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Book Titles No access

Kartellbußgeldrückgriff in der wirtschaftlichen Einheit

Gesamtschuld und Abschreckung im Unionskartellrecht
Authors:
Publisher:
 2026

Summary

Due to the functional determination of the concept of “undertaking” in Article 101 et seq. TFEU, which refers to an “economic uit” rather than to specific legal entities, the case-law of the ECJ has predictably led to practical issues in the imposition of sanctions. This work examines how contribution among the legal entities consolidated within the “undertaking,” who are held jointly and severally liable, should be organised. It highlights that the internal distribution of the fine significantly affects the behavioural governance of the parties involved. Therefore, the author advocates limiting the private autonomy to structure internal contribution prior to a cartel infringement by introducing a mandatory minimum liability.

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-3735-3
ISBN-Online
978-3-7489-6747-7
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Europäisches Wirtschaftsrecht
Volume
91
Language
German
Pages
296
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
    1. Vorwort No access
  1. Einleitung No access Pages 19 - 26
          1. 1. Institutioneller Unternehmensbegriff No access
          2. 2. Wirtschaftlicher Unternehmensbegriff No access
          3. 3. Wirtschaftliche Einheit als rechtsfähiges Subjekt? No access
          1. 1. Begründung der Zuständigkeit der Kommission No access
          2. 2. Zurechnung der Zuwiderhandlung No access
          3. 3. Zurechnung der wirtschaftlichen Tätigkeit No access
          4. 4. Zweistufige Haftungsbestimmung No access
          1. 1. Wirtschaftliche Tätigkeit auf einem Markt No access
            1. a. Widerlegliche Vermutung der Ausübung von bestimmendem Einfluss No access
            2. b. Nachweis der tatsächlichen Ausübung von bestimmendem Einfluss No access
            3. c. Ergebnis No access
            1. a. Restriktives Verständnis No access
            2. b. Weites Verständnis No access
          2. 4. Weitere einschränkende Kriterien? No access
          3. 5. Parallele Auslegung No access
        1. IV. Anderer Unternehmensbegriff im Rahmen der Bußgeldbemessung No access
          1. 1. Keine Adressierung von Arbeitnehmern No access
          2. 2. Begriff der „Einheiten“ in der wirtschaftlichen Einheit No access
          3. 3. Telos der Haftung No access
          4. 4. Ergebnis No access
            1. a. Berechtigte natürliche Personen No access
            2. b. Handelsvertreter No access
            3. c. Dienstleister No access
              1. aa. Zurechnung „nach oben“ durch wirtschaftliche Einheit No access
              2. bb. Zurechnung „nach unten“ durch wirtschaftliche Einheit No access
              3. cc. Zurechnung „übers Eck“ durch wirtschaftliche Einheit? No access
              4. dd. Fazit No access
          1. 2. Handlung wird gleichzeitig mehreren Rechtsträgern zugerechnet No access
        1. I. Internalisierung negativer Externalitäten No access
        2. II. Überwindung des judgement-proof-Problems No access
          1. 1. Wirtschaftliche Einheit als „faktischer Verband“ No access
          2. 2. Kritik: vermutete Kontrolle führt zu Kontrolle No access
          3. 3. Bewertung No access
        3. IV. Gleichbehandlung mit nur aus einem Rechtsträger bestehendem Unternehmen No access
          1. 1. Verhaltenssteuerung bei zentraler Leitung No access
          2. 2. Fairness No access
          1. 1. Kontrolle No access
          2. 2. Vorteilsziehung und gemeinsamer wirtschaftlicher Zweck No access
          1. 1. Anwendbarkeit des strafrechtlichen Bestimmtheitsgebots No access
          2. 2. Anforderungen aus Art. 49 GRC No access
        1. II. Grundsatz der individuellen Straf- und Sanktionsfestsetzung No access
          1. 1. Leichtere Kapitalgewinnung durch Überwindung von Risikoaversität No access
          2. 2. Trennungsprinzip als Ausfluss grundrechtlicher Wertungen? No access
          3. 3. Jedenfalls keine absolute Geltung No access
          4. 4. Bereichsausnahme für Wettbewerbsrecht No access
        1. I. Direkte Unternehmenshaftung No access
          1. 1. Telos der Haftung des Rechtsträgers No access
          2. 2. Telos der Außen- oder Innenhaftung des Organs No access
          1. 1. Bewusste Entscheidung für eine alleinige Rechtsträgerhaftung No access
          2. 2. Verhinderung der privatautonomen Umverteilung des Risikos ex ante No access
        1. I. Gesamtschuldnerische Haftung von Rechts wegen No access
        2. II. Bindungswirkung der Kommissionsentscheidung auch gegenüber Nicht-Adressaten No access
              1. aa. Kommissionspraxis No access
              2. bb. Bestätigung der Praxis durch die Unionsgerichte No access
              1. aa. Einheitliche Methode No access
              2. bb. Willkürkontrolle No access
              3. cc. Gleichzeitige Zugehörigkeit zur wirtschaftlichen Einheit No access
              4. dd. Faktische Gesamtverantwortung als Regel No access
            1. c. Ergebnis No access
            1. a. Einfachere Vollstreckung No access
            2. b. Geringe Bedeutung des Schutzes der Minderheitsgesellschafter No access
            3. c. Auswirkungen unterschiedlicher Zurechnungsregeln No access
          1. 3. Stärkere abschreckende Wirkung durch Auswahlermessen No access
          2. 4. Fazit No access
              1. aa. Materielle Entstehung des Rückgriffsverhältnisses No access
              2. bb. Formelle Entstehung des Rückgriffsverhältnisses No access
              3. cc. Pflicht zur Bebußung aller Rechtsträger No access
            1. b. Entscheidung des Gerichtshofs für eine formelle Betrachtung No access
            1. a. Kommissionspraxis No access
              1. aa. Annahmen des Gerichts No access
              2. bb. Annahmen des Gerichtshofs No access
            2. c. Höchstbeträge als Rahmen für das Innenverhältnis No access
            1. a. Zwei Gesamtschuldverhältnisse? No access
            2. b. Keine zwei Gesamtschuldverhältnisse No access
            1. a. Obergrenze von zehn Prozent des Gesamtumsatzes bei getrenntem Unternehmen No access
              1. aa. Keinen Hinweis zur Festsetzung von divergierenden Höchstbeträgen No access
              2. bb. Unausgesprochene Praxis der Kommission? No access
              3. cc. Rechtsprechung der Unionsgerichte No access
            2. c. Wiederholungstätereigenschaft No access
          1. 3. Fazit No access
          1. 1. Tomkins/Kommission No access
          2. 2. Total/Kommission No access
          3. 3. Stellungnahme No access
        1. II. Verjährung No access
        1. I. Vollständige Rechtswirkungen durch Bußgeldentscheidung No access
        2. II. Keine Sanktionswirkung für das Innenverhältnis No access
        1. I. Vorrang vertraglicher Aufteilung der Geldbuße als unionsrechtlicher Maßstab No access
        2. II. Reichweite unionsrechtlicher Prägung der Frage No access
        3. III. Keine „Bürgschafts“-Wirkung No access
        4. IV. Möglichkeit der Bemessung nach der relativen Verantwortlichkeit No access
          1. 1. Verschiedene Aufteilungsmöglichkeiten eines Schadens No access
              1. aa. Keine Begründung durch den Unionsgesetzgeber No access
              2. bb. Keine eigene Begründung durch den Bundeskartellgesetzgeber No access
              3. cc. Motive des BGB No access
              4. dd. Zwischenergebnis No access
                1. (1) Verzerrtes Bild von der regresslosen Gesamtschuld als Lotterie No access
                2. (2) Aufteilung nach sachfremden Kriterien als Verstoß gegen das Gleichheitsgebot No access
                1. (1) Proportionale Schadenstragung bei Mitverschulden No access
                2. (2) Übertragung auf Schadensersatzgesamtschuld No access
                3. (3) Verhältnis zwischen Haftung und Beitrag No access
              1. cc. Rechtsvergleichender US-amerikanischer Impuls No access
              2. dd. Zwischenergebnis No access
                1. (1) Evidentiary Uncertainty spricht für relative Verantwortung No access
                2. (2) Relative Verantwortung verhindert Externalisierung von Risiken No access
                1. (1) These der Irrelevanz der Verteilung beruht auf falschen Annahmen No access
                2. (2) Isolation von Entscheidungsträgern No access
                3. (3) Composite sharing rule unter Berücksichtigung der Verhinderungstechnologie No access
          2. 3. Fazit: relative Verantwortung als Maßstab für die Aufteilung des Schadens No access
          1. 1. Einheitliche Hierarchie als Differenzierungskriterium No access
          2. 2. Subjektive Merkmale bei der Bußgeldbemessung No access
          3. 3. Synthese No access
        1. I. Unterschied zwischen Zollschuld und Kartellbußgeld No access
          1. 1. Einwand der fehlenden einheitlichen Vermögensmasse No access
          2. 2. Keine generellen Aussagen zur optimalen Verteilung No access
          3. 3. Gleichmäßige Verteilung zur Vermeidung von false negatives No access
          4. 4. Isolation von Entscheidungsträgern No access
        1. I. Vertragsfreiheit als Prinzip des Unionsprivatrechts No access
          1. 1. Veränderung der verhaltenssteuernden Wirkung der Geldbuße No access
          2. 2. Gefahr der einseitigen Vereinbarung zu Lasten von Dritten No access
          3. 3. Inkohärenz des derzeitigen Konzepts der wirtschaftlichen Einheit No access
          1. 1. Insgesamt keine Anerkennung einer vertraglichen Allokation? No access
            1. a. Vorbild des zwingenden Selbstbehalts der Vorstandsversicherung No access
            2. b. Keine Einwände gegen Übertragung auf Bußgeldgesamtschuld No access
          2. 3. Unwirksamkeit einseitiger vertraglicher Belastungen bei abhängigen Gesellschaften No access
        2. IV. Zur „verdeckten“ starken Stellung der Kommission No access
          1. 1. Zivil- und Handelssache No access
          2. 2. Außervertragliches Schuldverhältnis No access
          1. 1. Mehrere Schuldner: Art. 20 Rom II-VO No access
          2. 2. Anwendung des Marktortprinzips: Art. 6 Abs. 3 Rom II-VO No access
          3. 3. Akzessorische Anknüpfung an Sonderverhältnis No access
          4. 4. Rechtswahl No access
        1. III. Mindestbehalt als Eingriffsnorm No access
        1. I. Alleinige Haftung der Muttergesellschaft No access
          1. 1. Anerkennung eines Rückgriffsanspruchs No access
            1. a. Vorrang vertraglicher Beziehung No access
              1. aa. Anwendbarkeit der Gesamtabwägung auf die Bußgeldaufteilung No access
              2. bb. Art des Tatbeitrags No access
              3. cc. Kartellgewinn No access
              4. dd. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und tatbefangene Umsätze No access
              1. aa. Interpretation von § 426 Abs. 1 S. 1 BGB No access
              2. bb. Nur vorgebliche vertragliche Vereinbarung No access
            1. b. Flexible Gesamtabwägung No access
            2. c. Extreme Verteilung nur in Ausnahmefällen No access
          2. 4. Bewertung No access
  2. Ergebnis No access Pages 269 - 276
  3. Literaturverzeichnis No access Pages 277 - 296

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