, to see if you have full access to this publication.
Monograph No access
Die völker- und verfassungsrechtlichen Grenzen menschenrechtlicher Regulierung internationaler Lieferketten
Eine Untersuchung am Beispiel des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes- Authors:
- Series:
- Studien zum Internationalen Wirtschaftsrecht - Studies on International Economic Law, Volume 49
- Publisher:
- 2026
Summary
In the context of global value chains, corporate activities repeatedly result in human rights infringements. The author examines how states – particularly the home state – can, from the perspective of international and constitutional law, obligate companies to exercise human rights due diligence, and what legal limits they face in doing so. The focus lies on the German Supply Chain Due Diligence Act, the requirements of which are analysed in detail. A supplementary look at selected African states highlights current legislative developments aimed at strengthening human rights protection.
Keywords
Search publication
Bibliographic data
- Edition
- 1/2026
- Copyright Year
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7560-3560-1
- ISBN-Online
- 978-3-7489-6620-3
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Studien zum Internationalen Wirtschaftsrecht - Studies on International Economic Law
- Volume
- 49
- Language
- German
- Pages
- 468
- Product Type
- Monograph
Table of contents
ChapterPages
- Vorwort No access
- A. Anlass der Arbeit anhand von Beispielen: Menschenrechtsverletzungen durch deutsche und europäische Unternehmen in afrikanischen Gaststaaten No access
- B. Aktualität des Themas – die Debatte um das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz No access
- C. Forschungsfrage und Themeneingrenzung No access
- D. Gang der Untersuchung No access
- I. Transnationale Unternehmen No access
- II. Herkunftsstaat No access
- III. Gaststaat No access
- IV. Regulierung No access
- I. „Menschenrechte“ und „Grundrechte“ No access
- II. Dimensionen der Menschenrechte No access
- III. Die durch Unternehmen gefährdeten Menschenrechte No access
- 1. Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte (IPbpR) No access
- 2. Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (IPwskR) No access
- 3. ILO-Kernarbeitsabkommen No access
- 4. Zwingendes Völkergewohnheitsrecht No access
- 1. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte No access
- 2. OECD Guidelines for Multinational Enterprises No access
- 3. UN-Normen für die Verantwortlichkeiten transnationaler Unternehmen und anderer Wirtschaftsunternehmen im Hinblick auf die Menschenrechte No access
- 4. UN Global Compact No access
- 5. UN Guiding Principles on Business and Human Rights No access
- I. Europäische Menschenrechtskonvention No access
- II. EU-Grundrechte-Charta No access
- III. Afrikanische Charta für Menschenrechte und Rechte der Völker (Banjul-Charta) No access
- E. Das deutsche Grundgesetz auf nationaler Ebene No access
- 1. Traditionelles Völkerrecht als Rechtsordnung nur zwischen Staaten No access
- 2. Völkerrechtliche Menschenrechte als Abwehrrechte gegenüber den Staaten No access
- 3. Bedenken gegen Einordnung von Unternehmen auf einer Stufe mit Staaten No access
- 4. Gefahr der Ausweitung der Machtposition privater Unternehmen No access
- 5. Gefahr der Einschränkung des Ermessensspielraums der Staaten No access
- 6. Grundsätzliche Trennung zwischen öffentlicher und privater Sphäre im Völkerrecht No access
- 7. Keine Verleihung der Völkerrechtssubjektivität im Völkerrecht No access
- 8. Fehlende Normsetzungskompetenz als Gegenargument No access
- 9. Formulierung von Menschenrechtsabkommen nur an Staaten gerichtet No access
- 10. Aussagen in Auslegungsdokumenten internationaler Menschenrechtsabkommen gegen Bindung privater Unternehmen No access
- 11. Ablehnende Haltung vieler Staaten gegenüber einer unmittelbaren Bindung privater Unternehmen bzw. deren Völkerrechtssubjektivität No access
- 12. Formulierung privater Verantwortlichkeiten zu unbestimmt für rechtliche Bindung No access
- 13. Keine Durchsetzbarkeit gegen Unternehmen auf internationaler Ebene No access
- 1. Traditionelles Völkerrechtsverständnis als rein zwischenstaatliches Recht bereits überholt No access
- 2. Status als abgeleitete Völkerrechtssubjekte denkbar No access
- 3. Bestehende völkerrechtliche Rechte privater Unternehmen als Argument für unmittelbare völkerrechtliche Pflichten bzw. Völkerrechtssubjektivität No access
- 4. Völkerrechtssubjektivität aufgrund faktischer wirtschaftlicher Macht No access
- 5. Möglichkeit des Vertragsschlusses mit Staaten als Argument für Völkerrechtssubjektivität No access
- 6. Wortlaut von Menschenrechtsabkommen offen für unmittelbare Bindung privater Unternehmen No access
- 7. Vereinzelte ausdrückliche völkerrechtliche Pflichten für private Unternehmen No access
- 8. Anhaltspunkte im Wortlaut internationaler Menschenrechtsverträge für eine unmittelbare Bindung privater Unternehmen No access
- 9. Rechtsprechung nationaler Gerichte in Richtung einer unmittelbaren völkerrechtlichen Bindung privater Unternehmen No access
- 10. Wesen und Konzeption einzelner Menschenrechte als Indiz für unmittelbare Bindung privater Unternehmen No access
- 11. Unmittelbare Bindung von Unternehmen an ius cogens-Menschenrechte No access
- 12. Vergleich der Völkerrechtssubjektivität mit der Erlangung der Rechtsfähigkeit von Unternehmen nach deutschem Recht No access
- III. Fazit zur Völkerrechtssubjektivität de lege lata No access
- IV. Umfassende Völkerrechtssubjektivität de lege ferrenda? No access
- B. Verpflichtung transnationaler Unternehmen durch völkerrechtlichen Vertrag (nur) zwischen Staaten – „Vertrag zu Lasten Dritter“ No access
- C. Sonstiger Vertrag zwischen Staaten und Unternehmen – „State Contracts“ No access
- D. Anwendung des Völkerstrafrechts auf transnationale Unternehmen No access
- E. Durchsetzung völkerrechtlicher Verpflichtungen von Unternehmen No access
- F. Fazit zu den Möglichkeiten auf Völkerrechtsebene No access
- a) Ausgangspunkt für die Grundrechtsbindung No access
- b) Öffentlich-rechtliche Organisationsformen staatlicher Unternehmen No access
- c) Privatrechtliche Organisationsformen von Unternehmen mit staatlicher Beteiligung No access
- d) Zwischenergebnis No access
- 2. Grundrechtsbindung von Unternehmen ohne staatliche Beteiligung No access
- 3. Grundrechtsbindung dieser Unternehmen bei extraterritorialem Tätigwerden No access
- 1. Grundrechtsbindung von Unternehmen mit staatlicher Beteiligung nach der EMRK No access
- 2. Grundrechtsbindung von Unternehmen ohne staatliche Beteiligung nach der EMRK No access
- 3. Grundrechtsbindung dieser Unternehmen nach der EMRK bei extraterritorialem Tätigwerden No access
- 1. Unmittelbare Grundrechtsbindung von Unternehmen mit staatlicher Beteiligung nach der GRCh No access
- 2. Unmittelbare Grundrechtsbindung privater Unternehmen nach der GRCh No access
- 3. Grundrechtsbindung der Unternehmen bei extraterritorialem Tätigwerden No access
- IV. Fazit zur unmittelbaren Grundrechtsbindung deutscher Unternehmen im Ausland nach GG, EMRK und GRCh No access
- 1. Wann liegt extraterritoriale Jurisdiktion vor? No access
- a) Souveräne Gleichheit aller Staaten No access
- aa) Territorialitätsprinzip als Ausprägung der staatlichen Souveränität No access
- bb) Interventionsverbot zum Schutz staatlicher Souveränität – klassischer und moderner Begriff No access
- cc) Domaine réservé – Begrenzung des Interventionsverbots auf geschützte Bereiche No access
- aa) Personalitätsprinzip No access
- bb) Territorialitätsprinzip aus Sicht des Herkunftsstaates No access
- cc) Wirkungsprinzip No access
- dd) Schutzprinzip No access
- ee) Universalitätsprinzip No access
- ff) Weitere denkbare Anknüpfungspunkte No access
- gg) Verhältnis der Prinzipien zueinander und zum Interventionsverbot No access
- (1) Begriffserläuterung No access
- (2) Beispiele für Hoheitsakte im Ausland No access
- (3) Grenzen der völkerrechtlichen Zulässigkeit von Hoheitsakten im Ausland No access
- (1) Begriffserläuterung No access
- (2) Beispiele für Auslandsregelungen No access
- (3) Grenzen der völkerrechtlichen Zulässigkeit von Auslandsregelungen No access
- (1) Begriffserläuterung No access
- (2) Beispiele für Inlandsregelungen mit faktischen Auswirkungen auf das Ausland No access
- (3) Grenzen der völkerrechtlichen Zulässigkeit von Inlandsregelungen mit faktischer Auslandswirkung No access
- 3. Fazit No access
- aa) Inländische juristische Person No access
- bb) Wesensmäßige Anwendbarkeit No access
- cc) Ergebnis No access
- aa) Schutz für der Hoheitsgewalt der Vertragsstaaten unterliegende juristische Personen No access
- bb) Schutz nach der EMRK auch für ausländische Unternehmen No access
- cc) Materiell für Unternehmen relevante Grundrechte nach der EMRK No access
- (1) Grundsätzliche Erfassung von Unternehmen von der GRCh No access
- (2) Materiell für Unternehmen relevante Grundrechte nach der GRCh No access
- (3) Keine geografische Begrenzung No access
- (4) Grundrechtsbindung nur bei Durchführung von Unionsrecht, Art. 51 Abs. 1 S. 1 GRCh No access
- (1) Grundfreiheiten als subjektive Rechte von Unternehmen No access
- (2) Teilweise Beschränkung auf Unternehmen der Mitgliedstaaten No access
- (3) Anwendungsbereich der Grundfreiheiten und Erfordernis eines grenzüberschreitenden Elements No access
- (4) Relevante Grundfreiheiten im Kontext menschenrechtlicher Bindung von Unternehmen No access
- a) Verletzung von Grundrechten der Unternehmen No access
- b) Verletzung von EU-Grundfreiheiten No access
- III. Steht EU-Recht einer Regulierung durch Deutschland entgegen? No access
- IV. Fazit zu den Möglichkeiten und Grenzen menschenrechtlicher Regulierung durch den deutschen Herkunftsstaat No access
- I. Diskussion im Vorfeld des Gesetzes No access
- 1. Anwendungsbereich No access
- a) Risikomanagement und Durchführung regelmäßiger Risikoanalysen No access
- b) Festlegung einer betriebsinternen Zuständigkeit No access
- c) Grundsatzerklärung No access
- aa) Präventionsmaßnahmen No access
- bb) Abhilfemaßnahmen No access
- e) Beschwerdeverfahren No access
- f) Umfang der Sorgfaltspflichten: Begriffe der Lieferkette, Angemessenheit und Wirksamkeit No access
- g) Geschützte Menschenrechte No access
- 3. Dokumentations- und Berichtspflichten No access
- a) Keine zivilrechtliche Durchsetzung No access
- b) Ermittlungsmöglichkeiten und Anordnungen des BAFA zur Durchsetzung des LkSG No access
- c) Bußgelder No access
- d) Ausschluss von der öffentlichen Auftragsvergabe No access
- e) Weitere Rechtsfolgen des LkSG No access
- a) Kein Eingriff in den domaine réservé bei zwingenden Menschenrechten No access
- b) Rechtfertigungsmöglichkeit durch einen genuine link No access
- c) Verhältnismäßigkeit No access
- 2. Überwiegender Teil des LkSG völkerrechtskonform No access
- a) Betretensbefugnisse auch für ausländische Niederlassungen? No access
- b) Territoriale Grenze der Aussagepflicht und Herausgabe von Unterlagen No access
- aa) Argumente für die Völkerrechtskonformität No access
- bb) Argumente gegen die Völkerrechtskonformität No access
- cc) Ergebnis zur Völkerrechtskonformität bzgl. nicht-zwingender Menschenrechtsstandards No access
- 4. Exkurs: Vereinbarkeit des LkSG mit WTO-Recht No access
- 5. Fazit zur völkerrechtlichen Bewertung der extraterritorialen Regelungen im LkSG No access
- a) Adressatenkreis von GG, EMRK, GRCh und EU-Grundfreiheiten und relevante Grundrechte No access
- b) Entscheidende Kriterien für die Prüfung von Verletzungen dieser Grundrechte bzw. Grundfreiheiten No access
- a) Geeignetheit und Erforderlichkeit des Gesetzes zur Erreichung von Menschenrechtsverbesserungen? No access
- aa) Zu starke Belastung aufgrund fehlender Ausnahmeregelungen? No access
- bb) Umsetzbarkeit nur bei ausreichender Marktmacht? No access
- cc) Doppelbelastung durch Berichtspflichten nach mehreren Vorschriften? No access
- dd) Übermäßige Belastung bei sehr vielen Zulieferern? No access
- ee) Übermäßige Belastung durch die Höhe der Bußgelder? No access
- ff) Drohendes De-facto-Berufsverbot durch Vergabeausschluss? No access
- gg) Beschränkung der Vertragsschlussfreiheit in der Zuliefererauswahl? No access
- hh) Fazit zur Angemessenheit des LkSG No access
- c) Verstoß des LkSG gegen den Bestimmtheitsgrundsatz? No access
- d) Besserstellung ausländischer Unternehmen mit Geschäftstätigkeit in Deutschland ohne Niederlassung? No access
- e) Fehlender Richtervorbehalt bei Betretensrechten? No access
- 3. Fazit: Kein Verstoß gegen Grundrechte der Unternehmen oder Grundfreiheiten No access
- I. Naming and Shaming No access
- II. Zivilrechtliche Haftung für eigene Pflichtverletzungen und Pflichtverletzungen von Tochterunternehmen oder Zulieferer No access
- III. Menschenrechts-Zertifikate als Voraussetzung für das Inverkehrbringen von Waren oder für bestimmte Verwendungsarten No access
- IV. Wirtschaftssanktionen gegen Geschäftsführer, Anteilseigner und Unternehmen No access
- V. Strafrechtliche Konsequenzen für Geschäftsführer und Unternehmen No access
- 1. Arten der Außenwirtschaftsförderung No access
- 2. Bindung von Unternehmen an Menschenrechte bei Außenwirtschaftsförderung No access
- 3. Fazit zum Ausschluss von Außenwirtschaftsförderung No access
- 1. Beispiele für neue gesetzliche Instrumente zur menschenrechtlichen Regulierung von Unternehmen No access
- 2. Ausweitung und Verschärfung bestehender Instrumente No access
- 3. Bessere Nutzung bestehender Möglichkeiten No access
- C. Fazit zu den rechtlichen Möglichkeiten des Herkunftsstaates No access
- I. Zulässigkeit aus völkerrechtlicher Sicht aufgrund des Territorialitätsprinzips No access
- II. Rechtliche Rahmenbedingungen durch Investitionsschutzabkommen mit dem Herkunftsstaat No access
- III. Einschränkungen durch Vertrag des Gaststaates direkt mit dem Unternehmen No access
- I. Arbeitsschutzgesetze in afrikanischen Staaten No access
- II. Regelungen im Bereich Corporate Social Responsibility in afrikanischen Staaten No access
- III. Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen bei den Beispielen für gesetzliche Regelungen No access
- C. Fazit zu den rechtlichen Möglichkeiten des Gaststaates und Ausblick No access
- A. Zusammenfassende Thesen No access
- B. Ausblick No access
- Literaturverzeichnis No access Pages 445 - 468





