Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis. Homepage: www.leviathan.nomos.de
Obwohl in hiesigen Konflikten um die ökologische Transformation physische Gewalt relativ selten ist, ist die Rede von Gewalt und Gewaltfreiheit äußerst präsent. Der Beitrag analysiert daher, wie Gewalt in ökologischen Konflikten thematisiert...
Um das Aufschieben wirksamer Klimapolitik zu erklären, sollte man nicht allein nach den Ursachen der begrenzten Wirkung öffentlicher Kritik fragen: Es kommt auch auf die Grenzen dessen an, was öffentlich überhaupt an Kritik artikuliert werden...
Der Aufsatz befasst sich mit der Frage, wie sich Gegenwartsgesellschaften auf den Klimawandel zeitlich einstellen. Am Beispiel der verfassungsrechtlichen Befassung mit dem Klimawandel werden mit Risiko beziehungsweise Katastrophe zwei konträre...
Sozio-ökologische Konflikte werden in Öko-, Interessen-, Gerechtigkeits- und Wertekonflikte differenziert. Sie resultieren aus konflikthaft sich ändernden Konstellationen der gesellschaftlichen Bereiche Technologie, Ökonomie, Politik und Kultur....
Die demokratietheoretische Dimension der Schuldenbremse bleibt in der öffentlichen Diskussion weitgehend unbeleuchtet – obwohl der mit ihr eingeführte Begriff einer »Normallage«, so das Argument dieses Beitrags, eine bedeutende...
Als Reaktion auf den Vorwurf eines Normativitätsdefizits argumentieren Vertreter:innen radikaldemokratischer Theorie für einen Freiheitsbegriff, der, verstanden als demokratische Öffnungslogik, einen normativen Bezugspunkt bieten soll. Es handelt...