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Monographie Kein Zugriff

Die Obliegenheit zur Due Diligence beim Unternehmenskauf

Eine Rekapitulation der Fahrlässigkeit
Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Die in der Praxis des Unternehmenskaufs bedeutende Frage nach einer kaufrechtlichen Obliegenheit zur Due Diligence wurde in der wissenschaftlichen Diskussion bislang nicht hinreichend beachtet. Die neue Untersuchung schließt diese Lücke.

Dreh- und Angelpunkt einer käuferseitigen Obliegenheit zur Due Diligence ist § 442 Abs. 1 BGB, der so oder in ähnlicher Form typischerweise Eingang in Unternehmenskaufverträgen findet. Die Begriffe der Kenntnis und der Unkenntnis, der einfachen und der groben Fahrlässigkeit sind hierbei nicht nur die wesentlichen Merkmale, sie sind auch fundamentale Begriffe des Zivilrechts überhaupt. Der Kenntnis- und der Fahrlässigkeitsbegriff werden einer grundlegenden Neubewertung unterzogen werden.

Die Arbeit bringt dabei neue Lösungsansätze hervor, die nicht nur theoretisch fundiert sind. Sie macht diese Lösungsansätze mit Blick auf ihre praktische Bedeutung auch für die Rechtspraxis fruchtbar.

Das Werk mündet schließlich in einem aufwands- und transaktionswertbasierten Stufensystem zur Durchführung der Due Diligence, das der Rechtspraxis hinreichende Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch Handlungsanweisungen im Rahmen des Unternehmenskaufs bietet.

Die Arbeit wurde mit dem Promotionspreis des "Freundeskreises der Düsseldorfer Juristischen Fakultät e.V." ausgezeichnet.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4622-7
ISBN-Online
978-3-8452-1761-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Düsseldorfer Rechtswissenschaftliche Schriften
Band
70
Sprache
Deutsch
Seiten
249
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
    1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 16
    2. Gang der Darstellung Kein Zugriff Seiten 16 - 16
      1. Definition Kein Zugriff Seiten 16 - 21
      2. Zweck der Due Diligence Kein Zugriff Seiten 21 - 23
      1. Die Due Diligence in persönlicher Hinsicht: Käufer-Due-Diligence – Verkäufer-Due-Diligence Kein Zugriff Seiten 23 - 24
      2. Die Due Diligence in örtlicher Hinsicht: Interne Due Diligence – Externe Due Diligence Kein Zugriff Seiten 24 - 26
      3. Die Due Diligence in sachlicher Hinsicht: Prüfungsgegenstand Kein Zugriff Seiten 26 - 29
      4. Die Due Diligence in zeitlicher (temporärer) Hinsicht: Zeitpunkt Kein Zugriff Seiten 29 - 29
    3. Eingrenzungen Kein Zugriff Seiten 29 - 30
      1. Überblick Kein Zugriff Seiten 31 - 35
      2. Obliegenheit Kein Zugriff Seiten 35 - 38
      3. Last Kein Zugriff Seiten 38 - 38
      4. Naturalobligation/unvollkommene Verbindlichkeit Kein Zugriff Seiten 38 - 39
      5. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 39 - 39
    1. Einordnung des § 442 BGB in die Systematik des Kaufrechts Kein Zugriff Seiten 39 - 45
    2. Einordnung des § 442 BGB in die Systematik des Unternehmenskaufs Kein Zugriff Seiten 45 - 45
    3. Anwendung der schuldrechtlichen Normen auf § 442 Abs. 1 S. 2 BGB Kein Zugriff Seiten 45 - 46
    4. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 46 - 46
    1. Kauf eines Unternehmens Kein Zugriff Seiten 47 - 48
        1. Meinungsstand zu § 442 Abs. 1 BGB Kein Zugriff
          1. Feste innere Überzeugung, Abgrenzung zum Vorsatz Kein Zugriff
          2. Konkrete Vorstellung, Vergessen und Nichterinnern Kein Zugriff
          3. Innere Schlussfolgerung, Irrtum Kein Zugriff
          4. „Sich-Verschließen“ Kein Zugriff
          5. Abgrenzung zu „Wissen“? Kein Zugriff
          6. Abgrenzung zur Gutgläubigkeit? Kein Zugriff
          7. Zusammenfassung und Bedeutung für § 442 Abs. 1 BGB und die Due Diligence beim Unternehmenskauf Kein Zugriff
      1. Sonderproblem: Auslagerung von Wissen (Sachen als Wissensspeicher) Kein Zugriff Seiten 62 - 67
      2. Sonderproblem: Zurechnung (Dritte als Wissensspeicher) Kein Zugriff Seiten 67 - 69
      3. Sonderproblem: Beweis Kein Zugriff Seiten 69 - 70
      4. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 70 - 70
            1. Objektive Theorie Kein Zugriff
            2. Subjektive Theorie Kein Zugriff
            3. Differenzierende Theorien Kein Zugriff
              1. Der Wortsinn Kein Zugriff
              2. Die historische Sicht Kein Zugriff
              3. Der Bedeutungszusammenhang Kein Zugriff
              4. Die Teleologie Kein Zugriff
              5. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            4. Berücksichtigung subjektiver Merkmale zu Lasten des Pflichtigen? Kein Zugriff
            5. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          1. Verkehrskreis Kein Zugriff
            1. Normierte Sorgfaltsmaßstäbe Kein Zugriff
                1. Tatsächliche Übung Kein Zugriff
                2. Vorherrschend Kein Zugriff
                3. Beteiligte Kreise Kein Zugriff
                4. Kein subjektives Element Kein Zugriff
                5. Handelsbrauch als besondere Verkehrssitte Kein Zugriff
                6. Sitte – als rein tatsächliches Verhalten oder als Sittlichkeit? Kein Zugriff
                  1. Die Merkmale des Gewohnheitsrechts Kein Zugriff
                  2. Eine exkursive Vertiefung Kein Zugriff
              1. Zwischenergebnis Kein Zugriff
              1. Die Problematik der Empirie Kein Zugriff
              2. Die Gegenüberstellung der relevanten Interessen Kein Zugriff
              3. Rein ökonomischer Ansatz? Kein Zugriff
            2. Weitere Ansatzpunkte Kein Zugriff
          2. Erkennbarkeit und Vermeidbarkeit Kein Zugriff
          3. Rechtswidrigkeit? Kein Zugriff
            1. Subjektive Theorie Kein Zugriff
            2. Objektive Theorie Kein Zugriff
            3. Differenzierende Theorien Kein Zugriff
              1. Der Wortsinn Kein Zugriff
              2. Die historische Sicht Kein Zugriff
              3. Der Bedeutungszusammenhang Kein Zugriff
              4. Die Teleologie Kein Zugriff
                1. Einheitliche Gesetzeskonzeption? Kein Zugriff
                2. Unterschiedliche Funktionen innerhalb des Zivilrechts? Kein Zugriff
                3. Gebot der Gerechtigkeit? Kein Zugriff
              5. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          1. Verkehrskreis Kein Zugriff
            1. Normierte Sorgfaltsmaßstäbe Kein Zugriff
            2. Die Bedeutung der Verkehrssitte Kein Zugriff
              1. Weitere Kriterien? Kein Zugriff
              2. Qualitative Erhöhung der Anforderungen an die Grundkriterien Kein Zugriff
              3. Rein ökonomischer Ansatz? Kein Zugriff
            3. Weitere Ansatzpunkte Kein Zugriff
          2. Erkennbarkeit und Vermeidbarkeit Kein Zugriff
        1. Zusammenfassung und Zwischenergebnis Kein Zugriff
        1. Kein Vorliegen normierter Sorgfaltsmaßstäbe Kein Zugriff
            1. Ausgangspunkt: Die These Kein Zugriff
            2. Empirischer Befund Kein Zugriff
            3. Relevanz der Sachverhalte vs. Relevanz der Befragungssubjekte? Kein Zugriff
            1. Die Untersuchung von Marten/Köhler Kein Zugriff
            2. Die Untersuchung von Berens/Strauch Kein Zugriff
            3. Die Untersuchung von Böttcher Kein Zugriff
              1. Methodik Kein Zugriff
              2. Vorgehensweise Kein Zugriff
              3. Stichprobe und Auswahlverfahren Kein Zugriff
              4. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung Kein Zugriff
              5. Repräsentativität der Umfrage Kein Zugriff
            4. Sonstige Stimmen Kein Zugriff
            1. Zusammenfassung der empirischen Fakten und Nachweis einer Verkehrssitte Kein Zugriff
              1. Ansichten contra: keine Relevanz einer Verkehrssitte Kein Zugriff
                1. Angriff auf die Statistik Kein Zugriff
                2. Angriff auf den Inhalt der Verkehrssitte Kein Zugriff
                3. Angriff auf den Hintergrund der Untersuchung Kein Zugriff
                4. Rechtssystematischer Angriff Kein Zugriff
              2. Ansichten pro: Vorliegen einer Verkehrssitte Kein Zugriff
                1. Verteidigung der statistischen Grundlagen Kein Zugriff
                2. Verteidigung des Inhalts der Verkehrssitte Kein Zugriff
                3. Irrelevanz des Untersuchungszwecks Kein Zugriff
                4. Unerheblichkeit sonstiger Angriffsversuche Kein Zugriff
          1. Ergebnis Kein Zugriff
            1. Der Wortsinn Kein Zugriff
            2. Der Bedeutungszusammenhang: Rückgriff und Vertiefung des Obliegenheitenrechts Kein Zugriff
            3. Die historische Sicht Kein Zugriff
              1. venire contra factum proprium Kein Zugriff
              2. (Gesamt-)wirtschaftlicher Ansatz Kein Zugriff
              3. Stillschweigender Haftungsverzicht Kein Zugriff
              4. Beweiserleichterung Kein Zugriff
              5. caveat emptor Kein Zugriff
              6. Weitere Ansätze Kein Zugriff
              7. Zwischenergebnis Kein Zugriff
              1. Fallgruppe Gebrauchtwagen Kein Zugriff
              2. Fallgruppe Hausgrundstücke Kein Zugriff
              3. Fallgruppe Kunst/Wertgegenstände Kein Zugriff
              4. Weitere Fallgruppen Kein Zugriff
              5. Zwischenergebnis Kein Zugriff
              6. Sonderfall: LG Berlin, Urteil vom 01.02.2005 – 5 O 176/04 Kein Zugriff
            4. Sonstige Wertungsvorgaben Kein Zugriff
            1. Die Gegenüberstellung der Interessen („Ob“) Kein Zugriff
              1. Due Diligence der Stufe 1 Kein Zugriff
              2. Due Diligence der Stufe 2 Kein Zugriff
              3. Due Diligence der Stufe 3 Kein Zugriff
              4. Due Diligence der Stufe 4 Kein Zugriff
            2. Der Inhalt der Due Diligence („Was“) Kein Zugriff
            3. Berücksichtigung besonderer Kenntnisse oder Fähigkeiten des Käufers Kein Zugriff
        2. Zusammenfassung Kein Zugriff
    2. Ausnahmen von der Obliegenheit Kein Zugriff Seiten 215 - 216
    3. Keine ausnahmsweise Berücksichtigung subjektiver Merkmale bei § 442 Abs. 1 S. 2 BGB Kein Zugriff Seiten 216 - 216
  2. Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 217 - 218
  3. Anhänge 1 – 10 Kein Zugriff Seiten 219 - 236
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 237 - 249

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