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(Behavioral) Law and Economics im europäischen Wettbewerbsrecht

Missbrauchsaufsicht über Zielrabatte
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Die Rechtsprechung des EuGHs zu Art. 102 AEUV steht in der Kritik, durch die Formulierung starrer Regeln dem Wettbewerb zum Teil eher zu schaden als zu nützen. Zugleich erweisen sich bisherige Versuche einer Ökonomisierung weitgehend als kaum praktikabel.

Am Beispiel der Zielrabatte, die gewährt werden, falls der Käufer innerhalb einer bestimmten Zeit ein bestimmtes Abnahmeziel erreicht, zeigt der Autor, dass Rechtssicherheit und Ökonomisierung nicht notwendig im Widerspruch stehen. Aus der ökonomischen Literatur destilliert er einfache Voraussetzungen, bei deren Vorliegen die Missbräuchlichkeit von Zielrabatten vermutet werden kann. Die Vermutungsregel erhöht die Rechtssicherheit im Vergleich zu einer einzelfallbezogenen Effizienzanalyse und den Wettbewerbsschutz im Vergleich zu einem rein formalen Ansatz. Das Werk legt die Grundlagen der ökonomischen Analyse verständlich offen und setzt den Leser so in Stand, die gefundene Vermutungsregel souverän anzuwenden.

Die Untersuchung richtet sich an Praktiker und Wissenschaftler, die im Bereich des Missbrauchsrechts und seiner Reform arbeiten.

Der Autor ist Research Fellow am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6438-2
ISBN-Online
978-3-8452-3317-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik
Band
255
Sprache
Deutsch
Seiten
284
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
    Autor:innen:
  2. Danksagung Kein Zugriff Seiten 5 - 6
    Autor:innen:
  3. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 7 - 12
    Autor:innen:
  4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
    Autor:innen:
  5. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16
    Autor:innen:
    1. Was sind Zielrabatte? Kein Zugriff Seiten 17 - 21
      Autor:innen:
    2. Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 21 - 24
      Autor:innen:
      1. Auslegung von Art. 102 AEUV im Zusammenhang der Verträge der EU Kein Zugriff Seiten 25 - 29
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Verbot von Ausschließlichkeitsbindungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Per se Verbot von Treuerabatten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Rabattschwelle nah am Gesamtbedarf für die Referenzperiode Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Erheblicher Abstand der Marktanteile von Marktbeherrscher und Konkurrenten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Rückwirkung des Rabatts Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Keine kurze Referenzperiode Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Exkurs zur Einordnung von Michelin II Kein Zugriff
            Autor:innen:
          6. Keine wirtschaftliche Rechtfertigung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          7. Zusammenfassung Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Zwischenergebnis: De facto per se Verbot von Zielrabatten mit Möglichkeit einer Effizienzeinrede Kein Zugriff Seiten 39 - 41
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Gründe für eine Reform der Anwendung von Art. 102 AEUV Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Ziele des Diskussionspapiers von 2005 Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Das commercially viable share Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Kostenmaßstab und das required share Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Funktionsweise des Tests Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Ergebnis und kurze Bewertung Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Was von der Ökonomisierung übrig blieb Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Umbenennung des viable shares in contestable share Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Anpassung des Kostenmaßstabs – von ATC zu AAC und LRAIC Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Abschätzung des required shares Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. „Messung“ des contestable shares Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Zwischenergebnis: Die Kommission prüft, ob der im Wettbewerb stehende Teil der Nachfrage zu einem Preis über AAC angeboten wird Kein Zugriff Seiten 59 - 59
        Autor:innen:
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 59 - 60
      Autor:innen:
    1. Konkretisierung von Art. 102 AEUV als Anwendung widerleglicher Missbräuchlichkeitsvermutungen Kein Zugriff Seiten 61 - 63
      Autor:innen:
    2. Definition von Missbrauch für die folgende Abhandlung: Ein ebenso effizienter Wettbewerber könnte wegen des Rabattsystems nicht auf den Markt zutreten Kein Zugriff Seiten 63 - 71
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Effizienz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Erwartungswert Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Gleichgewichte Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Matrixspiele Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Die Bedeutung von Asymmetrien für die Wirkung von Rabatten Kein Zugriff Seiten 77 - 85
        Autor:innen:
      3. Lagerung Kein Zugriff Seiten 85 - 86
        Autor:innen:
      4. Erheblichkeit der Sprungstelle(n) im Rabattsystem Kein Zugriff Seiten 86 - 87
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Ausschließlichkeitsbindungen würde sich ein Marktbeherrscher nicht leisten (Posner, Bork) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Annex zu 2): Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Modellrahmen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Erster Grund der Verbilligung des Marktverschlusses: Weniger Käufer sind zu entschädigen. Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Zwieter Grund der Verbilligung des Marktverschlusses: ein Koordinationsproblem der Käufer Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Unterschiede zwischen Ausschließlichkeitsbindungen und Rabatten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Annex zu 3) Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Annex zu 4) Kein Zugriff
            Autor:innen:
      6. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Annex zu 1) Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Annex zu 2) Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Fall des Marktzutritts eines einzigen Entrants und perfekter Komplemente Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Der Fall des Marktzutritts nur eines Entrants und nicht perfekter Komplemente Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Wettbewerb zwischen mehreren effizienteren Wettbewerbern Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Annex zu f) Kein Zugriff
            Autor:innen:
          6. Ein einfaches Modell stufenweisen Marktzutritts bei komplementären Gütern mit und ohne commitment Kein Zugriff
            Autor:innen:
      7. Autor:innen:
        1. Annex zu g) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      8. Negative inkrementelle Preise als ein Hauptmerkmal missbräuchlicher Preisgestaltungen, wenn die Asymmetrie in finanziellen Beschränkungen liegt Kein Zugriff Seiten 142 - 145
        Autor:innen:
      9. Die Länge der Referenzperiode Kein Zugriff Seiten 145 - 147
        Autor:innen:
      10. Zusammenfassung der Anhaltspunkte, welche die Missbräuchlichkeit von Rabatten vermuten lassen Kein Zugriff Seiten 147 - 153
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Annex zu a) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Fallende Durchschnittskosten, Skalenerträge und die Wiedergewinnung fixer Kosten Kein Zugriff Seiten 159 - 161
        Autor:innen:
      3. Größenvorteile auf der nachgelagerten Produktions- oder Vertriebsstufe Kein Zugriff Seiten 161 - 162
        Autor:innen:
      4. Anreizwirkung Kein Zugriff Seiten 162 - 164
        Autor:innen:
      5. Trittbrettfahrer und hold-up Kein Zugriff Seiten 164 - 167
        Autor:innen:
      6. Autor:innen:
        1. Annex zu f) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      7. Preissenkung? Kein Zugriff Seiten 173 - 174
        Autor:innen:
      8. Preisdruckmittel Kein Zugriff Seiten 174 - 175
        Autor:innen:
      9. Marktforschung Kein Zugriff Seiten 175 - 176
        Autor:innen:
      10. Zusammenfassung der Überlegungen zur Effizienzeinrede Kein Zugriff Seiten 176 - 176
        Autor:innen:
    3. Bewertung des Tests des Gerichtshofs Kein Zugriff Seiten 176 - 178
      Autor:innen:
      1. Permissiver Test Kein Zugriff Seiten 178 - 180
        Autor:innen:
      2. Unbestimmtheit des viable shares bzw. des contestable shares Kein Zugriff Seiten 180 - 183
        Autor:innen:
      3. Weitere Probleme der praktischen Durchführung Kein Zugriff Seiten 183 - 185
        Autor:innen:
      4. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 185 - 186
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Das Rationalmodell Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Verhaltenswissenschaftlich informierte Ansätze Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Beobachtung durch den Experimentator Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Bedeutung von Kontext Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Population der Versuchspersonen und Selbstselektion Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Der Faktor Zeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Anreize Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Corporate Actors Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. Markt Kein Zugriff
          Autor:innen:
        8. Paternalismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        9. Probleme der Vorhersage von Effektstärken Kein Zugriff
          Autor:innen:
        10. Zusammenfassung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Verhaltensökonomische Analyse von Rabatten auf Konsumentenmärkten Kein Zugriff Seiten 216 - 219
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Michelin I Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Michelin II Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Diskussionspapier zu Art. 102 AEUV Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Zusammenfassung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Rabatte als Investition: Eigenarten eines Zielrabatts in der Wirkung auf den Käufer Kein Zugriff Seiten 222 - 224
        Autor:innen:
      3. Versunkene Kosten Kein Zugriff Seiten 224 - 225
        Autor:innen:
      4. Kognitive Dissonanz und Zielrabatte Kein Zugriff Seiten 225 - 228
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Prospect Theory und Entscheidungen unter Unsicherheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Anwendung von Prospect Theory auf Rabatte Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Warum liefert sich der Kunde dem lock-in aus? Kein Zugriff Seiten 238 - 241
        Autor:innen:
      7. Empirische Überprüfung des zusätzlichen Bindungseffekts von Zielrabatten Kein Zugriff Seiten 241 - 244
        Autor:innen:
    1. Der Test des Gerichtshofs und die Verstärkung des Sogeffekts Kein Zugriff Seiten 244 - 245
      Autor:innen:
    2. Der Kommissionstest und die Verstärkung des Sogeffekts Kein Zugriff Seiten 245 - 246
      Autor:innen:
    3. Integration der Verstärkung des Sogeffekts in den Tatbestand der Missbräuchlichkeitsvermutung gegen Rabatte Kein Zugriff Seiten 246 - 248
      Autor:innen:
  6. Zusammenfassung des gefundenen Tatbestands der Missbräuchlichkeitsvermutung gegen Zielrabatte Kein Zugriff Seiten 249 - 252
    Autor:innen:
      1. Sachverhalt Kein Zugriff Seiten 253 - 254
        Autor:innen:
      2. Subsumtion Kein Zugriff Seiten 254 - 256
        Autor:innen:
      1. Sachverhalt Kein Zugriff Seiten 256 - 257
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Zielprämie und Steigerungsprämie Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Jahresendbonus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Jahresumsatzrabatt Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Sachverwalt Kein Zugriff Seiten 260 - 261
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Marketingvereinbarung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Ergebniszuschlag Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. vereinfachter Sachverhalt Kein Zugriff Seiten 264 - 265
        Autor:innen:
      2. Subsumtion Kein Zugriff Seiten 265 - 268
        Autor:innen:
      1. Sachverhalt Kein Zugriff Seiten 268 - 269
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Rabatte an die OEMs Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Bonus an MSH Kein Zugriff
          Autor:innen:
  7. Ergebnis und Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 273 - 274
    Autor:innen:
  8. Literaturverzeichnis: Kein Zugriff Seiten 275 - 284
    Autor:innen:

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