Die Systematik der vereinfachten Strafverfahren
- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zum Strafrecht, Band 31
- Verlag:
- 19.06.2009
Zusammenfassung
Der Gesetzgeber ist seit geraumer Zeit darum bemüht, gerichtliche Verfahren in möglichst kurzer Frist und damit kostengünstig zu erledigen. Gewährleistet werden soll die Effizienz der Strafrechtspflege durch die der Strafprozessordnung immanenten vereinfachten Verfahren. Diese weisen nahezu identische Anwendungsbereiche auf und sind durch unbestimmte Rechtsbegriffe, deren Ausfüllung nicht auf Anhieb gelingt, geprägt. Einher geht eine hohe Missbrauchsanfälligkeit vereinfachter Verfahrensformen. Besonders betroffen ist die Einstellung gem. § 153a StPO. In wenigen spektakulären Fällen werden Geldauflagen verhängt und erfüllt, die sich in Bereichen bewegen, die mit einer Geldstrafe nicht mehr erreichbar wären.
Der Verfasser entwickelt ein System, um den vereinfachten Verfahrensformen jeweils originäre Anwendungsbereiche zu erschließen. Dabei kommt er zu dem überraschenden, aber plausibel dargelegten Ergebnis, dass dem beschleunigten Verfahren auf der Grundlage des geltenden Rechts kein eigenständiger Anwendungsbereich neben der Einstellung gem. § 153a StPO und dem Strafbefehlsverfahren verbleibt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2009
- Erscheinungsdatum
- 19.06.2009
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4689-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1764-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zum Strafrecht
- Band
- 31
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 136
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 15
- Das Ermittlungsverfahren Kein Zugriff
- Das Zwischenverfahren Kein Zugriff
- Das Hauptverfahren Kein Zugriff
- Verzicht auf die Beweisaufnahme Kein Zugriff
- Verständigung im Strafverfahren Kein Zugriff
- Abweichungen vom Normalverfahren Kein Zugriff
- Eignung auf Grund des einfachen Sachverhalts Kein Zugriff
- Eignung auf Grund klarer Beweislage Kein Zugriff
- Eignung zur sofortigen Verhandlung Kein Zugriff
- Prüfung durch das Gericht Kein Zugriff
- Rechtswirkung Kein Zugriff
- Wegfall des Zwischenverfahrens Kein Zugriff
- Verhängung von Freiheitsstrafen Kein Zugriff
- Kurzfristige Anberaumung der Hauptverhandlung Kein Zugriff
- Vereinfachte Beweisaufnahme Kein Zugriff
- Gefahren des Missbrauchs Kein Zugriff
- Hauptverhandlungshaft Kein Zugriff
- Fehlende Mitwirkungsmöglichkeiten Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Abweichungen vom Normalverfahren Kein Zugriff
- Anwendungsbereich Kein Zugriff
- Rechtswirkung Kein Zugriff
- Sanktion der Freiheitsstrafe Kein Zugriff
- Unmittelbarkeit, rechtliches Gehör Kein Zugriff
- Strafbefehl nach Eröffnung der Hauptverhandlung Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Das Privatklageverfahren Kein Zugriff Seiten 47 - 48
- Abweichungen vom Normalverfahren Kein Zugriff
- Verdacht eines Vergehens Kein Zugriff
- Schuld Kein Zugriff
- Öffentliches Interesse an der Strafverfolgung Kein Zugriff
- Einverständnis des Beschuldigten und des Gerichts Kein Zugriff
- Vorgehen Kein Zugriff
- Rechtswirkung Kein Zugriff
- Unbestimmte Rechtsbegriffe Kein Zugriff
- Erweiterung auf mittlere Kriminalität Kein Zugriff
- Rolle der Staatsanwaltschaft Kein Zugriff
- Unschuldsvermutung Kein Zugriff
- Öffentlichkeitsgrundsatz Kein Zugriff
- Rolle des Opfers Kein Zugriff
- Legalitätsprinzip Kein Zugriff
- Missbrauch Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Untergrenze Kein Zugriff Seiten 63 - 68
- Beschränkung auf Vergehen als Obergrenze Kein Zugriff
- Verfahren mit Schuldspruch Kein Zugriff
- Verfahren ohne Schuldspruch Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Vorstellung des Gesetzgebers Kein Zugriff Seiten 72 - 73
- Einschränkung anhand der mittleren Schuld Kein Zugriff
- Einschränkung anhand des öffentlichen Interesses Kein Zugriff
- Vorschlag von Beulke Kein Zugriff
- Einschränkungsvorschläge zur alten Rechtslage Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Problem der Abgrenzung durch Beschränkung des § 153a Kein Zugriff
- Ergebnis der Abgrenzung § 153a vs. § 407 Kein Zugriff
- Abgrenzungsbereich Kein Zugriff
- Vorstellung des Gesetzgebers Kein Zugriff
- Voraussetzung des Strafbefehls Kein Zugriff
- Voraussetzung des beschleunigten Verfahrens Kein Zugriff
- Vergleich der Voraussetzungen Kein Zugriff
- Vergleich mit § 153a und § 407 Kein Zugriff
- Vergleich mit § 45 JGG Kein Zugriff
- Vergleich mit dem Instrument der Hauptverhandlungshaft Kein Zugriff
- Feststellung der Tauglichkeit als Abgrenzungskriterium Kein Zugriff
- Bevorzugung der Generalprävention Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Abgrenzung anhand der Erforderlichkeit der Hauptverhandlung Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 91 - 91
- Vorstellung Kein Zugriff Seiten 92 - 93
- Vorteile Kein Zugriff Seiten 93 - 93
- Nachteile Kein Zugriff Seiten 93 - 93
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 93 - 94
- Vorstellung des Modells Kein Zugriff Seiten 94 - 95
- Vorteile Kein Zugriff Seiten 95 - 95
- Nachteile Kein Zugriff Seiten 95 - 96
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 96 - 97
- Vorstellung des Modells Kein Zugriff Seiten 97 - 98
- Vorteile Kein Zugriff Seiten 98 - 99
- Das Strafbefehlsverfahren Kein Zugriff
- Das beschleunigte Verfahren Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 101 - 101
- Einschränkung des Strafbefehlsverfahrens Kein Zugriff Seiten 102 - 103
- Wegfall des beschleunigten Verfahrens Kein Zugriff Seiten 103 - 107
- Gesamtauswirkung Kein Zugriff Seiten 107 - 108
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 108 - 108
- Jugendgerichtsgesetz Kein Zugriff Seiten 109 - 110
- Italien Kein Zugriff Seiten 111 - 112
- Convocation par procès-verbal Kein Zugriff Seiten 112 - 115
- Comparution immédiate Kein Zugriff Seiten 115 - 117
- Plaider coupable Kein Zugriff Seiten 117 - 118
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 118 - 120
- Schlussfolgerung Kein Zugriff Seiten 120 - 121
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 122 - 124
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 125 - 136





