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Monographie Kein Zugriff

Täterschaft und Pflichtverletzung

Zugleich ein Beitrag zur Dogmatik der Abgrenzung der Beteiligungsformen bei Begehungs- und Unterlassungsdelikten
Autor:innen:
Reihe:
Studien zum Strafrecht, Band 41
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Dieses Werk vermittelt einen umfassenden Einblick in die Täterschafts- und Teilnahmelehre bei Sonderdelikten auf dem Gebiet des Strafrechts und bietet sowohl für den Studenten, als auch für den Wissenschaftler eine fruchtbare Arbeitsgrundlage. Schwerpunktmäßig wird dabei die Problematik der Abgrenzung der Beteiligungsformen, sowohl bei Begehungsdelikten als auch bei Unterlassungsdelikten, behandelt.

Von der von Roxin begründeten Pflichtdeliktslehre als Grundlage ausgehend, liefert der Autor in Form einer neuen Konzeption der Pflichtdeliktslehre ein eigenständiges und praktikables Erklärungsmodell zur Lösung bestehender und entstehender Problemkonstellationen. Dieses Modell findet in den folgenden Grundideen sein Fundament: Zum einen begründet die Verletzung einer Sonderpflicht nicht das Unrecht sondern lediglich die Täterschaft. Zum anderen handelt es sich bei täterschaftsbegründenden Pflichten stets um strafrechtliche und nicht um außerstrafrechtliche Pflichten. Ausgehend von den dargelegten Prämissen ermöglicht die Neubegründung des Begriffs der „Sonderpflicht“ eine Weiterentwicklung der Pflichtdeliktslehre.

Der Autor ist als ordentlicher Professor an der juristischen Fakultät der San Marcos-Universität in Lima (Peru) tätig.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2010
Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-5424-6
ISBN-Online
978-3-8452-2396-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zum Strafrecht
Band
41
Sprache
Deutsch
Seiten
240
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
    Autor:innen:
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 12
    Autor:innen:
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 16
    Autor:innen:
    1. Problemaufriss, Sinn und Zweck Kein Zugriff Seiten 17 - 18
      Autor:innen:
    2. Der Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 18 - 20
      Autor:innen:
  4. Autor:innen:
      1. Das monistische Denken in der Beteiligungslehre Kein Zugriff Seiten 21 - 30
        Autor:innen:
      2. Zum Täterschaftssystem Kein Zugriff Seiten 30 - 34
        Autor:innen:
      1. Das Aufkommen der Pflichtdeliktslehre in der Rechtswissenschaft Kein Zugriff Seiten 35 - 36
        Autor:innen:
      2. Roxins Begründung der Pflichtdeliktslehre Kein Zugriff Seiten 36 - 38
        Autor:innen:
      1. Die Pflichtdeliktslehre in der Strafrechtswissenschaft Kein Zugriff Seiten 38 - 40
        Autor:innen:
      2. Die Pflichtdeliktslehre aus der Sicht des rein formalen Normativismus Kein Zugriff Seiten 40 - 42
        Autor:innen:
      3. Aktuelle, noch bestehende Einwände gegen die Pflichtdeliktslehre Kein Zugriff Seiten 42 - 44
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Das „funktionale“ Denken der Strafrechtsdogmatik Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das „materiell-normative“ Denken der funktionalen Strafrechtsdogmatik Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Der Schutz der strafrechtlichen Rechtsgüter als fundamentales und minimales Legitimationskriterium des Strafrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Der reine Normativismus in der Strafrechtsdogmatik – Die Erhaltung des Systems als Funktion des Strafrechts Kein Zugriff Seiten 55 - 59
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Die Ablehnung eines sich selbst bestätigenden Denkens – der unentbehrliche präventive Charakter der Strafe Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Rechtsgutslehre als Kriterium der Legitimität des Strafrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Die Strafrechtsordnung und die Beteiligung Kein Zugriff Seiten 64 - 66
        Autor:innen:
      2. Das Beteiligungssystem: Einheitlich oder differenziert? Kein Zugriff Seiten 66 - 68
        Autor:innen:
      3. Extensiver oder restriktiver Täterbegriff? Kein Zugriff Seiten 68 - 70
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Die Etablierung eines neuen Täterbegriffs Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Ausschaltung der Tatherrschaft bei den Pflichtdelikten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Bedeutungslosigkeit der Begehungsform Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Ein extensiver Täterbegriff bei Pflichtdelikten? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Die notwendige Unterscheidung zwischen Pflichtdelikten und (bloßen) Sonderdelikten Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Bedeutung der Pflichtverletzung: Begründung der Täterschaft Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der persönliche Charakter der Pflichtverletzung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Strafrechtliche Sonderpflichten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Nicht alle, sondern nur bestimmte rechtliche Pflichten als Sonderpflichten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die fragliche Gleichartigkeit der rechtlichen Pflichten Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Die Reichweite der Pflichtdelikte Kein Zugriff Seiten 88 - 90
        Autor:innen:
      1. Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 90 - 90
        Autor:innen:
      2. Der Grundsatz nullum crimen sine lege bei den Pflichtdelikten Kein Zugriff Seiten 90 - 92
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. „Spezifische“ Handlungsmodalitäten (Seier, Kraatz) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die angebliche Täterschaft durch „bloßes“ Fördern (Stratenwerth/Kuhlen, Bottke, Seier) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Verstoß gegen das Bestimmtheitsgebot und der subsidiäre Charakter des Strafrechts (Pizarro Beleza) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Die angebliche Strukturgleichheit der Pflichtdelikte mit den Blankettstraftatbeständen (Pizarro Beleza, Witteck) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Der angebliche Widerspruch der Pflichtdeliktslehre mit dem ultima-ratio-Prinzip Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Das einheitliche Tätersystem und der Herrschaftsgedanke Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Tatherrschaft bei den Pflichtdelikten? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Methodik kritischer „Alltagssprachnützung“ und die Täterschaft Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das Täterkriterium bei den Pflichtdelikten: Die vorrangige Gestaltungsherrschaft Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Ersetzung der Pflichtverletzung durch die Gestaltungsherrschaft Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Die Tatherrschaft als Weg zur Rechtsgutsverletzung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Rückgriff auf die Tatherrschaft bei Pflichtdelikten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Beteiligungsformen: Ontologische Begriffe? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Die Tatherrschaft als notwendiges, aber nicht hinreichendes Täterschaftsmerkmal (Maurach/Gössel/Zipf, Jescheck/Weidend, Krey, Otto) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das Fortleben des Tatherrschaftsgedankens bei den Pflichtdelikten Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Der ergänzende Charakter der Tatherrschaft bei Tatbeständen der kombinierten Pflicht- und Herrschaftsdelikte (Stratenwerth/Kuhlen, Bloy) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Keine „gemischten Pflicht- und Herrschaftsdelikte“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Das Nebeneinanderbestehen von Tatherrschaft und Pflichtverletzung bei der Bestimmung der Täterschaft bei Pflichtdelikten (Pizarro Beleza) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das Erfordernis der Konkurrenz von Pflichtverletzung und Beeinträchtigung eines Rechtsguts (Hoyer) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Die Legitimation von Verhaltensnormen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Sonderverantwortlichkeit als Voraussetzung für jedes Pflichtdelikt Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Die unhaltbare Rückkehr zum Kasuismus Kein Zugriff Seiten 136 - 137
        Autor:innen:
      1. Das Verhältnis der Pflichtdeliktslehre zu § 28 StGB Kein Zugriff Seiten 137 - 140
        Autor:innen:
      2. Versuchte Anstiftung und Pflichtdeliktslehre – Das Verhältnis zu § 30 Abs. 1 StGB Kein Zugriff Seiten 140 - 141
        Autor:innen:
      3. Die vermeintliche unzulässige Verallgemeinerung der Aussagen der Pflichtdelikte laut Schroeder, Chen, Langer und Deichmann Kein Zugriff Seiten 141 - 144
        Autor:innen:
      1. Erste Überlegungen Kein Zugriff Seiten 145 - 146
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Der Grund der Zurechnung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der „persönliche“ Charakter der Pflichtverletzung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Fehlkonstruktion? (Stratenwerth) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Verletzung der Pflicht „durch einen anderen“? (Pizarro Beleza) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Verbindung (durch Herrschaft) zwischen Hintermann und Vordermann? (Sánchez-Vera) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Zur jüngsten Diskussion über die mittelbare Täterschaft bei den Pflichtdelikten (Witteck, Schild) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Die Ansichten vor der Pflichtdeliktslehre: das Tatherrschaftsdenken Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Lösung der Pflichtdeliktslehre Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Abweichende Auffassungen – Nach Einführung der Pflichtdeliktslehre Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Die Unterlassungstäterschaft des Intraneus (Schmidhäuser) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Die These der Straflosigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Die Mittäterschaft aus der Sicht der traditionellen Lehre Kein Zugriff Seiten 169 - 171
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Funktionelle Pflichtverletzung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Gemeinsame Begehung: Die gemeinsame Verletzung einer gemeinsamen Pflicht Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Die Ablehnung der Mittäterschaft Kein Zugriff Seiten 174 - 179
        Autor:innen:
      4. Die Mittäterschaft zwischen Herrschaftstätern und Pflichtdeliktstätern Kein Zugriff Seiten 179 - 180
        Autor:innen:
  5. Autor:innen:
      1. Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 181 - 182
        Autor:innen:
      2. Die Verletzung der Erfolgsabwendungspflicht als Kriterium der Täterschaft Kein Zugriff Seiten 182 - 184
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Die tatherrschaftsorientierte Einheitstäterlösung (Grünwald, Armin Kaufmann) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die tatherrschaftsorientierte Beihilfelösung (Gallas, Kielwein, Jescheck, Schroeder) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Neue Begründungen der Beihilfelösung anhand der (potentiellen) Tatherrschaft (Ranft, Joecks) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Die Sicht der Rechtsprechung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Wertende Gesamtschau in der Literatur Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Die Überwachungs- und Beschützergarantenstellungen (Herzberg, Cramer/Heine, Schünemann) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Garantenpflichten kraft Organisationszuständigkeit und kraft institutioneller Zuständigkeit (Jakobs, Vogel) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Der absolute Charakter der Garantenpflichten – Kritik an der Pflichtinhaltslehre Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Die wertende Betrachtung als Kriterium der Abgrenzung (Schwab, Hoffmann-Holland) Kein Zugriff Seiten 207 - 212
        Autor:innen:
  6. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 213 - 222
    Autor:innen:
  7. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 223 - 240
    Autor:innen:

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