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Ungleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten in den Tarifverträgen der SOKA-BAU
- Authors:
- Series:
- Arbeits- und Sozialrecht, Volume 178
- Publisher:
- 2026
Summary
According to established case law of the Federal Constitutional Court, it is inadmissible to distinguish between blue-collar and white-collar workers. Laws that previously privileged white-collar workers have been abolished for over twenty years. The same applies to collective agreements that formerly contained this distinction. Today, only collective agreements on social security funds in the construction industry still contain this distinction. The collective agreements are regularly declared generally binding by the responsible Federal Ministry of Labour and Social Affairs, even though they provide for a significant disadvantage for blue-collar workers. This volume deals with the associated constitutional violation.
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Bibliographic data
- Edition
- 1/2026
- Copyright Year
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7560-2058-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-5601-3
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Arbeits- und Sozialrecht
- Volume
- 178
- Language
- German
- Pages
- 84
- Product Type
- Monograph
Table of contents
ChapterPages
- Vorwort
- 1. Unterscheidung von Arbeitern und Angestellten in den Tarifverträgen der SOKA-BAU
- a. Rahmentarifverträge im Baugewerbe
- aa. Urlaubsverfahren
- bb. Zusatzversorgung
- 3. Verfassungsrechtliche Fragestellung
- 1. (Keine) Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten in wichtigen deutschen Tarifwerken
- 2. (Keine) Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten in wichtigen hoheitlich verbindlich gestellten Tarifverträgen
- 3. Zwischenergebnis
- a. § 622 Abs. 2 BGB a.F.
- b. § 1 Entgeltfortzahlungsgesetz
- c. § 5 BetrVG
- d. Weitere Gesetzesregelungen des Arbeitsrechts, in denen die Teilung von Arbeitern und Angestellten überwunden wurde
- a. Arbeiter und Angestellte in der Gesetzlichen Rentenversicherung: Einführung des SGB VI und Aufhebung von § 133 Abs. 2 SGB VI a.F.
- b. Arbeiter und Angestellte in der Gesetzlichen Krankenversicherung: § 5 SGB V, § 6 SGB V
- 3. Zwischenergebnis
- 1. Unmittelbare Grundrechtsbindung bei allgemeinverbindlichen Tarifverträgen, Art. 1 Abs. 3 GG
- a. Die Entscheidung des BVerfG zu § 622 Abs. 2 BGB a.F. aus dem Jahr 1990
- b. Folgejudikatur des BAG und des BVerfG zur Ungleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten
- a. Zum Maßstab der Rechtfertigung von Ungleichbehandlungen in allgemeinverbindlichen Tarifverträgen
- b. Differenzierungsgründe und Differenzierungsmerkmale
- c. Fehlende Handhabbarkeit der Unterscheidung von Arbeitern und Angestellten
- aa. Fehlende Korrelation zwischen witterungsbedingten Schwankungen und Fluktuation sowie Arbeitereigenschaft
- bb. Erfassung von Branchenteilen ohne erkennbare Witterungseinflüsse und besondere Fluktuation
- e. Keine zulässige Pauschalierung und Typisierung
- a. Gleichheitsverstoß durch die SOKA-BAU-Tarifverträge
- b. Gleichheitsverstoß durch die Allgemeinverbindlicherklärungen für die SOKA-BAU-Tarifverträge
- 1. Facility Management: Branche und Tätigkeiten
- 2. Erneuter Befund: Fehlende Handhabbarkeit der Unterscheidung von Arbeiter und Angestellten
- a. „Sowohl-als-auch-Tätigkeiten“ in den SOKA-BAU-Tarifverträgen
- b. Prüfkriterien der „Sowohl-als-auch-Rechtsprechung“
- 4. Folge: Geltung eines sachfremden Tarifwerks für Betriebe des Facility Management
- a. Urlaubskassenverfahren
- b. Zusatzversorgung
- c. Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall
- d. Gehaltsfortzahlung im Todesfall und Sterbegeld
- e. Kündigungsfristen
- 1. Verfassungswidrige Ungleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten in den SOKA-BAU-Tarifverträgen
- 2. Ungleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten bei Anwendung von SOKA-BAU-Tarifverträgen auf das Facility Management
- StichwortverzeichnisPages 81 - 84 Download chapter (PDF)




