Migration und Trauma
Pädagogisches Verstehen und Handeln in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen- Autor:innen:
- Reihe:
- Psychoanalytische Pädagogik
- Verlag:
- 01.05.2012
Zusammenfassung
Das Leben zwangsmigrierter Jugendlicher ist durch extreme Belastungen gekennzeichnet, die von den erlebten Kriegserfahrungen bis zur gestörten familiären Interaktion im Exil reichen. Diese Erfahrungs- und Erlebenswelten der Jugendlichen unterzieht der Autor anhand zahlreicher Fallbeispiele einer genauen Analyse.
Es zeigt sich, dass der verantwortungsvolle Umgang mit der Traumatisierung dieser jungen Menschen für die pädagogische Arbeit eine besondere Herausforderung darstellt, für die bislang kaum Konzepte vorliegen. Indem der Autor auf die Erkenntnisse der Traumaforschung, insbesondere die Konzeption der sequenziellen Traumatisierung zurückgreift, entwickelt er einen innovativen, pädagogisch sinnvollen Verstehenszugang. Daraus leitet er konkrete Handlungsoptionen sowohl für den schulischen als auch für den außerschulischen Bereich ab.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- Erscheinungsdatum
- 01.05.2012
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2180-9
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6532-2
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Psychoanalytische Pädagogik
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 273
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- 1.1 Zwangsmigration als traumatischer Prozess. Erste Annäherungen Kein Zugriff
- 1.2 Die Notwendigkeit der pädagogischen Perspektiverweiterung Kein Zugriff
- 1.3 Zur vorliegenden Arbeit Kein Zugriff
- 2.1.1 Formen und aufenthaltsrechtliche Aspekte Kein Zugriff
- 2.1.2.1 Freiwilligkeit versus Zwang – Trauerarbeit versus Entwurzelung Kein Zugriff
- 2.1.2.2 Identitätsarbeit Kein Zugriff
- 2.1.3.1 Migration in der sozialen Theorie des Selbst Kein Zugriff
- 2.1.3.2 Migration und der Dualismus aus »Freunden« und »Feinden« Kein Zugriff
- 2.2.1 Der psychiatrische Zugang Kein Zugriff
- 2.2.2.1 Bedingungen und psychische Reaktionsformen Kein Zugriff
- 2.2.2.2 Die Varietät des Traumabegriffs in der Psychoanalyse Kein Zugriff
- 2.2.3.1 Der Ursprung: Drei Sequenzen der Verfolgung jüdischer Kinder Kein Zugriff
- 2.2.3.2 Die Erweiterung: Sechs Sequenzen und variabler Anwendungsbereich Kein Zugriff
- 3.1 Einführende Aspekte Kein Zugriff
- 3.2 Der Beginn traumatischen Erlebens: Gewalt, Krieg und Flucht Kein Zugriff
- 3.3 Ein Neuanfang in Unsicherheit? Zum traumatischen Potenzial des Aufenthaltsrechts Kein Zugriff
- 3.4.1 Trennung und Verlust von primären Bezugspersonen Kein Zugriff
- 3.4.2 Interaktionsstörung und Rollendiffusion Kein Zugriff
- 3.4.3 Transgenerationale Aspekte von Traumatisierung bei Zwangsmigration Kein Zugriff
- 3.4.4 Allein mit den Belastungen: minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge Kein Zugriff
- 3.5.1 Politische Rahmenbedingungen Kein Zugriff
- 3.5.2 Zwangsmigration und Störung –institutions- und individuumszentrierte Erklärungsmuster Kein Zugriff
- 3.5.3 Zwangsmigration und Lernen Kein Zugriff
- 3.5.4 Zwangsmigration, Erleben und Verhalten Kein Zugriff
- 4.1 Lebensgeschichtliche Konflikte als Thema der Forschung Kein Zugriff
- 4.2.1 Szenisches Verstehen als ganzheitliches Verstehen Kein Zugriff
- 4.2.2 Der klassisch-therapeutische Zugang: das Primat der Gegenübertragung Kein Zugriff
- 4.2.3 Der pädagogische Zugang: die Interaktion dreier Informationsebenen Kein Zugriff
- 4.3.1 Auswahl des Untersuchungsinstruments Kein Zugriff
- 4.3.2 Der Prozess der Erhebung Kein Zugriff
- 4.3.3 Fragestellungen Kein Zugriff
- 4.3.4 Der Prozess der Auswertung Kein Zugriff
- 4.3.5 Gütekriterien Kein Zugriff
- 4.4.1 Zur Definition der Grundgesamtheit Kein Zugriff
- 4.4.2 Zusammensetzung der Gruppe und Auswahlprozess Kein Zugriff
- 4.5.1 Ursprungsländer Kein Zugriff
- 4.5.2 Psychosoziale Situation der Auswahl im Vergleich zur Grundgesamtheit Kein Zugriff
- 5.1.1 Biografischer Abriss Kein Zugriff
- 5.1.2 Zum Interview Kein Zugriff
- 5.1.3.1 Duldung: Angst, Wut und Scham Kein Zugriff
- 5.1.3.2 Die traumatisierte familiäre Interaktion Kein Zugriff
- 5.1.3.3 Schule: Leistung, Autonomie und Verlassenheit Kein Zugriff
- 5.1.4 Abschließende Überlegungen Kein Zugriff
- 5.2.1 Biografischer Abriss Kein Zugriff
- 5.2.2 Zum Interview Kein Zugriff
- 5.2.3.1 Die notwendige Abwehr gegenüber traumatischen Fluchterfahrungen Kein Zugriff
- 5.2.3.2 Bedrohliche primäre Objekte und aktuelle Fremdheit Kein Zugriff
- 5.2.3.3 Abhängigkeit und Ohnmacht. Die nicht vorhandene Zukunft Kein Zugriff
- 5.2.3.4 (Gewollte) Beziehungslosigkeit und die Verhinderung größerer Lernerfolge in der Schule Kein Zugriff
- 5.2.4 Abschließende Überlegungen Kein Zugriff
- 5.3.1 Biografischer Abriss Kein Zugriff
- 5.3.2 Zum Interview Kein Zugriff
- 5.3.3.1 Die reale oder fantasierte Fluchtgeschichte Kein Zugriff
- 5.3.3.2 Die Bedeutung des Hasses und der Gewalt Kein Zugriff
- 5.3.3.3 Schulbildung und die Rolle des haltenden Lehrers Kein Zugriff
- 5.3.3.4 Der übergroße Wunsch nach Assimilation und die Fremdheit Kein Zugriff
- 5.3.4 Abschließende Überlegungen Kein Zugriff
- 5.4.1 Biografischer Abriss Kein Zugriff
- 5.4.2 Zum Interview Kein Zugriff
- 5.4.3.1 Die positive Ausstrahlung als Resilienzfaktor und Sicherung des Überlebens Kein Zugriff
- 5.4.3.2 Der Mangel an selbstverständlicher, »unverdienter«Liebe und der Verlust der Eltern Kein Zugriff
- 5.4.3.3 Die Gefährdung des Ichs in Zusammenhang mit der drohenden Abschiebung Kein Zugriff
- 5.4.3.4 Schule: Stützung und Abgrenzung Kein Zugriff
- 5.4.4 Abschließende Überlegungen Kein Zugriff
- 5.5.1 Biografischer Abriss Kein Zugriff
- 5.5.2 Zum Interview Kein Zugriff
- 5.5.3.1 »Es kann jederzeit vorbei sein« Kein Zugriff
- 5.5.3.2 Abhängigkeit und gefährliche Fantasie Kein Zugriff
- 5.5.3.3 Die Suche nach dem (symbolischen) Vater und die Rolle der Lehrer Kein Zugriff
- 5.5.3.4 Verlassensein, Spaltungen und Projektionen: Bruder und Mitschüler Kein Zugriff
- 5.5.4 Abschließende Überlegungen Kein Zugriff
- 5.6.1 Biografischer Abriss Kein Zugriff
- 5.6.2 Zum Interview Kein Zugriff
- 5.6.3.1 Der familiäre Leistungsdruck, die regressive Beziehung und das Scheitern Kein Zugriff
- 5.6.3.2 Der verschlossene Zugang zur inneren Welt und die Schonung der Eltern Kein Zugriff
- 5.6.3.3 Schule: Übernahme familiärer Erwartungen und oberflächliche Beziehungen Kein Zugriff
- 5.6.4 Abschließende Überlegungen Kein Zugriff
- 6.1 Individuelles Fallverstehen und intersubjektive Bedeutsamkeiten Kein Zugriff
- 6.2.1 Leistung und aktuelle Lebensrealität Kein Zugriff
- 6.2.2 Leistung und (familiäre) Vergangenheit Kein Zugriff
- 6.3 »Was ich erlebt habe, kann sowieso niemand verstehen«. Von der subjektiven Fremdheit in relevanten Beziehungen Kein Zugriff
- 6.4 Fehlende Zukunftsperspektiven Kein Zugriff
- 6.5 Die ambivalenten Bindungen zu den Eltern Kein Zugriff
- 7.1 Zur Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels Kein Zugriff
- 7.2.1 Lebensgeschichtliches Verstehen in der Schule Kein Zugriff
- 7.2.2.1 Beziehung als traumapädagogische Herausforderung Kein Zugriff
- 7.2.2.2 Halten und Zumuten bei Zwangsmigration und Traumatisierung Kein Zugriff
- 7.3.1 Pädagogische und fachliche Kompetenz Kein Zugriff
- 7.3.2 Reflexion und Supervision Kein Zugriff
- 8. Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff Seiten 247 - 250
- 9. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 251 - 273





