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Untreue und Unternehmensinteresse

Erläutert am Beispiel des Schutzes der Interessen von Gläubigern und Arbeitnehmern
Authors:
Publisher:
 29.06.2010


Bibliographic data

Publication year
2010
Publication date
29.06.2010
ISBN-Print
978-3-8329-5668-4
ISBN-Online
978-3-8452-2455-8
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Schriftenreihe zum deutschen, europäischen und internationalen Wirtschaftsstrafrecht
Volume
13
Language
German
Pages
308
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 2 - 16
      1. (Mittelbarer) Gläubigerschutz durch den Untreuetatbestand No access Pages 17 - 26
      2. (Mittelbarer) Arbeitnehmerschutz durch den Untreuetatbestand No access Pages 26 - 28
    1. Gang der Untersuchung No access Pages 28 - 30
    1. Die Gesellschaftsrechtsakzessorietät des Untreuetatbestandes No access Pages 31 - 34
      1. Gesellschaftsinteresse No access Pages 34 - 35
      2. Unternehmensinteresse No access Pages 35 - 36
        1. BGH-Urteil vom 6. April 2000 (BGHSt 46, 30 ff.) No access
        2. BGH-Urteil vom 15. November 2001 (BGHSt 47, 148 ff.) No access
        3. »Kinowelt«, BGH-Urteil vom 22. November 2005 (NStZ 2006, 221 ff.) No access
        4. Zusammenfassung No access
        1. »SSV Reutlingen«, BGH-Urteil vom 6. Dezember 2001 (BGHSt 47, 187 ff.) No access
        1. »Mannesmann/Vodafone«, BGH-Urteil vom 21. Dezember 2005 (BGHSt 50, 331 ff.) No access
        1. »Bremer Vulkan«, BGH-Urteil vom 13. Mai 2004 No access
      1. Zusammenfassung No access Pages 50 - 50
        1. »Gravierende« gesellschaftsrechtliche Pflichtverletzung No access
        1. Differenzierung zwischen Eigen- und Fremdnützigkeit? No access
        1. Unternehmensinteresse und Angemessenheit der Bezüge i. S. d. § 87 I AktG No access
        2. Einverständnis der Vodafone? No access
        1. Keine generelle Bejahung einer Vermögensbetreuungspflicht des GmbH-Gesellschafters durch den 5. Senat No access
        2. Anwendbarkeit der Leitsätze nur auf Allein- und einverständlich handelnde Gesellschafter? No access
        1. Verpflichtungs- oder Verfügungsbefugnis des Täters No access
        2. Missbrauch der Befugnis No access
        3. Vermögensbetreuungspflicht? No access
        4. Vermögensnachteil No access
        1. Vermögensbetreuungspflicht No access
        2. Verletzung der Vermögensbetreuungspflicht No access
        3. Vermögensnachteil No access
    1. Zwischenergebnis No access Pages 70 - 70
      1. Die Organzuständigkeit innerhalb der GmbH No access Pages 71 - 73
      2. Die Organzuständigkeit innerhalb der AG No access Pages 73 - 77
          1. Entscheidungen des Reichsgerichts No access
          2. BGHSt 3, 23 ff. No access
          3. BGHSt 3, 32 ff. No access
          4. BGH GmbHR 1954, 75 ff. No access
          5. BGHSt 9, 203 ff. No access
          6. BGH wistra 1983, 71 No access
          7. BGHSt 34, 379 ff. No access
          8. BGHSt 35, 333 ff. No access
          9. BGH wistra 1990, 99 f. No access
          10. Die entwickelten Maßstäbe bestätigende Entscheidungen No access
          11. BGHSt 49, 147 ff. (»Bremer Vulkan«) No access
          12. Zusammenfassung No access
            1. Zivilrechtsakzessorische Bestimmung: Die GmbH als Vermögensträgerin No access
              1. Originär strafrechtliche Bestimmung der Vermögensinhaberschaft No access
              2. Soziologische Betrachtungsweise No access
              3. »Faktisch-wirtschaftliche Betrachtungsweise«? No access
            1. Schrankenlose Dispositionsbefugnis No access
              1. Dispositionsbegrenzung durch die Pflicht zur ordnungsgemäßen Buchführung gem. § 41 GmbHG bzw. zur Einhaltung der Grundsätze eines ordentlichen Kaufmanns im Allgemeinen No access
              2. Andere Grenzen oberhalb des Stammkapitalerhaltungsgebots gem. § 30 I GmbHG ohne Existenzgefährdung No access
              3. Existenz- bzw. Liquiditätsgefährdung der GmbH als Grenze No access
              4. § 30 I GmbHG als Grenze No access
          1. RGSt 7, 278 ff. No access
          2. BGHSt 50, 331 ff. (»Mannesmann/Vodafone«) No access
          3. Zusammenfassung No access
            1. Zivilrechtsakzessorische Bestimmung: Die AG als Vermögensträgerin No access
            2. Strafrechtsautonome Bestimmung: Die Gesellschaftergesamtheit als Vermögensträgerin No access
            3. Aktionäre, Gläubiger und Arbeitnehmer als Vermögensträger No access
            1. Schrankenlose Dispositionsbefugnis – keine Anerkennung eines AG-Interesse No access
              1. Kein tatbestandsausschließendes Einverständnis der Aktionärsgesamtheit möglich No access
              2. Vermögensbindung als Grenze No access
              3. Mindestkapitalausstattung als Grenze No access
              4. Differenzierung zwischen den einzelnen Kapitalgruppen No access
        1. Die Ära des »qualifiziert faktischen Konzerns« No access
        2. Vom »qualifiziert faktischen Konzern« zur Existenzvernichtungshaftung No access
          1. Die Struktur der neuen Existenzvernichtungshaftung No access
          2. Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgen No access
        3. Zusammenfassung No access
        1. Schweiz No access
        2. Österreich No access
        3. Frankreich No access
        4. Spanien No access
          1. Das Gesellschaftsinteresse im Rahmen des »thefts« No access
          2. Das Gesellschaftsinteresse in sec. 206 Insolvency Act 1986 No access
          3. Das Gesellschaftsinteresse im englischen Gesellschaftsrecht No access
        5. Zusammenfassung und Ergebnis No access
        1. Kritik an der originär strafrechtlichen Zuweisung der Vermögensinhaberschaft an die Gesellschaftergesamtheit No access
        2. Der Hintergrund der übrigen strafrechtsautonomen Vorschläge zur Zuweisung der Vermögensinhaberschaft an die Gesellschaftergesamtheit No access
        3. Gesellschaftsrechtsakzessorische Bestimmung des Vermögensinhabers No access
          1. Entkräftung einzelner gegen ein GmbH-Interesse vorgebrachten Argumente No access
            1. Die Anerkennung der eigenen Rechtspersönlichkeit einer Kapitalgesellschaft als Kernproblem des Streits um das Gesellschaftsinteresse No access
            2. Stärkung der eigenen Rechtspersönlichkeit der GmbH durch die neueste Rechtsprechung des II. Zivilsenats (»Trihotel«) No access
            3. (Andere) Wertungen, die einer Übertragung der gesellschaftsrechtlichen Maßstäbe entgegenstehen könnten No access
          2. Zwischenergebnis No access
            1. Der Maßstab eines ordentlichen Kaufmanns i. S. d. § 43 I GmbHG No access
            2. Gute Sitten bzw. Normen außerhalb des GmbH-Rechts No access
            3. Die Bestandserhaltung der GmbH No access
              1. Wertungen, die einer Übertragung des Existenzvernichtungsverbots ins Untreuestrafrecht entgegenstehen könnten No access
              2. Wertungen, die einer Übertragung des Stammkapitalerhaltungsgebots ins Untreuestrafrecht entgegenstehen könnten No access
          3. Ergebnis und Konsequenzen für die Dispositionsgrenzen der Gesellschafter einer GmbH No access
            1. Die Organisationsverfassung der AG No access
            2. Anwendung des zweistufigen Modells der Gesellschaftsrechtsakzessorietät: Übertragbarkeit der Argumentation zur GmbH und der Wertungen des »Trihotel« – Urteils auf die AG No access
            1. Die Bestanderhaltung i. S. d. »Trihotel« – Urteils als Teil des AG-Interesses No access
            2. Keine umfassende Begrenzung der Dispositionsbefugnis der Aktionärsgesamtheit No access
              1. Grundkapital No access
              2. Gesetzliche Rücklagen und Kapitalrücklagen No access
              3. Rücklagen für eigene Aktien No access
              4. Andere Rücklagen No access
              5. Gewinne No access
              6. Zwischenergebnis No access
            3. Konsequenz für das strafrechtliche AG-Interesse No access
            4. Reduzierung des AG-Interesses auf das gesetzliche Mindestgrundkapital No access
          1. Ergebnis für die Dispositionsgrenzen der Gesellschafter einer AG No access
        1. Meinungsstand No access
          1. Unbeachtlichkeit der nur zur Anfechtbarkeit führenden Formfehler No access
            1. Mehrheitliche Entscheidung ohne formelles Beschlussverfahren No access
            2. Einstimmige Entscheidung ohne formelles Beschlussverfahren No access
        2. Ergebnis No access
        1. Meinungsstand No access
        2. Stellungnahme No access
        3. Ergebnis No access
    1. Die Abgrenzung von § 266 StGB einerseits und § 283 I Nr. 1 StGB andererseits No access Pages 200 - 203
    2. Zusammenfassung Teil D. No access Pages 203 - 206
      1. Das Unternehmensinteresse in der Rechtsprechung No access Pages 207 - 209
      2. Das Unternehmensinteresse in der bisherigen Literatur No access Pages 209 - 211
      3. Der Vorschlag von Bernsmann: Berücksichtigung des Unternehmensinteresses (und damit: Einbeziehung von Arbeitnehmerinteressen) im Untreuestrafrecht No access Pages 211 - 212
      1. Eingrenzung auf den Pflichtenmaßstab der Leitungsorgane der Aktiengesellschaft No access Pages 212 - 214
      2. Der Pflichtenmaßstab der Leitungsorgane und das Unternehmensinteresse in der aktuellen aktienrechtlichen Rechtsprechung No access Pages 214 - 215
          1. Der Anfang der Diskussion: Das »Unternehmen an sich« No access
          2. Die Entwicklungslinien im Dritten Reich und in der BRD No access
          1. Rentabilität bzw. Fortbestand der Gesellschaft No access
          2. Unternehmensinteresse als Ergebnis einer Interessenabwägung der Unternehmensleitung No access
          1. Die Begründung des interessenmonistischen Ansatzes No access
          2. Gesellschaftsinteresse und shareholder value No access
          3. Keine Einbeziehung von Arbeitnehmerinteressen No access
          1. Unternehmensinteresse als prozessualer Begriff No access
          2. Unternehmensinteresse als negative Verhaltensmaxime No access
          3. Zielloses Verwaltungshandeln No access
      1. Fehlen klarer außerstrafrechtlicher Vorgaben, die übernommen werden könnten (Grenze der Gesellschaftsrechtsakzessorietät des § 266 StGB) No access Pages 234 - 236
        1. Kritik an Bernsmanns Argumentation No access
        2. Zwischenergebnis No access
        1. Gang der Untersuchung No access
        2. Die Rentabilitäts- bzw. Bestandserhaltung der AG als die Arbeitnehmer begünstigendes Modell No access
        1. Das Rentabilitäts- bzw. Bestandserhaltungsmodell und der Schutzzweck des § 266 StGB No access
          1. Der strafrechtliche Bestimmtheitsgrundsatz gem. Art. 103 II GG, § 1 StGB No access
          2. Keine Differenzierung zwischen Blanketten und normativen Tatbestandsmerkmalen No access
            1. Unbestimmtheit des auf die Rentabilität abstellenden Maßstabs No access
            2. Unbestimmtheit des auf die Bestandserhaltung abstellenden Maßstabs No access
        2. Zwischenergebnis No access
        1. Die Konkretisierungsvorschläge von Dittrich No access
        2. Die Konkretisierungsvorschläge von Rönnau und Hohn No access
        1. Das Existenzgefährdungsverbot als mittelbar arbeitnehmerschützender Maßstab im Untreuestrafrecht No access
        2. Die Kapitalerhaltungsnormen als Pflichtenmaßstab für Vorstand und Aufsichtsrat im Untreuestrafrecht? No access
      2. Ergebnis No access Pages 257 - 258
      3. Exkurs: Der untreuestrafrechtliche Pflichtenmaßstab für das Verhalten von Vorstand und Aufsichtsrat im Allgemeinen No access Pages 258 - 259
    1. Die untreuestrafrechtliche Absicherung der Arbeitnehmer einer GmbH No access Pages 259 - 261
    2. Zusammenfassung Teil E. No access Pages 261 - 264
    1. Risikogeschäfte No access Pages 265 - 267
    2. Spenden No access Pages 267 - 269
    3. Vorstandsvergütung No access Pages 269 - 272
    4. Kapitalentnahme No access Pages 272 - 276
  2. Ausblick No access Pages 277 - 280
  3. Literaturverzeichnis No access Pages 281 - 305
  4. Sachwortverzeichnis No access Pages 306 - 308

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