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Sammelband Kein Zugriff
Korruption im Gesundheitswesen
Tagungen und Kolloquien- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Schriftenreihe zum deutschen, europäischen und internationalen Wirtschaftsstrafrecht, Band 31
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Im Juni 2016 sind nach langer Diskussion die §§ 299a, 299b StGB in Kraft getreten. Sie haben die Spielregeln für Ärzte, die pharmazeutische Industrie und andere Akteure des Gesundheitswesens verändert. Welche Kooperationsformen sind künftig strafbar? Welche Compliance-Maßnahmen können Krankenhauskonzerne und die pharmazeutische Industrie wirksam vor einer Haftung schützen?
Der Band widmet sich diesen und anderen Fragen wie der Strafbarkeit des Abrechnungsbetruges, der Untreue zu Lasten von Krankenkassen und der Fehlallokation bei der Organvergabe.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2016
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3707-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8008-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe zum deutschen, europäischen und internationalen Wirtschaftsstrafrecht
- Band
- 31
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 282
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Autor:innen:
- I. Exordium Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Rationale Strafgesetzgebung Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Kohärenz zwischen Rechtsgutsdimension und straftatbestandlicher Gesetzlichkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Strafrecht und Berufsrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Conclusio Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Kriminogene Struktur des Gesundheitsmarkts Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Entscheidung des BGH und Reaktionen auf gesetzgeberischer Ebene Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Zur gesetzgeberischen Verantwortung auf dem Gesundheitsmarkt Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Zur Notwendigkeit einer strafrechtlichen Regelung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Zum Täterkreis Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Zu den Tathandlungen und deren Strafwürdigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Zu rechtsstaatlichen Bedenken Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Zum Strafantragserfordernis Kein ZugriffAutor:innen:
- VI. Zur Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften in Bayern Kein ZugriffAutor:innen:
- VII. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen: |
- I. Prolog Kein ZugriffAutor:innen: |
- II. Ärztekorruption im Fokus der juristischen Debatte Kein ZugriffAutor:innen: |
- III. Das Gesetzgebungsverfahren – Erhebliche Änderungen auf der Zielgeraden Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- 1. Sozialschädlichkeit der Korruption im Gesundheitswesen Kein ZugriffAutor:innen: |
- 2. Zielsetzung und kritische Würdigung Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- a) Berechtigte Ablehnung des Vertrauensbruchmodells mittels Blankettverweisung auf berufsrechtliche Regelungen – nicht aber des Unrechtstypus schlechthin Kein ZugriffAutor:innen: |
- b) Dualistisches Rechtsgutskonzept im Wettbewerbsmodell? Kein ZugriffAutor:innen: |
- c) Die bleibende Relevanz des Berufsrechts im neuen Gesetz – Ein ungewolltes „Danaergeschenk“ des Gesetzgebers? Kein ZugriffAutor:innen: |
- d) Fehlende Erfassung der Apotheker durch §§ 299a, 299b StGB Kein ZugriffAutor:innen: |
- V. Schluss und Ausblick Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- I. Rechtspolitischer Hintergrund Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Regelungszweck und verfassungsrechtlicher Hintergrund Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Struktur Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Personeller Anwendungsbereich Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Vorteil Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Unrechtsvereinbarung Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Unlautere Bevorzugung im Wettbewerb Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Bezug Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Verordnung Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Zuführen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Monopollagen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Apotheker Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Bewertung Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Strafverfolgung Kein ZugriffAutor:innen:
- E. Rechtsfolgen Kein ZugriffAutor:innen:
- F. Auswirkungen auf die Praxis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Tatbestandsmerkmal Verletzung der berufsrechtlichen Pflicht zur Wahrung der heilberuflichen Unabhängigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Bewertung des Wegfalls der Berufsrechtsvariante Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Einwirkung des Berufsrechts über das Wettbewerbsrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Mutmaßliche Brennpunkte bei der Rechtsanwendung Kein ZugriffAutor:innen:
- VI. Berufsrechtlicher Überhang Kein ZugriffAutor:innen:
- VII. Zusammenfassung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einführung: Drei nicht ganz unwichtige Fragen an den Vortragstitel Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Der vertragsärztliche Abrechnungsbetrug Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Der privatärztliche Abrechnungsbetrug Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Typische Betrugskonstellationen beim Abrechnungsbetrug Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Akzessorietät als gemeinsames Grundproblem (und Bezug zur Korruption im Gesundheitswesen) Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Ein Beispielsfall: Der Streit um Rezepturarzneimittel Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einleitung – Praxisrelevante Fallgruppen der Untreue im Gesundheitswesen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Die (bisherige) höchstrichterliche Rechtsprechung zur sog. Vertragsarztuntreue Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Änderung der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zur Entstehung des Vergütungsanspruchs des Apothekers Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Die Kernaussagen des Vertragsarzt-Beschlusses Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Konsequenzen für die dogmatischen Grundannahmen der Vertragsarztuntreue-Rechtsprechung Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Fazit und Ausblick Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Besteht die ursprüngliche Herleitung der Vermögensbetreuungspflicht unvermindert fort? Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Finden sich noch immer ausreichende Indizien für eine Vermögensbetreuungspflicht? Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Sollten wir einen Sondertatbestand für das Gesundheitswesen schaffen? Kein ZugriffAutor:innen:
- Postskriptum: Die Entscheidung des 4. Strafsenats vom 16. August 2016 Kein Zugriff Seiten 153 - 154Autor:innen:
- Ist eine manipulierte Organallokation nur ärgerlich oder auch strafbar? Kein Zugriff Seiten 155 - 170Autor:innen:
- Autor:innen:
- I. Der Tod auf der Warteliste Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Organallokationsskandal Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Manipulation des MELD-Scores Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Zurechnung der Folgen des Organallokationsskandals Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Manipulation von Gesundheitsdaten, § 19 Abs. 2a TPG Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Tatbestandsmäßiges Verhalten Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Kausalität beim Handlungsdelikt Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Objektive Zurechnung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Kognitives Element des Tatentschlusses Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Voluntatives Element des Tatentschlusses Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Die sog. „Hemmschwellen-Theorie“ Kein ZugriffAutor:innen:
- d) Verfassungsmäßigkeit der Richtlinien der BÄK zur Organallokation Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Urkundendelikte, § 267 StGB und § 278 StGB Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Freispruch in Göttingen Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen: | |
- Autor:innen: | |
- Autor:innen: | |
- 1. Begriffliche Annäherung Kein ZugriffAutor:innen: | |
- 2. Spielarten und Ausdrucksformen im Gesundheitssystem Kein ZugriffAutor:innen: | |
- Autor:innen: | |
- 1. Forschungsstand Kein ZugriffAutor:innen: | |
- 2. Risikofaktoren Kein ZugriffAutor:innen: | |
- Autor:innen: | |
- 1. Formale Konformität in der Direktbeeinflussung von Ärzten Kein ZugriffAutor:innen: | |
- 2. Persistenz und Zuwachs funktionaler Äquivalente Kein ZugriffAutor:innen: | |
- 3. Zwischenbilanz: Die Aufrechterhaltung institutioneller Korruption Kein ZugriffAutor:innen: | |
- IV. Rechtspolitische Schlussbemerkung Kein ZugriffAutor:innen: | |
- Autor:innen:
- I. Unterhaltung eines Compliance Management Systems Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Inhaltliche Schwerpunkte in der Pharmaindustrie Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Führungseigenschaften von Compliance-Professionals Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Berücksichtigung von Compliance Management Systemen bei der Verhängung von Geldbußen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Zum FSA Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Die Regelwerke Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Die Sanktionierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Vertragliche Zusammenarbeit Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Anwendungsbeobachtungen Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Wissenschaftliche Fortbildungsveranstaltungen Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Wirksamkeit der Selbstregulierung Kein ZugriffAutor:innen:
- VI. Transparenzkodex Kein ZugriffAutor:innen:
- VII. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- a) Offenlegungspflichten nach dem Sunshine Act Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Sanktionen bei Nichtbefolgung der Offenlegungspflichten Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Auswirkungen des Sunshine Acts für nicht-amerikanische Hersteller Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Dänemark Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Frankreich Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Slowakei Kein ZugriffAutor:innen:
- d) Portugal Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Australien Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Großbritannien Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Niederlande Kein ZugriffAutor:innen:
- d) Japan Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Praktische Probleme bei der Umsetzung der Transparenzpflichten Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. China Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. USA Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Großbritannien Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Erhöhtes Haftungsrisiko für Unternehmen Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Auswirkungen der Investoren im Gesundheitssektor Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Die neuen §§ 299a, 299b StGB im Kontext der weltweiten Verschärfung des Anti-Korruptionsrechts Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. These: Die „klassische“ Korruptionsprävention im Verhältnis zwischen der Industrie und den Ärzten ist wenig verändert, aber sinnvoll ergänzt worden. Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. These: Für Kooperationen aller Art bestehen große Unsicherheiten. Es ist dem Gesetzgeber nicht gelungen, die Marktteilnehmer insoweit von dem Gesetzeskonzept zu überzeugen. Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. These: Das Gesetz hat einen großen Beratungsbedarf im Gesundheitsmarkt evoziert. Ob die Rechtsberatung in jedem Fall vor Strafverfolgung schützen wird, ist zweifelhaft. Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. These: Jetzt schlägt die Stunde der Richtlinien. Compliance-Programme können ihre Wirksamkeit beweisen. Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 5. These: Durch die geringen Anforderungen an den Anfangsverdacht besteht ein hohes Strafverfolgungsrisiko. Kein ZugriffAutor:innen:
- 6. These: Die wichtigste Ermittlungsmaßnahme wird die Durchsuchung sein. Kein ZugriffAutor:innen:
- 7. These: Die Ermittlungsverfahren werden überdurchschnittlich lange dauern. Ein großer Anteil der Verfahren wird bei kundiger Verteidigung nach § 153a StPO eingestellt werden. Kein ZugriffAutor:innen:
- 8. These: Die Verteidigung wird sich auf sehr unterschiedlich aufgestellte Staatsanwaltschaften einstellen müssen. Kein ZugriffAutor:innen:
- 9. These: Die Verteidigung wird sich auf Gerichte einstellen müssen, die den Gesundheitsmarkt und das Medizinrecht nicht gut kennen. Kein ZugriffAutor:innen:
- 10. These: Die Strafverfolgungspraxis wird die Normakzeptanz weiter absenken. Kein ZugriffAutor:innen:
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 275 - 280Autor:innen:
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 281 - 282





