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Europäisches Strafrecht nach dem Vertrag von Lissabon: Macht die Reform den Weg frei?

Eine Untersuchung der Grundlagen und Grenzen materieller Strafrechtskompetenzen der EU im Lichte des aktuellen Vertragsrechts
Authors:
Publisher:
 15.01.2021


Bibliographic data

Publication year
2021
Publication date
15.01.2021
ISBN-Print
978-3-8487-7797-6
ISBN-Online
978-3-7489-2201-8
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Schriftenreihe zum deutschen, europäischen und internationalen Wirtschaftsstrafrecht
Volume
45
Language
German
Pages
490
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 28
    1. A. Grundlegende Überlegungen zum Thema No access
      1. I. Der Begriff des „Europäischen Strafrechts“ No access
        1. 1. Historie der Reform No access
          1. a) Die erste Säule der Union No access
          2. b) Die zweite und die dritte Säule der Union No access
          3. c) Das Gesamtbild No access
        2. 3. Die „neue“ Europäische Union No access
          1. a) Die Europäische Union nach Maastricht und nach Lissabon No access
          2. b) Die Verträge No access
          3. c) Der Gerichtshof der Europäischen Union No access
        3. 5. Bedeutsame Vorschriften des AEU-Vertrages auf dem Gebiet des Strafrechts No access
    2. C. Gang der Darstellung No access
      1. I. Das Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung No access
        1. 1. Art. 352 AEUV No access
        2. 2. Die Auslegungsmaxime des effet utile No access
        3. 3. Ungeschriebene Kompetenzen No access
        1. 1. Der Grundsatz der Subsidiarität No access
        2. 2. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit No access
        1. 1. Ausschließliche und geteilte Zuständigkeiten No access
        2. 2. Das dynamisch konzipierte Kompetenzgefüge No access
        1. 1. Ein unionaler Rechtsgrundsatz No access
          1. a) Der Streit um eine Hierarchisierung innerhalb des geschriebenen Vertragsrechts No access
          2. b) Der rechtsprinzipielle Ansatz No access
          3. c) Wirkung auf die Auslegung von sonstigem Primärrecht No access
          4. d) Zusammenfassung und Folgerungen für die weitere Bearbeitung No access
          5. e) Exkurs: Allgemeine Rechtsgrundsätze des Unionsrechts und ihre Wirkweise No access
        2. 3. Inhaltsbestimmung des unionalen Demokratieprinzips: Abkehr von nationalstaatlichen Modellen No access
        3. 4. Zur Demokratiefähigkeit der Europäischen Union No access
          1. a) Die föderalen Züge der Unionsstruktur No access
          2. b) Die Konsequenzen für die Konstruktion demokratischer Legitimation No access
        1. 1. Die duale Legitimation der EU-Institutionen No access
        2. 2. Die Wechselbezüglichkeit der beiden Legitimationsstränge No access
        3. 3. Die Sonderrolle der Kommission No access
        4. 4. Weitere Bausteine demokratischer Legitimation No access
          1. a) Der Rat als Hauptrechtsetzungsorgan? No access
          2. b) Kreation des Rates No access
            1. aa) Alte Rechtslage: Stimmenwägung bei Entscheidungen mit qualifizierter Mehrheit No access
            2. bb) Neue Rechtslage seit November 2014: Die doppelte Mehrheit No access
            3. cc) Bewertung No access
          1. a) Die Rolle des Europäischen Parlamentes im Rechtsetzungsverfahren No access
            1. aa) Zusammensetzung des Europäischen Parlamentes: Kontingentierung der Parlamentssitze No access
            2. bb) Verfahren der Wahl zum Europäischen Parlament No access
                1. (a) Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichheit der Wahl No access
                2. (b) Rechtfertigung No access
              1. (2) Das Fehlen eines europaweit einheitlichen Wahlverfahrens No access
          2. c) Repräsentationskraft des Europäischen Parlamentes No access
          3. d) Kontrolle von Rat und Kommission No access
          1. a) Die „überkommene“ Legitimierungsfunktion der nationalen Parlamente No access
              1. (1) Das Subsidiaritätsrügeverfahren und seine Auswirkung auf das Gesetzgebungsverfahren No access
                1. (a) Die Streitfrage No access
                  1. (aa) Ausweitung der Subsidiaritätsrüge auf die Kompetenzfrage No access
                  2. (bb) Ausweitung der Subsidiaritätsrüge auf das Verhältnismäßigkeitsprinzip No access
            1. bb) Die Subsidiaritätsklage No access
              1. (1) Stärkung des Grundsatzes der Subsidiarität? No access
              2. (2) Stärkung der demokratischen Legitimation von Rechtsakten? No access
              1. (1) Die Ausgestaltung des Verfahrens nach EU-Recht No access
              2. (2) Die nationalstaatliche Regelung Deutschlands zum Notbremseverfahren No access
              3. (3) Fazit No access
        1. 4. Weitere Elemente der europäischen Demokratie No access
          1. a) Vorüberlegung: Relativierung des Ideals No access
            1. aa) Der Rat No access
            2. bb) Das Europäische Parlament No access
          2. c) Die Legitimationskraft der mitgliedstaatlichen Parlamente in Bezug auf Unionsrechtsakte No access
          3. d) Außerrechtliche Funktionsbedingungen von Demokratie No access
          4. e) Fazit: Abbau des Demokratiedefizits durch den Lissabonner Vertrag? No access
        1. 1. Besonderheiten des Strafrechts No access
        2. 2. Konsequenzen für die Anforderungen an die demokratische Legitimation strafrechtlicher Normen No access
          1. a) Legitimation durch nationale Zustimmungsgesetze No access
          2. b) Legitimation durch die duale Rückbindung und die nationalen Parlamente No access
          3. c) Bedeutung des Notbremsemechanismus für die demokratische Legitimation strafrechtlicher Rechtsakte No access
          4. d) Ergebnis No access
          1. a) Mögliche Rechtsquelle: Ein allgemeiner Rechtsgrundsatz des Unionsrechts No access
            1. aa) Das deutsche Verständnis von „nulla poena sine lege parlamentaria“ No access
            2. bb) Rechtsvergleichende Studien No access
            1. aa) Auseinandersetzung mit ausgewählten Literaturstimmen No access
            2. bb) Eigene Lösung: Strafrechtlicher Parlamentsvorbehalt als Ausfluss eines Vorbehaltes zugunsten des Unionsgesetzgebers No access
          2. d) Ergebnis No access
      1. V. Fazit zum Einwand des Demokratiedefizits No access
        1. 1. Der Begriff der Souveränität No access
        2. 2. Die Souveränitätsverflechtung in der Europäischen Union No access
        3. 3. Folgerungen No access
        1. 1. Das Strafrecht als öffentliche Aufgabe im Gemeinwohlinteresse No access
        2. 2. Folgerungen No access
    1. D. Schlussbetrachtung der materiellen Gegenkräfte zu Strafrechtskompetenzen der Europäischen Union No access
      1. I. Der Begriff der „Harmonisierung“ No access
      2. II. Zur Unterscheidung zwischen Rechtsangleichung und Rechtsetzung No access
      3. III. Rechtsangleichung in der EU von Maastricht No access
      1. I. Die praktische Bedeutung der Rechtsangleichung No access
      2. II. Der instrumentelle Charakter der Rechtsangleichung No access
        1. 1. Hintergrund und Rechtfertigung No access
        2. 2. Die Indienststellung nationalen Strafrechts in der Rechtsprechung des EuGH No access
        3. 3. Vorläufiges Fazit No access
        1. 1. Rechtliche Grundlagen einer Harmonisierung in der dritten Säule No access
        2. 2. Die Praxis der Harmonisierung in der dritten Säule No access
          1. a) Die zwei diametral entgegengesetzten Ansätze No access
          2. b) Der interinstitutionelle Streit in der Maastrichter EU und die Entscheidung durch den EuGH in der Rechtssache C-176/03 No access
        1. 2. Die Anschlussentscheidung des EuGH in der Rechtssache C-440/05 No access
        2. 3. Eine (kurze) Bewertung der EuGH-Rechtsprechung zur EG-Anweisungskompetenz No access
          1. a) Die Begründung einer Annexkompetenz No access
          2. b) Das Kriterium der Erforderlichkeit No access
        3. 5. Die Vorwegnahme des heute geltenden Rechts und die noch immer aktuellen Fragen zur Strafrechtsanweisungskompetenz No access
      1. I. Rechtsgrundlagen zur Strafrechtsharmonisierung im AEU-Vertrag No access
        1. 1. Der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts vor der Lissabonner Reform No access
        2. 2. Der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts nach der Lissabonner Reform No access
          1. a) Die Sicherheit No access
          2. b) Die Freiheit No access
          3. c) Das Recht No access
          4. d) Die Wechselbezüglichkeit der drei Raumelemente No access
          1. a) Strafrecht und Sicherheit No access
          2. b) Strafrecht und Freiheit No access
            1. aa) Die Grundrechte in der europäischen Strafrechtspolitik vor Lissabon No access
            2. bb) Die Grundrechte in der europäischen Strafrechtspolitik nach Lissabon No access
          3. d) Zusammenfassung und Folgerungen: Die Zielsetzungen des Europäischen Strafrechts und ihre Bedeutung für die unionale Rechtsetzungstätigkeit No access
        1. 1. Art. 68 AEUV und die Rolle des Europäischen Rates im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts No access
        2. 2. Art. 69 AEUV: Subsidiaritätskontrolle durch nationale Parlamente No access
        3. 3. Art. 76 AEUV: Das Initiativrecht in der justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen und der polizeilichen Zusammenarbeit No access
        4. 4. Das Erbe der dritten Säule No access
            1. aa) Kritik am Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung gerichtlicher Urteile und Entscheidungen in Strafsachen No access
            2. bb) Rechtfertigung des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung gerichtlicher Urteile und Entscheidungen in Strafsachen No access
            3. cc) Stellungnahme No access
            1. aa) Strafrechtsangleichung im Dienste des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung No access
            2. bb) Der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung als vergleichsweise schonender Weg in der strafjustiziellen Zusammenarbeit? oder: Anerkennung ohne Angleichung? No access
        1. 2. Harmonisierung des Strafverfahrensrechts No access
            1. aa) Historie No access
                1. (a) Bestimmung der besonders schweren Kriminalität No access
                2. (b) Einschränkende Bedeutung der Voraussetzung besonders schwerer Kriminalität No access
                1. (a) Art oder Auswirkungen der Straftaten No access
                  1. (aa) Streit um die eigenständige Bedeutung des Kriteriums No access
                  2. (bb) Stellungnahme No access
                  1. (aa) Verhältnis zum Grundsatz der Subsidiarität No access
                  2. (bb) Einschränkung der Reichweite jeder einzelnen Richtlinie No access
              1. (1) Zur Kritik der Unbestimmtheit der aufgeführten Kriminalitätsbereiche No access
              2. (2) Die Möglichkeit der Katalogerweiterung nach Art. 83 Abs. 1 UAbs. 3 AEUV No access
            2. dd) Das Verhältnis der von Art. 83 Abs. 1 UAbs. 1 AEUV aufgestellten Kriterien zu der Aufzählung der Kriminalitätsbereiche in Art. 83 Abs. 1 UAbs. 2 AEUV No access
            3. ee) Das Erforderlichkeitskriterium No access
            1. aa) Die Rechtsgrundlage No access
            2. bb) Die Beteiligung des Europäischen Parlamentes No access
              1. (1) Zeitliches Vorangehen der nichtstrafrechtlichen Harmonisierung No access
              2. (2) Quantität und Qualität der nichtstrafrechtlichen Harmonisierung No access
              3. (3) Sonstige Einschränkungen No access
              1. (1) Großzügige Auslegung No access
              2. (2) Restriktive Auslegung No access
              3. (3) Stellungnahme No access
            3. ee) Die Problematik der Instrumentalisierung von Strafrecht No access
          1. c) Das Verhältnis zwischen Art. 83 Abs. 1 und Art. 83 Abs. 2 AEUV No access
            1. aa) Handlungsform: Richtlinie No access
                1. (a) Allgemeines No access
                2. (b) Wieviel muss die EU regeln? No access
                3. (c) Wieviel darf die EU regeln? – Ein Blick auf Vorgaben zum Allgemeinen Teil No access
                1. (a) Allgemeines No access
                2. (b) Was darf die EU regeln? – Ein Blick auf mögliche Vorgaben zu Strafarten und zur Mindeststrafhöhe No access
              1. (3) Grundlegende Kritik an der Angleichung durch Mindestvorschriften – Keine Grenzziehung „nach oben“ No access
            1. aa) Wesen und Funktion No access
            2. bb) Voraussetzung: Berührung grundlegender Aspekte einer nationalen Strafrechtsordnung No access
              1. (1) Art. 79 Abs. 2 lit. d AEUV No access
              2. (2) Art. 79 Abs. 2 lit. c AEUV No access
            1. bb) Art. 114 AEUV No access
            2. cc) Art. 352 AEUV No access
            3. dd) Art. 325 Abs. 4 AEUV No access
        1. 1. Auffassung des BVerfG und wissenschaftlicher Meinungsstand No access
        2. 2. Stellungnahme No access
      1. II. Kritik an den strafrechtlichen Harmonisierungskompetenzen als Ausdruck grundlegender Bedenken No access
      2. III. Grenzen der Harmonisierungskompetenzen und ihre Prüfung No access
        1. 1. Gründe und Grenzen einer Instrumentalisierung von Strafrecht No access
        2. 2. Plädoyer für das strafrechtsspezifische Schonungsgebot No access
      1. I. Der Schutz der Finanzinteressen als Anliegen der Europäischen Union No access
      2. II. Historische und systematische Einordnung des Art. 325 AEUV No access
        1. 1. Finanzielle Interessen der Europäischen Union No access
        2. 2. Betrügereien No access
        1. 1. Der strafrechtliche Vorbehalt des Art. 280 Abs. 4 Satz 2 EGV No access
              1. (1) Ablehnung einer originären Strafrechtsetzungskompetenz der Europäischen Union No access
              2. (2) Befürwortung einer originären Strafrechtsetzungskompetenz der Europäischen Union No access
              1. (1) Begrifflichkeiten No access
              2. (2) Binnensystematik des Art. 325 AEUV No access
              3. (3) Systematik der Grundlagenverträge No access
              4. (4) Einführung von Art. 86 AEUV No access
              5. (5) Dokumente des Verfassungskonvents No access
              6. (6) Streichung des Strafrechtsvorbehaltes No access
              7. (7) Auslegung nach Sinn und Zweck – Gedanke des effet utile No access
              8. (8) Ergebnis No access
              9. (9) Anmerkung: Kriterien der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit No access
          1. b) Angleichung nationaler Straftatbestände No access
        2. 3. Das Verhältnis von Art. 325 Abs. 4 AEUV zu Art. 83 Abs. 2 AEUV No access
          1. a) Strafrechtsetzung No access
          2. b) Strafrechtsangleichung No access
          3. c) Ergebnis No access
        1. 1. Zur Europäischen Staatsanwaltschaft No access
        2. 2. Zu einer möglichen Strafrechtsetzungskompetenz in Art. 86 AEUV No access
      1. II. Art. 79 Abs. 2 lit. c und lit. d AEUV No access
      2. III. Art. 33 AEUV No access
    1. C. Abschließende Bewertung: Die originäre Strafrechtsetzungskompetenz der Europäischen Union No access
      1. I. Strafrechtsharmonisierung im Rahmen des Raumes der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts No access
      2. II. Strafrechtsetzung zum Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union No access
        1. 1. Strafrechtskompetenzen im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts No access
        2. 2. Europäische Demokratie und Europäisches Strafrecht No access
        1. 1. Die besondere Bedeutung des Subsidiaritätsgrundsatzes auf dem Gebiet des Strafrechts No access
        2. 2. Zusammenstellung ausgewählter Erkenntnisse mit Blick auf das Subsidiaritätsprinzip No access
      3. V. Der strafrechtsspezifische Schonungsgrundsatz No access
    1. B. Ein Blick in die Zukunft – Wohin wird die Reise gehen? No access
  2. Literaturverzeichnis No access Pages 469 - 490

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