Cover of book: Existenzsicherung für eine vielfältige Gesellschaft
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Existenzsicherung für eine vielfältige Gesellschaft

Diversitätssensible Leistungsgewährung in Deutschland am Beispiel der Jobcenter
Editors:
Series:
Arbeits- und Sozialrecht, Volume 176
Publisher:
 2025

Summary

This volume provides practical recommendations for incorporating diversity awareness into Germany’s welfare benefits system. Based on an interdisciplinary research project, it highlights structural challenges and implementation strategies for fostering a discrimination-free environment in job centers. The study offers actionable insights from the perspectives of job center staff, proposing both legislative adjustments and organizational cultural changes to support an inclusive and equitable public welfare administration.With contributions byLamia Amhaouach-Lares | Prof. Dr. Susanne Dern | Kerstin Heil | Susanne Ingelmann | Dr. Gerrit Kaschuba | Janina Kowaleski | Prof. Dr. Maria Wersig

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2025
ISBN-Print
978-3-7560-2380-6
ISBN-Online
978-3-7489-5221-3
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Arbeits- und Sozialrecht
Volume
176
Language
German
Pages
239
Product type
Edited Book

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 12 Download chapter (PDF)
  2. Download chapter (PDF)
    1. 1.1 Fragestellungen und Erkenntnisinteresse
    2. 1.2 Ebenen und Begriffsverständnis diversitätssensibler Leistungsgewährung
    3. 1.3 Einordnung des Projekts in die aktuellen Entwicklungen zum SGB II
    4. 1.4 Partizipativer Forschungsansatz
  3. Download chapter (PDF)
    1. 2.1 Forschungen zu Diskriminierungsrisiken im SGB II
    2. 2.2 Forschungen zu Beratung in Behörden und Jobcentern
      1. 2.3.1 Forschungen zu Jobcenter-Mitarbeitenden als Akteur*innen in der Reproduktion sozialer Ungleichheit
      1. 2.4.1 Von der interkulturellen Öffnung zum Diversity-Diskurs im Jobcenter
      2. 2.4.2 Diversitätshindernde Faktoren in der Praxis der Jobcenter
      3. 2.4.3 Bezugspunkte im Forschungsprojekt: Plädoyer für eine intersektionale Perspektive
  4. Download chapter (PDF)
        1. 3.1.1.1 AEMR
          1. UN-Sozialpakt (ICESCR)
          2. UN-Zivilpakt (ICCPR)
          1. ICERD
          2. CEDAW
          3. UN-BRK
      1. 3.1.2 Fazit für das deutsche Sozialrecht
      1. 3.2.1 Allgemeines Diskriminierungsverbot im AEUV
      2. 3.2.2 Charta der Grundrechte der Europäischen Union
      3. 3.2.3 EMRK
        1. 3.2.4.1 Gender-Richtlinien
        2. 3.2.4.2 Antirassismus-RL 2000/43/EG
        3. 3.2.4.3 Rahmen-RL 2000/78/EG
          1. 3.2.4.4.1 Unmittelbare Diskriminierung
          2. 3.2.4.4.2 Mittelbare Diskriminierung
          3. 3.2.4.4.3 Anweisung zur Diskriminierung
          4. 3.2.4.4.4 Belästigung
        4. 3.2.5 Fazit für das deutsche Sozialrecht
      1. 3.3.1 Sozialrechtliche Benachteiligungsverbote
          1. 3.3.2.1.1 „Rasse“
          2. 3.3.2.1.2 Ethnische Herkunft
          3. 3.3.2.1.3 Behinderung
          4. 3.3.2.1.4 Fehlende Kategorie: Geschlecht
        1. 3.3.2.2 Benachteiligung/Diskriminierung
        2. 3.3.2.3 Rechtfertigung der Benachteiligung
      2. 3.3.3 § 19a SGB IV
      3. 3.3.4 Sanktion bei Verstoß gegen die Diskriminierungsverbote
      4. 3.3.5 Verhältnis der Diskriminierungsverbote zueinander und die Rolle des Art. 3 Abs. 3 GG
      5. 3.3.6 Fazit
        1. 3.4.1.1 Rassistische Zuschreibungen
        2. 3.4.1.2 Ethnische Herkunft
        3. 3.4.1.3 Religion
        4. 3.4.1.4 Geschlecht
        5. 3.4.1.5 Alter
      1. 3.4.2 Berücksichtigung von Mehrfachdiskriminierung/Intersektionalität
      1. 3.5.1 Grundlegendes zur Leistungsgewährung im SGB II
        1. 3.5.2.1 Gesetzliche Grundlage der Regelleistung in § 20
        2. 3.5.2.2 Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und Haushaltsenergie
        3. 3.5.2.3 Persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens
        4. 3.5.2.4 Ansparungspauschale
          1. 3.5.2.5.1 Abs. 2: werdende Mütter
          2. 3.5.2.5.2 Abs. 3: Alleinerziehende
          3. 3.5.2.5.3 Abs. 4: erwerbsfähige Menschen mit Behinderung
          4. 3.5.2.5.4 Abs. 5: kostenaufwändige Ernährung
          1. 3.5.2.6.1 Besonders
          2. 3.5.2.6.2 Unabweisbar
          3. 3.5.2.6.3 Geboten
          4. 3.5.2.6.4 Laufend oder einmalig
          5. 3.5.2.6.5 Beispiele
        5. 3.5.2.7 Abs. 6a
        6. 3.5.2.8 Abs. 7: dezentrale Wasserversorgung
        1. 3.5.3.1 Miete
          1. 3.5.3.3 Hauslasten
          2. 3.5.3.4 Heizkosten und Warmwasser
          3. 3.5.3.5 Angemessenheit des Bedarfs
        1. 3.5.4.1 Abs. 1: unabweisbare Bedarfe
        2. 3.5.4.2 Abs. 2: ausnahmsweise Sachleistungserbringung
        3. 3.5.4.2 Abs. 3 S. 2: einmalige Bedarfe
      2. 3.5.5 Bedarfe für Bildung und Teilhabe (§ 28 SGB II)
      3. 3.5.6 Fazit: Gestaltungsspielräume und Ermessen in der Leistungsgewährung
      1. 3.6.1 Systematisierung der Gestaltungsspielräume
      2. 3.6.2 Gestaltungsspielräume und Berücksichtigung der Diskriminierungsverbote
        1. 3.6.3.1 Allgemeine Regeln aus dem SGB I
        2. 3.6.3.2 Struktur und Ablauf der Leistungsgewährung
        3. 3.6.3.3 Allgemeine Vorgaben und tatsächliche Leistungsgewährung
        4. 3.6.3.4 Herausforderungen im Gewährleistungsprozess
  5. Download chapter (PDF)
      1. 4.1.1 Planung und Konzeption von Feldphase 1
      2. 4.1.2 Durchführung Expert*innen-Workshop
      3. 4.1.3 Das World Café als Erhebungsmethode
      4. 4.1.4 Diskussionsimpulse und inhaltliches Design
        1. Standortauswahl und Feldzugang
        2. Soziodemografische Eckdaten der Teilnehmenden
        3. Schulische und berufliche Abschlüsse und berufliche Laufbahnen
      5. 4.1.6 Durchführung der Erhebung
        1. 4.1.7.1 Interpretatives Vorgehen im Projekt
      1. 4.2.1 Inhaltliche Konzeption und Methode Zukunftswerkstatt
    1. 4.3 Feldphase 3: Fortbildungsangebot zur Bedeutung von diversitätssensiblem Handeln in der Arbeitspraxis
  6. Download chapter (PDF)
      1. 5.1.1 Einstiegsfrage: „Was verstehen Sie unter Vielfalt/Diversität – und wo treffen Sie in Ihrem Arbeitsalltag im Jobcenter auf Vielfalt/Diversität?“
      1. 5.2.1 Zur Verschränkung von individueller Sichtweise und behördlicher Rahmung
      2. 5.2.2 Das SGB II als Instrument der Gleichbehandlung?
      1. 5.3.1 Mitwirkungspflicht und Beratungssensibilität
      2. 5.3.2 Wahrnehmung von Lebensrealitäten und Erwartungshaltungen an die Leistungsberechtigten
      1. 5.4.1 Behördenphilosophie
      2. 5.4.2 Aufgaben und Erwartungen an die Leitungsebene
      3. 5.4.3 Aufgaben und Erwartungen auf Teamebene und an den Kolleg*innenkreis
      4. 5.4.4 Zuständigkeiten und Kooperationen im Jobcenter und mit externen Akteur*innen
      5. 5.4.5 Kommunikation und Sprache im Kontakt zu den Leistungsberechtigten
      6. 5.4.6 Die Bedeutung von Arbeitsressourcen
      1. 5.5.1 Der Einfluss der Organisationskultur
      2. 5.5.2 Der Einfluss der individuellen Einstellungen
  7. Download chapter (PDF)
      1. 6.1.1 Erweiterung von § 33c SGB I um alle relevanten Kategorien
      2. 6.1.2 Transparente und effektive Regelung von Rechtsfolgen bei Diskriminierungen im Jobcenter-Kontext
      3. 6.1.3 Änderung des § 14 SGB I
      4. 6.1.4 Kennzahlenerhebung § 48a SGB II
        1. Handlungsimpulse
        1. Handlungsimpulse
        1. Handlungsimpulse
        1. Handlungsimpulse
        1. Handlungsimpulse
        1. Handlungsimpulse
        1. Handlungsimpulse
      1. 6.2.8 Individuelle Reflexionsräume schaffen und Stereotypisierungen vermeiden
  8. 7 FazitPages 189 - 190 Download chapter (PDF)
  9. LiteraturPages 191 - 202 Download chapter (PDF)
  10. Download chapter (PDF)
      1. Vorbemerkungen
        1. Verständnis von Diversität und Diversitätssensibilität in der Leistungsgewährung schaffen
        2. Politische Positionierung für Diversität in der Leistungsgewährung
        3. Organisation Jobcenter
        1. Individuelle Rahmenbedingungen der Jobcenter
        2. Beachtung der Organisationsform
        3. Eigenständige Durchführung oder externe Begleitung
        4. Gute Vorbereitung und Planung des Prozesses
        5. Organisationskultur und Faktor Zeit
        6. Herausforderung Partizipation
        7. Die Rolle der Führungskraft
        8. Integration des Leitbilds
      2. 3 Diversitätssensible Ermessensausübung
      3. 4 Diversitätskompetenz in der Beratung
      4. 5 Evaluation
      1. 1 Ressourcen- und Wissensmanagement in der diversitätsbewussten Gewährungspraxis
      2. 2 Wege zu Diversitätskompetenz – persönliche Haltung und Grundlage fachlichen Handelns
      3. 3 Barrierearme Zugänge zum Jobcenter
      4. 4 Diskursräume, Kommunikation und Umgang mit Konflikten
  11. AutorinneninformationenPages 239 - 239 Download chapter (PDF)

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