Embodiment als Wirkmechanismus des Waldorfunterrichts
Die Sinneslehre Rudolf Steiners in ihrem Bezug zur physischen, sozial-emotionalen und kognitiven Entwicklung des Menschen- Autor:innen:
- Reihe:
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Pädagogik, Band 45
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Warum wird in Waldorfschulen so viel gestampft, geklatscht und gemalt? Warum wird gebaut, Theater gespielt und gestrickt? Die wissenschaftliche Forschung liefert mit der Embodiment-Theorie eine klare Antwort darauf: weil Lernen nicht nur im Kopf, sondern mit dem ganzen Körper stattfindet.
In diesem Buch geht Véronique Bintener der Frage nach, ob und wie die Überlegungen der Embodiment-Theorie auch tatsächlich in den Waldorfunterricht einfließen. Hierzu beschäftigt sie sich zunächst mit dem Menschenbild der Anthroposophie und stellt Vergleiche zu philosophischen oder neurologischen Verständnissen vom Menschen an. Anschließend klärt sie, was sich eigentlich genau hinter dem Konzept der zwölf Sinne von Rudolf Steiner, dem Begründer der Waldorfpädagogik, verbirgt, und beleuchtet in einem letzten Schritt ausführlich und in nachvollziehbarer Weise die konkreten Stärken und Schwächen des Waldorfunterrichts. Ein Buch insbesondere für die am praktischen Lernen interessierte Leserschaft und für all jene, die den Körper wieder stärker in den Unterricht einbeziehen möchten.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-3940-3
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6853-3
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Reihe
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Pädagogik
- Band
- 45
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 318
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- 1.1.1. Wissen und Wahrheit Kein Zugriff
- 1.1.2. Vorstellung – Intellektualismus – Gott Kein Zugriff
- 1.1.3. Anthroposophie und Waldorfpädagogik Kein Zugriff
- 1.2.1. Das Leib-Seele Problem Kein Zugriff
- 1.2.2. Ganzheitlichkeit Kein Zugriff
- 1.2.3. Die Rolle der Sprache Kein Zugriff
- 2.1. Der viergliedrige Mensch Kein Zugriff
- 2.2. Der dreigliedrige Mensch Kein Zugriff
- 2.3. Das anthroposophische Selbstmodell Kein Zugriff
- 2.4. Die Psychologie der Lebensalter Kein Zugriff
- 2.5. Das Temperament – eine Interpretation Kein Zugriff
- 2.6. Klassenlehrer und Karma Kein Zugriff
- 3.1. Das Selbst in der Philosophie Kein Zugriff
- 3.2. Ein neuropsychologischer Ansatz Kein Zugriff
- 3.3. Die Rolle der Leiber im anthroposophischen Selbstmodell Kein Zugriff
- 1. Das Sein und das Haben Kein Zugriff
- 2.1.1. Der Tastsinn Kein Zugriff
- 2.1.2. Der Lebenssinn Kein Zugriff
- 2.1.3. Der Eigenbewegungssinn Kein Zugriff
- 2.1.4. Gleichgewichtssinn Kein Zugriff
- 2.2.1. Der Geruchsinn Kein Zugriff
- 2.2.2. Der Geschmackssinn Kein Zugriff
- 2.2.3. Der Sehsinn Kein Zugriff
- 2.2.4. Der Temperatursinn Kein Zugriff
- 2.3.1. Der Gehörsinn Kein Zugriff
- 2.3.2. Der Wort- oder Sprachsinn Kein Zugriff
- 2.3.3. Der Gedankensinn Kein Zugriff
- 2.3.4. Der Ichsinn Kein Zugriff
- 3. Das Zusammenwirken der Sinne Kein Zugriff
- 1.1. Eine Beschreibung des Tagesablaufs Kein Zugriff
- 1.2.1. Der rhythmische Teil Kein Zugriff
- 1.2.2. Der Lernteil Kein Zugriff
- 1.2.3. Der Erzählteil Kein Zugriff
- 2.1. Embodied Cognition Kein Zugriff
- 2.2.1. Sprache und Gestik Kein Zugriff
- 2.2.2. Erinnerung als Verkörperung Kein Zugriff
- 2.2.3. Verkörpertes Sprachgefühl? Kein Zugriff
- 2.3.1. Kunst als angewandtes Wissen Kein Zugriff
- 2.3.2. Die Beziehung zwischen Mensch und Objekt Kein Zugriff
- 2.3.3. Kunst als Arbeit an der Leiblichkeit Kein Zugriff
- 2.3.4. Formenzeichnen als Metamorphose Kein Zugriff
- 3.1. Bedingungen, die krankmachen? Kein Zugriff
- 3.2. Salutogenese Kein Zugriff
- 3.3. Die Wirkung der Sprache auf die Gesundheit Kein Zugriff
- 3.4. Die Praxis der Stressbewältigung Kein Zugriff
- 4.1.1. Die Vernetzung des Gehirns Kein Zugriff
- 4.1.2. Die Auswirkung persistierender Reflexe Kein Zugriff
- 4.1.3. Die Wirkung der Rhythmik Kein Zugriff
- 4.2. Das rhythmische Verständnis der Waldorfpädagogik Kein Zugriff
- Schlussfolgerung Kein Zugriff Seiten 285 - 296
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 297 - 298
- Dank Kein Zugriff Seiten 299 - 300
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 301 - 316
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 317 - 318





