Appropriation Art - Kunst an den Grenzen des Urheberrechts
- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriften zum geistigen Eigentum und zum Wettbewerbsrecht, Band 35
- Verlag:
- 19.07.2010
Zusammenfassung
Die Arbeit widmet sich dem komplexen Verhältnis zwischen Appropriation Art und Urheberrecht. In der Kunst hat die Bildaneignung eine neue Bedeutung gewonnen, seit die Appropriation Art in den späten 1970er Jahren die Ausbeutung bestehender Bild-Ideen zur künstlerischen Strategie erhob. Dass auch das Recht diese Bedeutungsverschiebung mit vollziehen muss, zeigt diese gleichermaßen kunsthistorisch wie juristisch versierte Untersuchung. Werke der Appropriation Art werfen rechtliche Probleme auf, wenn sie sich aneignen, was gesetzlich anderen zugeordnet ist und damit in fremde Ausschließlichkeitsrechte, besonders häufig Urheberrechte, eingreifen. Der Künstler wird einem Haftungsrisiko ausgesetzt. Da nach den urheberrechtlichen Regelungen das Kontrollrecht des Ersturhebers nur unter den relativ engen Voraussetzungen der § 24 UrhG und § 51 UrhG entfällt, können Appropriationisten ihren künstlerischen Dialog mit der gewählten Bildvorlage nicht ohne weiteres realisieren. Obwohl sich die Appropriation Art programmatisch gegen die Urheberrechtsordnung wendet, indem sie deren grundlegende Werte provokativ in Frage stellt, muss sich das Recht aber zu dieser Kunstform positionieren. Anhand einer vergleichenden Betrachtung der deutschen und amerikanischen Rechtslage sowie aktueller Entwicklungen in der Entscheidungspraxis amerikanischer Gerichte entwickelt die Autorin einen Vorschlag für die Neuauslegung der urheberrechtlichen Vorschriften.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- Erscheinungsdatum
- 19.07.2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4838-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2494-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zum geistigen Eigentum und zum Wettbewerbsrecht
- Band
- 35
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 221
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 21
- Appropriation Art im etymologischen Sinn Kein Zugriff Seiten 22 - 22
- Appropriation Art als historischer Begriff Kein Zugriff Seiten 22 - 25
- Abgrenzungskriterien: kunstwissenschaftlich und juristisch Kein Zugriff Seiten 25 - 26
- Kunstfälschung und Plagiat Kein Zugriff Seiten 26 - 28
- Kopie, Replik, Imitation, Reproduktion Kein Zugriff Seiten 28 - 28
- Umbildung, Fassung, Zitat und Pasticcio Kein Zugriff Seiten 28 - 29
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 29 - 29
- Das rechtliche Spannungsfeld Kein Zugriff Seiten 29 - 30
- Robert Rauschenberg Kein Zugriff
- Andy Warhol Kein Zugriff
- Damian Loeb Kein Zugriff
- Die rechtliche Lösung der Kollision Kein Zugriff Seiten 34 - 34
- Zusammenfassung von Kapitel 1 Kein Zugriff Seiten 34 - 34
- Historische Formen der Aneignung Kein Zugriff Seiten 35 - 36
- Abgrenzung Kein Zugriff Seiten 36 - 37
- Elaine Sturtevant Kein Zugriff Seiten 37 - 40
- Sherrie Levine Kein Zugriff Seiten 40 - 42
- Ulrich Lamsfuß Kein Zugriff Seiten 42 - 43
- Der Angriff auf das Original als Ende der künstlerischen Autonomie Kein Zugriff Seiten 43 - 47
- Realität und Simulation Kein Zugriff
- Pluralismus und Eklektizismus – Postmoderne als „Verfassung radikaler Pluralität“ und die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen Kein Zugriff
- Kritik der Originalität Kein Zugriff
- Mechanische Reproduktion und Präsenz des Originals Kein Zugriff
- Neue Rolle des Betrachters Kein Zugriff
- Zusammenfassung von Kapitel 2 Kein Zugriff Seiten 55 - 55
- Abstrakte Darstellung der rechtlichen Problematik Kein Zugriff Seiten 56 - 58
- Copyright und Urheberrecht: Grundsätzliche Unterschiede und historische Grundlagen Kein Zugriff
- Die utilitaristische Prüfung im Einzelfall Kein Zugriff
- Die ökonomische Analyse der fair use defense Kein Zugriff
- First Amendment Kein Zugriff
- Die Beispiele in § 107 CA Kein Zugriff
- Der 1. Faktor: Zweck und Art der Benutzung Kein Zugriff
- Der 2. Faktor: Art des benutzten Werks Kein Zugriff
- Der 3. Faktor: Umfang und Gewichtigkeit des benutzten Teils im Verhältnis zum Ausgangswerk als Ganzem Kein Zugriff
- Der 4. Faktor: Auswirkung der Benutzung auf Marktpotential bzw. Wert der benutzten Vorlage Kein Zugriff
- Besonderheiten bei der Parodie Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Die Banality-Serie Kein Zugriff
- Die Easyfun-Ethereal-Serie Kein Zugriff
- Streitauslösendes Werk und Sachverhalt Kein Zugriff
- Gerichtliche Entscheidung Kein Zugriff
- Sachverhalt Kein Zugriff
- Entscheidung Kein Zugriff
- Geschärfte Sensibilität als Betrachterhorizont Kein Zugriff
- Die Bedeutung der Campbell-Entscheidung für Appropriation Art Kein Zugriff
- Die Bedeutung der Niagara-Entscheidung Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Zusammenfassung und Ergebnisse von Kapitel 3 Kein Zugriff Seiten 84 - 85
- Gesetzlicher Maßstab Kein Zugriff Seiten 86 - 87
- Schutzdauer, § 64 UrhG Kein Zugriff Seiten 87 - 88
- Schutzgegenstand Kein Zugriff Seiten 88 - 92
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 92 - 92
- Die Rechtsposition des Ersturhebers Kein Zugriff Seiten 92 - 93
- Rechtfertigungsgrundlagen Kein Zugriff Seiten 93 - 94
- Meinungsstand in der Literatur Kein Zugriff
- Diskussion und eigene Stellungnahme Kein Zugriff
- Selbständiges, urheberrechtlich schutzfähiges Werk Kein Zugriff
- Umfang Kein Zugriff
- Erkennbarkeit als Fremdkörper Kein Zugriff
- Der Maßstab der „inneren Verbindung“ vor der Germania III – Entscheidung Kein Zugriff
- Die Entscheidung Kein Zugriff
- Bedeutung der Entscheidung Kein Zugriff
- Konsequenzen für die Appropriation Art Kein Zugriff
- Die Pflicht zur Quellenangabe gemäß § 63 UrhG Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Neues selbständiges Werk Kein Zugriff
- „Freie Benutzung“ Kein Zugriff
- Einschränkungen des Kontrollrechts Kein Zugriff
- Graduelle Grenzen: Umgestaltung, Bearbeitung und freie Benutzung Kein Zugriff
- Prüfungsreihenfolge Kein Zugriff
- Die „Verblassens“-Prüfung Kein Zugriff
- Die Disney-Parodie-Entscheidung Kein Zugriff
- Asterix-Persiflagen Kein Zugriff
- Kalkofes Mattscheibe Kein Zugriff
- Gies-Adler Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Appropriation Art als Unterfall der „Parodie“ Kein Zugriff
- Verfassungsrechtliche Argumentation Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Kriterien zur Ermittlung des „inneren Abstands“ nach der Rechtsprechung Kein Zugriff
- Eng: Identität Kein Zugriff
- Weit: Umwandlung Kein Zugriff
- Vermittelnde Ansicht Kein Zugriff
- Stellungnahme: Funktionale Betrachtung der Antithematik als Maßeinheit Kein Zugriff
- Werkbezogene Auseinandersetzung in der Appropriation Art? Kein Zugriff
- Alternativdeutungen in der richterlichen Sinnermittlung Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Der „Vervielfältigungs “-Begriff Kein Zugriff
- Vervielfältigung im Sinne des § 51, 62 Abs. 3 UrhG Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Verbietungsanspruch aus § 14 UrhG Kein Zugriff Seiten 139 - 143
- Das Recht auf Anerkennung der Urheberschaft, § 13 UrhG Kein Zugriff Seiten 143 - 145
- Zusammenfassung und Ergebnisse von Kapitel 4 Kein Zugriff Seiten 145 - 146
- Die geltende Rechtspraxis als übermäßige Einschränkung der Kunstfreiheit Kein Zugriff Seiten 147 - 148
- Die verfassungsrechtliche Kollisionslage Kein Zugriff
- Die Schutzpflichtsdogmatik des Bundesverfassungsgerichts Kein Zugriff
- Methodisches Argument Kein Zugriff
- Die Differenzierung zwischen abstrakter und konkreter Abwägung Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Die Ansicht von Fuchs Kein Zugriff
- Der verfassungsrechtliche Kunstbegriff in BVerfGE 30, 173 – „Mephisto“ Kein Zugriff
- Der verfassungsrechtliche Kunstbegriff seit BVerfGE 67, 213 – „Anachronistischer Zug“ Kein Zugriff
- Appropriation Art nach dem formalen und dem zeichentheoretischen Kunst-Begriff Kein Zugriff
- Ansichten im Schrifttum Kein Zugriff
- Eigene Stellungnahme Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Konzeptualisierung Kein Zugriff
- Gesteigerte Anforderungen an den Rezipienten Kein Zugriff
- Was ergibt sich daraus für die Appropriation Art? Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Zusammenfassung und Ergebnisse von Kapitel 5 Kein Zugriff Seiten 164 - 165
- Verhältnismäßigkeit des Eingriffs Kein Zugriff
- Die Verhältnismäßigkeit im Fall der Parodie Kein Zugriff
- Die Verhältnismäßigkeit im Fall der Appropriation Art Kein Zugriff
- Der Betrachterhorizont in Parodie-Fällen Kein Zugriff
- Der Betrachter-Horizont in Appropriation Art-Fällen Kein Zugriff
- Kunstwissenschaftlicher Sachverstand Kein Zugriff Seiten 172 - 175
- Keine negative Indizwirkung der kommerziellen Zwecksetzung Kein Zugriff
- Festlegung des relevanten Marktes und der angesprochenen Zielgruppe Kein Zugriff
- Die Gegenauffassung Kein Zugriff
- Stellungnahme Kein Zugriff
- Zusammenfassung und Ergebnis Kein Zugriff
- Ansätze im Schrifttum Kein Zugriff
- Eigene Stellungnahme Kein Zugriff
- Wirtschaftliche Kriterien im Rahmen des § 51 UrhG Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Die Meinungen im Schrifttum Kein Zugriff
- Rechtspolitische und rechtspraktische Erwägungen Kein Zugriff
- Die Ansicht von Stuhlert Kein Zugriff
- Eigene Ansicht Kein Zugriff
- Bisherige Annäherungstendenzen Kein Zugriff
- Harmonisierung des Pflichtenprogramms Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Zusammenfassung und Ergebnisse von Kapitel 6 Kein Zugriff Seiten 191 - 192
- Sachverhalt und Entscheidung Kein Zugriff Seiten 193 - 194
- Kritik der gerichtlichen Würdigung Kein Zugriff Seiten 194 - 194
- Kunstspezifische Betrachtungsweise: Kunstsachverständige Würdigung und Substitution Kein Zugriff Seiten 194 - 196
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 196 - 196
- Sachverhalt und Entscheidung Kein Zugriff Seiten 196 - 197
- Kritik der gerichtlichen Entscheidung Kein Zugriff Seiten 197 - 197
- Kunstspezifische Betrachtungsweise: Kunstsachverständige Würdigung und Substitution Kein Zugriff Seiten 197 - 199
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 199 - 199
- Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 200 - 204
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 205 - 212
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 213 - 221





