterscheidung zwischen Such-, Erfahrungs- und Vertrauensgütern in der Informationsökonomie No access
        5. Zwischenergebnis No access
        1. Systemtheoretischer Ansatz – Wettbewerb als offenes, komplexes, polyzentrisches Entdeckungsverfahren No access
          1. Strukturell asymmetrische Informationsverteilung No access
          2. Informationsübermittlung im Austauschprozess No access
          3. Informationsübermittlung im Parallelprozess No access
          4. Wettbewerb als freiheitssichernder Kommunikationsraum No access
        1. Schutz vor indirekten Einwirkungen No access
        2. Schutz wirtschaftlicher Interessen und Schutz der Persönlichkeitsentfaltung No access
          1. Betroffene Grundrechte auf nationaler Ebene No access
          2. Betroffene Grundrechte auf unionsrechtlicher Ebene No access
          3. Die gesetzliche Regelung des § 5 I UWG bzw. des Art. 6 I UGP-RL No access
        1. Strukturierung und Absicherung der Marktkommunikation No access
        2. Sicherung gesamtwirtschaftlicher Kosteneffizienz No access
      1. Unterschiedliche Funktionen des Verhältnismäßigkeitsprinzips No access
        1. Warenverkehrsfreiheit als Ausgangspunkt No access
        2. Inhalt der Verhältnismäßigkeitsprüfung No access
        3. Ähnliche Grundsätze im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit No access
          1. Verbraucherleitbild als Richtschnur der Abwägung im Einzelfall No access
          2. Orientierung an der Wettbewerbsfreiheit No access
          3. Verbraucherinformation als Lösungsansatz No access
        4. Anwendung der Leitbildprämissen auf Gewerbetreibende No access
        1. Anwendung im Bereich sekundärrechtlicher Vorschriften No access
        2. Übernahme des Verbraucherleitbilds in die UGP-RL: Ein Widerspruch zur Vollharmonisierung? No access
      2. Die Übernahme des Verbraucherleitbilds in das UWG No access
        1. Notwendigkeit einer modifizierten Abwägung? No access
        2. Freiheitsrechte und marktwirtschaftlich verfasste Wirtschaftsordnung No access
      3. Stellungnahme No access
        1. Unterschiede zum täuschungsgebundenen Irreführungsschutz No access
        2. Systematische Implementierung des Verhältnismäßigkeitsprinzips im Tatbestand des Verbots unwahrer Angaben No access
        3. Einseitiges Interessengefälle zugunsten des Verbots unwahrer Angaben No access
        4. Abkopplung vom Maßstab des Durchschnittsverbrauchers No access
        5. Verhältnismäßigkeit des Verbots unwahrer Angaben No access
    1. Das Zusammenspiel von Unionsrecht und nationalem Recht No access
      1. Die Wortlautauslegung No access
      2. Die historische Auslegung No access
      3. Die systematische Auslegung No access
      4. Die teleologische Auslegung No access
      1. Schutz des Verbrauchers vor dem Hintergrund der Binnenmarktintegration No access
      2. Anpassungsdruck des Verbraucherleitbilds No access
      3. Schutz der gewerblichen Abnehmer No access
    1. Schutz der Mitbewerber No access
        1. Konvergenz mit dem Schutz der Marktbeteiligten No access
        2. Funktionen des Institutionsschutzes No access
              1. Die Zielbestimmung des Art. 26 AEUV No access
              2. Verpflichtung auf offene Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb No access
              3. Verhältnis zwischen Binnenmarkt und freiem Wettbewerb No access
            1. Zentrale Stellung der Verbraucher im Integrationskonzept No access
            2. Bestätigung durch Erwägungsgrund 8 und Artikel 4 No access
            3. Keine Widerlegung aus der Entstehungsgeschichte No access
          1. Verbraucherschutzrechtliche Spezifität des institutionellen Wettbewerbsschutzes No access
          2. Förderung des Verbrauchervertrauens als zwingende Voraussetzung No access
        1. Die Richtlinie 2006/114/EG No access
          1. Parallelen der Richtlinien No access
          2. Unterschiede zwischen den Richtlinien No access
        1. Anknüpfung des institutionellen Wettbewerbsschutzes No access
        2. Unterschiede in Auslegung und Anwendung des UWG No access
      1. Zwischenergebnis No access
      1. Wortlaut und Systematik des Art. 6 I der Richtlinie No access
        1. Nur eingeschränkte Sicherung der tatsächlichen wirtschaftlichen Entscheidungsfreiheit der Verbraucher No access
          1. Schutz aller Verbraucher zum Zweck der Binnenmarktintegration No access
            1. Reichweite des Begriffs der geschäftlichen Entscheidung No access
            2. Relevante Verbotsinteressen No access
            3. Folgen mangelnden Verbrauchervertrauens No access
        2. Praktische Wirksamkeit der Norm No access
        3. Zwischenergebnis No access
      2. Die Gegenansicht insbesondere Sosnitzas und Beaters No access
          1. Keine planwidrige Regelungslücke No access
          2. Systematischer Zusammenhang mit Art. 2 lit. b) der Irreführungs-RL No access
        1. Historisches Argument No access
        2. Die Regelung des Art. L. 121-1 Code de la Consommation No access
        3. Zweckargument und Verweis auf den Grundsatz der Wettbewerbsfreiheit No access
        4. Verweis auf § 3 II 2 UWG (§ 3 IV 1 UWG nF) No access
      3. Tradierte Auslegung des Begriffs „unrichtige Angaben“ als Ursprung No access
      1. Wortlaut der Vorschrift No access
        1. Allgemeine Umsetzungspflicht der Mitgliedstaaten No access
        2. Beachtung des „effet utile“ im Rahmen der Umsetzung No access
        3. Umsetzungspflicht hinsichtlich Art. 6 I, 1. Alt. UGP-RL No access
        4. Gesetzesbegründung No access
    1. Eigener Anwendungsbereich des Verbots unwahrer Angaben No access
    2. Notwendigkeit einer richtlinienkonformen Auslegung des § 5 I 2 UWG? No access
    3. Beschränkung des Anwendungsbereichs des § 5 I 2, 1. Alt. UWG auf den Schutz von Verbrauchern No access
      1. Begriff der geschäftlichen Handlung No access
      2. Verhältnis zum Tatbestandsmerkmal der Angabe No access
      3. Bedeutung für die Ermittlung des Aussagetatbestands unwahrer Angaben No access
      4. Objektive Bestimmung der Grenzen der geschäftlichen Handlung No access
      1. Nachprüfbarer informationeller Gehalt No access
      2. Angabensubstitute, § 5 III UWG No access
        1. Objektiver Beurteilungsmaßstab No access
        2. Sonderfall: Werbliche Übertreibungen und Schaffung von Erlebnisprofilen No access
        1. Materiell-rechtlicher Gehalt der beiden Tatbestände und Verhältnis ihrer Anwendungsbereiche No access
        2. Prüfungsvorrang des § 5 I 2, 1. Alt. UWG No access
      1. Die Bezugspunkte des Verbots unwahrer Angaben No access
        1. Objektiver Auslegungsmaßstab No access
          1. Anwendung der Grundsätze über allgemeinkundige Tatsachen No access
          2. Folgen für die Ermittlung des objektiven Bedeutungsgehalts No access
          1. Prognoseentscheidung aufgrund Variabilität der Verkehrsauffassung No access
          2. Ermittlung des feststehenden objektiven Bedeutungsgehalts No access
          1. Einbeziehung der Begleitumstände No access
          2. Kein situatives Verständnis No access
          3. Beurteilung eines Blickfangs No access
          4. Mehrdeutige Angaben No access
          5. Üblicher Sprachgebrauch, normativ gedeckte Begriffsverwendung und Äußerung von Rechtsansichten No access
      2. Einordnung der „dreisten Lüge“ No access
      1. Ursprüngliche Herleitung des Relevanzerfordernisses No access
      2. Zur Herleitung aus § 5a I UWG No access
      3. Das Relevanzerfordernis des § 5 I 1 UWG No access
      4. Richtlinienkonforme Auslegung des Relevanzerfordernisses des § 5 I 1 UWG No access
      1. Das Relevanzerfordernis des Art. 6 I UGP-RL No access
      2. Die Meinungen Steinbecks und Dreyers No access
      3. Uneinheitliche Rechtsprechung des EuGH No access
        1. Widerlegung der Argumentation Steinbecks No access
        2. Widerlegung der Argumentation Dreyers No access
        3. Widerlegung des jüngsten Begründungsansatzes des EuGH No access
        1. Wortlautargument No access
        2. Auslegung nach Sinn und Zweck No access
        3. Notwendigkeit eines Relevanzerfordernisses bei unwahren Angaben No access
        4. Herleitung des Relevanzerfordernisses bei unwahren Angaben No access
          1. Kriterien für die Bestimmung der geschäftlichen Relevanz No access
          2. Ausweitung auf mittelbare Beeinträchtigungen No access
  3. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse und Schlussbetrachtung No access Pages 261 - 264
  4. Literaturverzeichnis No access Pages 265 - 274

Bibliography (170 entries)

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