Die medizinische Indikation lebenserhaltender Maßnahmen
- Autor:innen:
- Reihe:
- Düsseldorfer Rechtswissenschaftliche Schriften, Band 80
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Der Arzt ist dann nicht zur Durchführung lebenserhaltender Maßnahmen verpflichtet, wenn der Patient eine weitere Behandlung nicht wünscht. Neben der verweigerten Einwilligung wird die Zulässigkeit eines Behandlungsverzichts zunehmend auch mit einer willensunabhängigen Behandlungsgrenze, der fehlenden Indikation, begründet: der behandelnde Arzt sei nicht zur Durchführung lebenserhaltender Maßnahmen verpflichtet, die medizinisch nicht angezeigt seien. Wie die Indikation lebenserhaltender Maßnahmen durch den Arzt beurteilt wird, ist allerdings unklar.
Die Verfasserin geht daher der Frage nach, welche Kriterien in die ärztliche Entscheidung in der Praxis einfließen und untersucht, ob die fehlende Indikation tatsächlich eine Behandlungsgrenze zu begründen vermag. Dabei wird sichtbar, dass die Beurteilung der Indikation wesentlich von normativen Erwägungen geprägt aber nur ein Teil dieser Kriterien geeignet ist, das Unterlassen lebenserhaltender Maßnahmen zu legitimieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5074-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2123-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Düsseldorfer Rechtswissenschaftliche Schriften
- Band
- 80
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 143
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- Ausdrücklicher Behandlungsverzicht Kein Zugriff
- Patientenverfügung Kein Zugriff
- Suizid Kein Zugriff
- Willensermittlung durch den Betreuer Kein Zugriff
- Verhältnis von mutmaßlicher Einwilligung und Betreuerentscheidung Kein Zugriff
- Standpunkt der Rechtsprechung Kein Zugriff
- Standpunkt(e) der Literatur Kein Zugriff
- Standpunkt der BÄK Kein Zugriff
- Bedeutung von Tun und Unterlassen Kein Zugriff Seiten 28 - 28
- BGHSt 40, 257 Kein Zugriff
- BGH NJW 2003, 1588 Kein Zugriff
- Rechtsprechung Kein Zugriff
- Literatur und BÄK Kein Zugriff
- Rechtsprechung Kein Zugriff
- Literatur und BÄK Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff Seiten 34 - 34
- Möglichkeit der Lebensverlängerung Kein Zugriff Seiten 35 - 36
- „Sinn- oder Aussichtslosigkeit“ Kein Zugriff Seiten 36 - 37
- Bestimmung der Sterbephase Kein Zugriff Seiten 37 - 39
- Hintergrund Kein Zugriff Seiten 39 - 40
- Empirie Kein Zugriff Seiten 40 - 41
- Steigende Kosten Kein Zugriff
- Begrenztheit der Ressourcen Kein Zugriff
- Einsparungen Kein Zugriff
- Empirie Kein Zugriff Seiten 45 - 47
- Fazit Kein Zugriff Seiten 47 - 48
- Abwägung patienteninterner Interessen Kein Zugriff
- Abwägung patienteninterner Interessen mit Drittinteressen Kein Zugriff Seiten 50 - 50
- Prinzip des überwiegenden Interesses Kein Zugriff Seiten 50 - 51
- Prinzip des mangelnden Interesses Kein Zugriff Seiten 51 - 52
- Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 52 - 52
- Dogmatische Einordnung in Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff Seiten 52 - 54
- Fazit Kein Zugriff Seiten 54 - 54
- Standpunkte in Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff Seiten 55 - 56
- Die Konsequenzen aus dem Nebeneinander von Indikation und Einwilligung Kein Zugriff Seiten 56 - 57
- Das Recht auf Selbstbestimmung Kein Zugriff
- Das Recht auf Leben Kein Zugriff Seiten 59 - 59
- Die Unumgänglichkeit normativer Begründungen Kein Zugriff Seiten 59 - 60
- Fazit Kein Zugriff Seiten 60 - 62
- Notwendigkeit Kein Zugriff
- Erfolgsaussicht Kein Zugriff
- Dringlichkeit Kein Zugriff
- Fehlen akzeptabler „wertneutraler“ Kriterien Kein Zugriff Seiten 67 - 68
- Die Folgen für den Patientenschutz Kein Zugriff Seiten 68 - 69
- Die parallele Entwicklung im Bereich der Sterbehilfe Kein Zugriff Seiten 69 - 70
- Beginn des Schutzes Kein Zugriff Seiten 71 - 74
- Ende des Schutzes Kein Zugriff Seiten 74 - 76
- Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 76 - 76
- Konsequenzen für die Indikation Kein Zugriff Seiten 76 - 76
- Allgemeine Vorgaben Kein Zugriff Seiten 76 - 78
- Abwehrfunktion Kein Zugriff
- Schutzfunktion Kein Zugriff
- Leistungsfunktion Kein Zugriff
- Hintergründe der grundrechtspezifischen Konsequenzen Kein Zugriff Seiten 83 - 84
- Fazit Kein Zugriff Seiten 84 - 86
- Absolutes Tötungsverbot Kein Zugriff Seiten 87 - 89
- Rechtfertigender Notstand Kein Zugriff Seiten 89 - 90
- Pflichtenkollision Kein Zugriff Seiten 90 - 92
- Unzumutbarkeit normgemäßen Verhaltens Kein Zugriff Seiten 92 - 92
- Fazit Kein Zugriff Seiten 92 - 92
- Legitimation aktiver Tötungshandlungen Kein Zugriff Seiten 93 - 94
- Der allgemeine Gleichheitsgrundsatz als Prüfungsmaßstab Kein Zugriff Seiten 94 - 96
- Schutz seiner Menschenwürde Kein Zugriff
- Schutz seiner körperlichen Unversehrtheit Kein Zugriff
- Exkurs: Konsequenzen für die Berücksichtigung allgemeiner Wertvorstellungen Kein Zugriff
- Schutz des Arztes Kein Zugriff
- Geeignetheit und Erforderlichkeit Kein Zugriff
- Angemessenheit Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Aktuell konkurrierende Drittinteressen Kein Zugriff
- Potentiell konkurrierende Drittinteressen Kein Zugriff
- Geeignetheit und Erforderlichkeit Kein Zugriff
- Standpunkte in der Literatur Kein Zugriff
- Stellungnahme Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff Seiten 109 - 110
- Theoretische Vorgaben Kein Zugriff Seiten 111 - 111
- Umsetzbarkeit in der Praxis Kein Zugriff Seiten 111 - 113
- Gegenwärtige Praxis Kein Zugriff Seiten 113 - 114
- Einschätzung des Ressourcenaufwands Kein Zugriff Seiten 114 - 114
- Prognose des Behandlungsnutzens Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff Seiten 117 - 118
- Standpunkt der Rechtsprechung Kein Zugriff Seiten 119 - 120
- Standpunkte in der Literatur Kein Zugriff Seiten 120 - 121
- Stellungnahme Kein Zugriff Seiten 121 - 124
- Fazit Kein Zugriff Seiten 124 - 124
- Gesetzgeberischer Handlungsbedarf Kein Zugriff Seiten 125 - 125
- Diskussion um die Beteiligung klinischer Ethikkomitees Kein Zugriff Seiten 125 - 127
- Vorzüge einer interdisziplinären Besetzung Kein Zugriff Seiten 127 - 127
- Pflicht zur Konsultation Kein Zugriff Seiten 127 - 128
- Stimmgewicht der Komiteemitglieder Kein Zugriff Seiten 128 - 129
- Verbleibender Handlungsbedarf Kein Zugriff Seiten 129 - 130
- Schlussbetrachtungen Kein Zugriff Seiten 131 - 136
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 137 - 143





