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Nullum Tributum Sine Lege

Der steuerrechtliche Bestimmtheitsgrundsatz im deutsch-polnischen Rechtsvergleich
Authors:
Publisher:
 2022

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2022
ISBN-Print
978-3-8288-4794-1
ISBN-Online
978-3-8288-7906-5
Publisher
Tectum, Baden-Baden
Series
Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Rechtswissenschaft
Volume
189
Language
German
Pages
362
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages I - XVI
    1. I. Ausgangslage No access
    2. II. Ziele No access
      1. 1. Verfassungsvergleich als besondere Form des Rechtsvergleichs No access
      2. 2. Der wertende Rechtsvergleich als Erkenntnisquelle des Unionsrechts No access
      3. 3. Rezeption sprachphilosophischer und linguistischer Überlegungen im Recht No access
    3. IV. Gang der Untersuchung No access
    1. I. Definition gesetzlicher Bestimmtheit No access
    2. II. Die synonyme Anwendung von Bestimmtheit und Klarheit No access
    3. III. Bestimmtheitsgrundsatz und Gesetzlichkeitsprinzip No access
    4. IV. Nakaz Określoności – Der Begriff der Bestimmtheit im polnischen Recht No access
      1. 1. Ursprung der sprachphilosophischen Betrachtungen: Die Sorites-Paradoxie No access
      2. 2. Verhältnis von linguistischer Vagheit zur juristischen Bestimmtheit No access
      3. 3. Mehrdeutigkeit: Ambiguität und Polysemie No access
      1. 1. Verständlichkeit und Einfachheit No access
      2. 2. Allgemeinheit von Gesetzen und Generalklauseln No access
      3. 3. Beständigkeit No access
      1. 1. Die mittelalterliche Ständeordnung und die Friedensbewegung No access
        1. a) Aufstieg und Untergang des polnischen Parlamentarismus No access
        2. b) Die polnische Verfassung vom 3. Mai 1791 No access
        3. c) Nach der dritten Teilung 1795 No access
        4. d) Die Verfassung Polens in der Zwischenkriegszeit No access
      1. 1. Die Wurzeln des allgemeinen und steuerrechtlichen Bestimmtheitsgrundsatzes No access
      2. 2. Die Aufklärung und ihre Forderung nach Gesetzlichkeit No access
      3. 3. Gesetzesbestimmtheit im Kodifikationsstreit zwischen Thibaut und Savigny No access
      4. 4. Gesetzes- und Steuerbestimmtheit im heranwachsenden Rechtsstaat No access
      5. 5. Der Bestimmtheitsgrundsatz in der Weimarer Zeit: Zwischen Bestimmtheitspostulat und Flucht in die Generalklauseln No access
      1. 1. Verfassungsentwicklung in der Volksrepublik Polen und der DDR No access
      2. 2. Sozialistische Gesetzlichkeit und Rechtseffektivität No access
      3. 3. Steuern und Finanzen in der sozialistischen Planwirtschaft No access
      1. 1. Der allgemeine Bestimmtheitsgrundsatz in der Rechtsprechung No access
        1. a) „[…] durch die Sachlage gebotene Kapitalzuführung“ – § 3 Abs. 1 KVStG 1955 No access
        2. b) Hamburger Kirchensteuer nach Landesgewohnheitsrecht No access
        3. c) „Tonnenkilometer“ nach dem Beförderungsteuergesetz und die Erfindervergütung No access
        4. d) „Wesentlich im Interesse einer Familie oder bestimmter Familien“ nach dem ErbStRG No access
        5. e) Beschluss zu § 93 Abs. 8 AO 2005 No access
      2. 3. Zusammenfassung No access
      1. 1. Entwicklung des polnischen Verfassungsgerichtshofes (TK) No access
      2. 2. Die Entwicklung des Bestimmtheitsgrundsatzes in der Rechtsprechung des TK No access
      3. 3. Das Urteil des TK zur Missbrauchsgeneralklausel No access
      1. 1. Die Rechtsprechung des EGMR und ihre Anwendung innerhalb der EU No access
      2. 2. Das Prinzip der Rechtssicherheit auf Unionsebene No access
      3. 3. Die Rs. Italmoda – Abkehr vom unionsrechtlichen Bestimmtheitsgrundsatz No access
    1. VII. Zwischenfazit No access
          1. aa. Die Verteilung des Rechtsstaatsprinzips im Grundgesetz No access
          2. bb. Demokratyczne państwo prawne – der demokratische Rechtsstaat nach Art. 2 KRP und weitere Ausprägungen von Rechtsstaatlichkeit No access
        1. b) Friedensordnung und Herrschaft des Rechts No access
        2. c) Vertrauen in den Staat und die Rechtsordnung No access
          1. aa. Kommunikation: Verkündung des Steuertatbestandes No access
          2. bb. Kontinuität: Steuerplanungssicherheit No access
          3. cc. Konsistenz: Bedürfnis nach Steuerrichtigkeit No access
          4. dd. Kohärenz: Festlegung der Prinzipien der Besteuerung No access
        3. e) Ewigkeitsgarantie des Art. 79 Abs. 3 GG No access
        4. f) Kritik an der Ableitung des Bestimmtheitsgrundsatzes aus dem Rechtsstaatsprinzip No access
        1. a) Demokratieprinzip und Bindung an die verfassungsgemäße Ordnung No access
        2. b) Totalvorbehalt und Wesentlichkeitstheorie No access
        3. c) Grenze der gesetzgeberischen Entscheidungsfreiheit No access
        4. d) Legitimationskette unpräziser Gesetze No access
          1. aa. Rechtspositivistische Lehre: keine Sollens-Sätze aus Seins-Sätzen No access
          2. bb. Juristische Hermeneutik: Auslegung und Auslegbarkeit durch die Gerichte No access
          3. cc. Juristischer Realismus: Einzug von Empirie in die Rechtsauslegung No access
          4. dd. Konstruktive Interpretation: Abgrenzung von Normen und Prinzipien No access
        1. a) Steuervergehen als Blankettvorschriften und Einfallstor für den strafrechtlichen Bestimmtheitsgrundsatz No access
        2. b) Strafcharakter von Lenkungsnormen No access
        3. c) Nähe des Steuerrechts zum Strafrecht No access
        1. a) Die einzelnen Folgerungen aus dem Gesetzesvorbehalt des Art. 217 KRP und die Ähnlichkeit zu Art. 103 Abs. 2 GG No access
        2. b) Bedeutung des Art. 217 im polnischen Normensystem No access
        3. c) In dubio pro tributario No access
        4. d) Entsprechungen im deutschen Recht No access
        1. a) Grundlegende Bedeutung für die Bestimmtheit von Gesetzen No access
        2. b) Normative Grundlagen der Gewaltenteilung No access
        3. c) Die Konkretisierung der Gewaltenteilung No access
        4. d) Rechtsfortbildung durch Verwaltung und Rechtsprechung No access
        5. e) Der Bestimmtheitsgrundsatz des Art. 80 Abs. 1 Satz 2 GG No access
        1. a) Entwicklung des Konzepts der allgemeinen Handlungsfreiheit No access
        2. b) Grundgesetzlicher Gesetzesvorbehalt No access
        3. c) Das subjektive öffentliche Recht der Bestimmtheit No access
        4. d) Einteilung des Bestimmtheitsgrundsatzes in einen objektiven Schutzbereich und Rechtfertigung No access
        5. e) Wechselwirkung zwischen Grundrechtseingriff und Rechtsstaat No access
        6. f) Die Grundpflicht der steuerlichen Lastentragung als Schranke der allgemeinen Handlungsfreiheit No access
          1. aa. Abgrenzung Erwerb/Erworbenes No access
          2. bb. Entwicklung der Rechtsprechung No access
          3. cc. Der verfassungsrechtliche Eigentumsbegriff No access
          4. dd. Substanzeingriff durch Steuern? No access
          5. ee. Verhältnismäßigkeit und das Prinzip einkommensschonender Besteuerung No access
          1. aa. Inhalts- und Schrankenbestimmungen No access
          2. bb. Rechtssicherheit als Kern der Institutsgarantie des Eigentums No access
        1. c) Verhältnis zur Enteignung, zum enteignenden Eingriff und zum enteignungsgleichen Eingriff No access
        2. d) Konsequenzen für den Bestimmtheitsgrundsatz No access
        1. a) Gerechtigkeitsaspekte der Verwendung unbestimmter Rechtsbegriffe No access
        2. b) Folgerichtigkeit No access
        3. c) Gebot der Rechtsanwendungsgleichheit No access
      1. 4. Das System effektiven Rechtsschutzes aus Art. 19 Abs. 4 GG No access
        1. a) Parallelwertungen der GRCh mit den mitgliedstaatlichen Grundrechten No access
        2. b) Anwendbarkeit der Grundrechtecharta in Polen No access
        3. c) Dreidimensionalität des unionsrechtlichen Bestimmtheitsgrundsatzes No access
        4. d) Anwendbarkeit der Europäischen Grundrechtecharta in innerstaatlichen Angelegenheiten No access
        5. e) Kann es durch das Unionsrecht zu niedrigeren Bestimmtheitsanforderungen kommen? No access
    1. III. Zwischenfazit No access
      1. 1. Juristische Auslegbarkeit No access
        1. a) Epistemizismus No access
        2. b) Fuzzy-Logik No access
        3. c) Supervaluationismus No access
        4. d) Kontextualismus No access
        5. e) Einfluss der sprachphilosophischen Vagheitsbetrachtungen auf den Bestimmtheitsgrundsatz No access
      2. 3. Verständlichkeit für den Steuerpflichtigen: Bezug des Rechts zur Allgemeinsprache No access
      3. 4. Begrenzung nach Art, Inhalt und Ausmaß No access
      4. 5. Subjektive Rechtsbegriffe No access
      5. 6. Terminologische Einheitlichkeit No access
      6. 7. Vielsprachigkeit innerhalb der EU als Herausforderung für die Normenbestimmtheit No access
      1. 1. Linguistische Unterstützung im Gesetzgebungsverfahren No access
      2. 2. Das finanzgerichtliche Verfahren als Maßstab für Bestimmtheit No access
        1. a) Prüfungsgegenstand in der Verfassungsbeschwerde des BVerfG No access
        2. b) Die polnische Verfassungsbeschwerde in Form eines reinen Normenkontrollverfahrens No access
        3. c) Weniger Bestimmtheit bei stärkerem Rechtsschutz No access
        4. d) Die Folgen für den EuGH No access
      3. 4. Pflicht von Verwaltung und Rechtsprechung, Steuernormen zu präzisieren No access
      4. 5. Das Beihilferecht als Durchsetzungsinstrument von Normenbestimmtheit No access
      5. 6. Rechtssicherheit durch kooperative Handlungsformen No access
      1. 1. Die Möglichkeit einer empirischen Betrachtung von Bestimmtheit No access
        1. a) Laienverständlichkeit von Verträgen nach Masson und Waldron (1994) No access
        2. b) Verständlichkeit von Gerichtsurteilen nach Entfernung des Nominalstils nach Hansen et al. (2006) No access
        3. c) Verständlichkeitsmodelle No access
        4. d) Analyse der Rechtsprechung No access
        5. e) Index of Legal Certainty No access
    1. IV. Zwischenfazit No access
    1. I. Die Schwierigkeit wertbeladener Begriffe im Steuerrecht No access
    2. II. Das Konzept von Billigkeit im Steuerrecht No access
      1. 1. Historische Entwicklung der Missbrauchsgeneralklausel No access
      2. 2. Die Einordnung der Missbrauchsgeneralklausel No access
      3. 4. Die Begriffe „Steuerumgehung“ und „Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten“ No access
      4. 5. Die Fallgruppen des Steuermissbrauchs No access
    3. IV. Zwischenfazit No access
  2. G) Fazit No access Pages 335 - 342
  3. H) Literaturverzeichnis No access Pages 343 - 360
  4. I) Abkürzungsverzeichnis No access Pages 361 - 362

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