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Book Titles No access

Gemeinnützigkeit von Privatschulen

Zugleich ein vergleichender Beitrag zur Rechtslage in England und Wales
Authors:
Publisher:
 2026

Summary

This study examines under what conditions private school operators can meet the requirements of Section 52(1) sentence 2 of the German Fiscal Code despite charging fees, taking into account the Federal Fiscal Court’s ruling on private schools and financial administrative guidelines. For state-replacing schools, the paper focuses on Article 7(4) sentence 3 of the Basic Law, the requirements of which are analyzed in detail. In the case of supplementary schools, the paper explores how to balance general accessibility and the financing needs of the schools. In addition, charity law in England and Wales is used to highlight parallels and differences in dealing with social exclusion through school fees.

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-3491-8
ISBN-Online
978-3-7489-6522-0
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Schriftenreihe des Instituts für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen
Volume
32
Language
German
Pages
354
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
    1. Vorwort No access
    2. Inhaltsverzeichnis No access
    3. Abkürzungsverzeichnis No access
      1. I. BFH-Beschluss als aktueller Anlass No access
      2. II. Vorteile von Privatschulen im Falle ihrer Gemeinnützigkeit No access
      3. III. Kurzer Überblick über die Anforderungen der §§ 51 ff. AO No access
    1. B. Gang der Darstellung No access
      1. I. Verfassungsrechtlicher Schulbegriff No access
      2. II. Verschiedene Arten von Schulen in Abhängigkeit des vermittelten Wissens No access
      3. III. Duales Schulsystem unter Aufsicht des Staates No access
    1. B. Funktion und zahlenmäßige Bedeutung der Privatschulen No access
        1. 1. Gewährleistungen der Privatschulfreiheit No access
        2. 2. Anforderungen an die Genehmigung von Ersatzschulen No access
        3. 3. Ergänzungsschulen in Abgrenzung zu Ersatzschulen No access
        4. 4. Die speziellen Anforderungen des Art. 7 Abs. 5 GG an Volksschulen No access
      1. II. Anerkennung von Privatschulen in den Landesgesetzen No access
        1. 1. Auswirkungen der Genehmigungsanforderungen auf die Finanzierung der Privatschulen No access
          1. a) Ausgestaltung der Zuschüsse an Ersatzschulträger No access
          2. b) Zuschüsse an Ergänzungsschulträger No access
          1. a) Hintergrund des Sonderungsförderungsverbots No access
            1. aa) „Sonderung“ als Ausschluss vom Zugang zur Schule No access
              1. (1) Zurechenbarer Beitrag notwendig No access
              2. (2) Beitrag durch relativ ungleiche Belastung No access
              3. (3) Beitrag durch bestimmte Zusammensetzung der Schülerschaft No access
            2. cc) Sonderung „nach“ Besitzverhältnissen – unmittelbarer und mittelbarer Ausschluss No access
            3. dd) Sonderung der „Schüler“ verboten – Maßgeblicher Personenkreis No access
            4. ee) „Eltern“ – Wessen Besitzverhältnisse sind maßgeblich? No access
              1. (1) Einkommen und Vermögen No access
              2. (2) Einkommen und Vermögen als Indikator der finanziellen Leistungs- fähigkeit No access
              3. (3) Berücksichtigung des Existenzminimums No access
              1. (1) Verpflichtende Gebühren für den Zugang zur Ersatzschule No access
              2. (2) Optionale Angebote des Schulträgers No access
              3. (3) Begrenzung durch Vergleich mit öffentlichen Schulen No access
              4. (4) Ergebnis No access
          2. c) Zusammenfassung No access
          1. a) Zwei Anlässe für die Auseinandersetzung mit dem Sonderungsförderungsverbot No access
          2. b) Eine bündige Sichtung der bisher ergangenen Entscheidungen No access
          3. c) Würdigung der gerichtlichen Ansätze No access
          1. a) Grenzen bei Ausgestaltung des Sonderungsförderungsverbots No access
          2. b) Müssen die Länder das Sonderungsförderungsverbot anwenden? No access
          3. c) Konkretisierungen des Sonderungsförderungsverbots in Gesetzen, Rechtsverordnungen und der Verwaltungspraxis No access
        1. 1. Vorgabe durchschnittlicher Einnahmen aus Schulgebühren No access
        2. 2. Feste Obergrenze für monatliche Schulgebühr No access
        3. 3. Staffelung der Schulgebühr statt einheitlicher Schulgebühr No access
        4. 4. Ausblendung des Vermögens bei der Bestimmung der finanziellen Leistungsfähigkeit No access
          1. a) Personelle Anknüpfung No access
          2. b) Umfang der berücksichtigten Einnahmen und Ausgaben No access
          3. c) Alternative Bestimmung der finanziellen Leistungsfähigkeit No access
        5. 6. Schulgebühr in Höhe eines festen Prozentsatzes No access
        6. 7. Stipendien No access
        7. 8. Finanzierungsmodelle und Erlass der Schulgebühren im Einzelfall No access
        8. 9. Geschwisterregelungen No access
        9. 10. Ergebnis No access
        1. 1. Befund der sozialen Segregation von Schülern an Privatschulen No access
        2. 2. Gründe für die Segregation – Zusammenhang mit dem Sonderungs- förderungsverbot No access
        3. 3. Mangelnde Durchsetzung des Sonderungsförderungsverbots No access
    2. E. Zusammenfassender Überblick No access
      1. I. Privatschulträger weisen überwiegend die notwendige Rechtsform auf No access
      2. II. Sonderfall: Privatschulen in kirchlicher Trägerschaft No access
    1. B. Allgemeine Anforderungen an Beschränkungen des Personenkreises No access
        1. 1. Problemaufriss No access
      1. 2. Die Ausrichtung einer Körperschaft bestimmt die maßgebliche Förderung No access
      2. 3. Wem kommt die Förderung, auf die die Körperschaft gerichtet ist, zugute? No access
      3. 4. Ergebnis No access
            1. aa) Alternative 1: Fest abgeschlossener Personenkreis No access
            2. bb) Alternative 2: Dauerhaft kleiner Kreis No access
            3. cc) Verhältnis zu § 52 Abs. 1 S. 1 AO No access
            4. dd) Zwischenergebnis: Von der Gesamtheit aller abgrenzbarer Kreis No access
          1. b) Historische Auslegung No access
            1. aa) Konkretisierung der „Förderung der Allgemeinheit“ No access
              1. (1) Subsidiaritätsprinzip No access
              2. (2) Funktion der Steuern No access
              3. (3) Staatsentlastung durch gemeinnützige Organisationen No access
            2. cc) Zwischenergebnis der teleologischen Auslegung No access
          2. d) Schlussfolgerung: Ausrichtung auf Gemeinwohl No access
          1. a) Begriff des Gemeinwohls ist wertausfüllungsbedürftig No access
            1. aa) Mehrheitsentscheidungen No access
            2. bb) Ökonomischer Ansatz No access
            3. cc) Anlehnung an die Aufgaben des Staates No access
            4. dd) Grundgesetzliches Wertesystem No access
          2. c) Schlussfolgerung für § 52 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 AO No access
      4. III. Zusammenfassung der allgemeinen Anforderungen an Beschränkungen des begünstigten Personenkreises No access
    2. C. Folgen eines Verstoßes gegen § 52 Abs. 1 S. 2 AO für Privatschulträger No access
    3. D. Beurteilung der gemeinnützigkeitsrechtlichen Zulässigkeit von Schul- gebühren in BFH-Privatschulbeschluss und AEAO No access
        1. 1. Sachverhalt und erstinstanzliche Entscheidung No access
        2. 2. Eingeschränkter Prüfungsmaßstab des BFH No access
        3. 3. Plausibilität der Entscheidung des Finanzgerichts No access
        4. 4. Anwendbarkeit der Maßstäbe des Beschlusses auf Ersatz- und Ergänzungsschulen No access
            1. aa) Spiegelbildlichkeit No access
            2. bb) Verweis des BFH auf Entscheidung des BVerwG No access
          1. b) Offene Fragen bei Bestimmung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Schüler No access
        5. 6. Eine kurze Summa No access
        1. 1. Ersatzschule – Bindung an Einschätzung der Schulbehörden No access
          1. a) Beschränkte Anknüpfung an das Sonderungsförderungsverbot No access
          2. b) Hintergrund der 25-%-Regelung No access
            1. aa) Kein Ausschluss von Schülern wegen ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit No access
            2. bb) Vergabe von Stipendien No access
            3. cc) Befreiung von der Schulgebühr für Haushalte mit geringstem Haushaltsnettoeinkommen No access
        2. 3. Abschließende Zusammenfassung der Kriterien der Verwaltung No access
      1. I. Anforderungen des § 52 Abs. 1 S. 2 AO – Differenzierung zwischen Ersatz- und Ergänzungsschulen No access
        1. 1. Sonderungsförderungsverbot bestimmt Interesse der Allgemeinheit No access
          1. a) Maßstab zur Bestimmung der finanziellen Leistungsfähigkeit No access
          2. b) Gemeinnützigkeitsrechtlich relevante Gebühren eines Schulträgers No access
          1. a) Bindungswirkung der Ersatzschulgenehmigung No access
          2. b) Bindungswirkung als Ausdruck der Kompetenzverteilung No access
          3. c) Nichtigkeit als Grenze der Bindungswirkung No access
          4. d) Recht auf effektiven Rechtsschutz als Grenze der Bindungswirkung No access
        2. 4. Ergebnis: Ersatzschulen genügen gemeinnützigkeitsrechtlichen Anforderungen No access
          1. a) Geltung des Sonderungsförderungsverbots aufgrund eines Wertungs- widerspruchs No access
          2. b) Sonderfall Teilzeit-Berufsschulen? No access
          3. c) Volksschulen in Gestalt von Ergänzungsschulen No access
          4. d) Anknüpfung an das Sonderungsförderungsverbot trotz fehlender staatlicher Förderung No access
            1. aa) Herleitung des Interesses und Voraussetzungen seiner Beeinträchtigung No access
            2. bb) Bedeutung der Zugangsmöglichkeit unabhängig von der finanziellen Leistungsfähigkeit No access
            1. aa) Herleitung aus Art. 7 Abs. 4 S. 1 GG No access
            2. bb) Begrenzung auf notwendige Einnahmen für den Schulbetrieb No access
            3. cc) Bestimmung des Umfangs der notwendigen Einnahmen aus Schul- gebühren No access
            1. aa) Vorliegen eines Interessenkonflikts No access
              1. (1) Wertungen des § 52 Abs. 2 AO No access
              2. (2) Beschränkung des Sonderungsförderungsverbots auf Ersatzschulen No access
              3. (3) Staatliche Bezuschussung von Ergänzungsschulen No access
            2. cc) Kein Interesse darf infolge des Ausgleichs vollständig zurücktreten No access
            3. dd) Interessenausgleich durch Abzug von gezahlter Schulgebühr No access
              1. (1) Entwicklung der Grundzüge einer Quotenregelung No access
              2. (2) Weitere Konkretisierung anhand der regulären Schulgebühr No access
              3. (3) Vergabe und relative Gewichtung der Quotenplätze No access
              4. (4) Firmenzahler No access
              5. (5) Tatsächliche Erfüllung der Quote irrelevant No access
              6. (6) Höhe der Quote No access
        1. 3. Ergebnis: Sonderungsförderungsverbot und Interessenausgleich durch Quotenregelung No access
    4. F. Zusammenfassung No access
    5. F. Zusammenfassung der gemeinnützigkeitsrechtlichen Anforderungen an Privatschulträger in Bezug auf Schulgebühren No access
    6. F. Zusammenfassung No access
      1. I. Der Charities Act 2011 im Common-Law-System No access
      2. II. Gesetzliche Verankerung des public benefit im Charities Act 2011 No access
      3. III. Anforderungen an die Satzung und die tatsächliche Geschäftsführung No access
      4. IV. Charity Commission für England und Wales No access
    1. B. Privatschulen in England und Wales No access
    2. C. Die Entscheidung des Upper Tribunal No access
    3. C. Die Entscheidung des Upper Tribunal in der Rechtssache Independent Schools Council v Charity Commission for England and Wales No access
      1. I. Zugrunde liegender Sachverhalt No access
        1. 1. Die zwei Merkmale des public benefit No access
        2. 2. Bisheriges Verständnis des public benefit in the second sense No access
          1. a) Unterschied zu den bisherigen Fallgruppen No access
          2. b) Grundsatz: Kein Ausschluss der Armen No access
          3. c) Definition der Gruppe der Armen (poor) No access
          4. d) Maßstab für den Ausschluss der Armen – Entscheidung im Einzelfall No access
            1. aa) Berücksichtigungsfähige Maßnahmen einer Privatschule No access
            2. bb) Gewichtung der verschiedenen Maßnahmen No access
            3. cc) Nutzen der Gesamtgesellschaft und Entlastung des Staates als wider benefits No access
            4. dd) Notwendiger Umfang der Maßnahmen und des Nutzens der Armen No access
        3. 4. Zusammenfassung der Maßstäbe des Tribunals No access
      2. III. Resonanz der Parteien und Kritik in der Literatur No access
    4. D. Public-benefit-Guidance aus dem Jahr 2013 No access
    5. E. Exkurs: Rechtssache Merton LBC v Nuffield Health No access
    1. A. Eigenschaften der jeweiligen Privatschulen No access
    2. B. Allgemeine Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit No access
    3. C. Gemeinnützigkeitsrechtliche Anforderungen an den Kreis der Begünstigten No access
      1. I. § 52 Abs. 1 S. 2 Alt. 1 AO und personal nexus No access
      2. II. § 52 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 AO und Ausschluss der Armen No access
    4. D. Notwendiger Umfang des Nutzens der finanziell leistungsschwachen Schüler bzw. der Armen No access
      1. I. Mindestmaß und Einzelfallbetrachtung No access
      2. II. Einfluss des Umfangs der notwendigen Einnahmen aus Schulgebühren No access
      3. III. Einfluss des Rechts, schulpflichtige Schüler aufzunehmen No access
      4. IV. Berücksichtigung der Entlastung des Staates und eines besonderen Bildungsangebots No access
    5. E. Kriterien zur Ermittlung der finanziell leistungsschwachen Schüler bzw. der Armen No access
    6. F. Welche Tätigkeiten bestimmen den Kreis der Begünstigen einer Privatschule? No access
    7. F. Anhand welcher Tätigkeiten bestimmt sich der Kreis der Begünstigten einer Privatschule? No access
      1. I. Unterschiedliche Perspektiven beider Rechtsordnungen No access
        1. 1. Möglichkeit einer Gesamtbetrachtung hängt vom Interesse der Allgemeinheit ab No access
          1. a) Gesamtbetrachtung nicht bei untergeordneten Tätigkeiten No access
          2. b) Gesamtbetrachtung umgeht im Falle von Privatschulen Interesse der Allgemeinheit No access
    8. G. Zusammenfassung No access
  1. 6. Kapitel: Thesenartige Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse No access Pages 324 - 323
    1. 6. Kapitel: Thesenartige Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse No access
  2. 6. Kapitel: Thesenartige Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse No access Pages 324 - 334
    1. A. Verzeichnis der deutschen Literatur No access
    2. B. Verzeichnis der englischen Literatur No access

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