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Book Titles No access
Insolvenzantragspflicht und Insolvenzverschleppungshaftung bei der Scheinauslandsgesellschaft in Deutschland
Am Beispiel der englischen Limited- Authors:
- Series:
- Mannheimer Schriften zum Unternehmensrecht, Volume 4
- Publisher:
- 2008
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3494-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0819-0
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Mannheimer Schriften zum Unternehmensrecht
- Volume
- 4
- Language
- German
- Pages
- 201
- Product type
- Book Titles
Table of contents
ChapterPages
- Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 2 - 13
- Abkürzungsverzeichnis No access Pages 14 - 14
- Einführung No access Pages 15 - 17
- Darstellung und Begrenzung des Untersuchungsgegenstands No access Pages 17 - 19
- Gang der Untersuchung No access Pages 19 - 20
- Einführung und Begriff des Gesellschaftsstatuts No access Pages 21 - 21
- Traditionelle Leitgedanken des deutschen internationalen Gesellschaftsrechts No access Pages 21 - 22
- Ziele und Wirkungen der Niederlassungsfreiheit No access
- EuGH-Rechtsprechung zur Niederlassungsfreiheit No access
- Meinungstand No access
- Eigene Stellungnahme No access
- Ergebnis No access Pages 26 - 26
- Einführung und Begriff des Insolvenzstatuts No access Pages 26 - 26
- Rahmenfunktion für grenzüberschreitende Insolvenzverfahren No access
- Leitgedanke der kontrollierten Universalität No access
- Verbesserung des Rechtsschutzes durch Verhinderung eines forum shopping No access
- Ziel der par condicio creditorum No access
- Fazit No access
- Zur Anwendbarkeit der EuInsVO auf das deutsche Eröffnungsverfahren No access
- Eigene Stellungnahme No access
- Räumlicher Anwendungsbereich und notwendiger transnationaler Bezug No access
- Verfahrensarten der EuInsVO No access
- Mittelpunkt der hauptsächlichen Interessen als Zuständigkeitskriterium No access
- Kompetenzkonflikte No access
- Bestimmung des anwendbaren Insolvenzrechts No access
- Das autonome deutsche internationale Insolvenzrecht No access Pages 42 - 43
- Ergebnis No access Pages 43 - 43
- Einführung No access Pages 43 - 43
- Einordnung der Artt. 3, 4 EuInsVO in die gesellschaftsrechtliche Terminologie der Sitz- und Gründungstheorie No access Pages 43 - 44
- Vorliegen einer Inkonsistenz? No access
- Wertungswidersprüche zwischen EuGH und EuInsVO? No access
- Bedeutung der Qualifikation der Insolvenzantragspflicht No access Pages 48 - 49
- Ergebnis No access Pages 49 - 49
- Einführung und Bedeutung der Insolvenzantragspflicht No access Pages 50 - 50
- Rechtsgeschichte der Insolvenzantragspflichten in Deutschland No access Pages 50 - 52
- Insolvenzeröffnungsgründe No access
- Verpflichteter Personenkreis No access
- Ergebnis No access Pages 54 - 54
- Einführung No access Pages 54 - 54
- Gesellschaftsrechtliche Qualifikation No access
- Insolvenzrechtliche Qualifikation No access
- Eigene Stellungnahme No access
- Meinungsstand No access
- Grundsätzliches zur Auslegung des Gemeinschaftsrechts No access
- Grammatikalische Auslegung No access
- Erfassung dem Insolvenzverfahren vorgelagerter Rechtsfiguren No access
- Erfassung des Insolvenzantragsrechts durch die EuInsVO No access
- Befriedungsfunktion des Insolvenzverfahrens No access
- Ziel der Gläubigergleichbehandlung No access
- Ziel der gemeinschaftlichen Befriedigung der Gläubiger No access
- Ziel der Massesicherung No access
- Zweck des Marktteilnahmeverbots No access
- Zwischenergebnis No access
- Antragspflicht als Sicherung einer rechtzeitigen Verfahrenseinleitung No access
- Antragspflicht als Mittel zur Sicherung der par condicio creditorum No access
- Sicherung der gemeinschaftlichen Gläubigerbefriedigung No access
- Durchsetzung eines Marktteilnahmeverbots No access
- Ergebnis No access Pages 86 - 88
- Einführung No access Pages 88 - 88
- Grundsätzliches zum Rechtfertigungsbedarf No access
- Gilt anderes für über Sachnormverweisungen erfasstes nationales Recht? No access
- Meinungsstand No access
- Eigene Stellungnahme No access
- Unterscheidungskriterien innerhalb der Keck-Rechtsprechung No access
- Meinungsstand No access
- Insolvenzantragspflicht als allgemeines Verkehrsrecht No access
- Sonstiger Marktzugangsbezug der Insolvenzantragspflicht? No access
- Zwischenergebnis No access
- Faktische Bedeutungslosigkeit des Art. 46 EG in dieser Frage No access
- Missbrauch der Niederlassungsfreiheit und Betrug No access
- Mit der Insolvenzantragspflicht verfolgte zwingende Allgemeininteressen No access
- Nichtdiskriminierung und Geeignetheit der Antragspflicht No access
- Entfallende Erforderlichkeit aufgrund des Informationsmodells? No access
- Meinungsstand No access
- Eigene Stellungnahme No access
- Unzureichender gesellschaftsrechtlicher Schutz in der Insolvenzreife der GmbH No access
- Erforderlichkeit der Antragspflicht für eine rechtzeitige Verfahrenseinleitung No access
- Erforderlichkeit zur Sicherung des Systems der Kapitalgesellschaften No access
- Zwischenergebnis No access
- Meinungsstand zur Qualifikation der sec. 213, 214 IA 1986 No access
- Eigene Stellungnahme No access
- Ergebnis No access Pages 124 - 125
- Einführung No access Pages 125 - 126
- Vergleichbarkeit GmbH – Limited No access Pages 126 - 128
- Vergleichbarkeit Geschäftsführer – director No access Pages 128 - 129
- Ergebnis No access Pages 129 - 129
- Einführung No access Pages 130 - 131
- Tatbestandsvoraussetzungen des § 823 Abs. 2 BGB iVm § 64 Abs. 1 GmbHG No access
- Quotenschaden der Altgläubiger No access
- Vertrauensschaden der Neugläubiger No access
- Anspruchsgegner und Anspruchsdurchsetzung No access
- Einführung No access Pages 136 - 137
- Meinungsstand No access
- Eigene Stellungnahme No access
- Meinungsstand No access
- Inhalt des Urteils No access
- Aussagekraft des Urteils zur Qualifikation einer materiellrechtlichen Haftungsfigur? No access
- Einordnung der Insolvenzverschleppungshaftung unter die Kriterien des Urteils No access
- Anknüpfungspunkte in der EuInsVO für eine Erfassung der Haftung No access
- Ergebnis No access Pages 146 - 147
- Einführung No access Pages 147 - 148
- Meinungsstand No access
- Verschleppungshaftung als allgemeine Standortbedingung? No access
- Prohibitive Wirkung der Insolvenzverschleppungshaftung? No access
- Zwischenergebnis No access
- Nichtdiskriminierung, Geeignetheit und verfolgte zwingende Allgemeininteressen No access
- Erforderlichkeit der Insolvenzverschleppungshaftung aus Sicht des deutschen Rechts No access
- Mögliche funktionsäquivalente Haftungsfiguren des Gründungsrechts? No access
- Ergebnis No access Pages 157 - 158
- Einführung No access Pages 158 - 158
- Anspruchsgegner No access Pages 158 - 159
- Meinungsstand No access
- Bewertung No access
- Ergebnis No access Pages 161 - 162
- Einführung No access Pages 163 - 164
- Meinungsstand zur Auslegung des § 64 Abs. 2 GmbHG No access
- Binnenhaftungskonzept und Anspruchsdurchsetzung No access
- Qualifikation im deutschen Recht No access Pages 167 - 168
- Verfolgung europäischer Insolvenzrechtsziele No access
- Wahlrecht des Insolvenzverwalters, vergleichbare Tatbestände und Rechtsfolgen No access
- Vergleichbare Zwecke der Insolvenzanfechtung und des § 64 Abs. 2 GmbHG No access
- Zwischenergebnis No access
- Schutzbereichsbeeinträchtigung der Artt. 43, 48 EG No access
- Exkurs: Rechtfertigung der Anwendung No access
- Ergebnis No access Pages 175 - 176
- Deutsche Insolvenzgerichte sind zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer Gesellschaft mit Interessenmittelpunkt in Deutschland unter der Anwendung deutschen Insolvenzrechts zuständig. Dies gilt auch für Scheinauslandsgesellschaften. No access Pages 177 - 177
- Zwischen der EuGH-Rechtsprechung zur Niederlassungsfreiheit und der EuInsVO zeigt sich auf den ersten Blick eine Unstimmigkeit, die aber weder zu einer Inkonsistenz des Gemeinschaftsrechts, noch zu einem Verstoß der EuInsVO gegen die Niederlassungsfreiheit führt. No access Pages 177 - 178
- Die Qualifikation der Insolvenzantragspflicht entscheidet nicht allein über ihre europarechtskonforme Anwendbarkeit, zeigt aber einen Wegweiser hierfür auf. No access Pages 178 - 178
- Trotz der Unterschiede innerhalb der Insolvenzordnungen der Mitgliedstaaten lassen sich gemeineuropäische Insolvenzzwecke herausarbeiten. Aufgrund einer autonomen Auslegung des Art. 4 EuInsVO ist die Insolvenzantragspflicht als Insolvenzrecht im Sinne der EuInsVO zu qualifizieren. No access Pages 178 - 179
- Nach den Grundsätzen der Keck-Rechtsprechung liegt keine Beschränkung der Niederlassungsfreiheit vor, wenn die anzuwendende nationale Norm rein tätigkeitsbezogen ist und keine marktzugangsbehindernde Wirkung entfaltet. Die Anwendung der Insolvenzantragspflicht auf den director einer Limited in Deutschland stellt danach keine Behinderung der Niederlassungsfreiheit der Gesellschaft dar. No access Pages 179 - 179
- Hilfsweise wäre die Anwendung der Antragspflicht auch anhand der Gebhard-Formel zu rechtfertigen. No access Pages 179 - 180
- Die Insolvenzverschleppungshaftung ist im deutschen Recht weder gesellschafts-, noch delikts-, sondern insolvenzrechtlich zu qualifizieren. Aus europäischer Sicht ist sie ebenfalls als Insolvenzrecht iSv Art. 4 EuInsVO einzuordnen. No access Pages 180 - 180
- Für die Insolvenzverschleppungshaftung kann eine Beschränkung des Schutzbereichs der Niederlassungsfreiheit, entsprechend den Grundsätzen der Keck-Rechtsprechung, verneint werden. Gemäß der Gebhard-Formel wäre hilfsweise auch die Anwendung der Insolvenzverschleppungshaftung zu rechtfertigen. No access Pages 180 - 181
- Auch die Geschäftsführerhaftung aus § 64 Abs. 2 GmbHG ist, als Insolvenzrecht iSv Art. 4 EuInsVO, auf den director einer Limited mit Interessenmittelpunkt in Deutschland anwendbar. No access Pages 181 - 182
- Literaturverzeichnis No access Pages 183 - 201





