
Mittelstandsorientierte Weiterentwicklung des Einwanderungsrechts mit Blick auf das Handwerk
Ansätze für Regelungskonzepte unter besonderer Berücksichtigung berufsbildender Maßnahmen im In- und Ausland- Autor:innen:
- Reihe:
- Wirtschaft und Recht für Mittelstand und Handwerk, Band 2
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Der Mangel an Fachkräften stellt Unternehmen je nach Größe und Lage (von Metropolregion bis zur dörflichen Lage) vor unterschiedliche Herausforderungen. Das betrifft viele unterschiedliche Gesichtspunkte. Neben der beruflichen Qualifikation spielt bei der Anwerbung von Fachkräften aus Drittstaaten auch die Bewältigung des kulturellen Übergangs eine bedeutsame Rolle. Die Untersuchung geht auf die verschiedenen Hürden und Herausforderungen ein und zeigt auf der Grundlage einer eingehenden Analyse bisheriger Erfahrungen und Praktiken auf, welche Maßnahmen besonders kleinen und mittleren Handwerksbetrieben in ländlichen Räumen bei der Suche und Qualifikation helfen können. Dabei stehen Maßnahmen der beruflichen Qualifikation, die zugleich den kulturellen Übergang unterstützen, sowie Instrumente zur Erleichterung der Kontaktaufnahme im Vordergrund.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6020-6
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0140-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Wirtschaft und Recht für Mittelstand und Handwerk
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 154
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
- AbkürzungsverzeichnisSeiten 11 - 14 Download Kapitel (PDF)
- I. Anlass der Untersuchung
- 1. Ausgangslage
- 2. Prognosen zum Fachkräftemangel in Deutschland
- a) ZDH Positionen
- b) Projekte und Strategien der Handwerksorganisation
- c) Positionspapier des Zentralverbands des Deutschen Handwerks zur mittelstandsorientierten Zuwanderungspolitik
- d) Zwischenergebnis
- a) Vorbemerkung
- b) Aufenthaltsrechtliche Deregulierung
- (1) Keine vergleichbare Deregulierung des Berufsrechts
- (2) Regelung der vorübergehenden grenzüberschreitenden Dienstleistung
- (3) Regelungen für die grenzüberschreitende Niederlassung
- (4) Abweichende Relevanz für die Arbeitnehmerfreizügigkeit
- c) Gestaltungspotentiale bei vorübergehenden Dienstleistungen und Korrespondenzdienstleistungen
- d) Zwischenbilanz
- a) Standardvorgaben des Aufenthaltsrechts
- (1) Überblick zu den Regelungen
- (2) Charakterisierung des Regelungsmodells
- (3) Übertragbarkeit des Regelungsmodells auf den Bereich der Fachkräfte im Bereich des Handwerks und der sonstigen gewerblichen Wirtschaft
- (1) Vorbemerkung
- (2) Bundesqualifikationsfeststellungsgesetz
- (3) Behördenorganisation und Informationsangebote
- (4) Methodenentwicklung
- (5) Zwischenergebnis und Perspektive
- (1) Arbeitsgruppe des Bundesministeriums der Wirtschaft
- (2) Ziel der Studie
- (3) Empfehlungen der Gutachter und ihre Umsetzung
- 1. Entwicklungen im Bereich des Beschäftigungsrechts bis Mitte 2018
- 2. Vorschläge des 72. Deutschen Juristentages
- 3. Vorschläge des Sachverständigenrates der Stiftungen für Integration und Migration
- a) Aufenthalte zu Ausbildungszwecken
- b) Aufenthaltstitel für Fachkräfte
- 5. Der Entwurf eines Gesetzes über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung
- a) Entwicklungs- und migrationspolitische Grundlagen
- b) Triple-Win-Programme als Umsetzung dieser Orientierung
- 2. Nachbarschaftsprojekte innerhalb der EU
- 3. Schlussfolgerungen
- 1. Status und Zielsetzungen des Globalen Pakts für eine sichere, geordnete und reguläre Migration
- 2. Aussagen zur Fachkräftemigration
- 3. Impulse für die Rechtsgestaltung
- 1. Liberaler Rechtsrahmen, aber geringe Einwanderungsreputation
- a) Zum Verständnis und der Bedeutung von Sprache
- b) Kulturelle Strukturen und Praktiken
- c) Arbeitsweltbezogene kulturelle Praktiken
- 3. Die hohen Qualifikationsanforderungen
- 4. Die Verdienst- und Einkommenserwartungen
- 5. Der Blick auf die Fachkräftemigration innerhalb der Europäischen Union
- 6. Die Relevanz der Rahmenbedingungen für Anpassungsprozesse
- 7. Zwischenergebnis
- 1. Ausgangslage und Grundsatzfragen
- a) Zur Pfadabhängigkeit von Migrationsprozessen
- b) Kriterien der Länderauswahl
- 3. Kontaktaufnahmen
- 4. Berufsbildungsangebote einschließlich Ausgleichsmaßnahmen
- 5. Zusätzliche Hürden für Betriebe in ländlichen Räumen
- 1. Schrittweise Öffnung des Aufenthaltsrechts für die Arbeitsplatzsuche
- 2. Vorzüge einer völkervertraglichen Einrahmung durch Ausbildungs- und Migrationspakte
- 3. Steuerung durch Ausbildungsangebote in Drittstaaten in Kombination mit Einwanderungskontingenten
- 1. Maßnahmen der beruflichen Bildung in Herkunftsländern
- a) Herkömmliche duale Ausbildung in Betrieben und Berufsschulen
- b) Einrichtung spezieller überbetrieblicher Ausbildungseinrichtungen
- c) Spezialisierte Fachhochschulstudiengänge
- 1. Vorüberlegungen
- 2. Zielsetzung und Regelungsstruktur des Gesetzes über die Förderung Deutscher Auslandsschulen
- a) Identifizierung der Regelungselemente
- b) Anforderungen an die Bildungseinrichtung und Abschluss der Vereinbarung
- c) Finanzierung
- d) Vermittlung von Ausbildungspersonal
- e) Fachkräftebörse (Matching)
- I. Begriff und Praxis des sog. Spurwechsels
- II. Forderungen nach Erweiterung der Möglichkeiten des Spurwechsels und ihre Bedeutung für die Gewinnung von Fachkräften
- III. Mit einem Spurwechsel verbundene migrationspolitische Risiken
- IV. Vorzüge einer vorsichtigen Erweiterung der Spurwechselregelungen und dafür geeignete Instrumente
- I. Vorbemerkungen
- II. Grundannahmen der Untersuchung
- 1. Bewertung der rechtlichen Ausgangslage unter Berücksichtigung neuester Gesetzgebungsvorschläge
- 2. Ansätze zur Vereinfachung des Rechtsrahmens
- 3. Ansätze zur Ermöglichung und Förderung der beruflichen Bildung von Drittstaatsangehörigen im In- und Ausland
- Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Dossier 10 Jahre Beirat für Forschungsmigration – Rückblick, 2017.
- Anhang 2Seiten 127 - 138 Download Kapitel (PDF)
- Anhang 3Seiten 139 - 142 Download Kapitel (PDF)
- 1. Einführung
- 2. Aufgabe und Ziel überbetrieblicher Berufsausbildung
- 3.1 Umsetzung auf der konzeptionellen Ebene
- 3.2 Umsetzung auf der Ebene der Maßnahmeträger
- 3.3 Umsetzung auf der Ebene der Durchführung
- LiteraturverzeichnisSeiten 149 - 154 Download Kapitel (PDF)




