, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Die Praxis der Absprachen in Strafverfahren

Autor:innen:
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

Die Neuerscheinung dokumentiert die wesentlichen Ergebnisse einer empirischen Untersuchung, die 2012 im Auftrag des Bundesverfassungsgerichts erstellt wurde. Auf dieser Studie beruht auch das aktuelle Grundsatzurteil des Verfassungsgerichts über „Deals“ im Strafprozess.

Im Mittelpunkt stand die Frage, inwieweit Richter, Staatsanwälte und Verteidiger bei Absprachen über das Ergebnis eines Strafverfahrens die seit 2009 geltenden einschlägigen Regelungen der StPO einhalten. Gefragt wurde nach der Häufigkeit von und den Gründen für Absprachen, nach den Umständen des Zustandekommens, den Beteiligten und Inhalten von Absprachen, insbesondere nach der Bedeutung und dem Umfang des Geständnisses als der „Leistung“ des Angeklagten und dem dafür gewährten Strafrabatt als der „Leistung“ des Gerichts, nach der Überprüfung der Geständnisse, nach der Offenlegung und Protokollierung von Absprachen sowie nach Rechtsmitteln und Rechtsmittelverzicht.

Die Ergebnisse dieser Studie belegen nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts, „dass Gerichte, Staatsanwaltschaften und Verteidigung in einer hohen Zahl von Fällen die gesetzlichen Vorgaben missachten“.

Das aktuelle Werk richtet sich nicht nur an Wissenschaftler und Praktiker des Strafrechts, sondern auch an Verfassungsjuristen und Rechtspolitiker.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-8487-0476-7
ISBN-Online
978-3-8452-4777-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Düsseldorfer Rechtswissenschaftliche Schriften
Band
120
Sprache
Deutsch
Seiten
200
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
    1. Untersuchungsgegenstand und terminologische Vorfragen Kein Zugriff Seiten 9 - 10
    2. Eckpunkte der Entwicklung der Debatte zu den Urteilsabsprachen bis hin zum Verständigungsgesetz Kein Zugriff Seiten 10 - 12
    3. Bisherige rechtstatsächliche Studien Kein Zugriff Seiten 12 - 15
      1. Auswahl der Erhebungsmethode Kein Zugriff Seiten 15 - 17
      2. Fragebogenkonstruktion, Interviewer-Schulung und Pretest Kein Zugriff Seiten 17 - 18
      3. Aufbau der Grundgesamtheit und Stichprobenziehung Kein Zugriff Seiten 18 - 21
      4. Stichprobenausfälle und Ausschöpfungsquote Kein Zugriff Seiten 21 - 23
      5. Beschreibung der Datenbasis Kein Zugriff Seiten 23 - 25
      6. Zur Auswertung Kein Zugriff Seiten 25 - 26
      1. Absprachenquote insgesamt Kein Zugriff Seiten 27 - 36
      2. Verteilung „formelle“ und „informelle“ Absprachen Kein Zugriff Seiten 36 - 39
      3. Änderung des Abspracheverhaltens seit 2009? Kein Zugriff Seiten 39 - 41
      4. Absprachenquoten differenziert nach demographischen Merkmalen Kein Zugriff Seiten 41 - 46
      1. Gründe für die generelle Absprachebereitschaft Kein Zugriff Seiten 46 - 51
      2. Wer profitiert von Absprachen? Kein Zugriff Seiten 51 - 56
      3. Absprachen als „unverzichtbares Instrument“ zur Durchführung von Strafverfahren? Kein Zugriff Seiten 56 - 58
      4. Absprachen von vornherein ausgeschlossen (Sonderkonstellationen)? Kein Zugriff Seiten 58 - 61
      5. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 61 - 61
    1. Zeitpunkt und Ort von Absprachen Kein Zugriff Seiten 61 - 65
      1. Anregung von Absprachen Kein Zugriff Seiten 65 - 70
      2. Beteiligte vor oder außerhalb der Hauptverhandlung Kein Zugriff Seiten 70 - 73
      3. Gründe für die Nichtteilnahme des Angeklagten Kein Zugriff Seiten 73 - 75
      4. Gespräche des Vorsitzenden (LG) ohne Beisitzer Kein Zugriff Seiten 75 - 76
      1. Inhalte von Absprachen – allgemein Kein Zugriff Seiten 76 - 80
      2. Inhalte informeller Absprachen Kein Zugriff Seiten 80 - 86
      3. Problematische Inhalte Kein Zugriff Seiten 86 - 89
      1. Form und Umfang des Geständnisses Kein Zugriff Seiten 89 - 98
      2. Überprüfung des Geständnisses Kein Zugriff Seiten 98 - 106
      1. Initiative zum Gespräch über das Strafmaß Kein Zugriff Seiten 106 - 109
      2. Verhandelbarkeit des Strafmaßes Kein Zugriff Seiten 109 - 115
      3. Höhe der Strafmilderung / Form der Mitteilung Kein Zugriff Seiten 115 - 119
      4. Im Vergleich: in Aussicht gestellte und tatsächlich verhängte Strafe Kein Zugriff Seiten 119 - 122
        1. Häufigkeit der Sanktionsschere Kein Zugriff
        2. Wer öffnet die Sanktionsschere? / Gründe für die Nennung Kein Zugriff
        3. Weite der Sanktionsschere Kein Zugriff
        4. Wirkung der Sanktionsschere Kein Zugriff
        5. Zusammenfassung der Ergebnisse zur Sanktionsschere Kein Zugriff
      1. Häufigkeit und Gründe für die Abkehr von einer Absprache Kein Zugriff Seiten 136 - 142
      2. Die Belehrungspflicht nach § 257c V StPO Kein Zugriff Seiten 142 - 145
      1. Offenlegung Kein Zugriff Seiten 145 - 150
      2. Protokollierung Kein Zugriff Seiten 150 - 159
      1. Rechtsmittel Kein Zugriff Seiten 159 - 165
      2. Rechtsmittelverzicht Kein Zugriff Seiten 165 - 170
      3. Rechtsmittelrücknahme Kein Zugriff Seiten 170 - 174
    2. Einschätzung der gesetzlichen Neuregelung durch die Praxis Kein Zugriff Seiten 174 - 180
  2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 181 - 184
  3. Anhang Kein Zugriff Seiten 185 - 198
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 199 - 200

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Strafrecht & Kriminologie"
Cover des Buchs: Das erlangte Etwas bei Steuerstraftaten
Monographie Kein Zugriff
Stefan Holzmaier
Das erlangte Etwas bei Steuerstraftaten
Cover des Buchs: Überobligatorische Compliance als Risiko strafrechtlicher Haftung
Monographie Kein Zugriff
Patricia Magdalena Labussek
Überobligatorische Compliance als Risiko strafrechtlicher Haftung
Cover des Buchs: Covid e impatto della pandemia sul diritto
Sammelband Kein Zugriff
Esther Happacher, Margareth Helfer, Francesco A. Schurr
Covid e impatto della pandemia sul diritto
Cover des Buchs: Kriminologie
Lehrbuch Kein Zugriff
Frank Neubacher
Kriminologie