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Monographie Kein Zugriff

Normunkenntnis aus belastenden Gründen

Autor:innen:
Reihe:
Studien zum Strafrecht, Band 39
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Darf eine im aktuell unvermeidbaren Verbotsirrtum begangene Tat bestraft werden? Um welche Art von Fällen handelt es sich? Sind sie wirklich mit der a.l.i.c.-Konstellation vergleichbar? Die Studie befasst sich mit der individuellen Grenze der Zurechnung am Beispiel des Normirrtums und untersucht diese Fragen in theoretischer und praktischer Hinsicht.

Die Autorin analysiert die Hauptlehren zur Behandlung der Normunkenntnis sowohl im Hinblick auf ihre theoretische Konsistenz als auch auf ihre Tragfähigkeit für die Falllösung, um aufzuzeigen, welche wissenschaftlichen Irrwege sie eingeschlagen haben, um eine ungerechte Prämierung des unwissenden Täters zu vermeiden. Von einem normativen Ansatz ausgehend, der sowohl die Exzesse einer psychologisierenden Perspektive der Zurechnung als auch diejenigen einer radikal normativen Perspektive beseitigt, differenziert die Verfasserin scharf, wann Normunkenntnis als Indiz schwerer Normuntreue (Belastungsgrund) oder als Zeichen von Inkompetenz (Entlastungsgrund) gedeutet werden muss. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es Fälle von unvermeidbarer Normunkenntnis aus belastenden Gründen gar nicht gibt.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2010
Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-5004-0
ISBN-Online
978-3-8452-2106-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zum Strafrecht
Band
39
Sprache
Deutsch
Seiten
162
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
    Autor:innen:
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
    Autor:innen:
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
    Autor:innen:
    1. Problemstellung Kein Zugriff Seiten 15 - 18
      Autor:innen:
    2. Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 18 - 20
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Die „Lösung mit der Motivationsfähigkeit“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Anwendung auf die Falllösung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Kritik Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Unrechtsbewusstsein als interpersonales Wissen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Einseitigkeit der Pflicht zur Bildung des Unrechtsbewusstseins Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Aktualität des Unrechtsbewusstseins Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Die mangelnde Praktikabilität der Lösung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Kritische Würdigung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Der Normbrecher als Irrender Kein Zugriff Seiten 36 - 40
        Autor:innen:
      4. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 40 - 41
        Autor:innen:
      1. Die fragmentarische Entwicklung bei der Normativierung der Wissensfehler Kein Zugriff Seiten 41 - 46
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Falllösung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Kritische Würdigung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 53 - 53
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Der generelle Anlass Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Falllösung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die Unzumutbarkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Die Zurechnungsstruktur Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Der Vermeidbarkeitsbegriff zwischen Dogmatik und Kriminalpolitik? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Das vermeintliche Strafbedürfnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Methodologische Bedenken Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Die Unzulänglichkeit einer Objektivierung des Vorwurfs Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Die dahinter steckende (zeitliche) Zurechungsstruktur Kein Zugriff
            Autor:innen:
          6. Die notwendige dogmatische Korrektur des Vermeidbarkeitsbegriffs Kein Zugriff
            Autor:innen:
          7. Zusammenfassung Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Ein „Zwischenweg“: Neumann Kein Zugriff Seiten 66 - 67
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Zu einer Theorie des Vorverschuldens Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Begründung des Schuldvorwurfs Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Praktikabilität der Lösung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Kritische Würdigung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. § 17 StGB als kodifizierte Vorverschuldensregelung? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Folgen für die Falllösung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Kritik Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Normunkenntnis: Entlastungsgrund oder Desavouierung des Rechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Anwendung auf die Falllösung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Kritische Würdigung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Person versus Individuum Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Konkrete Bestimmung der strafrechtlichen formellen Persönlichkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die zeitliche Zurechnung beim Vorverschulden Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Folgen für die Normunkenntnis aus belastenden Gründen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Kritik Kein Zugriff
          Autor:innen:
    1. Notwendigkeit einer systematisierenden Gesamtdarstellung der Fallkonstellationen Kein Zugriff Seiten 106 - 107
      Autor:innen:
      1. Allgemeine Bedeutung der psychischen Fakten für die (strafrechtliche) Zurechnung Kein Zugriff Seiten 107 - 109
        Autor:innen:
      2. Normatives und Psychisches bei der Feststellung der Normerkennbarkeit: eine „psychologische Untergrenze“? Kein Zugriff Seiten 109 - 114
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Individuelle Normerkennbarkeit und belastende Gründe Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Zuständigkeit und Sonderwissen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Zuständigkeit für die Normkenntnis Kein Zugriff Seiten 121 - 121
        Autor:innen:
      2. Belastende Gründe Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Individuelle Vermeidbarkeit Kein Zugriff Seiten 122 - 122
        Autor:innen:
      4. Einheitliche Behandlung der Wissensfehler Kein Zugriff Seiten 122 - 122
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Partielle Entlastung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Volle Entlastung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Ergänzung: Das Sonderwissen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Der Bereich der (vermeidbaren) Normunkenntnis aus belastenden Gründen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Exkurs: Volle Belastung de lege lata Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Das Parallelproblem der Unkenntnis aus belastenden Gründen im Tatbestands- bzw. Tatsachenbereich Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Der denkbare Bereich der unvermeidbaren Normunkenntnis aus belastenden Gründen Kein Zugriff Seiten 134 - 135
        Autor:innen:
      2. Mögliche Beispiele Kein Zugriff Seiten 135 - 136
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Winzer-Fall Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Überfliegen von verbotenen Gebieten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Landen auf einem privaten Grundstück Kein Zugriff
            Autor:innen:
      4. Fallergebnis Kein Zugriff Seiten 143 - 143
        Autor:innen:
      5. Allgemeine Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 143 - 145
        Autor:innen:
  4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 146 - 150
    Autor:innen:
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 151 - 162
    Autor:innen:

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