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Monographie Kein Zugriff

Täterschaft und Pflichtverletzung

Zugleich ein Beitrag zur Dogmatik der Abgrenzung der Beteiligungsformen bei Begehungs- und Unterlassungsdelikten
Autor:innen:
Reihe:
Studien zum Strafrecht, Band 41
Verlag:
 10.06.2010

Zusammenfassung

Dieses Werk vermittelt einen umfassenden Einblick in die Täterschafts- und Teilnahmelehre bei Sonderdelikten auf dem Gebiet des Strafrechts und bietet sowohl für den Studenten, als auch für den Wissenschaftler eine fruchtbare Arbeitsgrundlage. Schwerpunktmäßig wird dabei die Problematik der Abgrenzung der Beteiligungsformen, sowohl bei Begehungsdelikten als auch bei Unterlassungsdelikten, behandelt.

Von der von Roxin begründeten Pflichtdeliktslehre als Grundlage ausgehend, liefert der Autor in Form einer neuen Konzeption der Pflichtdeliktslehre ein eigenständiges und praktikables Erklärungsmodell zur Lösung bestehender und entstehender Problemkonstellationen. Dieses Modell findet in den folgenden Grundideen sein Fundament: Zum einen begründet die Verletzung einer Sonderpflicht nicht das Unrecht sondern lediglich die Täterschaft. Zum anderen handelt es sich bei täterschaftsbegründenden Pflichten stets um strafrechtliche und nicht um außerstrafrechtliche Pflichten. Ausgehend von den dargelegten Prämissen ermöglicht die Neubegründung des Begriffs der „Sonderpflicht“ eine Weiterentwicklung der Pflichtdeliktslehre.

Der Autor ist als ordentlicher Professor an der juristischen Fakultät der San Marcos-Universität in Lima (Peru) tätig.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
Erscheinungsdatum
10.06.2010
ISBN-Print
978-3-8329-5424-6
ISBN-Online
978-3-8452-2396-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zum Strafrecht
Band
41
Sprache
Deutsch
Seiten
240
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 12
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 16
    1. Problemaufriss, Sinn und Zweck Kein Zugriff Seiten 17 - 18
    2. Der Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 18 - 20
      1. Das monistische Denken in der Beteiligungslehre Kein Zugriff Seiten 21 - 30
      2. Zum Täterschaftssystem Kein Zugriff Seiten 30 - 34
      1. Das Aufkommen der Pflichtdeliktslehre in der Rechtswissenschaft Kein Zugriff Seiten 35 - 36
      2. Roxins Begründung der Pflichtdeliktslehre Kein Zugriff Seiten 36 - 38
      1. Die Pflichtdeliktslehre in der Strafrechtswissenschaft Kein Zugriff Seiten 38 - 40
      2. Die Pflichtdeliktslehre aus der Sicht des rein formalen Normativismus Kein Zugriff Seiten 40 - 42
      3. Aktuelle, noch bestehende Einwände gegen die Pflichtdeliktslehre Kein Zugriff Seiten 42 - 44
        1. Das „funktionale“ Denken der Strafrechtsdogmatik Kein Zugriff
        2. Das „materiell-normative“ Denken der funktionalen Strafrechtsdogmatik Kein Zugriff
        3. Der Schutz der strafrechtlichen Rechtsgüter als fundamentales und minimales Legitimationskriterium des Strafrechts Kein Zugriff
      1. Der reine Normativismus in der Strafrechtsdogmatik – Die Erhaltung des Systems als Funktion des Strafrechts Kein Zugriff Seiten 55 - 59
        1. Die Ablehnung eines sich selbst bestätigenden Denkens – der unentbehrliche präventive Charakter der Strafe Kein Zugriff
        2. Die Rechtsgutslehre als Kriterium der Legitimität des Strafrechts Kein Zugriff
      1. Die Strafrechtsordnung und die Beteiligung Kein Zugriff Seiten 64 - 66
      2. Das Beteiligungssystem: Einheitlich oder differenziert? Kein Zugriff Seiten 66 - 68
      3. Extensiver oder restriktiver Täterbegriff? Kein Zugriff Seiten 68 - 70
        1. Die Etablierung eines neuen Täterbegriffs Kein Zugriff
        2. Die Ausschaltung der Tatherrschaft bei den Pflichtdelikten Kein Zugriff
        3. Die Bedeutungslosigkeit der Begehungsform Kein Zugriff
        4. Ein extensiver Täterbegriff bei Pflichtdelikten? Kein Zugriff
        5. Die notwendige Unterscheidung zwischen Pflichtdelikten und (bloßen) Sonderdelikten Kein Zugriff
        1. Die Bedeutung der Pflichtverletzung: Begründung der Täterschaft Kein Zugriff
        2. Der persönliche Charakter der Pflichtverletzung Kein Zugriff
        1. Strafrechtliche Sonderpflichten Kein Zugriff
        2. Nicht alle, sondern nur bestimmte rechtliche Pflichten als Sonderpflichten Kein Zugriff
        3. Die fragliche Gleichartigkeit der rechtlichen Pflichten Kein Zugriff
      1. Die Reichweite der Pflichtdelikte Kein Zugriff Seiten 88 - 90
      1. Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 90 - 90
      2. Der Grundsatz nullum crimen sine lege bei den Pflichtdelikten Kein Zugriff Seiten 90 - 92
        1. „Spezifische“ Handlungsmodalitäten (Seier, Kraatz) Kein Zugriff
        2. Die angebliche Täterschaft durch „bloßes“ Fördern (Stratenwerth/Kuhlen, Bottke, Seier) Kein Zugriff
        3. Verstoß gegen das Bestimmtheitsgebot und der subsidiäre Charakter des Strafrechts (Pizarro Beleza) Kein Zugriff
        4. Die angebliche Strukturgleichheit der Pflichtdelikte mit den Blankettstraftatbeständen (Pizarro Beleza, Witteck) Kein Zugriff
        5. Der angebliche Widerspruch der Pflichtdeliktslehre mit dem ultima-ratio-Prinzip Kein Zugriff
        1. Das einheitliche Tätersystem und der Herrschaftsgedanke Kein Zugriff
        2. Tatherrschaft bei den Pflichtdelikten? Kein Zugriff
        1. Die Methodik kritischer „Alltagssprachnützung“ und die Täterschaft Kein Zugriff
        2. Das Täterkriterium bei den Pflichtdelikten: Die vorrangige Gestaltungsherrschaft Kein Zugriff
        3. Die Ersetzung der Pflichtverletzung durch die Gestaltungsherrschaft Kein Zugriff
        1. Die Tatherrschaft als Weg zur Rechtsgutsverletzung Kein Zugriff
        2. Der Rückgriff auf die Tatherrschaft bei Pflichtdelikten Kein Zugriff
        3. Die Beteiligungsformen: Ontologische Begriffe? Kein Zugriff
        1. Die Tatherrschaft als notwendiges, aber nicht hinreichendes Täterschaftsmerkmal (Maurach/Gössel/Zipf, Jescheck/Weidend, Krey, Otto) Kein Zugriff
        2. Das Fortleben des Tatherrschaftsgedankens bei den Pflichtdelikten Kein Zugriff
        1. Der ergänzende Charakter der Tatherrschaft bei Tatbeständen der kombinierten Pflicht- und Herrschaftsdelikte (Stratenwerth/Kuhlen, Bloy) Kein Zugriff
        2. Keine „gemischten Pflicht- und Herrschaftsdelikte“ Kein Zugriff
        1. Das Nebeneinanderbestehen von Tatherrschaft und Pflichtverletzung bei der Bestimmung der Täterschaft bei Pflichtdelikten (Pizarro Beleza) Kein Zugriff
        2. Das Erfordernis der Konkurrenz von Pflichtverletzung und Beeinträchtigung eines Rechtsguts (Hoyer) Kein Zugriff
        1. Die Legitimation von Verhaltensnormen Kein Zugriff
        2. Die Sonderverantwortlichkeit als Voraussetzung für jedes Pflichtdelikt Kein Zugriff
      1. Die unhaltbare Rückkehr zum Kasuismus Kein Zugriff Seiten 136 - 137
      1. Das Verhältnis der Pflichtdeliktslehre zu § 28 StGB Kein Zugriff Seiten 137 - 140
      2. Versuchte Anstiftung und Pflichtdeliktslehre – Das Verhältnis zu § 30 Abs. 1 StGB Kein Zugriff Seiten 140 - 141
      3. Die vermeintliche unzulässige Verallgemeinerung der Aussagen der Pflichtdelikte laut Schroeder, Chen, Langer und Deichmann Kein Zugriff Seiten 141 - 144
      1. Erste Überlegungen Kein Zugriff Seiten 145 - 146
        1. Der Grund der Zurechnung Kein Zugriff
        2. Der „persönliche“ Charakter der Pflichtverletzung Kein Zugriff
        1. Fehlkonstruktion? (Stratenwerth) Kein Zugriff
        2. Verletzung der Pflicht „durch einen anderen“? (Pizarro Beleza) Kein Zugriff
        3. Verbindung (durch Herrschaft) zwischen Hintermann und Vordermann? (Sánchez-Vera) Kein Zugriff
        4. Zur jüngsten Diskussion über die mittelbare Täterschaft bei den Pflichtdelikten (Witteck, Schild) Kein Zugriff
        1. Die Ansichten vor der Pflichtdeliktslehre: das Tatherrschaftsdenken Kein Zugriff
        2. Die Lösung der Pflichtdeliktslehre Kein Zugriff
        3. Abweichende Auffassungen – Nach Einführung der Pflichtdeliktslehre Kein Zugriff
        4. Die Unterlassungstäterschaft des Intraneus (Schmidhäuser) Kein Zugriff
        5. Die These der Straflosigkeit Kein Zugriff
      1. Die Mittäterschaft aus der Sicht der traditionellen Lehre Kein Zugriff Seiten 169 - 171
        1. Funktionelle Pflichtverletzung Kein Zugriff
        2. Gemeinsame Begehung: Die gemeinsame Verletzung einer gemeinsamen Pflicht Kein Zugriff
      2. Die Ablehnung der Mittäterschaft Kein Zugriff Seiten 174 - 179
      3. Die Mittäterschaft zwischen Herrschaftstätern und Pflichtdeliktstätern Kein Zugriff Seiten 179 - 180
      1. Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 181 - 182
      2. Die Verletzung der Erfolgsabwendungspflicht als Kriterium der Täterschaft Kein Zugriff Seiten 182 - 184
        1. Die tatherrschaftsorientierte Einheitstäterlösung (Grünwald, Armin Kaufmann) Kein Zugriff
        2. Die tatherrschaftsorientierte Beihilfelösung (Gallas, Kielwein, Jescheck, Schroeder) Kein Zugriff
        3. Neue Begründungen der Beihilfelösung anhand der (potentiellen) Tatherrschaft (Ranft, Joecks) Kein Zugriff
        1. Die Sicht der Rechtsprechung Kein Zugriff
        2. Wertende Gesamtschau in der Literatur Kein Zugriff
        1. Die Überwachungs- und Beschützergarantenstellungen (Herzberg, Cramer/Heine, Schünemann) Kein Zugriff
        2. Garantenpflichten kraft Organisationszuständigkeit und kraft institutioneller Zuständigkeit (Jakobs, Vogel) Kein Zugriff
        3. Der absolute Charakter der Garantenpflichten – Kritik an der Pflichtinhaltslehre Kein Zugriff
      3. Die wertende Betrachtung als Kriterium der Abgrenzung (Schwab, Hoffmann-Holland) Kein Zugriff Seiten 207 - 212
  4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 213 - 222
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 223 - 240

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