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Monographie Kein Zugriff

Gerichtskundigkeit im Strafprozess

Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Die Autorin stellt ein tradiertes und bis heute herrschendes Dogma des strafprozessualen Beweisrechts auf den Prüfstand: dass die »Offenkundigkeit« im Sinne des §§ 244 III, 245 II StPO auch die Gerichtskundigkeit umfasse. Gerichtskundig sind nach herrschendem Verständnis alle Tatsachen, die dem Gericht im Rahmen seiner dienstlichen Tätigkeit zuverlässig bekannt geworden sind. Diese Interpretation der Offenkundigkeit steht jedoch in einem Spannungsverhältnis zu § 261 StPO, wonach das Gericht seine Überzeugung nicht aus dem Inbegriff seiner gesamten dienstlichen Tätigkeit, sondern aus dem Inbegriff der Hauptverhandlung zu schöpfen hat. Den daraus resultierenden Problemen geht die Verfasserin in der Untersuchung nach.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2742-4
ISBN-Online
978-3-8452-0259-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Düsseldorfer Rechtswissenschaftliche Schriften
Band
50
Sprache
Deutsch
Seiten
150
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
    Autor:innen:
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 12
    Autor:innen:
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 18
    Autor:innen:
    1. Vorüberlegungen Kein Zugriff Seiten 19 - 20
      Autor:innen:
      1. Erste Begriffsbestimmung Kein Zugriff Seiten 20 - 21
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Prozessrechtliche Relevanz der Unterscheidung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Fazit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Zwangsläufige Verknüpfung der richterlichen Beweiswürdigung mit Erfahrungssätzen Kein Zugriff Seiten 23 - 25
        Autor:innen:
      4. Die Revisibilität von Erfahrungssätzen Kein Zugriff Seiten 25 - 26
        Autor:innen:
      5. Nichtgeltung des Beweisantizipationsverbotes für den Sachverständigenbeweis Kein Zugriff Seiten 26 - 27
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Zwingende Erfahrungssätze Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Erfahrungssätze ohne Allgemeingültigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Struktur des Erfahrungssatzes und der Tatsache Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Relevanz der genauen Formulierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Erlangung eines „Erfahrungssatzes“ durch ein Wahrnehmungsurteil Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die Bedeutungslosigkeit des zusätzlichen Tatsachengehaltes der Aussage Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Beispiele falscher Bezeichnung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Gründe für die fehlende Unterscheidung Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Die Struktur der Beweisgewinnung mittels Verwendung von Erfahrungssätzen Kein Zugriff Seiten 39 - 40
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Keine Anwendbarkeit des Ablehnungsgrundes der Offenkundigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Ablehnungsgrund der Ungeeignetheit nach § 244 Abs. 3 S. 1 StPO Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Der Ablehnungsgrund der eigenen Sachkunde nach § 244 Abs. 4 S. 1 StPO Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Der Ablehnungsgrund der Unzulässigkeit nach § 244 Abs. 3 S. 1 StPO? Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Keine Anwendbarkeit des Ablehnungsgrundes der Offenkundigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Eigene Sachkunde des Gerichts nach § 244 Abs. 4 S. 1 StPO Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Anwendung des Ablehnungsgrundes der Ungeeignetheit des Beweismittels? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Anwendung des Ablehnungsgrundes der eigenen Sachkunde Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Beweisantrag auf Beweis eines zwingenden Erfahrungssatzes Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Fazit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Beweisantrag auf Beweis einer Tatsache, die im Einklang mit einem relativen Erfahrungssatz steht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Beweisantrag auf Beweis einer Tatsache, die im Widerspruch zu den Ergebnissen eines relativen Erfahrungssatzes steht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Beweisantrag auf Geltung eines relativen Erfahrungssatzes Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Beweisantrag auf Nichtgeltung eines relativen Erfahrungssatzes Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Die Besonderheiten der Beweisablehnung bei präsenten Beweismitteln Kein Zugriff Seiten 58 - 61
        Autor:innen:
      1. Fachkundliche Erfahrungssätze Kein Zugriff Seiten 61 - 63
        Autor:innen:
      2. Allgemeinkundige Erfahrungssätze Kein Zugriff Seiten 63 - 64
        Autor:innen:
      3. Keine gerichtskundigen Erfahrungssätze Kein Zugriff Seiten 64 - 67
        Autor:innen:
      4. Fazit zum Umfang der eigenen Sachkunde Kein Zugriff Seiten 67 - 67
        Autor:innen:
    3. Fazit Kein Zugriff Seiten 67 - 68
      Autor:innen:
    1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 69 - 71
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Urteil vom 05. 10. 1886 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Urteil vom 15. 11. 1887 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Urteil vom 07. 02. 1896 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Urteil vom 14. 06. 1898 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Urteil vom 13. 02. 1912 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Urteil vom 14. 10. 1921 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. Urteil vom 30. 03. 1922 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        8. Urteil vom 28. 04. 1925 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        9. Urteil vom 29. 06. 1926 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        10. Urteil vom 23. 01. 1928 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        11. Urteil vom 02. 11. 1928 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        12. Urteil vom 22. 07. 1929 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        13. Urteil vom 10. 02. 1931 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        14. Urteil vom 23. 11. 1933 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        15. Urteil vom 08. 04. 1936 Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Urteil des OLG Dresden vom 12. 02. 1937 Kein Zugriff Seiten 82 - 82
        Autor:innen:
      3. Fazit Kein Zugriff Seiten 82 - 84
        Autor:innen:
      1. Sachverhalt Kein Zugriff Seiten 84 - 85
        Autor:innen:
      2. Kritik Kein Zugriff Seiten 85 - 86
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Urteil vom 21. 04. 1961 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Urteil vom 10. 01. 1963 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Beschluss vom 29. 01. 1975 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Urteil vom 20. 09. 1989 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Beschluss vom 08. 05. 1990 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Urteil vom 13. 12. 1993 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. Urteil vom 15. 03. 1994 und vom 10. 04. 2002 zur sog. „Auschwitzlüge“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        8. Urteil vom 29. 03. 1994 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        9. Beschluss vom 24. 02. 1995, vom 08. 01. 2002 und vom 24. 04. 2003 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        10. Urteil vom 15. 03. 1995 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        11. Beschluss vom 13. 02. 1998 Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 94 - 96
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Urteil vom 30. 10. 1986 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Beschluss vom 06. 02. 1990 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Urteil vom 03. 11. 1994 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Beschluss vom 21. 10. 1997 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Urteil vom 09. 12. 1999 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Urteil vom 22. 03. 2002 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. Urteil vom 16. 01. 2003 Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 104 - 105
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Urteil des OLG Hamburg vom 16. 07. 1952 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Beschluss des OLG Frankfurt/M. vom 29. 12. 1982 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Beschluss des BayObLG vom 20. 10. 1983 und des OLG Düsseldorf vom 14. 09. 1984 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Beschluss des OLG Köln vom 21. 12. 1990 Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 109 - 110
      Autor:innen:
    1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 111 - 112
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Der Begriff der Allgemeinkundigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Begriff der Gerichtskundigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Unterschiede Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Auswirkung in Bezug auf § 261 StPO Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Funktion des Beweisantizipationsverbotes Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Begriff der Beweisantizipation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Die Unterschiede zwischen Gerichts- und Allgemeinkundigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Beweiswürdigung und immanentes Fehlverurteilungsrisiko Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Erhöhung des Fehlverurteilungsrisikos durch die Gerichtskundigkeit Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Keine Rechtfertigung des Verstoßes durch Berufung auf prozessökonomische Aspekte Kein Zugriff
              Autor:innen:
      3. Fazit Kein Zugriff Seiten 130 - 131
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Das Recht zur Anwesenheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Anspruch auf rechtliches Gehör Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Das Recht auf Verteidigung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Verletzung der Beschuldigtenrechte durch die Gerichtskundigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Unterschiede zwischen Allgemein- und Gerichtskundigkeit im Hinblick auf die Subjektstellung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Fazit Kein Zugriff Seiten 137 - 138
        Autor:innen:
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 138 - 139
      Autor:innen:
    1. Beweisablehnung bei Erfahrungssätzen Kein Zugriff Seiten 140 - 143
      Autor:innen:
    2. Der Antragsablehnungsgrund der Offenkundigkeit in der Rechtsprechung Kein Zugriff Seiten 143 - 144
      Autor:innen:
    3. Der Beweisantragsablehnungsgrund der Gerichtskundigkeit bei Tatsachen Kein Zugriff Seiten 144 - 146
      Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 147 - 150
    Autor:innen:

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