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Monographie Kein Zugriff

Unterlassungsstrafbarkeit in globalen Lieferketten

Zur Reichweite der Geschäftsherrenhaftung bei transnationalem Wirtschaftshandeln
Autor:innen:
Verlag:
 08.10.2024

Zusammenfassung

Tragen unternehmerische Leitungspersonen in Deutschland strafrechtliche Verantwortung, wenn es im Rahmen weltumspannender Lieferketten zu Schäden an Rechtsgütern in entfernten Produktionsorten kommt? Zur Beantwortung dieser hochaktuellen Frage verbindet die Untersuchung die traditionsreiche strafrechtliche Diskussion über eine Unterlassungsstrafbarkeit bei betriebsbezogenen Taten mit aktuellen Anforderungen zum Lieferkettenmanagement insbesondere nach dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Sie entwirft auf dieser Grundlage ein Modell, unter welchen Voraussetzungen eine strafrechtliche Zurechnung begründbar ist – und wo sie ihre Grenzen findet.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
Erscheinungsdatum
08.10.2024
ISBN-Print
978-3-7560-1890-1
ISBN-Online
978-3-7489-4782-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Beiträge zum Strafrecht - Contributions to Criminal Law
Band
22
Sprache
Deutsch
Seiten
268
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
  2. A. Globales Wirtschaftssystem und nationales Strafrecht Kein Zugriff Seiten 13 - 22
    1. I. Danzer, Demokratische Republik Kongo Kein Zugriff
    2. II. KiK, Pakistan Kein Zugriff
    1. I. Transnationaler Tatkontext Kein Zugriff
    2. II. Rechtsgutsverletzung als strafrechtlicher Anknüpfungspunkt Kein Zugriff
    3. III. Wirtschaftlicher Tatkontext Kein Zugriff
    4. IV. Bestehendes nationales Strafrecht als Bewertungsrahmen Kein Zugriff
      1. 1. Hohes Maß wirtschaftlicher Handlungsmöglichkeiten Kein Zugriff
      2. 2. Unterschiedliche Machtpotentiale Kein Zugriff
      3. 3. Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. 1. Allgemeiner völkerrechtlicher Menschenrechtsschutz Kein Zugriff
      2. 2. Besondere völkerrechtliche Regelungen von Unternehmenshandeln Kein Zugriff
      3. 3. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. III. Devianz im globalen Wirtschaftssystem aus kriminologischer Sicht Kein Zugriff
        1. a) Adressaten der Pflichten: Unternehmen Kein Zugriff
        2. b) Ziele der Sorgfaltspflichten Kein Zugriff
          1. aa) Proaktive Pflichten im eigenen Geschäftsbereich und gegenüber unmittelbaren Zulieferern Kein Zugriff
          2. bb) Anlassbezogene Pflichten gegenüber mittelbaren Zulieferern Kein Zugriff
        3. d) Durchsetzung der Pflichterfüllung Kein Zugriff
        4. e) Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. 2. Corporate Sustainability Due Diligence-Richtlinie der Europäischen Union Kein Zugriff
      2. 3. Kriminalstrafrecht als Antwort? Kein Zugriff
    1. I. Strafanwendungsrecht Kein Zugriff
    2. II. Schutzbereichsbestimmung: Transnationaler Rechtsgüterschutz als Ziel des Strafrechts? Kein Zugriff
      1. 1. Abgrenzung nach Kausalität Kein Zugriff
      2. 2. Abgrenzung nach Sozialadäquanz Kein Zugriff
      3. 3. Abgrenzung aufgrund der Notwendigkeit einer Garantenpflicht zur Erfolgszurechnung Kein Zugriff
      1. 1. Die rechtspolitische Bedeutung der Geschäftsherrenhaftung Kein Zugriff
        1. a) Vertrauen Kein Zugriff
        2. b) Ingerenz Kein Zugriff
          1. aa) Begehungsgleichwertigkeit als Ausgangspunkt Kein Zugriff
          2. bb) Eigenverantwortlichkeit als Grundsatz Kein Zugriff
          3. cc) Herrschaft in wirtschaftlichen Sachverhalten Kein Zugriff
            1. aaa) Kein ausreichendes Maß an Personenherrschaft Kein Zugriff
            2. bbb) Herrschaft kein hinreichender Garantengrund Kein Zugriff
          1. aa) Zuständigkeit als normatives Kriterium Kein Zugriff
          2. bb) Interessenabwägung als Modus der Zuständigkeitsbegründung Kein Zugriff
          3. cc) Verkehrspflichten als verwandtes Konzept Kein Zugriff
          1. aa) Bestimmung der Garantenstellung als Interessenabwägung Kein Zugriff
          2. bb) Eigenverantwortlichkeit als Ausgangspunkt der Abwägung Kein Zugriff
          3. cc) Gefahrherrschaft als Abwägungselement Kein Zugriff
          4. dd) Gefahrzuständigkeit als Abwägungselement Kein Zugriff
          5. ee) Entsprechung von Unterlassungs- und Begehungstat Kein Zugriff
          6. ff) Verhältnis zu zivilrechtlichen Verkehrspflichten Kein Zugriff
          7. gg) Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. 1. Die originär verpflichtete Person Kein Zugriff
      2. 2. Pflichtenverteilung innerhalb des Unternehmens Kein Zugriff
      3. 3. Pflichtenverteilung in verbundenen Unternehmen Kein Zugriff
      4. 4. Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. 1. Garantenstellung als begrenzter Verhaltensmaßstab Kein Zugriff
      2. 2. Pflichtenbestimmung als Interessenabwägung Kein Zugriff
            1. aaa) Begründung der Voraussetzung Kein Zugriff
            2. bbb) Schutzzweckvergleich LkSG – StGB Kein Zugriff
            3. ccc) Zusammenfassung Kein Zugriff
            1. aaa) Erfolgsabwendungspflicht Kein Zugriff
            2. bbb) Konkretheit der abzuwendenden Gefahr Kein Zugriff
            3. ccc) Inhalt der geforderten Verhinderungshandlungen Kein Zugriff
            4. ddd) Pflichtenträger als tauglicher Täter Kein Zugriff
          1. cc) Fazit Kein Zugriff
          1. aa) Einheit der Rechtsordnung Kein Zugriff
          2. bb) Demokratieprinzip Kein Zugriff
            1. aaa) Ausschluss gleichlaufender strafrechtlicher Pflichten? Kein Zugriff
            2. bbb) Obergrenze für gleichlaufende strafrechtliche Pflichten? Kein Zugriff
        1. c) Indizwirkung des LkSG Kein Zugriff
      3. 4. Sonstige Regelungen zum Menschenrechtsschutz bei transnationalem Wirtschaftshandeln Kein Zugriff
    1. V. Betriebsbezogenheit der Tat Kein Zugriff
          1. aa) Grundsatz: Reine Sachgefahren Kein Zugriff
          2. bb) Gemischt sachlich-personale Gefahren Kein Zugriff
            1. aaa) Beschäftigte der jeweiligen Gesellschaft als Unternehmensträgerin Kein Zugriff
            2. bbb) Beschäftigte konzernangehöriger Gesellschaften Kein Zugriff
          1. bb) Zuliefererkonstellationen Kein Zugriff
          2. cc) Zusammenfassung Kein Zugriff
          1. aa) Prinzip der Eigenverantwortung Kein Zugriff
          2. bb) Besondere Gefahrherrschaft Kein Zugriff
          3. cc) Besondere Gefahrzuständigkeit Kein Zugriff
          4. dd) Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. 2. Außerhalb des Anwendungsbereichs des LkSG Kein Zugriff
      2. 3. Niedrigerer Pflichtenstandard am Erfolgsort Kein Zugriff
    1. I. Zusammenfassung der Untersuchung Kein Zugriff
      1. 1. Fall Danzer Kein Zugriff
      2. 2. Fall KiK Kein Zugriff
    2. III. Ausblick Kein Zugriff
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 253 - 268

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