Machtmissbrauch marktbeherrschender Unternehmen im Europäischen Kartellrecht
Unter besonderer Berücksichtigung des Pharmavertriebs- Autor:innen:
- Reihe:
- Marburger Schriften zum Gesundheitswesen, Band 8
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Im Fokus aktueller gesundheitspolitischer Diskussionen steht die Senkung der Arzneimittelausgaben. Ein Mittel dazu ist die Förderung von Parallelimporten. Eine Zunahme von Parallelimporten bedeutet für die Arzneimittelhersteller sinkende Gewinnmargen in dem Land, in das die Arzneimittel importiert werden. Im Interesse der Arzneimittelhersteller liegt daher eine Senkung der Parallelimporte. Dieses Ziel lässt sich dadurch verwirklichen, dass die Lieferungen von Arzneimitteln an parallelimportierende Großhändler beschränkt werden. Bisher vom EuGH unbeantwortet ist die Frage, ob dieses Verhalten der Arzneimittelhersteller ein Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung gemäß Artikel 82 EG ist.
Unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Arzneimittelmarktes auf der Grundlage der Rechtsprechungshistorie des EuGH beantwortet diese Arbeit die Frage, wann eine marktbeherrschende Stellung eines Arzneimittelherstellers in einer solchen Konstellation vorliegt und ob er sie missbräuchlich ausnutzt, wenn er Maßnahmen ergreift, um Parallelimporte zu verhindern.
Das Werk wendet sich an Kartellrechtler ebenso wie an Pharmarechtler, die mit dem Problem des Machtmissbrauchs im Pharmavertrieb konfrontiert werden.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2008
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3457-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0956-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Marburger Schriften zum Gesundheitswesen
- Band
- 8
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 226
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12Autor:innen:
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 16Autor:innen:
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 23Autor:innen:
- Sirena/EDA Kein Zugriff Seiten 24 - 26Autor:innen:
- Deutsche Grammophon/Metro Kein Zugriff Seiten 26 - 26Autor:innen:
- Continental Can/Kommission Kein Zugriff Seiten 26 - 27Autor:innen:
- Commercial Solvents/Kommission Kein Zugriff Seiten 27 - 28Autor:innen:
- Suiker Unie und andere/Kommission Kein Zugriff Seiten 28 - 29Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Der sachlich relevante Markt Kein ZugriffAutor:innen:
- Der räumlich relevante Markt Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Stellung von UBC auf dem relevanten Markt Kein ZugriffAutor:innen:
- Hoffmann La Roche/Kommission Kein Zugriff Seiten 33 - 36Autor:innen:
- Michelin/Kommission Kein Zugriff Seiten 36 - 37Autor:innen:
- Alsatel/Novasam Kein Zugriff Seiten 37 - 39Autor:innen:
- „DLG“ Kein Zugriff Seiten 39 - 39Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Der sachlich relevante Markt Kein ZugriffAutor:innen:
- Der räumlich relevante Markt Kein ZugriffAutor:innen:
- Der zeitlich relevante Markt Kein ZugriffAutor:innen:
- Die zweite Stufe: Die Bestimmung der beherrschenden Stellung eines Unternehmens auf dem relevanten Markt Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Das Kapitel der Wettbewerbsregeln des EG-Vertrages Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Verhältnis von Art. 82 EG zu Art. 81 EG Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Regelbeispiele des Art. 82 S. 2 EG Kein ZugriffAutor:innen:
- Erforderlichkeit eines Kausalzusammenhangs Kein ZugriffAutor:innen:
- Commercial Solvents/Kommission Kein Zugriff Seiten 61 - 63Autor:innen:
- Suiker Unie und andere/Kommission Kein Zugriff Seiten 63 - 65Autor:innen:
- GB – INNO – BM/ATAB / Verenigung van der Kleinhandel aars in Tabak (ATAB) – „Tabakwaren” Kein Zugriff Seiten 65 - 66Autor:innen:
- United Brands/Kommission Kein Zugriff Seiten 66 - 68Autor:innen:
- Hoffmann La Roche/ Kommission Kein Zugriff Seiten 68 - 71Autor:innen:
- Michelin/Kommission Kein Zugriff Seiten 71 - 72Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Missbräuchlichkeit einer Handlung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die sachliche Rechtfertigung einer an sich missbräuchlichen Handlung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Arzneimittelhersteller als Angebotsseite Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Marktposition der Großhändler Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Nachfrage durch die Ärzte Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Position der Apotheken im Arzneimittelmarkt Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Arzneimittelnachfrage der Patienten Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Krankenversicherungen als Nachfrager Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis zur Bestimmung der Marktgegenseite Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Indikation von Arzneimitteln und die ATC-Klassifikation Kein ZugriffAutor:innen:
- Die ärztlich-indikatorische Äquivalenz Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bioäquivalenz von Arzneimitteln Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bedeutung von Hilfs- und Botenstoffen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Bedeutung der staatlichen Gesundheitssysteme und der Arzneimittelklassifizierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Preiswettbewerb vom Innovationsmarkt zum Imitationsmarkt Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Imagefaktor contra Kreuzpreiselastizität Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis zur Anwendbarkeit der Kreuzpreiselastizität Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Homogenität der Wettbewerbsbedingungen und die Arzneimittelklassifizierungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bedeutung von Marken und Image Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis zur Substituierbarkeit von Arzneimitteln Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Austauschbarkeit aus der Sicht der Parallelimporteure: Der Profitabilitätstest Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis: Der relevante Produktmarkt im Arzneimittelsektor und Abgrenzung des sachlich relevanten Marktes in den Fällen der Parallelimporte Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
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- Die Forschung nach und die Entwicklung von Arzneimitteln Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Das zentrale Zulassungsverfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Das dezentrale Zulassungsverfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Die nationalen Zulassungsverfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Das vereinfachte Zulassungsverfahren für Parallelimporte Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bedeutung der Zulassungsverfahren für die räumliche Marktabgrenzung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Herstellung und die Qualitätssicherung Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Arzneimittelvertrieb in Europa Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Erstattungsebene von Arzneimitteln Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Arzneimittelvermarktung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Arzneimittelpreisbildung in Europa Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Sprach- und Kulturbarrieren sowie Verbrauchergewohnheiten in den Mitgliedstaaten Europas Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis: Der räumlich relevante Markt im Arzneimittelsektor insbesondere im Fall der Parallelimporte Kein ZugriffAutor:innen:
- Der zeitlich relevante Markt und die Immaterialgüterrechte Kein Zugriff Seiten 157 - 162Autor:innen:
- Ergebnis: Der relevante Arzneimittelmarkt insbesondere in den Fällen der Parallelimporte Kein Zugriff Seiten 162 - 164Autor:innen:
- Der Marktanteil Kein Zugriff Seiten 164 - 170Autor:innen:
- Die Marktzutrittsbeschränkungen Kein Zugriff Seiten 170 - 173Autor:innen:
- Die Verfügbarkeit substitutiver Produkte, einschließlich potentieller Neuzugänge Kein Zugriff Seiten 173 - 174Autor:innen:
- Die Nachfragemacht Kein Zugriff Seiten 174 - 175Autor:innen:
- Ergebnis der Bestimmung einer marktbeherrschenden Stellung: Gesamtschau aller Kriterien Kein Zugriff Seiten 175 - 176Autor:innen:
- Die Missbräuchlichkeit der Reduzierung des Lieferkontingents zur Vermeidung von Parallelimporten Kein Zugriff Seiten 177 - 180Autor:innen:
- Die Regulierungen der Arzneimittelpreise und des Arzneimittelvertriebs Kein Zugriff Seiten 180 - 187Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die präklinische Prüfung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die pharmazeutisch-technologische Entwicklung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die klinische Prüfung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Beeinträchtigung der innovativen pharmazeutischen Industrie durch Parallelimporte Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Auswirkungen der Parallelimporte für Verbraucher und Abnehmer in den Importmitgliedstaaten Kein Zugriff Seiten 197 - 201Autor:innen:
- Ergebnis: Die objektive Rechtfertigung von Lieferverweigerungen an Parallelimporteure zur Vermeidung von Parallelimporten Kein Zugriff Seiten 201 - 204Autor:innen:
- Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 205 - 214Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 215 - 226Autor:innen:





