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Monographie Kein Zugriff

Rekonstruktion des Rechtsunterrichts am Beispiel des materiellen Strafrechts

Autor:innen:
Reihe:
Studien zum Strafrecht, Band 40
Verlag:
 08.07.2010

Zusammenfassung

Lehrende im Bereich der Rechtswissenschaften stehen seit jeher vor besonderen Herausforderungen. Auf der Grundlage juristischer, empirischer sowie lehr- und lernwissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt die Autorin am Beispiel des materiellen Strafrechts umsetzungsorientierte Verbesserungsvorschläge für die Konzeption von Curricula und Lehrveranstaltungen im juristischen Hochschulunterricht.

In einer Analyse der fachspezifischen Lernziele juristischer Hochschulausbildung beschreibt die Autorin zunächst die im Studium zu erwerbende bzw. zu vermittelnde wissensbasierte Fähigkeit zur Lösung juristischer Probleme. Vor dem Hintergrund einer eigenen empirischen Erhebung zur juristischen Lehrpraxis an deutschen Hochschulen sowie auf der Grundlage von Erkenntnissen der Lehr- und Lernforschung wird sodann Verbesserungspotenzial für die Gestaltung von Lehrveranstaltungen aufgezeigt. Vorgeschlagen wird schließlich eine „Rekonstruktion des Rechtsunterrichts“ in systematischer und methodischer Hinsicht.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
Erscheinungsdatum
08.07.2010
ISBN-Print
978-3-8329-5312-6
ISBN-Online
978-3-8452-2482-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zum Strafrecht
Band
40
Sprache
Deutsch
Seiten
188
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 12
      1. Niedrige Durchschnittsnoten und hohe Durchfallquoten Kein Zugriff Seiten 13 - 19
      2. Erfolg privater Repetitorien Kein Zugriff Seiten 19 - 20
      3. Schwächen der Lehre als nur einer von mehreren Erklärungsansätzen Kein Zugriff Seiten 20 - 21
    1. Relevanz kognitionswissenschaftlicher Erkenntnisse für didaktische Fragen Kein Zugriff Seiten 21 - 23
    2. Beschränkung der Untersuchung auf Unterrichtsdidaktik im materiellen Strafrecht zur Vorbereitung auf die erste juristische Prüfung Kein Zugriff Seiten 23 - 23
    1. Anforderungen von Prüfung und Praxis Kein Zugriff Seiten 24 - 28
        1. Begründung als Anknüpfen an Prämissen Kein Zugriff
        2. Logische und plausible Begründung Kein Zugriff
        3. Interne und externe Begründung Kein Zugriff
        1. Anknüpfen an Gesetze der Logik, positives Recht und strafrechtswissenschaftliche Aussagen Kein Zugriff
          1. Finale oder personale Handlungslehre Kein Zugriff
          2. Versuchslösung bei fehlendem subjektiven Rechtfertigungselement Kein Zugriff
          3. Rechtsfolgenverweisende eingeschränkte Schuldtheorie zur Behandlung eines Erlaubnistatumstandsirrtums Kein Zugriff
          4. Verhältnis von Mord und Totschlag (§§ 211, 212 StGB) Kein Zugriff
          5. Erfordernis des Tatbestandsmerkmals „Vermögensverfügung“ bei Erpressung und Räuberischer Erpressung (§§ 253, 255 StGB) Kein Zugriff
        2. Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. Bedeutung von Dogmatik für die Überzeugungskraft strafrechtlicher Lösungsvorschläge Kein Zugriff Seiten 43 - 49
      1. Materielles Strafrecht als „dogmatische Großstadt“ Kein Zugriff Seiten 49 - 50
      2. Dogmatische Kompetenz als „Ortskenntnis“ und „Orientierungssinn“ in der „dogmatischen Großstadt“ Kein Zugriff Seiten 50 - 52
      3. Mögliche Kompetenzdefizite: Unkenntnis und/oder träges Wissen von der „dogmatischen Baustruktur“ Kein Zugriff Seiten 52 - 53
    2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 53 - 54
      1. Struktur des Studiums Kein Zugriff Seiten 55 - 60
      2. Struktur von Veranstaltungen: themen- oder fallorientiert Kein Zugriff Seiten 60 - 63
        1. Lineare Struktur der Gliederungen von Vorlesungen für Anfänger Kein Zugriff
        2. Reihenfolge in Anfängerveranstaltungen zum Allgemeinen Teil Kein Zugriff
        3. Reihenfolge in Anfängerveranstaltungen zum Besonderen Teil Kein Zugriff
      1. Anreize für eigenständige Auseinandersetzung mit dem Stoff in Lehrveranstaltungen Kein Zugriff Seiten 66 - 69
      2. Teilnehmerzahlen der Lehrveranstaltungen Kein Zugriff Seiten 69 - 73
      3. Teilnahme an angebotenen Übungsklausuren Kein Zugriff Seiten 73 - 74
    1. Verwendete Lehr-/Lernmaterialien in der Anfangsphase Kein Zugriff Seiten 74 - 74
    2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 74 - 75
      1. Bedeutung von Wissensanwendung für Kompetenzerwerb Kein Zugriff Seiten 76 - 81
      2. Anwendungsbezug in Lehrveranstaltungen zum materiellen Strafrecht? Kein Zugriff Seiten 81 - 83
      1. Bedeutung von Überblick für den Erwerb von kognitiver Kompetenz Kein Zugriff Seiten 83 - 84
      2. Vermittlung von Überblick in Lehrveranstaltungen zum materiellen Strafrecht? Kein Zugriff Seiten 84 - 86
      1. Bedeutung von Vorwissen für Lernprozesse Kein Zugriff Seiten 86 - 91
      2. Berücksichtigung von Vorwissen in Lehrveranstaltungen zum materiellen Strafrecht? Kein Zugriff Seiten 91 - 94
      1. Bedeutung von Anleitung für Kompetenzerwerb Kein Zugriff Seiten 94 - 95
      2. Anleitung in Lehrveranstaltungen zum materiellen Strafrecht? Kein Zugriff Seiten 95 - 96
      1. Bedeutung intrinsischer Motivation für Lernprozesse Kein Zugriff Seiten 96 - 98
      2. Erzeugung intrinsischer Motivation in Lehrveranstaltungen zum materiellen Strafrecht? Kein Zugriff Seiten 98 - 99
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 99 - 100
    2. Exkurs: „Verschulung“ contra „Humboldtsches Bildungsideal“? Kein Zugriff Seiten 100 - 101
      1. Verzweigte argumentative Verknüpfungen als strukturelle Herausforderung Kein Zugriff Seiten 102 - 103
      2. „Prep“ statt „Rep“: Frühzeitige Vermittlung von Überblick Kein Zugriff Seiten 103 - 107
        1. Didaktisch-dogmatische Eingrenzung des zu vermittelnden Stoffes Kein Zugriff
        2. Kriterien für die Zuordnung von Fragestellungen zu vorwissensorientierten „Schleifen“ Kein Zugriff
        3. Vorschlag für eine Gliederung einer Anfängerveranstaltung im materiellen Strafrecht in drei Schleifen Kein Zugriff
      3. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 117 - 117
      1. Differenzierung nach Ausbildungsstand anhand der dogmatischen „Schleifen“ Kein Zugriff Seiten 117 - 121
      2. Abstimmung und Gestaltung von Unterrichtseinheiten in der ersten und zweiten „Schleife“ („Prep“) Kein Zugriff Seiten 121 - 123
        1. Bearbeiten von Aufgabenstellungen in Eigen-/Gruppenarbeit Kein Zugriff
        2. Überprüfung von Lernerfolgen und Modellierung von Lösungsstrategien in vorlesungsbegleitenden Veranstaltungen Kein Zugriff
        3. Darstellung von Zusammenhängen in Vorlesungen Kein Zugriff
      3. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 134 - 134
      1. Differenzierung nach Ausbildungsstand Kein Zugriff Seiten 134 - 135
        1. Strukturierung anhand didaktischer Dogmen Kein Zugriff
        2. Veranschaulichung durch Anknüpfen an nichtjuristisches Vorwissen Kein Zugriff
      2. Dritte „Schleife“: Aktivierende Aufgabenstellungen und modellierende Lösungsvorschläge Kein Zugriff Seiten 140 - 142
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 142 - 143
    1. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 144 - 147
    2. Relevanz der Erkenntnisse und Ausblick Kein Zugriff Seiten 147 - 148
    3. Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 148 - 148
    1. Von Strafrechtsprofessoren zur Verfügung gestellte Gliederungen von Anfängervorlesungen Kein Zugriff Seiten 149 - 151
    2. Angaben juristischer Absolventen in einer Onlinebefragung Kein Zugriff Seiten 151 - 165
    3. Angaben von BLS-Studenten nach einem „Versuchstrimester“ Kein Zugriff Seiten 165 - 168
    4. Staatsexamensergebnisse von BLS-Absolventen im Vergleich zu Ergebnissen von Absolventen der Universität Hamburg Kein Zugriff Seiten 168 - 168
    5. Zusammenhang von vorbereitungsorientiertem Unterricht und Klausurerfolgen bei LMU-Studenten Kein Zugriff Seiten 168 - 170
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 171 - 188

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