Schadensersatz im Immaterialgüterrecht: Die Bestimmung des Verletzungsgewinns
- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriften zum geistigen Eigentum und zum Wettbewerbsrecht, Band 93
- Verlag:
- 02.08.2017
Zusammenfassung
Im Verletzungsfall kann der Rechtsinhaber den Verletzergewinn nur insoweit als Schadensersatz verlangen, wie der Gewinn kausal auf der Schutzrechtsverletzung beruht. Für andere Umstände, welche für die Gewinnerzielung mitursächlich waren, ist ein sogenannter Kausalitätsabschlag vorzunehmen.
Doch welche Umstände begründen einen solchen Kausalitätsabschlag? Optische Abweichungen der Nachahmung vom Original? Der Verkauf des Verletzerprodukts zu einem günstigeren Preis? Besondere Vertriebsbemühungen des Verletzers? Oder dessen geringes Verschulden? Nach den jüngsten BGH-Entscheidungen erscheinen die genauen Parameter zur Bestimmung des „Verletzungsgewinns“ unklar.
Zur Beantwortung der Frage, welcher Anteil vom Verletzergewinn dem Rechtsinhaber gebührt, hat der Autor mehr als 120 Entscheidungen deutscher Gerichte zum Schadensersatzanspruch im Immaterialgüterrecht ausgewertet und sämtliche Gründe, welche die Rechtsprechung für einen Kausalitätsabschlag anführt, kritisch untersucht.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- Erscheinungsdatum
- 02.08.2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-4259-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8504-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zum geistigen Eigentum und zum Wettbewerbsrecht
- Band
- 93
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 214
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 20
- I. System der „dreifachen Schadensberechnung“ Kein Zugriff
- II. Anspruch auf Schadensersatz nach dem Verletzungsgewinn Kein Zugriff
- III. Bestimmung des Verletzungsgewinns Kein Zugriff
- I. Uneinigkeit über Parameter zur Bestimmung des Verletzungsgewinns Kein Zugriff
- II. Mangelnder Diskurs über Kausalitätsproblematik Kein Zugriff
- I. Empirische Analyse der Rechtsprechung Kein Zugriff
- II. Berücksichtigung grundlegender Erkenntnisse der Verhaltensökonomie Kein Zugriff
- I. Schadensersatzanspruch im Immaterialgüterrecht Kein Zugriff
- II. Bestimmung des Verletzungsgewinns im Fokus Kein Zugriff
- E. Gang der Untersuchung Kein Zugriff
- 1. Verletzung eines Immaterialgüterrechts Kein Zugriff
- 2. Verschulden Kein Zugriff
- II. Schaden Kein Zugriff
- I. Geltendmachung des positiven Vermögensschadens Kein Zugriff
- a. Konkreter Schaden in Form des entgangenen Gewinns, § 252 BGB Kein Zugriff
- a) Ursächlichkeit der Schutzrechtsverletzung für entgangenen Gewinn Kein Zugriff
- b) Wahrscheinlichkeit der (hypothetischen) Gewinnerzielung Kein Zugriff
- 2) Beweisen wollen Kein Zugriff
- 1) Ersatzfähiger Schaden auch ohne entgangenen Gewinn Kein Zugriff
- 2) Besondere Schutzbedürftigkeit von Immaterialgüterrechten und deren Inhabern Kein Zugriff
- a) Dogmatische Grundlage Kein Zugriff
- b) Anspruchsgegenstand Kein Zugriff
- c) Anspruchsvoraussetzungen Kein Zugriff
- a) Dogmatische Grundlage Kein Zugriff
- b) Anspruchsgegenstand Kein Zugriff
- c) Anspruchsvoraussetzungen Kein Zugriff
- 1) Rechtslage vor Erlass der Richtlinie 2004/48/EG Kein Zugriff
- 2) Keine eindeutigen Vorgaben durch Richtlinie 2004/48/EG Kein Zugriff
- 3) Fortbestand des Alternativverhältnisses Kein Zugriff
- b. Wahlrecht des Anspruchstellers Kein Zugriff
- I. Erlös Kein Zugriff
- 1. Die „Gemeinkostenanteil“-Entscheidung des BGH Kein Zugriff
- 2. Rezeption von „Gemeinkostenanteil“ in Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff
- 1. Einfluss des Schutzgegenstands auf Verkaufserfolg maßgeblich Kein Zugriff
- a. Rechtsprechung Kein Zugriff
- 1) Differenzierung zwischen Verletzergewinn und Schaden Kein Zugriff
- 2) Differenzierung zwischen Schutzrecht und Schutzgegenstand Kein Zugriff
- a. Keine Vorgaben der Richtlinie 2004/48/EG Kein Zugriff
- 1) Für eine Darlegungs- und Beweispflicht des Anspruchstellers Kein Zugriff
- 2) Für eine Darlegungs- und Beweispflicht des Verletzers Kein Zugriff
- 3) Vermittelnde Lösung durch Beweiserleichterung und Schätzung Kein Zugriff
- 1) Kaufentscheidung als Summe von Faktoren Kein Zugriff
- 2) Nicht Mehrerlös, sondern Anteil am Gesamterlös maßgebend Kein Zugriff
- 3) Differenzierung nach Schutzgegenstand und Art des Verletzerprodukts Kein Zugriff
- 4) Regel-Ausnahme-Vermutung Kein Zugriff
- b. Literatur Kein Zugriff
- 1) Prinzip der individuellen Nutzenmaximierung Kein Zugriff
- (1) Extensive Kaufentscheidung Kein Zugriff
- (2) Limitierte Kaufentscheidung Kein Zugriff
- (1) Habitualisierte Kaufentscheidungen Kein Zugriff
- (2) Impulsive Kaufentscheidungen Kein Zugriff
- c) Erkenntnisse für die Bestimmung des Verletzungsgewinns Kein Zugriff
- a) Trichtermodell nach Shocker/Ben-Akiva et al. Kein Zugriff
- (1) Nicht-kompensatorische Auswahlregeln Kein Zugriff
- (2) Kompensatorische Auswahlregeln Kein Zugriff
- (1) Erfordernis einer Differenzierung Kein Zugriff
- (2) Priorisierung von Produktattributen nach der “MoSCoW”-Methode Kein Zugriff
- (3) Konsekutive Anwendung nicht-kompensatorischer und kompensatorischer Auswahlregeln Kein Zugriff
- d) Erkenntnisse für die Bestimmung des Verletzungsgewinns Kein Zugriff
- (1) Pro Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- (2) Contra Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- (1) Entscheidung über die Verletzungsfrage Kein Zugriff
- (2) Bestimmung der Mitursächlichkeit der Verletzung für die Gewinnerzielung Kein Zugriff
- c) Ergebnis Kein Zugriff
- a) Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff
- b) Kritik Kein Zugriff
- c) Ergebnis Kein Zugriff
- a) Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff
- b) Kritik Kein Zugriff
- c) Ergebnis Kein Zugriff
- (1) Pro Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- (2) Contra Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- b) Kritik Kein Zugriff
- c) Ergebnis Kein Zugriff
- (a) Pro Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- (b) Contra Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- (a) Gattungsmerkmal Kein Zugriff
- (b) Unterscheidungsmerkmal Kein Zugriff
- (c) Funktion bildet Alleinstellungsmerkmal Kein Zugriff
- (d) Sonderfall: Werke der angewandten Kunst Kein Zugriff
- (3) Ergebnis Kein Zugriff
- b) Ansprechende Gestaltung Kein Zugriff
- c) Hohe Qualität Kein Zugriff
- (a) Pro Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- (b) Contra Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- (2) Kritik Kein Zugriff
- (3) Ergebnis Kein Zugriff
- (1) Pro Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- (2) Contra Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- b) Kritik Kein Zugriff
- c) Ergebnis Kein Zugriff
- (1) Pro Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- (2) Contra Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- (1) Preisvergleich aus Sicht des Käufers Kein Zugriff
- (2) Bedeutung des Schutzrechts innerhalb eines Preissegments Kein Zugriff
- (a) Kauf trotz des objektiv hohen Preises Kein Zugriff
- (b) Kauf wegen des objektiv hohen Preises Kein Zugriff
- c) Ergebnis Kein Zugriff
- a) Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff
- b) Kritik Kein Zugriff
- c) Ergebnis Kein Zugriff
- (1) Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff
- (2) Kritik Kein Zugriff
- (3) Ergebnis Kein Zugriff
- (1) Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff
- (2) Kritik Kein Zugriff
- (3) Ergebnis Kein Zugriff
- (1) Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff
- (2) Kritik Kein Zugriff
- (3) Ergebnis Kein Zugriff
- (1) Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff
- (a) Benutzung der Herstellermarke als Marktzugangsvoraussetzung Kein Zugriff
- (b) Berücksichtigung des Schadensumfangs und des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit Kein Zugriff
- (3) Ergebnis Kein Zugriff
- a) Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff
- b) Kritik Kein Zugriff
- c) Ergebnis Kein Zugriff
- a) Rechtsprechung und Literatur Kein Zugriff
- b) Kritik und Ergebnis Kein Zugriff
- 1) Pro Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- 2) Contra Kausalitätsabschlag Kein Zugriff
- 1) Abgrenzung zwischen „Vertriebsleistungen“ und „Absatzbemühungen“ Kein Zugriff
- 2) Kein Widerspruch zur Gewinn-Fiktion Kein Zugriff
- a) Keine doppelte Berücksichtigung von Vertriebsaufwendungen Kein Zugriff
- b) Differenzierung zwischen Absatz- und Gewinnsteigerung Kein Zugriff
- c) Vertriebsleistungen nicht unabhängig vom Produkt Kein Zugriff
- c. Ergebnis Kein Zugriff
- a. Wertungskorrektiv statt Kausalitätsfaktor Kein Zugriff
- 1) Rechtslage vor und nach Umsetzung der Richtlinie 2004/48/EG Kein Zugriff
- a) Für eine Berücksichtigung des Verschuldensgrads Kein Zugriff
- b) Gegen eine Berücksichtigung des Verschuldensgrads Kein Zugriff
- 1) Überabschreckende Wirkung Kein Zugriff
- 2) Geringeres Präventionsbedürfnis bei Fahrlässigkeit Kein Zugriff
- 3) Bereicherungsverbot und Gefahr der Überkompensation Kein Zugriff
- 1) Kompensation vor Sanktion und Prävention Kein Zugriff
- 2) Keine Überkompensation durch vollständige Abschöpfung des unrechtmäßigen Gewinns Kein Zugriff
- 3) Feststellung des Verschuldensgrades anhand von Begleitumständen Kein Zugriff
- e. Ergebnis Kein Zugriff
- Kapitel 4: Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 197 - 200
- Literatur Kein Zugriff Seiten 201 - 208
- Gerichtsentscheidungen Kein Zugriff Seiten 209 - 214





