Das REACH-System und die Meroni-Doktrin
Ein imperfekter Quantensprung im Europäischen Verwaltungsverbund- Autor:innen:
- Verlag:
- 10.04.2013
Zusammenfassung
Welche Grenzen hat die Übertragung von Entscheidungskompetenzen seitens der EU auf europäische Agenturen oder Behörden? Diese Problematik beleuchtet der Autor am Beispiel der sogenannten REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 unter Heranziehung der Meroni-Rechtsprechung des EuGH.
In der deutschen Fachliteratur werden die Grenzen einer solchen Kompetenzübertragung im besten Falle als gegeben vorausgesetzt und im schlechtesten Falle völlig übergangen. Wo in den Mitgliedsstaaten das Prinzip der Gewaltenteilung Geltung entfaltet, hat der EuGH für die EU in seinen Meroni-Urteilen aus dem Jahre 1958 das Prinzip des Institutionellen Gleichgewichts entwickelt. Die Spielräume und Grenzen der Übertragung von Entscheidungsbefugnissen folgen unmittelbar aus diesem Prinzip. Der Autor schlägt auf dieser Grundlage am Beispiel der Europäischen Chemikalienagentur eine Reform der Entscheidungsbefugnisse europäischer Agenturen vor und entwickelt hierzu ein Entscheidungsmodell.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- Erscheinungsdatum
- 10.04.2013
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0160-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4543-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes - Rechtswissenschaft
- Band
- 94
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 228
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Einführung in die Problematik Kein Zugriff Seiten 13 - 17
- Definition des Forschungsschwerpunkts Kein Zugriff Seiten 17 - 20
- Begriff Kein Zugriff Seiten 21 - 23
- Vertikale und horizontale Kooperation Kein Zugriff
- Informationsverbund Kein Zugriff
- Verfahrensverbund Kein Zugriff
- Institutioneller Entscheidungsverbund Kein Zugriff
- Begriff Kein Zugriff
- Typologie des Ausschusswesens unter dem Komitologiebeschluss Kein Zugriff
- Lissabon: Delegierte Rechtsakte vs. Durchführungsmaßnahmen Kein Zugriff
- Komitologie als Ausprägung des Europäischen Verwaltungsverbunds Kein Zugriff
- Begriff Kein Zugriff
- Exekutiv- und Regulierungsagenturen Kein Zugriff
- Agenturen als Ausprägung des Europäischen Verwaltungsverbunds Kein Zugriff
- Zwischen Autonomie und Effektivität Kein Zugriff
- Kooperation und Hierarchie Kein Zugriff
- Eigenverantwortung und Verantwortungsteilung Kein Zugriff
- Prozedural-organisatorische und materiell-rechtliche Steuerung Kein Zugriff
- Europäischer Verwaltungsverbund als Ordnungsstruktur Kein Zugriff
- REACH-Verordnung und die Europäisierung des Chemikalienrechts Kein Zugriff Seiten 75 - 78
- Anwendungsbereich von REACH Kein Zugriff
- Registrierung Kein Zugriff
- Bewertung (Evaluierung) Kein Zugriff
- Zulassungspflichtige Stoffe Kein Zugriff
- Zulassung der Verwendung Kein Zugriff
- Beschränkungen der Verwendung Kein Zugriff
- Organisatorischer Aufbau Kein Zugriff
- Entscheidungskompetenzen Kein Zugriff
- Sonstige administrative und koordinierende Aufgaben Kein Zugriff
- Maßnahmen im Rahmen des Titel VII zur Zulassung Kein Zugriff
- Entscheidungen über Beschränkungen Kein Zugriff
- Entscheidungen im Rahmen der Dossier- und Stoffbewertung Kein Zugriff
- Entscheidungskompetenzen von geringerer Tragweite Kein Zugriff
- Organisatorische und funktionelle Vollzugsebene Kein Zugriff
- Der Ausschuss der Mitgliedsstaaten und die Fachausschüsse Kein Zugriff
- Das Forum Kein Zugriff
- Aufgaben nationaler Behörden Kein Zugriff
- Gegenseitige Unterrichtung und Informationsaustausch Kein Zugriff
- Die ECHA als Informations- und Verfahrenslotsin Kein Zugriff
- Entscheidungsfindung im Komitologieverfahren Kein Zugriff
- REACH als Ausformung eines institutionellen Entscheidungsverbunds Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 123 - 126
- Kommission und Agentur als ungleiche Entscheidungsbefugte Kein Zugriff
- Konsequenzen für den Rechtsschutz Kein Zugriff
- Einordnung und Funktionsweise der Widerspruchskammer Kein Zugriff
- Modellcharakter der Widerspruchskammer Kein Zugriff
- Integratives Rechtsschutzverfahren Kein Zugriff
- Rechtliche Hürden Kein Zugriff Seiten 142 - 145
- Sachverhalt Kein Zugriff
- Urteilsbegründung und Kernaussagen Kein Zugriff
- Obsoleszenz Kein Zugriff
- Materielle-rechtliche Tragweite und politische Implikation Kein Zugriff
- Institutionelle Praxis vs. primärrechtliche Theorie Kein Zugriff
- Wer delegiert? Kein Zugriff
- Dynamik des gemeinschaftlichen Institutionengefüges Kein Zugriff
- Lissabon: Kein Platz für Agenturen mit Entscheidungsbefugnissen? Kein Zugriff
- Legitimitätsdilemma Kein Zugriff
- Verantwortlichkeit und Kontrolle Kein Zugriff
- Demokratische Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Politische Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Mitgliedsstaatliche Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Finanzielle Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Justizielle Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Soziale Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Fazit: Ein anderes Meroni ist möglich Kein Zugriff
- REACH und Meroni Kein Zugriff Seiten 194 - 197
- Zielsetzung Kein Zugriff
- Prämissen Kein Zugriff
- Entscheidungsverfahren bei delegierten Rechtsakten Kein Zugriff
- Entscheidungsverfahren bei Durchführungsrechtsakten Kein Zugriff
- Erläuterung der Entscheidungsverfahren Kein Zugriff
- Politische Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Mitgliedsstaatliche Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Finanzielle Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Justizielle Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Soziale Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- Eine verantwortliche Europäische Chemikalienagentur Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff Seiten 216 - 216
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 216 - 217
- Zusammenfassung und Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 218 - 220
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 221 - 228





