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Monographie Kein Zugriff

Compliance-Richtlinien

Zum Funktionswandel des Zivilrechts im Gewährleistungsstaat
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Compliane-Richtlinien gehören zum festen Bestand der transnationalen Unternehmensverfassung. Auch hier zeigt sich die Problematik privater Rechtsetzung, die zwar den aktuellen Steuerungsdefiziten des staatlichen Rechts begegnen kann, im Vergleich dazu aber erhebliche Legitimitätsdefizite aufweist.

Vor diesem Hintergrund unterliegt das staatliche Zivilrecht einem Funktionswandel. Soweit die Herausforderungen des Sozialstaats im 20. Jahrhundert zu einer Materialisierung des ursprünglich formalen Privatrechts geführt hat, muss den Herausforderungen des Gewährleistungsstaats im 21. Jahrhundert durch eine Prozeduralisierung begegnet werden, die sowohl die Regulierungseffekte privater Regeln fördert als auch deren Gemeinwohlbezug in den Blick nimmt. Ausgehend von diesem Funktionswandel macht der Autor konkrete Reformvorschläge im Internationalen Privatrecht, Vertragsrecht und der Grundrechtsdrittwirkung, die er am Beispiel der arbeitsrechtlichen Debatte um Compliance-Richtlinien ausformuliert.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7418-3
ISBN-Online
978-3-8452-4088-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Internationale Studien zur Privatrechtstheorie
Band
14
Sprache
Deutsch
Seiten
218
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 18
    Autor:innen:
  2. Problemstellung – Abgrenzung des Themas – These – Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 19 - 39
    Autor:innen:
      1. Kollektivarbeitsrechtliche Anknüpfung: Der betriebsverfassungsrechtliche Territorialitätsgrundsatz Kein Zugriff Seiten 40 - 46
        Autor:innen:
      2. Individualarbeitsrechtliche Anknüpfung: Objektives Arbeitsvertragsstatut und zwingende Eingriffsnormen Kein Zugriff Seiten 46 - 49
        Autor:innen:
      3. Zwischenergebnis: Uneingeschränkte Anwendbarkeit der richterlichen Inhaltskontrolle als kollisionsrechtliche Mosaiktheorie Kein Zugriff Seiten 49 - 50
        Autor:innen:
      1. Kollektivvertragliche Anwendungsvoraussetzungen: Compliance-Richtlinien zwischen rechtlicher und faktischer Verbindlichkeit Kein Zugriff Seiten 50 - 55
        Autor:innen:
      2. Individualvertragliche Anwendungsvoraussetzungen: Compliance-Richtlinien und Rechtsverbindlichkeit Kein Zugriff Seiten 55 - 57
        Autor:innen:
      3. Zwischenergebnis: Rechtsverbindlichkeit als Anwendungsvoraussetzung der zivilrechtlichen Inhaltskontrolle? Kein Zugriff Seiten 57 - 57
        Autor:innen:
      1. Kollektivvertragliche Grundrechtsstandards: Inhaltskontrolle von Compliance-Richtlinien zwischen unmittelbarer und mittelbarer Grundrechtsdrittwirkung Kein Zugriff Seiten 57 - 62
        Autor:innen:
      2. Individualvertragliche Grundrechtsstandards: Inhaltskontrolle von Compliance-Richtlinien am Maßstab der mittelbaren Grundrechtsdrittwirkung Kein Zugriff Seiten 62 - 62
        Autor:innen:
      3. Zwischenergebnis: Allgemeine Tendenz zur Grundrechtskonformität von Compliance-Regelungen Kein Zugriff Seiten 62 - 63
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Das „apolitische“ IPR-Konzept (v. Savigny) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das politische IPR-Konzept (Joerges, Vogel, etc.) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Kritik: Zur Adäquanz territorialitäts- und souveränitätsbasierter IPR-Konzepte in einer transnationalen Konstellation Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Ausweitung der herkunftsstaatlichen Kontrollvorbehalte: The Country of Origin Principle as a Vested Rights Theory (Michaels) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Transnationale Kontrollvorbehalte: Zur transnationalen Expansion staatlicher Grundrechte (Ladeur/Viellechner, Teubner, Berman etc.) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Kritik: Zur Adäquanz (post-)moderner IPR-Konzepte in einer transnationalen Konstellation Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Traditionelle vs. (post)moderne IPR-Konzepte: Zur Transnationalisierung der europarechtlich moderierten Kontrolltheorie Kein Zugriff Seiten 96 - 100
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Die Lehre vom Rechtsanerkennungsmonopol (F. Kirchhof) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das Konzept der Inklusionsnormen (Köndgen) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. „The Re-State-Ment of Non-State-Law“ (Michaels) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Kritik: Zur Adäquanz eines neopositivistischen Rechtsbegriffs zur Kontrolle privater Regelsetzung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Das soziologische Rechtspluralismuskonzept des „Social Control“ (Griffiths) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das kulturtheoretische Rechtspluralismuskonzept der „Jurispersuasion“ (Paul Schiff Berman) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Das systemtheoretische Rechtspluralismuskonzept der „sekundären Normierungen“ (Teubner) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Kritik: Zur Adäquanz eines rechtspluralistischen Rechtsbegriffs zur Kontrolle privater Regelsetzung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Neopositivistische vs. rechtspluralistische Rechtskonzepte: Zur Erweiterung des Rechtsbegriffs zur Kontrolle privater Regelsetzung Kein Zugriff Seiten 141 - 142
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Lehre von der unmittelbaren Drittwirkung der Grundrechte im Privatrecht (Nipperdey etc.) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Lehre von der mittelbaren Drittwirkung der Grundrechte im Privatrecht (Dürig etc.) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Kritik: Zur Adäquanz individualistischer Grundrechtskonzeptionen angesichts einer zunehmenden Privatisierung des Rechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Das kognivistische Grundrechtskonzept dezentraler Selbstorganisation (Ladeur) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das ökologische Grundrechtskonzept gesellschaftlicher Matrices (Teubner) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Kritik: Zur Adäquanz institutioneller Grundrechtskonzeptionen angesichts einer zunehmenden Privatisierung des Rechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Individualistische vs. institutionelle Grundrechtskonzepte: Zum Wandel des Grundrechtsverständnisses im Gewährleistungsstaat Kein Zugriff Seiten 173 - 175
        Autor:innen:
    1. Compliance-Richtlinien und Internationales Privatrecht: Zum transnationalen ordre public als arbeitskollisionsrechtliches Korrektiv Kein Zugriff Seiten 176 - 184
      Autor:innen:
    2. Compliance-Richtlinien und Vertragsrecht: Die Grenze des widersprüchlichen Verhaltens als vertragsrechtliches Korrektiv Kein Zugriff Seiten 184 - 189
      Autor:innen:
    3. Compliance-Richtlinien und Grundrechtsstandards: Institutitonelle Grundrechtskonzepte als gewährleistungsstaatliche Grundrechtstheorie Kein Zugriff Seiten 189 - 193
      Autor:innen:
  3. Anhang: Idealtypische Compliance-Richtlinie Kein Zugriff Seiten 194 - 202
    Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 203 - 218
    Autor:innen:

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