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Die "Mitteilungen" der Kommission im Europäischen Verwaltungs- und Wirtschaftsraum

Typologie, Rechtsnatur und Bindungswirkung für die Behörden der Mitgliedstaaten
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Der Autor untersucht die dem soft law zuzuordnenden Kommissionsmitteilungen. Neben rechtssetzungsbezogenen Mitteilungen, die dem interinstitutionellen Dialog und der Öffentlichkeitsbeteiligung dienen, werden dabei rechtsinterpretierende Mitteilungen als „vollzugsbezogene Empfehlungen“ i.S.v. Art. 288 AEUV unterschieden.

Mit letzteren will die Kommission – deutschen Verwaltungsvorschriften ähnlich – u.a. einen einheitlichen Vollzug europäischer Rechtsregeln durch die Mitgliedstaaten sicherstellen. Im Sinne einer normativen „Vollzugsermächtigungslehre“ werden insoweit anhand der jeweiligen Verteilung der Vollzugskompetenzen zwischen der nationalen und europäischen Ebene und über die Pflicht zur Unionstreue für den indirekten Unionsrechtsvollzug und für die Bereiche des Kooperations- und Verbundverwaltungsrechts abgestufte Berücksichtigungs- und Befolgungspflichten begründet, die es erlauben, die Mitteilungen widerspruchsfrei in das System der übrigen Handlungsformen einzuordnen.

Die besondere Funktion und Eignung von Mitteilungen als Instrument der flexiblen Verbundsteuerung wird schließlich beispielhaft für das Telekommunikationsrecht, das Kartellrecht und das Beihilferecht dargestellt.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-6968-4
ISBN-Online
978-3-8452-3564-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften zum Öffentlichen Wirtschaftsrecht
Band
1
Sprache
Deutsch
Seiten
216
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 16
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 20
    Autor:innen:
  3. Einleitung und Zielsetzung Kein Zugriff Seiten 21 - 24
    Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. „Programm-Mitteilungen“ an Rat, Europäisches Parlament u.a. Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Grünbücher und Weißbücher Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Vornehmlich politische Bedeutung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Erläuterungen zur kommissionseigenen Entscheidungs- und Verwaltungspraxis Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Nur unionsintern: Innerdienstliche Richtlinien der Kommission Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Mitteilungen betreffend den mitgliedstaatlichen Unionsrechtsvollzug Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Mitteilungen betreffend den mitgliedstaatlichen Vollzug in Zusammenarbeit und im Verbund mit der Kommission (Verwaltungskooperation) Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Gemeinsame Charakteristika vollzugsbezogener Mitteilungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Transparenz und Rechtssicherheit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Abbau von Vollzugsdefiziten bei gleichzeitigem Erhalt der Flexibilität des Rechts Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Erprobungs- und Wegbereiterfunktion sowie Einsatz als Alternative zu förmlichen Rechtsetzungsverfahren Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Mobilisierung des Bürgers als „mittelbarer Unionsrechtsaufsicht“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
        5. Autor:innen:
          1. Erläuternde Verlautbarungen einzelner Generaldirektionen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Handbücher, Leitfäden und Vademeken Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands und weiterer Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 52 - 53
        Autor:innen:
      1. Erforderlichkeit einer „europäischen“ Handlungsformenlehre Kein Zugriff Seiten 53 - 54
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Verordnungen, Richtlinien und Entscheidungen (jetzt: Beschlüsse) i.S.v. Art. 288 AEUV (ex-Art. 249 EG) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Rechtliche Unverbindlichkeit der Mitteilungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Empfehlungen und Stellungnahmen i.S.v. Art. 288 AEUV (ex-Art. 249 EG) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Akte „sui generis“ jenseits von Art. 288 AEUV (ex-Art. 249 EG) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Mitteilungen als „verwaltungsvollzugsbezogene“ Empfehlungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Soft Law als Phänomen des Völkerrechts – Motive für seinen Gebrauch Kein Zugriff Seiten 75 - 77
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Soft Law und Subsidiaritätsprinzip im Kontext von „New Governance“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Soft Law als Bestandteil des Unionsrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Unterscheidung zwischen „faktischer“ und „rechtlicher“ Wirkung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Zu einseitige Fixierung auf die Kategorien „verbindlich“ – „unverbindlich“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
    1. Maßgeblichkeit der Vollzugsverantwortlichkeiten für die Konkretisierung der von Mitteilungen ausgehenden Bindungswirkungen Kein Zugriff Seiten 87 - 94
      Autor:innen:
      1. Quasi-normative Wirkung wie EuGH-Entscheidungen? Kein Zugriff Seiten 94 - 95
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Selbstbindung der Kommission im Bereich des direkten Vollzugs Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Keine „Kollektiv-“ Bindung mitgliedstaatlicher Behörden durch Erklärungen der Kommission – „institutionell-organisatorische Dichotomie“ und „Trennungsprinzip“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Keine Weisungskompetenz aus Art. 17 Abs. 1 und 2 EUV (ex-Art. 211 1. und 3. Spgstr. EG) i.V.m. „implied powers“-Doktrin Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Weder Weisungsbefugnisse aus 291 AEUV (ex-Art. 211 4. Spgstr. EG) noch aus Art. 352 AEUV (ex-Art. 308 EG) Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Nur spezielle Fälle „weisungsähnlicher“ Kompetenzen und Mitwirkungsbefugnisse Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. „Formgebundenheit“ der Ausübung unionsrechtlicher Weisungsbefugnisse Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Verantwortungsklarheit und Rechtsschutz Kein Zugriff
            Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Keine Wirkung als „Generaltransformator“: notwendige „funktionale Distanz“ von Mitteilungen zu verbindlichen Handlungsformen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Akzessorischer Charakter der Loyalitätspflichten Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Die Rechtssache „Grimaldi“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Keine Ausnahmeentscheidung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. „Empfehlungskonforme“ versus „empfehlungsfreundliche“ Auslegung Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Übertragbarkeit auf auslegende Mitteilungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Geltung des Prinzips der begrenzten Einzelermächtigung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Art. 292 Satz 4 AEUV (ex-Art. 211 2. Spgstr. EG) als umfassende Befugnisnorm zum Erlass von Empfehlungen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Umfassende und ins Ermessen der Kommission gestellte Befugnis zum einseitigen Erlass auch von „Mitteilungen“? Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Verhältnis zu spezielleren primärrechtlichen und sekundärrechtlichen Ermächtigungsgrundlagen Kein Zugriff
              Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Pflicht zur Prüfung und inhaltlichen Auseinandersetzung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Begründung von Abweichungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Zulässige „Kontrollfragen“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Konsultations- und Informationspflichten gegenüber der Kommission? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Beachtung nationaler Weisungshierarchien (Prinzip der Verantwortungsklarheit) Kein Zugriff
            Autor:innen:
          6. Exkurs: Funktionale Distanz zu „Entscheidungen (jetzt: Beschlüssen) mit Leitlinien-Charakter“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
        5. Fazit: Mitteilungen als „milderes Mittel“ gegenüber verbindlichen Weisungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Der Europäische Verwaltungsverbund Kein Zugriff Seiten 138 - 143
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Verwaltungskompetenzen der Union Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Subsidiaritäts- und Verhältnismäßigkeitsprinzip als Kompetenzausübungsschranke Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Unverminderte Bedeutung von Art. 4 Abs. 3 EUV (ex-Art. 10 EG) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Ebenenübergreifende Vollzugsverflechtung als vertikale Kompetenzverteilung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Notwendigkeit einer regelungsbereichsspezifischen Analyse und Zuordnung von Normkonkretisierungsbefugnissen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Normkonkretisierungsbefugnis und Handlungsform Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Gemeinschaftsrahmen zur Festlegung „zweckdienlicher Maßnahmen“ i.S.v. Art. 108 Abs. 1 AEUV (ex-Art. 88 Abs. 1 EG) für bestehende Beihilferegeln Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Grundsätzliches Erfordernis mitgliedstaatlicher Zustimmung und „Ersetzungsbefugnis“ der Kommission Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Verbindlichkeit von Mitteilungen als „paktierte Norm“, „Regelung im gegenseitigen Einverständnis“ und Folge „wechselseitiger Selbstbindung“ – ein beihilferechtlicher Sonderfall Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Fazit: Mitgliedstaatliche Zustimmung als notwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzung für eine Verbindlichkeit von Mitteilungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Der neue Regulierungsrahmen 2002 – Bedeutung des Marktdefinitions- und des Marktanalyseverfahrens Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Regulierungsverbund in der Telekommunikation – zwischen Flexibilität und Harmonisierung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Empfehlung zur Marktdefinition und Leitlinien zur Marktanalyse und Bewertung beträchtlicher Marktmacht Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Pflicht zur „weitestgehenden Berücksichtigung“ von Empfehlung und Leitlinien nach Art. 15 Abs. 3 und Art. 16 Abs. 1 Telekomm-RRL Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Konsolidierungsverfahren nach Art. 7 Telekomm-RRL als Konkretisierung des allgemeinen Kooperationsprinzips (Art. 4 Abs. 3 EUV; ex-Art. 10 EG) – Vetorecht der Kommission Kein Zugriff
              Autor:innen:
          4. Sekundärrechtliche Anordnung „weitestgehender Berücksichtigung“ und Vetorecht der Kommission als Kompensation für das Fehlen darüber hinausgehender Normkonkretisierungsbefugnisse der Kommission Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Pflicht zur „weitestgehenden Berücksichtigung“ im Unterschied zu den allgemeinen Berücksichtigungspflichten bei indirektem Unionsrechtsvollzug Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Die Reform des Europäischen Kartellverfahrensrechts durch die Verordnung (EG) Nr. 1/2003 Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. „Kohärenzklausel“, Art. 16 VO 1/2003 Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Vorabinformation der Kommission durch nationale Wettbewerbsbehörden, Art. 11 Abs. 4 VO 1/2003 Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Nichtanwendbarkeitserklärung nach Art. 10 VO 1/2003 Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Selbsteintrittsrecht der Kommission nach Art. 11 Abs. 6 VO 1/2003 Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Keine unmittelbaren Berücksichtigungspflichten kraft sekundärrechtlicher Anordnung oder mitgliedstaatlicher Zustimmung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Pflicht zur „inhaltlich weitestgehenden“ Berücksichtigung aufgrund Art. 4 Abs. 3 EUV (ex-Art. 10 EG) i.V.m. dem wettbewerbspolitischen Primat der Kommission Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Lösung von Divergenzfällen: Pflicht zur Konsultation der Kommission bzw. zur Anrufung des Beratenden Ausschusses in wettbewerbspolitischen Zweifelsfällen Kein Zugriff
              Autor:innen:
          4. Autor:innen:
            1. Rechtliche Bedeutung der Gruppenfreistellungsverordnungen im System der Legalausnahme Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Funktionale Distanz von Mitteilungen und Gruppenfreistellungsverordnungen Kein Zugriff
              Autor:innen:
      1. Typologie und Rechtsnatur Kein Zugriff Seiten 189 - 190
        Autor:innen:
      2. Zur notwendigen Unterscheidung der Bindungswirkungen im Bereich des indirekten Vollzugs und im Bereich des Kooperations- und Verbundverwaltungsrechts Kein Zugriff Seiten 190 - 191
        Autor:innen:
      3. Bindungswirkungen im Bereich des indirekten Unionsrechtsvollzugs Kein Zugriff Seiten 191 - 192
        Autor:innen:
      4. Bindungswirkungen im Bereich des Kooperations- und Verbundverwaltungsrechts Kein Zugriff Seiten 192 - 196
        Autor:innen:
      5. Kommissionsmitteilungen als Instrument zur sanften Vollzugseffektuierung und flexiblen Verbundsteuerung Kein Zugriff Seiten 196 - 196
        Autor:innen:
      1. Verbesserungen der Transparenz und Aktualisierungspflichten der Kommission Kein Zugriff Seiten 196 - 197
        Autor:innen:
      2. Zur Frage des „institutionellen Gleichgewichts“ und der Gefahr eines Rechtsformenmissbrauchs Kein Zugriff Seiten 197 - 202
        Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 203 - 216
    Autor:innen:

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