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Monographie Kein Zugriff

Die Strafbarkeit inzestuöser Handlungen zwischen Geschwistern in Deutschland und Liechtenstein

Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Die Arbeit untersucht die Strafbarkeitsvoraussetzungen für Geschwisterinzest in Deutschland und Liechtenstein. Mit der erstmaligen Auslegung des - in dieser Form einzigartigen - liechtensteinischen Tatbestandes betritt der Autor Neuland. Zudem wird der Frage nachgegangen, ob das deutsche Geschwisterinzestverbot nach den Sexualstrafrechtsreformen 2015/2016 überhaupt noch einen Platz im deutschen Strafrecht hat - und ob sogar Verbesserungsbedarf besteht. Der Autor kommt zum Ergebnis, dass es einer grundlegenden Umformung des deutschen Tatbestandes bedarf, um einen effektiveren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung zu erreichen; dazu unterbreitet er einen entsprechenden konkreten Vorschlag.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-8487-7907-9
ISBN-Online
978-3-7489-2756-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht
Band
57
Sprache
Deutsch
Seiten
306
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
    1. Erstes Kapitel: Problemstellung und Ziel der Untersuchung Kein Zugriff
    2. Zweites Kapitel: Methodik und Vorgehensweise Kein Zugriff
        1. I. Deliktsnatur Kein Zugriff
          1. 1. Entwicklung bis zum Ende des 2. Weltkriegs Kein Zugriff
          2. 2. Entwicklung von 1945 bis 1977 Kein Zugriff
          3. 3. Entwicklung nach 1977 und Fazit Kein Zugriff
          1. 1. Tauglicher Täterkreis Kein Zugriff
            1. a) Allgemeines Kein Zugriff
            2. b) Beurteilung unfreiwilliger Handlungen Kein Zugriff
          2. 3. Sonstige Deliktsmerkmale Kein Zugriff
          3. 4. Straffreiheit nach § 173 Abs. 3 StGB Kein Zugriff
        2. IV. Rechtsfolgen und Konkurrenzen Kein Zugriff
        1. 1. Argumente gegen die Heranziehung des Schutzzwecks Kein Zugriff
        2. 2. Gegenargumente Kein Zugriff
        3. 3. Fazit Kein Zugriff
          1. 1. Einführung Kein Zugriff
          2. 2. Begünstigende Faktoren Kein Zugriff
          3. 3. Typisches Täterverhalten Kein Zugriff
          4. 4. Typisches Opferverhalten Kein Zugriff
          1. 1. Überblick Kein Zugriff
          2. 2. Auswahl der zu untersuchenden Normen Kein Zugriff
            1. a) Objektive Tatseite Kein Zugriff
            2. b) Subjektive Tatseite und Rechtswidrigkeit Kein Zugriff
            3. c) Zusammenfassung Kein Zugriff
                1. (1) Täter und Opfer Kein Zugriff
                2. (2) Tathandlung Kein Zugriff
                3. (3) Tatsituation Kein Zugriff
              1. bb) Subjektive Tatseite Kein Zugriff
              2. cc) Absehen von Strafe Kein Zugriff
              3. dd) Zusammenfassung Kein Zugriff
              1. aa) Tatsituation Kein Zugriff
              2. bb) Sonstiges Kein Zugriff
              3. cc) Zusammenfassung Kein Zugriff
                1. (1) Täter und Opfer Kein Zugriff
                2. (2) Tathandlung Kein Zugriff
                3. (3) Tatsituation Kein Zugriff
              1. bb) Subjektive Tatseite Kein Zugriff
              2. cc) Antragserfordernis, Absehen von Strafe Kein Zugriff
              3. dd) Zusammenfassung Kein Zugriff
              1. aa) Einführung Kein Zugriff
              2. bb) Zentrale Voraussetzung: Zur Erziehung anvertraut Kein Zugriff
              3. cc) Sonstige Voraussetzungen Kein Zugriff
              4. dd) Zusammenfassung Kein Zugriff
            1. a) Einführung und Regelungssystem der Norm Kein Zugriff
                  1. (a) Zeitpunkt des entgegenstehenden Willens Kein Zugriff
                  2. (b) Natürlicher Wille genügt Kein Zugriff
                  1. (a) Grundsätzliches Kein Zugriff
                  2. (b) Gegensätzliches Verhalten Kein Zugriff
              1. bb) Subjektive Tatseite Kein Zugriff
              2. cc) Zusammenfassung Kein Zugriff
                  1. (a) Fehlende Willensbildungsfähigkeit Kein Zugriff
                  2. (b) Fehlende Willensäußerungsfähigkeit aus physiologischen Gründen Kein Zugriff
                  3. (c) Fehlende Willensäußerungsfähigkeit aus psychischen Gründen Kein Zugriff
                  4. (aa) Umfang der erforderlichen extensiven Auslegung Kein Zugriff
                  5. (bb) Vorliegen einer schutzlosen Lage Kein Zugriff
                1. (2) Ausnutzen Kein Zugriff
                2. (3) Subjektiver Tatbestand Kein Zugriff
                3. (4) Zusammenfassung Kein Zugriff
              1. bb) Ausnutzen der erheblich eingeschränkten Fähigkeit zur Willensbildung oder -äußerung, § 177 Abs. 2 Nr. 2 StGB Kein Zugriff
              2. cc) Ausnutzen eines Überraschungsmoments, § 177 Abs. 2 Nr. 3 StGB Kein Zugriff
                1. (1) Das empfindliche Übel Kein Zugriff
                  1. (a) Objektiv drohendes Übel Kein Zugriff
                  2. (b) Keine Drohung erforderlich Kein Zugriff
                  3. (c) Ausnutzen und subjektiver Tatbestand Kein Zugriff
                  1. (a) Drohung erforderlich Kein Zugriff
                  2. (b) Subjektivierende Betrachtungsweise Kein Zugriff
                  3. (c) Nötigen Kein Zugriff
                  4. (d) Subjektiver Tatbestand Kein Zugriff
                2. (4) Zusammenfassung und Anwendungsfälle der Normen Kein Zugriff
            1. a) Sexuelle Handlungen vs. Beischlaf Kein Zugriff
            2. b) Notwendigkeit einer praxisnahen Analyse Kein Zugriff
          1. 2. Opfer unter 14 Jahren Kein Zugriff
          2. 3. Opfer unter 16 Jahren Kein Zugriff
          3. 4. Opfer unter 18 Jahren Kein Zugriff
            1. a) § 177 Abs. 1 StGB Kein Zugriff
              1. aa) § 177 Abs. 2 Nr. 1 – Fehlende Willensbildungs- oder Äußerungsfähigkeit Kein Zugriff
              2. bb) § 177 Abs. 2 Nr. 2 StGB – Erheblich eingeschränkte Willensbildungs- oder Äußerungsfähigkeit Kein Zugriff
              3. cc) § 177 Abs. 2 Nr. 3 StGB – Ausnutzen eines Überraschungsmomentes Kein Zugriff
              4. dd) § 177 Abs. 2 Nr. 4, Nr. 5 StGB – Ausnutzen einer nötigungsgeeigneten Lage Kein Zugriff
          4. 6. Gesamtfazit Kein Zugriff
      1. D. Fazit Länderbericht Deutschland Kein Zugriff
          1. 1. Zielvorstellungen und Beweggründe des Gesetzgebers Kein Zugriff
          2. 2. Ablauf der Reform im Allgemeinen Kein Zugriff
          3. 3. Die Änderung von § 211 L-StGB Kein Zugriff
        1. II. Fazit Kein Zugriff
          1. 1. Biologische Aspekte Kein Zugriff
          2. 2. Soziologischer Aspekt Kein Zugriff
          3. 3. Schutz der sexuellen Selbstbestimmung? Kein Zugriff
          4. 4. Gleichstellungsgedanke nicht als primäres Regelungsziel Kein Zugriff
        1. II. Deliktsnatur Kein Zugriff
            1. a) Blutsverwandte Geschwister Kein Zugriff
              1. aa) Für und Wider einer Beschränkung auf blutsverwandte Geschwister Kein Zugriff
                1. (1) Wahlkinder Kein Zugriff
                2. (2) Pflegekinder Kein Zugriff
                3. (3) Mündel Kein Zugriff
                  1. (a) Einleitung und Problemstellung Kein Zugriff
                  2. (b) Wertungen des Strafgesetzgebers Kein Zugriff
                  3. (c) Erkenntnisse der Soziologie Kein Zugriff
                  4. (d) Fazit Kein Zugriff
                4. (5) Gleichzustellende Verhältnisse untereinander Kein Zugriff
            2. c) Fazit Täterkreis Kein Zugriff
            1. a) Beischlaf Kein Zugriff
              1. aa) Meinungsstreit in Österreich Kein Zugriff
              2. bb) Vorgaben des liechtensteinischen Gesetzgebers und ihre Interpretation Kein Zugriff
              3. cc) Vollendung Kein Zugriff
            2. c) Fazit Kein Zugriff
          1. 3. Sonstige Deliktsmerkmale Kein Zugriff
            1. a) Einführung Kein Zugriff
              1. aa) Eingangs fehlende Zustimmung Kein Zugriff
              2. bb) Mittel der Verführung Kein Zugriff
        2. IV. Rechtsfolgen Kein Zugriff
      1. C. Fazit Länderbericht Liechtenstein Kein Zugriff
      1. A. Schutzzwecke Kein Zugriff
        1. I. Tatbestandliche Voraussetzungen Kein Zugriff
        2. II. Straflosstellung Minderjähriger Kein Zugriff
      2. C. Rechtsfolgenseite Kein Zugriff
      3. D. Fazit: Vergleich der Regelungen Kein Zugriff
        1. I. Divergenz der Schutzzwecke Kein Zugriff
          1. 1. Stark ausgeprägter Konservativismus Kein Zugriff
          2. 2. Politisches System Kein Zugriff
          3. 3. Fazit Kein Zugriff
        2. III. Straflosstellung Minderjähriger Kein Zugriff
        3. IV. Rechtsfolgen Kein Zugriff
      1. B. Kritische Bewertung Kein Zugriff
        1. I. Exkurs: Nicht-gesetzesakzessorische Modifikationen Kein Zugriff
          1. 1. Der Vorschlag Kanwischers Kein Zugriff
          2. 2. Der Vorschlag Schramms Kein Zugriff
          3. 3. Der Vorschlag der Großen Koalition Kein Zugriff
          1. 1. Der Vorschlag Schramms Kein Zugriff
          2. 2. Der Vorschlag des Ethikrates Kein Zugriff
        1. I. Systematische Aspekte Kein Zugriff
          1. 1. Ausweitung des Täterkreises Kein Zugriff
            1. a) Strafdrohung bereits ab 14 Jahren Kein Zugriff
            2. b) Straflosstellung bei fehlender Beteiligung von Jugendlichen und Heranwachsenden Kein Zugriff
            1. a) Ausweitung der erfassten Verhaltensweisen Kein Zugriff
            2. b) Umgestaltung zum eindeutigen Opferschutzdelikt Kein Zugriff
          2. 4. Fazit Kein Zugriff
        2. III. Sonstige Aspekte Kein Zugriff
      1. C. Fazit und Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff
  2. Anhang: Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 293 - 306

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