, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Psychischer Kaufzwang im Lauterkeitsrecht

Notwendiger Verbraucherschutz oder unnötige Einschränkung der Werbung?
Autor:innen:
Verlag:
 18.11.2008

Zusammenfassung

Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, ob die Fallgruppe des psychischen Kaufzwanges, die lange vor der Novellierung des UWG 2004 entstanden ist, heute noch als Unterlauterkeitstatbestand bei Wertreklame herangezogen werden kann. Die Verfasserin zeigt anhand einer detaillierten Auswertung der Rechtsprechung und Literatur zu dieser Fallgruppe und unter Zugrundelegung wirtschaftswissenschaftlicher und soziologischer Erkenntnisse zur Wertreklame das Kernproblem des sogenannten Anstandskaufs auf. Weiterhin geht sie der Frage nach, welche Auswirkung es für den psychischen Kaufzwang hat, sich bei der Beurteilung von Wertreklamemaßnahmen heute nicht mehr vom Sachlichkeitsgrundsatz leiten zu lassen, sondern die Rationalität der Verbraucherentscheidung als Beurteilungsmaßstab zugrunde zu legen. Anhand einer ausführlichen Bewertung der Erscheinungsformen des psychischen Kaufzwanges kommt die Verfasserin zu dem Schluss, dass es der Fallgruppe des psychischen Kaufzwanges nach der Novellierung des UWG zur Beurteilung von Verkaufsfördermaßnahmen nicht mehr bedarf.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2008
Erscheinungsdatum
18.11.2008
ISBN-Print
978-3-8329-3943-4
ISBN-Online
978-3-8452-1210-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften zum geistigen Eigentum und zum Wettbewerbsrecht
Band
17
Sprache
Deutsch
Seiten
224
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 16
    1. Fragestellung Kein Zugriff Seiten 17 - 18
    2. Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 18 - 19
  2. Tatsächliche Relevanz der Fallgruppe des psychischen Kaufzwanges für Abmahnungen in der Praxis Kein Zugriff Seiten 20 - 21
    1. Zur Begriffsbestimmung: „Psychischer“ oder „psychologischer“ Kaufzwang? Kein Zugriff Seiten 22 - 23
      1. Der pathologische Kaufzwang Kein Zugriff Seiten 23 - 24
      2. Der rechtliche Kaufzwang Kein Zugriff Seiten 24 - 25
      3. Der „Pseudo-Kaufzwang“ Kein Zugriff Seiten 25 - 25
      4. Der „Praktische Kaufzwang“ Kein Zugriff Seiten 25 - 26
    2. Abgrenzung zum übertriebenen Anlocken Kein Zugriff Seiten 26 - 27
      1. Begriff und Wesen der Wertreklame Kein Zugriff Seiten 28 - 30
      2. Arten der Wertreklame Kein Zugriff Seiten 30 - 33
      3. Rechtliche Bewertung der Wertreklame im Allgemeinen nach dem UWG a. F. Kein Zugriff Seiten 33 - 35
      1. Begriffsbestimmung und Definition Kein Zugriff Seiten 35 - 37
      2. Instrumente der konsumentengerichteten Verkaufsförderung Kein Zugriff Seiten 37 - 38
      3. Der tatsächliche Nutzen von Verkaufsfördermaßnahmen Kein Zugriff Seiten 38 - 40
      1. Empirische Untersuchungen zur Wertreklame und zum Phänomen des psychischen Kaufzwanges Kein Zugriff Seiten 40 - 42
      2. Bestandsaufnahme bisheriger Forschung zur Reaktion auf die einzelnen Verkaufsfördermaßnahmen Kein Zugriff Seiten 42 - 44
        1. Der Grundsatz der Reziprozität Kein Zugriff
        2. Grenzen der Reziprozität Kein Zugriff
        3. Konsequenz für den Einsatz von Wertreklame Kein Zugriff
      3. Schlussfolgerungen für den psychischen Kaufzwang Kein Zugriff Seiten 49 - 49
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 49 - 50
    1. Die Entwicklung der Schutzzweck-Trias im UWG Kein Zugriff Seiten 51 - 54
    2. Ist das novellierte UWG ein Verbraucherschutz-Gesetz? Kein Zugriff Seiten 54 - 56
    3. Das Schutzgut der Fallgruppe des psychischen Kaufzwanges Kein Zugriff Seiten 56 - 57
    4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 57 - 58
    1. Das Aufkommen der Fallgruppe Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 59 - 61
    2. Die Rechtsprechung des Reichsgerichts Kein Zugriff Seiten 61 - 64
      1. Die Entscheidung „Feuerzeug als Werbegeschenk“ Kein Zugriff Seiten 64 - 65
      2. Die Entscheidung „Italienische Note“ Kein Zugriff Seiten 65 - 66
      3. Die Entscheidung „Künstlerpostkarten“ Kein Zugriff Seiten 66 - 67
      4. Die Entscheidung „Modenschau“ Kein Zugriff Seiten 67 - 67
      5. Die weitere Entwicklung des psychischen Kaufzwanges hin zu einer veritablen Fallgruppe Kein Zugriff Seiten 67 - 70
    3. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 70 - 70
      1. Einflussnahme auf die Psyche des Verbrauchers durch Mittel, die keinen sachlichen Bezug zur eigentlichen Leistung haben Kein Zugriff Seiten 71 - 72
        1. Die Erwartungshaltung des Verkäufers Kein Zugriff
          1. Entstehung der Zwangslage durch Mitveranlassung des Verbrauchers Kein Zugriff
            1. Die Erregung von Mitleid Kein Zugriff
            2. Das Ausnutzen psychischer Schwächen Kein Zugriff
          2. Bisherige Ausweichmöglichkeiten für die Praxis Kein Zugriff
          3. Keine Konfliktsituation bei einem schon zum Kauf Entschlossenen oder bei Wegfall der Erwartungshaltung Kein Zugriff
          4. Zusammenfassung Kein Zugriff
        2. Lösung der Konfliktsituation durch den Kauf „eigentlich“ nicht gewollter Ware oder Dienstleistungen Kein Zugriff
    1. Zusammenfassung zu den abstrakten Voraussetzungen des psychischen Kaufzwanges Kein Zugriff Seiten 81 - 81
    2. Auseinandersetzung mit den theoretischen Ansätzen zum Entstehen eines psychischen Kaufzwanges Kein Zugriff Seiten 81 - 82
    1. Der psychische Kaufzwang im alten UWG Kein Zugriff Seiten 83 - 84
      1. Abgrenzung zu § 4 Nr. 2 UWG Kein Zugriff Seiten 84 - 87
      2. Abgrenzung zu § 4 Nr. 3 UWG Kein Zugriff Seiten 87 - 87
      3. Abgrenzung zu § 4 Nr. 4-6 UWG Kein Zugriff Seiten 87 - 88
      4. Abgrenzung zu § 5 UWG und § 7 UWG Kein Zugriff Seiten 88 - 88
      5. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 88 - 88
    2. Der psychische Kaufzwang als „sonstiger unangemessener unsachlicher Einfluss“ gem. § 4 Nr. 1 3. Alt. UWG Kein Zugriff Seiten 88 - 90
    3. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 90 - 90
      1. Das statische Modell der Marktwirtschaft Kein Zugriff Seiten 91 - 92
      2. Das dynamische Modell der Marktwirtschaft und die Rolle des Verbrauchers Kein Zugriff Seiten 92 - 94
          1. Kritik im Hinblick auf tatsächliche Gegebenheiten Kein Zugriff
          2. Kritik im Zusammenhang mit dem zugrunde gelegten Leistungswettbewerb Kein Zugriff
        1. Der Sachlichkeitsgrundsatz in der jüngeren Rechtsprechung Kein Zugriff
        2. Ergebnis zum Sachlichkeitsgrundsatz Kein Zugriff
      1. Die Rationalität der Verbraucherentscheidung als Maßstab Kein Zugriff Seiten 104 - 107
      1. Problemstellung Kein Zugriff Seiten 107 - 108
      2. Der flüchtige, unkritische und unbefangene Verbraucher Kein Zugriff Seiten 108 - 110
      3. Der Einfluss der Rechtsprechung des EuGH auf das Verbraucherleitbild Kein Zugriff Seiten 110 - 114
        1. Die Rechtsprechung des BGH im Wandel Kein Zugriff
        2. Das Verbraucherleitbild nach der Aufhebung von Zugabeverordnung und Rabattgesetz Kein Zugriff
        3. Die normative Bestimmung als Lösungsansatz Kein Zugriff
          1. Unterscheidung nach Verbrauchergruppen Kein Zugriff
            1. Die durchschnittliche Informiertheit Kein Zugriff
            2. Die Aufmerksamkeit des Durchschnittsverbrauchers Kein Zugriff
            3. Die angemessene Verständigkeit Kein Zugriff
        1. Änderung des Verbraucherleitbildes aufgrund der Richtlinie gegen unlautere Geschäftspraktiken? Kein Zugriff
        1. Die „Customer Advocacy“ oder „Advocacy Advertising” Kein Zugriff
        2. Der „Smart Shopper“ Kein Zugriff
        3. Ergebnis zu den wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen Kein Zugriff
      4. Zwischenergebnis zum Verbraucherleitbild Kein Zugriff Seiten 129 - 129
    1. Ergebnis: Der relevante Beurteilungsmaßstab Kein Zugriff Seiten 129 - 129
      1. Die Benelux-Staaten Kein Zugriff Seiten 130 - 133
      2. Großbritannien und Irland Kein Zugriff Seiten 133 - 134
      3. Dänemark und die skandinavischen Staaten Kein Zugriff Seiten 134 - 137
      4. Litauen Kein Zugriff Seiten 137 - 137
      5. Polen, Tschechien und Slowakei Kein Zugriff Seiten 137 - 139
      6. Österreich, Ungarn und Slowenien Kein Zugriff Seiten 139 - 141
      7. Rumänien, Bulgarien und Griechenland Kein Zugriff Seiten 141 - 144
      8. Italien, Malta und Frankreich Kein Zugriff Seiten 144 - 145
      9. Spanien und Portugal Kein Zugriff Seiten 145 - 148
      10. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 148 - 148
      1. Verordnung über Verkaufsförderung im Binnenmarkt Kein Zugriff Seiten 148 - 150
        1. Anwendungsbereich und Regelungsstruktur Kein Zugriff
        2. Umsetzungsbedarf und Konsequenzen für die Fallgruppe des psychischen Kaufzwanges Kein Zugriff
    1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 153 - 153
      1. Begriff, Zweck und Abgrenzung zu Warenproben Kein Zugriff Seiten 153 - 155
      2. Die Bewertung von Werbegeschenken durch die Rechtsprechung Kein Zugriff Seiten 155 - 157
      3. Die Beurteilung von Warenproben durch die Rechtsprechung Kein Zugriff Seiten 157 - 159
      4. Die Meinung der aktuellen Literatur zum psychischen Kaufzwang bei Werbegeschenken Kein Zugriff Seiten 159 - 161
      1. Problemaufriss Kein Zugriff Seiten 161 - 162
      2. Die Bewertung von kostenloser Kundenbeförderung durch die Rechtsprechung Kein Zugriff Seiten 162 - 163
      3. Die Ansicht der aktuellen Literatur zu kostenloser Kundenbeförderung Kein Zugriff Seiten 163 - 164
      1. Was unterfällt dem Begriff „Preisausschreiben“ und „Gewinnspiel“? Kein Zugriff Seiten 164 - 166
        1. Preisrätsel Kein Zugriff
        2. Glücksspiele, Lotterien und Ausspielungen Kein Zugriff
        3. Sweepstakes Kein Zugriff
        4. Gratisverlosungen Kein Zugriff
        5. Ergänzungs-Gewinnspiele Kein Zugriff
        6. Versandhandelsgewinnspiele Kein Zugriff
        7. Verkaufsverlosungen Kein Zugriff
        1. Die Rechtsprechung des Reichsgerichts Kein Zugriff
        2. Die Rechtsprechung der Ober- und Untergerichte vor dem Zweiten Weltkrieg und in den Anfangsjahren der Bundesrepublik Kein Zugriff
        3. Rechtsprechung des BGH bis zur Entscheidung „Space Fidelity Peep Show“ aus dem Jahr 2000 Kein Zugriff
        4. Die Rechtsprechungsentwicklung seit der Entscheidung „Space Fidelity Peep Show“ bis heute Kein Zugriff
      2. Die Haltung der aktuellen Literatur zum psychischen Kaufzwang bei Preisausschreiben und Gewinnspielen Kein Zugriff Seiten 178 - 181
      1. Kaffeefahrten und Co. Kein Zugriff Seiten 181 - 182
      2. Die Rechtsprechung zu Werbeveranstaltungen und Verkaufsfahrten Kein Zugriff Seiten 182 - 184
      3. Die Literatur zu Werbeveranstaltungen und Verkaufsfahrten Kein Zugriff Seiten 184 - 187
      1. Grundsätzliches zu Laienwerbung Kein Zugriff Seiten 187 - 188
      2. Die rechtliche Bewertung von Laienwerbung Kein Zugriff Seiten 188 - 191
      1. Erzeugung uneigennütziger Gefühle Kein Zugriff Seiten 191 - 192
        1. Zusendung unbestellter Waren Kein Zugriff
        2. Ansprechen in der Öffentlichkeit Kein Zugriff
        3. Vertreterbesuche Kein Zugriff
        4. Telefonwerbung Kein Zugriff
      2. Autoritätsglaube Kein Zugriff Seiten 196 - 196
      3. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 196 - 197
      1. Rekurs auf ein Dankbarkeits- oder Anstandsgefühl auch beim verständigen Verbraucher Kein Zugriff Seiten 197 - 199
      2. Beibehalten der Fallgruppe des psychischen Kaufzwanges für Ausnahmefälle Kein Zugriff Seiten 199 - 200
    2. Ergebnis zu den Unterfallgruppen Kein Zugriff Seiten 200 - 200
  3. Zusammenfassende Thesen Kein Zugriff Seiten 201 - 204
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 205 - 224

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Urheberrecht & Medienrecht"
Cover des Buchs: Die Beurteilung von Faktenchecks nach dem Äußerungsrecht
Monographie Kein Zugriff
Alexander Heimann
Die Beurteilung von Faktenchecks nach dem Äußerungsrecht
Cover des Buchs: Fake News und Meinungsfreiheit
Sammelband Kein Zugriff
Gerhard Benn-Ibler, Peter Lewisch
Fake News und Meinungsfreiheit
Cover des Buchs: Der Wandel des Urheberrechts
Monographie Kein Zugriff
Nele Klostermeyer
Der Wandel des Urheberrechts
Cover des Buchs: Deepfakes und das Persönlichkeitsrecht
Monographie Kein Zugriff
Antonia Dicke
Deepfakes und das Persönlichkeitsrecht