, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Sammelband Kein Zugriff

Netzwerkrecht

Die Zukunft des NetzDG und seine Folgen für die Netzwerkkommunikation
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist seit dem 01. Januar 2018 anzuwenden. Es soll einen zivilen Diskurs in sozialen Netzwerken gewährleisten. Bereits im Gesetzgebungsverfahren war es Gegenstand verfassungsrechtlicher und europarechtlicher Kritik. Vor allem wurde durch die Debatte aber sichtbar, dass grundlegende Fragen einer netzwerkgerechten Regulierung teils noch nicht vollständig durchdrungen, teils nicht vollständig beantwortet sind. Davon ausgehend wird zunächst die gegenwärtige rechtliche Einordnung sozialer Netzwerke aufgearbeitet, wobei private und öffentliche Ordnungsmuster aufgezeigt werden. Anschließend wird die Rechtsdurchsetzung bei Hate Speech als besonders für die Meinungsfreiheit kritisches Element der Netzwerkregulierung in den Blick genommen.

Mit Beiträgen von

Roland Broemel, Matthias Cornils, Martin Eifert, Hubertus Gersdorf, Tobias Gostomzyk, Albert Ingold, Karl-Heinz Ladeur, Marc Liesching, Jörn Lüdemann, Ralf Müller-Terpitz, Dan Wielsch.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Auflage
1/2018
Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8487-5115-0
ISBN-Online
978-3-8452-9317-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Materialien zur rechtswissenschaftlichen Medien- und Informationsforschung
Band
80
Sprache
Deutsch
Seiten
235
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. I. Das frühe Internet: Haftungsprivilegierung als Technologieförderung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Intermediäre als „Störer“: BGH (Störerhaftung), EuGH (Datenverantwortlichkeit) Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. III. Explizite gesetzliche Verantwortungsgestaltung im NetzDG Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. IV. Herausforderungen: Kompetenzaufbau – Interessenausgleich Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. I. Ansätze: Organisationsvorgaben, Berichtspflichten und Fristen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Sanktionierung von Organisationsversagen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. III. Seitenblick: Bestehende Bundeskompetenz und Vereinbarkeit mit der E-Commerce-RL Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. I. Hohe Grundrechtssensibilität der Verantwortungsstruktur Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. a. Community Standards als Grundrechtsproblem Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. b. Schwierige Neujustierung der materiellen Standards angesichts der Eigenarten und der Eigendynamik der Internet-Kommunikation Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. c. NetzDG: Beschränkung auf Strafbarkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. a. Faktische Anreize Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. b. Vorgaben und Sanktionsdrohung des NetzDG als Anreiz zum overblocking? Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. a. Stärkung der Nutzerrechte Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. b. Aktivierung der Öffentlichkeit: Transparenzpflicht für Entscheidungen und Gründe Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 1. Der Erstzugriff der Plattformbetreiber: Rechtliche Normalität Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Unberührt bleibende staatliche Strafverfolgung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 3. Kosten gerichtlicher Rechtsdurchsetzung als breiteres Problem und Impuls für Qualitätsvorgaben vorgerichtlicher Streitbeilegung Kein Zugriff
          Autor:innen:
    4. D. Fazit: Das NetzDG und die politische Gestaltung der virtuellen Welt Kein Zugriff
      Autor:innen:
  3. Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. I. Kommunikationswissenschaftliches Begriffsverständnis Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. 1. Legaldefinition des Begriffs „soziale Netzwerke“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Verwendung des Begriffs „Netzwerk“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 3. Soziale Netzwerke als „(Medien-)Intermediäre“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. 4. Zwischenfazit Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. I. Allgemeine rechtssystematische Einordnung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. 1. Grundrechtsträgerschaft sozialer Netzwerke Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Regelungszuständigkeit für soziale Netzwerke Kein Zugriff
          Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. I. (Medien-)Intermediärsregulierung der Länder Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. EU-Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Online-Inhalte Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. D. Zusammenfassung der Thesen Kein Zugriff
      Autor:innen:
  4. Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. I. Explizite normative Ordnung von Facebook Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Rationalität der Selbstregulierung im sozialen Netzwerk Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. I. Nationale Anknüpfung der Kontrolle Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Privatrecht als gesellschaftliches Verfassungsrecht: Autonomie des digitalen Mediums Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 1. Transparenzgebot Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Gesetzliches Leitbild Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 3. Treu und Glauben Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. IV. Wettbewerbsrecht Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. V. Deliktische Rechtsschutzverantwortlichkeit für Dritte Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. C. Eigenverfassung transnationaler Medien: Freiheitsschutz durch Verfahren Kein Zugriff
      Autor:innen:
  5. Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. I. Algorithmen als Code Law Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Algorithmenbasierte Auswahlentscheidungen Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. I. Übergreifende Kontrollmaßstäbe Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Schnittstellenfunktion der AGB-Kontrolle Kein Zugriff
        Autor:innen:
  6. Autor:innen:
    1. I. Verfassungsrechtliche Kritik am NetzDG Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 1. Anwendung: Sitz innerhalb Deutschlands Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Ausweitung: Sitz innerhalb der EU Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 3.1. inländisch / ausländisch Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 3.2. Rechtsprechung des BVerfG Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. 4.1. Gefährdungslage Overblocking Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 4.2. Grundrechtliche Verortung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. 5. Relative Grundrechtsträgerschaft gem. Art. 5 GG Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. III. Ergebnis Kein Zugriff
      Autor:innen:
  7. Autor:innen:
    1. A. Herausforderungen sozialer Netzwerke Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. B. Verschleifung von Infrastruktur und Content Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. C. Kommunikativität und Plattförmigkeit sozialer Netzwerke Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. D. Medienfreiheitsrechtlicher Grundrechtsschutz für Plattformbetreibende Kein Zugriff
      Autor:innen:
    5. E. Fazit Kein Zugriff
      Autor:innen:
  8. Autor:innen:
    1. A. Einleitung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. I. Vorrang der Selbstregulierung (§ 20 Abs. 3 und 5 JMStV) Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Formelle Anerkennung von EFSK (§ 19 JMStV) Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. I. Materielle Rechtsfolgen (§ 3 Abs. 2 Nr. 3 b) NetzDG) Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. 1. Anerkennungsvoraussetzungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2. Anerkennung und Anerkennungswiderruf durch BfJ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 3. Beschränkung der Entscheidungsübertragung Kein Zugriff
          Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. I. Welcher Anreiz besteht für soziale Netzwerke zur EFSK-Etablierung? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Selbstregulierung zur Subsumtion von Straftatbeständen? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. III. Wer hat hinreichende „Sachkunde“ i.S.d. § 3 VI Nr. 1 NetzDG? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. IV. „Plurale Besetzung“ in EFSK-Gremien? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. V. Konkurrenz NetzDG/JMStV – Duales Aufsichtssystem? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. VI. Doch besser „Löschen im Zweifelsfall“? Kein Zugriff
        Autor:innen:
    5. E. Schluss Kein Zugriff
      Autor:innen:
  9. Autor:innen:
    1. I. Einführung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 1. Der Anreiz zum Overblocking Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Der Anreiz zur Bildung schematisierender Löschroutinen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Wenn Private von Gesetzes wegen tun, was der Staat nicht tun dürfte Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. III. Rechtsstaatliche und demokratischen Kosten der privaten Rechtsdurchsetzung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. IV. Die fragwürdige Verschiebung der Problemdefinition Kein Zugriff
      Autor:innen:
    5. V. Fazit Kein Zugriff
      Autor:innen:
  10. Autor:innen:
    1. A. Das Verhältnis von Persönlichkeitsschutz und Meinungsfreiheit im Wandel der Ordnungsmodelle Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. B. „Cyber Courts“ als digitale Schiedsgerichte? Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. C. Entwickelt sich eine neue Form der Subjektivität? Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. D. Zur Notwendigkeit der Herausbildung eines „gesellschaftlichen Rechts“ der Internetkommunikation Kein Zugriff
      Autor:innen:
    5. E. Neue Rechtsgrenzen digitaler Kommunikation in sozialen Medien zugunsten Dritter: Beispiel Facebook Kein Zugriff
      Autor:innen:
    6. F. Weitere neue Konfliktfelder im Internet, für die rechtliche Lösungen erforderlich sind Kein Zugriff
      Autor:innen:
    7. G. Die Notwendigkeit der (Wieder-)Herstellung eines „gemeinsamen Wissens“ Kein Zugriff
      Autor:innen:
    8. H. Die Tendenz zur Ent-Institutionalisierung der Meinungsfreiheit Kein Zugriff
      Autor:innen:
    9. I. Die 3. Kammer des 1. Senats des BVerfG und die Entgrenzung der Meinungsfreiheit Kein Zugriff
      Autor:innen:
  11. Autor:innen:
    1. A. Einleitung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. B. (Unterlassener) Blick auf das Landesmedienrecht Kein Zugriff
      Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. I. Kompetenziell irrige Grundannahmen des Gesetzgebers Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Regelungsgegenstand und grundrechtliche Bezogenheit von Kompetenzen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. III. Gewährleistung der verfassungsmäßigen Ordnung durch Medien als Kompetenz der Länder Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. 1. Länderkompetenz in Bezug auf die Kommunikation der Nutzer sozialer Netzwerke Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. a. Länderkompetenz wegen der Qualifizierung sozialer Netzwerke als Träger der Grundrechte des Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. b. Länderkompetenz auch bei einer Qualifizierung sozialer Netzwerke als Träger ausschließlich der Grundrechte der Art. 12 Abs. 1 und Art. 14 GG Kein Zugriff
            Autor:innen:
      5. V. Fazit: Verfassungswidrigkeit des NetzDG wegen fehlender Verortung in Art. 74 Abs. 1 Nr. 11 GG Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. VI. Keine Erforderlichkeit einer bundesgesetzlichen Regelung i.S.d. Art. 72 Abs. 2 GG Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. I. Erfordernis einer staatsfreien Aufsicht Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Regelung der Verantwortlichkeit des Urhebers einer rechtswidrigen Äußerung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. III. Konzentration der Aufsicht und System regulierter Selbstregulierung Kein Zugriff
        Autor:innen:
  12. Autor:innen:
    1. A. Einführung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. I. Das institutionelle Design des NetzDG: Semi-Publifizierung der Netzwerkverantwortlichkeit Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Kritik mangelnder Staatsferne Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. III. Gegenkritik Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. I. Das Gebot der Staatsferne: Inhalt und Grenzen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. II. Verbot administrativer Schutzeingriffe in die Kommunikationsfreiheit? Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. D. Schlussbemerkung Kein Zugriff
      Autor:innen:

Ähnliche Veröffentlichungen

aus der Reihe "Materialien zur rechtswissenschaftlichen Medien- und Informationsforschung"
Cover des Buchs: Privates Datenschutzrecht im Lichte der Grundrechte
Monographie Kein Zugriff
Timur Jakob Cinar
Privates Datenschutzrecht im Lichte der Grundrechte
Cover des Buchs: Systemische Risiken im Digital Services Act
Monographie Kein Zugriff
Kester Siegrist
Systemische Risiken im Digital Services Act
Cover des Buchs: Informationsprozesse im Infektionsschutzrecht
Monographie Kein Zugriff
Franka Enderlein
Informationsprozesse im Infektionsschutzrecht
Cover des Buchs: Die Transparenz öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten
Monographie Vollzugriff
Friedrich Schmitt
Die Transparenz öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten
Cover des Buchs: Digitale Disruption und Recht
Sammelband Vollzugriff
Martin Eifert
Digitale Disruption und Recht