»… und wenn der Faden reißt, will ich nur noch zuschlagen!«
Pädagogischer Umgang mit Gewalt in der stationären psychotherapeutischen Behandlung Jugendlicher- Autor:innen:
- Reihe:
- Psychoanalytische Pädagogik
- Verlag:
- 01.04.2016
Zusammenfassung
In stationären sozialtherapeutischen Einrichtungen werden häufig Jugendliche behandelt, die massives gewalttätiges und selbstdestruktives Verhalten zeigen. Ihr psychisches Erleben ist durch Ängste, Aggressionen und archaische Abwehrmaßnahmen gekennzeichnet. Die große Herausforderung in der sozialpädagogischen Arbeit besteht darin, ihrem aggressiven Agieren grenzensetzend und zugleich entwicklungsfördernd zu begegnen.
Das vorliegende Buch vermittelt Orientierungshilfen für den Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen am Beispiel eines Gewaltpräventionsprojekts, das an Konzepten der psychoanalytischen Pädagogik orientiert ist. In ausführlichen Falldarstellungen demonstriert die Autorin, dass Instrumente der Gewaltprävention nur dann dauerhaft wirksam sein können, wenn sie im Rahmen einer tragfähigen Beziehung angewandt werden und sich dadurch Verhandlungsspielräume eröffnen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- Erscheinungsdatum
- 01.04.2016
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2555-5
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6792-0
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Psychoanalytische Pädagogik
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 313
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 18
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 19 - 24
- 1.1 Beschreibung der Institution Kein Zugriff
- 1.2.1 Grundlagen der Gewaltprävention Kein Zugriff
- 1.2.2 Die Einbettung in das Konzept der Einrichtung Kein Zugriff
- 1.2.3 Die Übungsabfolge Kein Zugriff
- 1.2.4 Paul und Max: Einführung in die Falldarstellungen Kein Zugriff
- 1.2.5 Die erste Stunde Kein Zugriff
- 1.3 Warum psychoanalytisch-pädagogisch? Kein Zugriff
- 1.4 Warum Kasuistik und Beobachtung? Kein Zugriff
- 2.1.1 Intrapsychische und dyadische Aspekte Kein Zugriff
- 2.1.2 »Bevor ich mich zu Tode fürchte, bring ich einen Anderen um!« Kein Zugriff
- 2.2.1 Identitätsbildung als adoleszente Entwicklungsaufgabe Kein Zugriff
- 2.2.2 Trauma und adoleszente Entwicklung Kein Zugriff
- 2.2.3 Strukturelle Störungen im Jugendalter Kein Zugriff
- 2.2.4 Spezifische Verstrickungen im Behandlungsverlauf Kein Zugriff
- 2.3.1 Psychische Struktur Kein Zugriff
- 2.3.2 Die Konsolidierung eines inneren Raums und die Bedeutung der Triangulierung Kein Zugriff
- 2.3.3 Äußere Struktur und ihre Funktionen für die Entwicklung Kein Zugriff
- 2.3.4 Die Notwendigkeit von Verhandlungsspielräumen Kein Zugriff
- 2.4.1 Fördernder Dialog (Leber) Kein Zugriff
- 2.4.2 Mentalisierung (Fonagy/Target) Kein Zugriff
- 2.4.3 Containment (Bion) Kein Zugriff
- 2.4.4 Holding Function (Winnicott) Kein Zugriff
- 2.4.5 Wiedergutmachung (Klein/Winnicott) Kein Zugriff
- 2.4.6 Übertragung/Gegenübertragung (unter besonderer Berücksichtigung projektiv-identifikatorischer Prozesse) Kein Zugriff
- 3.1.1 »Willst du, dass ich mitkomme? Willst du, dass ich existiere?« Kein Zugriff
- 3.1.2 Die Eröffnung von Denk- und Reflexionsräumen Kein Zugriff
- 3.1.3 Die Arbeit mit der Lebenskurve Kein Zugriff
- 3.2.1 »Was soll das überhaupt?« Kein Zugriff
- 3.2.2 Die Eröffnung von Denk- und Reflexionsräumen Kein Zugriff
- 3.2.3 Die Arbeit mit der Lebenskurve Kein Zugriff
- 3.3.1 Wovon haben Paul und Max profitiert? Kein Zugriff
- 3.3.2 Was haben die PädagogInnen gewonnen? Kein Zugriff
- 3.3.3 Das Sammeln von diagnostischem Material Kein Zugriff
- 3.4 Überlegungen zur Wirkungsweise vor dem Hintergrund psychoanalytischer Konzepte Kein Zugriff
- 3.5.1 Zur Funktion des Rahmens Kein Zugriff
- 3.5.2 Übergänge und Zwischenräume: Transfer in den Alltag und pädagogische Verantwortung Kein Zugriff
- 3.5.3 Leitfaden zur Anwendung Kein Zugriff
- 4.1.1 Psychoanalytisch-pädagogisches Wissen Kein Zugriff
- 4.1.2 Ein ausgewogenes Verhältnis von Nähe und Distanz Kein Zugriff
- 4.1.3 Die Anerkennung der Bedeutung von scheinbar Bedeutungslosem Kein Zugriff
- 4.1.4 Entweder und Oder: Das Ertragen und die Integration von Ambivalenzen und Paradoxien Kein Zugriff
- 4.1.5 Humor: Abwehr, Brücke und Spielraum Kein Zugriff
- 4.1.6 Es aushalten, im Grunde eine dauernde Kränkung zu sein Kein Zugriff
- 4.1.7 Sympathie mit der Störung Kein Zugriff
- 4.1.8 Die Forderung nach radikaler Selbstreflexion Kein Zugriff
- 4.1.9 Interpersonelle Kompetenzen Kein Zugriff
- 4.2.1 Identität als Berufsgruppe Kein Zugriff
- 4.2.2 An einem Strang ziehen Kein Zugriff
- 4.2.3 Konkurrenzen Kein Zugriff
- 4.2.4 Leitungsaufgaben Kein Zugriff
- 4.3 Zusammenfassung der grundsätzlichen pädagogischen Aufgaben Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 297 - 313





