Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft.Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis.Homepage: www.leviathan.nomos.de
Anlässlich seines 90. Geburtstags und des Erscheinens eines großen neuen Buchs von Jürgen Habermas soll ein kurzer Blick auf sein Werk zeigen, dass er nicht nur für dezidierte Thesen und Positionen steht, sondern auch für einen ganz bestimmten...
Am Beispiel der durch die historische Wende vom progressiven zum regressiven Reformismus ermöglichten globalen Finanzkrise von 2008 wird versucht, das komplexe Verhältnis von revolutionärem Handeln und naturwüchsig evoluierender Gewohnheit zu...
Die rechtspopulistische Tendenz zerschlägt die liberale Einheit von Demokratie und Menschenrechten. Entkoppelt vom Anspruch demokratischer Teilhabe, werden die Menschenrechte auf einen bloßen Humanitarismus zurückgeworfen und somit der Willkür...
Im Aufsatz werden Argumentationsstränge feministischer Repräsentationskritik herausgestellt und zwei zentrale Probleme diskutiert, die sich daraus ergeben. Um diesen Problemen zu entgehen, braucht es, so die These, eine selbst-kritische Theorie...
Der Diskurs des Englischen Bürgerkriegs wird als Deutungsmachtkonflikt verstanden, in dem politische Mythen zusammen mit anderen Argumentationslinien von politischen Denkern verwendet werden, um Deutungsmacht zu erlangen. Die untersuchten sich...
Der Aufsatz vergleicht die Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie Joseph Alois Schumpeters mit den Theorien anderer großer Sozialwissenschaftler, insbesondere denjenigen von Adam Smith, David Ricardo, Karl Marx, Léon Walras und John Maynard Keynes....