Normunkenntnis aus belastenden Gründen
- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zum Strafrecht, Band 39
- Verlag:
- 04.01.2010
Zusammenfassung
Darf eine im aktuell unvermeidbaren Verbotsirrtum begangene Tat bestraft werden? Um welche Art von Fällen handelt es sich? Sind sie wirklich mit der a.l.i.c.-Konstellation vergleichbar? Die Studie befasst sich mit der individuellen Grenze der Zurechnung am Beispiel des Normirrtums und untersucht diese Fragen in theoretischer und praktischer Hinsicht.
Die Autorin analysiert die Hauptlehren zur Behandlung der Normunkenntnis sowohl im Hinblick auf ihre theoretische Konsistenz als auch auf ihre Tragfähigkeit für die Falllösung, um aufzuzeigen, welche wissenschaftlichen Irrwege sie eingeschlagen haben, um eine ungerechte Prämierung des unwissenden Täters zu vermeiden. Von einem normativen Ansatz ausgehend, der sowohl die Exzesse einer psychologisierenden Perspektive der Zurechnung als auch diejenigen einer radikal normativen Perspektive beseitigt, differenziert die Verfasserin scharf, wann Normunkenntnis als Indiz schwerer Normuntreue (Belastungsgrund) oder als Zeichen von Inkompetenz (Entlastungsgrund) gedeutet werden muss. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es Fälle von unvermeidbarer Normunkenntnis aus belastenden Gründen gar nicht gibt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- Erscheinungsdatum
- 04.01.2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5004-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2106-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zum Strafrecht
- Band
- 39
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 162
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Problemstellung Kein Zugriff Seiten 15 - 18
- Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 18 - 20
- Die „Lösung mit der Motivationsfähigkeit“ Kein Zugriff
- Die Anwendung auf die Falllösung Kein Zugriff
- Kritik Kein Zugriff
- Unrechtsbewusstsein als interpersonales Wissen Kein Zugriff
- Die Einseitigkeit der Pflicht zur Bildung des Unrechtsbewusstseins Kein Zugriff
- Die Aktualität des Unrechtsbewusstseins Kein Zugriff
- Die mangelnde Praktikabilität der Lösung Kein Zugriff
- Kritische Würdigung Kein Zugriff
- Der Normbrecher als Irrender Kein Zugriff Seiten 36 - 40
- Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 40 - 41
- Die fragmentarische Entwicklung bei der Normativierung der Wissensfehler Kein Zugriff Seiten 41 - 46
- Falllösung Kein Zugriff
- Kritische Würdigung Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 53 - 53
- Der generelle Anlass Kein Zugriff
- Falllösung Kein Zugriff
- Die Unzumutbarkeit Kein Zugriff
- Die Zurechnungsstruktur Kein Zugriff
- Der Vermeidbarkeitsbegriff zwischen Dogmatik und Kriminalpolitik? Kein Zugriff
- Das vermeintliche Strafbedürfnis Kein Zugriff
- Methodologische Bedenken Kein Zugriff
- Die Unzulänglichkeit einer Objektivierung des Vorwurfs Kein Zugriff
- Die dahinter steckende (zeitliche) Zurechungsstruktur Kein Zugriff
- Die notwendige dogmatische Korrektur des Vermeidbarkeitsbegriffs Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Ein „Zwischenweg“: Neumann Kein Zugriff Seiten 66 - 67
- Zu einer Theorie des Vorverschuldens Kein Zugriff
- Begründung des Schuldvorwurfs Kein Zugriff
- Praktikabilität der Lösung Kein Zugriff
- Kritische Würdigung Kein Zugriff
- § 17 StGB als kodifizierte Vorverschuldensregelung? Kein Zugriff
- Folgen für die Falllösung Kein Zugriff
- Kritik Kein Zugriff
- Normunkenntnis: Entlastungsgrund oder Desavouierung des Rechts Kein Zugriff
- Anwendung auf die Falllösung Kein Zugriff
- Kritische Würdigung Kein Zugriff
- Person versus Individuum Kein Zugriff
- Konkrete Bestimmung der strafrechtlichen formellen Persönlichkeit Kein Zugriff
- Die zeitliche Zurechnung beim Vorverschulden Kein Zugriff
- Folgen für die Normunkenntnis aus belastenden Gründen Kein Zugriff
- Kritik Kein Zugriff
- Notwendigkeit einer systematisierenden Gesamtdarstellung der Fallkonstellationen Kein Zugriff Seiten 106 - 107
- Allgemeine Bedeutung der psychischen Fakten für die (strafrechtliche) Zurechnung Kein Zugriff Seiten 107 - 109
- Normatives und Psychisches bei der Feststellung der Normerkennbarkeit: eine „psychologische Untergrenze“? Kein Zugriff Seiten 109 - 114
- Individuelle Normerkennbarkeit und belastende Gründe Kein Zugriff
- Zuständigkeit und Sonderwissen Kein Zugriff
- Zuständigkeit für die Normkenntnis Kein Zugriff Seiten 121 - 121
- Belastende Gründe Kein Zugriff
- Individuelle Vermeidbarkeit Kein Zugriff Seiten 122 - 122
- Einheitliche Behandlung der Wissensfehler Kein Zugriff Seiten 122 - 122
- Partielle Entlastung Kein Zugriff
- Volle Entlastung Kein Zugriff
- Ergänzung: Das Sonderwissen Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Der Bereich der (vermeidbaren) Normunkenntnis aus belastenden Gründen Kein Zugriff
- Exkurs: Volle Belastung de lege lata Kein Zugriff
- Das Parallelproblem der Unkenntnis aus belastenden Gründen im Tatbestands- bzw. Tatsachenbereich Kein Zugriff
- Der denkbare Bereich der unvermeidbaren Normunkenntnis aus belastenden Gründen Kein Zugriff Seiten 134 - 135
- Mögliche Beispiele Kein Zugriff Seiten 135 - 136
- Winzer-Fall Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Überfliegen von verbotenen Gebieten Kein Zugriff
- Landen auf einem privaten Grundstück Kein Zugriff
- Fallergebnis Kein Zugriff Seiten 143 - 143
- Allgemeine Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 143 - 145
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 146 - 150
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 151 - 162





