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Internationale Unternehmen im Fokus nationaler Antikorruptionsnormen

Eine strafrechtsvergleichende und rechtstatsächliche Untersuchung der Bekämpfung von Auslandsbestechung in international tätigen Unternehmen
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Wirtschaftskorruption beeinträchtigt den freien Wettbewerb, gefährdet den gesellschaftlichen Wohlstand und kann zur Zersetzung rechtsstaatlicher Strukturen führen. Seit den 1990er-Jahren ist daher insbesondere die Geschäftstätigkeit von international agierenden Unternehmen in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Der Autor geht auf Basis von ausführlichen Experteninterviews der Frage nach, wie Unternehmen mit der Vielzahl der auf sie parallel anwendbaren, teils erheblich divergierenden nationalen Antikorruptionsvorgaben umgehen und welche mitunter dysfunktionalen Folgewirkungen ihre Lösungsstrategien für eine effektive Prävention von Wirtschaftskorruption mit sich bringen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-4321-7
ISBN-Online
978-3-7489-7182-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriftenreihe zum deutschen, europäischen und internationalen Wirtschaftsstrafrecht
Band
64
Sprache
Deutsch
Seiten
314
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort Kein Zugriff
    2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
    1. A. Einleitung Kein Zugriff
    2. B. Erkenntnisziele Kein Zugriff
    3. C. Gang der Untersuchung Kein Zugriff
      1. I. Leitfadengestützte Experteninterviews als Erhebungsinstrument Kein Zugriff
      2. II. Erstellung der Interviewleitfäden Kein Zugriff
      3. III. Kreis der Interviewteilnehmer und Akquiseprozess Kein Zugriff
      4. IV. Datenerhebung und Analysevorgang Kein Zugriff
      5. V. Limitationen der Studie Kein Zugriff
    4. E. Terminologie Kein Zugriff
          1. a) Bundeslagebild Korruption Kein Zugriff
          2. b) Polizeiliche Kriminalstatistik Kein Zugriff
          1. aa) Corruption Perceptions Index Kein Zugriff
          2. bb) Sonstige Studien Kein Zugriff
        1. 3. Dunkelfeld bei Korruptionsdelikten Kein Zugriff
      1. II. Korruptionsbelastung verschiedener Branchen Kein Zugriff
        1. 1. Materielle Schäden Kein Zugriff
        2. 2. Immaterielle Schäden Kein Zugriff
          1. a) Situative und strukturelle Korruption Kein Zugriff
          2. b) Bagatell- oder Gelegenheitskorruption, Korruption in gewachsenen Beziehungen, Korruption in Netzwerken, systemische Korruption Kein Zugriff
          3. c) Grand und Petty Corruption Kein Zugriff
          4. d) Verortung unternehmensbezogener Auslandsbestechung Kein Zugriff
        1. 2. Einordnung von Auslandsbestechung als organisationale Korruption Kein Zugriff
        2. 3. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
      2. V. Fazit zum empirischen und kriminologischen Forschungsstand Kein Zugriff
        1. 1. Die jüngere Historie der Korruptionsstraftatbestände Kein Zugriff
              1. (1) Tatbestandsstruktur Kein Zugriff
              2. (2) Rechtsfolgen Kein Zugriff
              1. (1) Tatbestandsstruktur Kein Zugriff
              2. (2) Rechtsfolgen Kein Zugriff
            1. cc) Begleitdelikte Kein Zugriff
              1. (1) Bestimmung der Inlandstat anhand der Tathandlung bzw. des Unterlassens Kein Zugriff
              2. (2) Keine Bestimmung der Inlandstat anhand des Erfolgsorts Kein Zugriff
              3. (3) Zwischenergebnis Kein Zugriff
              1. (1) Anwendbarkeit des deutschen Strafrechts auf Auslandstaten nach §§ 331 ff. StGB Kein Zugriff
              2. (2) Anwendbarkeit des deutschen Strafrechts auf Auslandstaten nach § 299 StGB Kein Zugriff
            1. aa) Verbandsgeldbuße gemäß § 30 OWiG Kein Zugriff
              1. (1) Normstruktur Kein Zugriff
              2. (2) Stellung des § 130 OWiG als Auffangtatbestand: Kurzer Seitenblick auf die Garantenhaftung der Unternehmensleitung und des Compliance Officers Kein Zugriff
              3. (3) Erforderliche Maßnahmen im Sinne des § 130 OWiG – Anforderungen an Compliance Kein Zugriff
              4. (4) Exkurs: Verhängung einer Verbandsgeldbuße gegen die Konzernobergesellschaft Kein Zugriff
            1. aa) Anwendbarkeit des § 30 OWiG bei Korruptionsstraftaten mit Auslandsbezug Kein Zugriff
            2. bb) Anwendbarkeit des § 130 OWiG bei Korruptionsstraftaten mit Auslandsbezug Kein Zugriff
            3. cc) Zusammenfassung Kein Zugriff
            1. aa) Bußgeldrahmen der Verbandsgeldbuße Kein Zugriff
            2. bb) Geltung des Opportunitätsprinzips Kein Zugriff
            3. cc) Sonstige Sanktionen gegen Unternehmen Kein Zugriff
            4. dd) Exkurs: Zivilrechtlicher Innenregress gegenüber Mitgliedern der Geschäftsführung Kein Zugriff
        1. 1. Historie der US-amerikanischen Gesetze gegen Auslandskorruption Kein Zugriff
        2. 2. Struktur des Foreign Corrupt Practices Act, Verfolgungszuständigkeit und Verfahren Kein Zugriff
            1. aa) Begriff des ausländischen Amtsträgers Kein Zugriff
              1. (1) Unternehmensstrafrecht und Verantwortlichkeit im Konzernverbund Kein Zugriff
                1. (a) Emittenten („issuer“) Kein Zugriff
                2. (b) Inlandsunternehmen und -personen („domestic concerns“) Kein Zugriff
                3. (c) Jedermann („any person”) Kein Zugriff
            2. cc) Ausdehnung der Haftung für FCPA-Verstöße auf Grundlage der allgemeinen Regelungen zur Verschwörung, Anstiftung und Beihilfe Kein Zugriff
          1. b) Subjektiver Tatbestand Kein Zugriff
          2. c) Spezielle tatbestandliche Ausnahmen und Verteidigungsmöglichkeiten Kein Zugriff
          1. a) Adressatenkreis Kein Zugriff
          2. b) Anforderungen an die Buchführung und an das interne Kontrollsystem Kein Zugriff
          1. a) Verstöße gegen den „Travel Act“ Kein Zugriff
          2. b) Verstöße gegen die Tatbestände des „Mail and Wire Fraud“ Kein Zugriff
          1. a) Rechtsfolgen von Verstößen gegen den FCPA Kein Zugriff
          2. b) Rechtsfolgen von Verstößen gegen den „Travel Act“ und die Tatbestände des „Mail and Wire Fraud“ Kein Zugriff
          1. a) Auswirkungen auf die behördliche Entscheidung zur Einleitung und Beendigung eines Verfahrens Kein Zugriff
          2. b) Auswirkungen auf die gerichtliche Sanktionszumessung Kein Zugriff
        1. 1. Historie der britischen Gesetzgebung gegen Auslandskorruption Kein Zugriff
        2. 2. Struktur des UK Bribery Act, Verfolgungszuständigkeit und Verfahren Kein Zugriff
          1. a) Straftatbestand der aktiven Bestechung gemäß Sec. 1 UKBA Kein Zugriff
          2. b) Straftatbestand der Bestechung ausländischer Amtsträger gemäß Sec. 6 UKBA Kein Zugriff
          3. c) Einschränkung der territorialen Reichweite bei Straftaten nach Sec. 1, 2 und 6 UKBA Kein Zugriff
          1. a) Unternehmensstrafbarkeit bei Korruption nach allgemeinen Grundsätzen Kein Zugriff
          2. b) Akzessorische Strafbarkeit von Führungskräften gemäß Sec. 14 UKBA Kein Zugriff
            1. aa) Adressatenkreis Kein Zugriff
            2. bb) Assoziierte Person („associated person“) Kein Zugriff
            3. cc) Verteidigungsmöglichkeit nach Sec. 7 (2) UKBA Kein Zugriff
          1. a) Sanktionen gemäß Sec. 11 UKBA Kein Zugriff
          2. b) Sonstige Rechtsfolgen Kein Zugriff
          1. a) Auswirkungen auf die behördliche Entscheidung zur Einleitung und Beendigung eines Verfahrens Kein Zugriff
          2. b) Auswirkungen auf die gerichtliche Sanktionszumessung Kein Zugriff
        1. 1. Materielle Bestechungsverbote Kein Zugriff
        2. 2. Strafrechtliche Verantwortlichkeit von Unternehmen und Konzernhaftung Kein Zugriff
        3. 3. Rechtsfolgen von Auslandsbestechung Kein Zugriff
        4. 4. Exterritoriale Reichweite der Antikorruptionsgesetze Kein Zugriff
        5. 5. Berücksichtigung von Compliance- und Kooperationsbemühungen im Rahmen der behördlichen Ermessensausübung und der Strafzumessung Kein Zugriff
      1. I. Schutzmechanismen im nationalen Recht Kein Zugriff
            1. aa) Vorliegen einer Aburteilung im Falle einer behördlichen Sanktionierung Kein Zugriff
              1. (1) Verbandsgeldbußen nach § 30 OWiG Kein Zugriff
              2. (2) Vermögensabschöpfung Kein Zugriff
            1. aa) Europarechtlich autonomer, faktischer Tatbegriff Kein Zugriff
            2. bb) Anwendung des Tatbegriffs im Unternehmenssanktionsverfahren Kein Zugriff
        1. 2. Bedeutung des Mehrfachverfolgungsverbots in Konzernsachverhalten Kein Zugriff
      2. III. Transnationales „ne bis in idem“ außerhalb des Schengen-Raums Kein Zugriff
      3. IV. Fazit zum Risiko einer Mehrfachverfolgung von international tätigen Unternehmen Kein Zugriff
        1. 1. Korruptionsprävention als (Haupt-)Aufgabe der Compliance-Abteilungen Kein Zugriff
        2. 2. Zentrales vs. dezentrales Compliance-Management-System Kein Zugriff
        3. 3. Antikorruptionsrichtlinien als materielle Basis der Compliance-Systeme Kein Zugriff
        4. 4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
        1. 1. Konzernweit identische Antikorruptionsrichtlinien oder landesspezifische Sonderregelungen? Kein Zugriff
          1. a) Tendenz zu Maximalstandards in den Großunternehmen Kein Zugriff
          2. b) Höhere Risikobereitschaft in mittelständischen Unternehmen Kein Zugriff
        2. 3. Auswirkungen einer strengen konzernweit einheitlichen Antikorruptionsrichtlinie auf die Wettbewerbsfähigkeit Kein Zugriff
        3. 4. Quellen für eine konzernweite Antikorruptionsrichtlinie Kein Zugriff
        4. 5. Zwischenergebnis Kein Zugriff
      1. I. Zentralisation der repressiven Antikorruptions-Compliance Kein Zugriff
        1. 1. Gründe für die Durchführung einer internen Ermittlung Kein Zugriff
        2. 2. Ausgangslage bei transnationalen internen Ermittlungen Kein Zugriff
          1. a) Sachverhaltsaufklärung als Aufgabe spezialisierter Abteilungen auf Konzernebene Kein Zugriff
          2. b) Einbeziehung externer Rechtsberater in die interne Untersuchung Kein Zugriff
        3. 4. Exkurs: Strafrechtliche Risiken durch sog. Blocking Statutes Kein Zugriff
            1. aa) Originäre Anzeigepflichten bei Korruptionsverstößen Kein Zugriff
            2. bb) Indirekte Offenlegungspflichten Kein Zugriff
            1. aa) Zeitpunkt der Entscheidung Kein Zugriff
              1. (1) Vor- und Nachteile einer Selbstanzeige Kein Zugriff
              2. (2) Exkurs: Verlust des Legal Privilege und nachteilige zivilrechtliche Konsequenzen Kein Zugriff
          1. a) Selbstanzeige und Kooperation als vorherrschender Lösungsansatz? Kein Zugriff
          2. b) Ort der Selbstanzeige bei einem transnationalen Korruptionsverstoß Kein Zugriff
      2. IV. Zwischenergebnis Kein Zugriff
        1. 1. Kenntniserlangung Kein Zugriff
          1. a) Komplexität und ineffektive Rechtshilfeverfahren Kein Zugriff
          2. b) Unzureichende personelle Ausstattung und organisatorische Defizite bei den Strafverfolgungsbehörden Kein Zugriff
          3. c) Probleme bei Aufbau und Erhalt von behördlichem Erfahrungswissen Kein Zugriff
        2. 3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
        1. 1. Vorbehalte der Staatsanwaltschaften gegenüber einem „kooperationsgestützten“ Ermittlungsansatz Kein Zugriff
        2. 2. Der deutsche Ermittlungsansatz im internationalen Kontext: Friktionen im Falle von Parallelermittlungen ausländischer Verfolgungsbehörden Kein Zugriff
        3. 3. Verlässlichkeit der Honorierung von Kooperationsleistungen der Unternehmen durch die deutschen Verfolgungsbehörden Kein Zugriff
        4. 4. Der Blick der Unternehmen und der Rechtsberatung auf die angloamerikanischen Sanktionierungs- und Kooperationsrichtlinien Kein Zugriff
        5. 5. Absprachen über das Ergebnis des Sanktionsverfahrens Kein Zugriff
      1. I. Sonderstellung des US-amerikanischen und britischen Korruptionsrechts Kein Zugriff
      2. II. Einordnung im internationalen Kontext und Folgen für die deutsche Rechtsordnung Kein Zugriff
      1. I. Vorsichtsprinzip als oberste Maxime der unternehmensinternen Korruptionsprävention Kein Zugriff
          1. a) Generelle Widerstände gegen eine einheitliche Konzernrichtlinie Kein Zugriff
            1. aa) Interessenlage der Compliance-Verantwortlichen Kein Zugriff
            2. bb) Interessenlage der Unternehmensmitarbeiter im operativen Geschäft Kein Zugriff
          1. a) Erhöhung der Sanktionsrisiken für die Unternehmen Kein Zugriff
          2. b) Erhöhung der Sanktionsrisiken für die Mitarbeiter Kein Zugriff
        1. 3. Zusammenfassende Bewertung Kein Zugriff
      1. I. Partielle Abhängigkeit der Strafverfolgungsbehörden von einer unternehmensseitigen Informationsbeschaffung Kein Zugriff
        1. 1. Zulässigkeit von unternehmensinternen Untersuchungen de lege lata Kein Zugriff
        2. 2. Gefahr einer Beeinträchtigung der staatlichen Sachverhaltsaufklärung: Erforderliche Relativierung des Hauptkritikpunkts an internen Untersuchungen Kein Zugriff
        3. 3. Erfordernis eines speziellen gesetzlichen Rahmens für unternehmensseitige Aufklärungs- und Kooperationsbestrebungen Kein Zugriff
        4. 4. Keine adäquaten Alternativen zu einer Förderung der Kooperation in internationalen Wirtschaftsstrafverfahren Kein Zugriff
      1. I. Fehlen von Unternehmensselbstanzeigen als kriminalpräventives Manko Kein Zugriff
      2. II. Risiko einer unkoordinierten Mehrfachverfolgung und -sanktionierung als Haupthindernis für Unternehmensselbstanzeigen in internationalen Korruptionsfällen Kein Zugriff
      3. III. Ein realistischer Ausblick auf die Entwicklung der internationalen Korruptionsverfolgung und Bewältigungsmöglichkeiten in der Praxis Kein Zugriff
  1. Kapitel 5: Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 291 - 298
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 299 - 314

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