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Digitale Disruption und Recht

Workshop zu Ehren des 80. Geburtstags von Wolfgang Hoffmann-Riem
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Der Band untersucht, mit welchen Methoden digitale Disruptionen und Transformationen in Recht und Rechtswissenschaft verarbeitet und wie zentrale Kategorien des Rechts darauf eingestellt werden können. Die Folgen des Medienwechsels für Recht und Rechtswissenschaft werden herausgearbeitet, das methodische Potential und die Grenzen der Analogien zum Analogen untersucht und exemplarisch im Urheberrecht Momente der Fortentwicklung oder des Umbruchs identifiziert. Für die rechtlichen Grundkategorien von Verantwortung und Begründung wird gezeigt, wie sie auf künstliche Intelligenz eingestellt werden können. Eine übergreifende Erfassung der Herausforderungen und die Einordnung in die Innovationsforschung bilden den Rahmen. Mit Beiträgen von Wolfgang Hoffmann-Riem, Linda Kuschel, Timo Rademacher, Ingo Schulz-Schaeffer, Thomas Vesting, Thomas Wischmeyer und Herbert Zech


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2020
Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8487-6850-9
ISBN-Online
978-3-7489-0949-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Materialien zur rechtswissenschaftlichen Medien- und Informationsforschung
Band
82
Sprache
Deutsch
Seiten
195
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
  2. Autor:innen:
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    1. I. Medienwechsel als umstürzende Fundierungsphase
      Autor:innen:
    2. II. Softwaredesign: Sam Ginn als Beispiel
      Autor:innen:
    3. III. Folgen für das förmliche Recht: (Selbstlernende) Gesetzes-Fertigung
      Autor:innen:
    4. IV. Zwischenüberlegung: Regulierte Selbstregulierung als frühe Variante (selbstlernender) Gesetzes-Fertigung
      Autor:innen:
    5. V. Das Beispiel der Gesundheitsregulierung
      Autor:innen:
    6. VI. Das Beispiel der Bankenregulierung
      Autor:innen:
    7. VII. Wandel der rechtswissenschaftlichen Methode
      Autor:innen:
  3. Autor:innen:
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    1. Autor:innen:
      1. I. Digitalisierung als Einführung von Informationstechnologie
        Autor:innen:
      2. II. Von der Informationsübermittlung zur künstlichen Intelligenz
        Autor:innen:
      3. III. Informationstechnologie als transformative Technologie
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. I. Vergleich als Grundlage von (rechtlichen) Analogieschlüssen
        Autor:innen:
      2. II. Digitalisierung kann zu planwidrigen Regelungslücken führen
        Autor:innen:
      3. III. Vergleich digitaler und analoger Sachverhalte
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. I. Umfang des Ergebnisses: übertragene Eigenschaften
        Autor:innen:
      2. II. Herleitung deskriptiver und normativer Aussagen
        Autor:innen:
      3. III. Veranschaulichung der technischen Funktion digitaler Systeme
        Autor:innen:
      4. IV. Modelldenken in den Naturwissenschaften
        Autor:innen:
      5. V. Vorläufigkeit der gewonnenen Aussagen
        Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. I. Umfang des Vergleichs: Verglichene Merkmale
        Autor:innen:
      2. II. Vollständigkeit als Voraussetzung des rechtlichen Analogieschlusses
        Autor:innen:
      3. III. Ökonomische Analyse
        Autor:innen:
      4. IV. Sonstige relevante Interessen
        Autor:innen:
    5. Autor:innen:
      1. I. Funktionale Ersetzung als typischer Aspekt der Digitalisierung
        Autor:innen:
      2. II. Perspektive eines oder mehrerer Beteiligter
        Autor:innen:
      3. III. Beispiel: digitale und analoge Medien
        Autor:innen:
    6. Autor:innen:
      1. I. Intuition als eingeschränkter Blickwinkel
        Autor:innen:
      2. II. Beispiel: Daten als Rohstoff
        Autor:innen:
      3. III. Beispiel: künstliche Intelligenz
        Autor:innen:
    7. G. Schlussfolgerungen
      Autor:innen:
  4. Autor:innen:
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    1. Autor:innen:
      1. 1. Neue Herausforderungen?
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. a. Bauverbote
          Autor:innen:
        2. b. Materiell-rechtliches Programm
          Autor:innen:
        3. c. Institutionen, Verfahren, Verfahrensarrangements
          Autor:innen:
        4. d. Haftung
          Autor:innen:
        5. e. Sanktionen
          Autor:innen:
      3. 3. … aber mit neuen Leistungsmaßstäben!
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 1. Maschinenverantwortung?
        Autor:innen:
      2. 2. Bürgerverantwortung?
        Autor:innen:
      3. 3. Eigenverantwortung. Oder: disruptives Recht i. e. S.
        Autor:innen:
    3. III. Fazit
      Autor:innen:
  5. Autor:innen:
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    1. I. Einführung
      Autor:innen:
    2. II. Künstliche Intelligenz in der rechtsstaatlichen Begründungsarchitektur
      Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. 1. Begründung zwischen Einzelfall- und Systemkontrolle
        Autor:innen:
      2. 2. Nachvollziehbarkeit im Einzelfall als regulative Idee für die Regulierung intelligenter Systeme („neue Begründungsarchitektur“)
        Autor:innen:
      3. 3. Ein Gebot umfassender Techniktransparenz?
        Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. 1. Begründung zwischen praktischer Vernunft und juristischem Handwerk
        Autor:innen:
      2. 2. Begründung zwischen Norm und Kontext
        Autor:innen:
      3. 3. Triviale und nicht-triviale Fälle
        Autor:innen:
    5. V. Ausblick
      Autor:innen:
  6. Autor:innen:
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    1. A. Das Gestern: Ursprung und Grundsätze des Rechts am geistigen Eigentum
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. I. Schutzgegenstand
        Autor:innen:
      2. II. Ausschließlichkeitsrechte und Schranken
        Autor:innen:
      3. III. Durchsetzung
        Autor:innen:
      4. IV. Zwischenbilanz
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. I. Systeme Künstlicher Intelligenz
        Autor:innen:
      2. II. Von KI generierte Gegenstände
        Autor:innen:
      3. III. Filtertechnologien
        Autor:innen:
    4. D. Fazit
      Autor:innen:
  7. Autor:innen:
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    1. 1. Diskontinuität und Handlungsunsicherheit
      Autor:innen:
    2. 2. Handlungsunsicherheit und Heuristiken
      Autor:innen:
    3. 3. Die Einbettung diskontinuierlicher Entwicklungen in kontinuierliche
      Autor:innen:
    4. 4. Das Beharrungsvermögen sozio-technischer Regime und die Disruption aus der Nische
      Autor:innen:
    5. 5. Disruptivere Entwicklungen als Effekt des Beharrungsvermögens sozio-technischer Regime
      Autor:innen:
  8. Autor:innen:
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    1. Autor:innen:
      1. 1. Zur Begrifflichkeit
        Autor:innen:
      2. 2. Insbesondere: Die digitale Transformation
        Autor:innen:
      3. 3. Anpassungsdruck durch aktuelle Ereignisse: Die Corona-Pandemie
        Autor:innen:
      4. 4. Historische Beispiele von Transformationen
        Autor:innen:
      5. 5. Insbesondere: Zu Einordnungen von Disruptionen der Wirtschaftsordnung
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 1. Ausforschungskapitalismus
        Autor:innen:
      2. 2. Mustererkennung als Kernelement einer soziologischen Theorie der Gesellschaft
        Autor:innen:
      3. 3. Ein Sonderfall: Ausforschungs- und Überwachungstotalitarismus – Das Modell China
        Autor:innen:
      4. 4. Zwischenfazit
        Autor:innen:
    3. III. Wirkungsdimensionen transformativer Wandlungen
      Autor:innen:
    4. IV. Zur begrifflichen Systematisierung unterschiedlicher digital beeinflusster Entscheidungen
      Autor:innen:
    5. V. Transformation des Innovationsermöglichungsrechts
      Autor:innen:
    6. VI. Zur Schutz- und Gewährleistungsfunktion von Recht
      Autor:innen:
    7. Autor:innen:
      1. 1. Privatisierung und Deregulierung der Telekommunikation
        Autor:innen:
      2. 2. Exkurs: Kommerzialisierung insbesondere des Internet
        Autor:innen:
      3. 3. Zur Art der Selbstgestaltung und Selbstregulierung
        Autor:innen:
      4. 4. Schwierigkeiten hoheitlicher Verantwortungsübernahme
        Autor:innen:
    8. Autor:innen:
      1. 1. Ausweitung rechtlicher Aufmerksamkeit
        Autor:innen:
      2. 2. Normwandel durch transformative Veränderung des Realbereichs von Normen
        Autor:innen:
      3. 3. Zur begrenzten Reichweite des bisherigen Datenschutzrechts
        Autor:innen:
      4. 4. Zur gestiegenen Bedeutung nicht personenbezogener Daten
        Autor:innen:
      5. 5. Vom Datenschutzrecht zum Datenverwendungsrecht
        Autor:innen:
    9. IX. Algorithmische Systeme als Akteure im Rechtsverkehr
      Autor:innen:
    10. X. Als Merkposten: Disruptionen und Transformationen beim Einsatz digitaler Techniken im Recht (Legal Technology/Computational Law)
      Autor:innen:
    11. Autor:innen:
      1. 1. Transformation interdisziplinären Vorgehens – Ferner: Ein neues Anwendungsfeld, die maschinelle Verhaltensforschung
        Autor:innen:
      2. 2. Notwendigkeit der Transformation der internationalen Kooperation
        Autor:innen:
    12. XII. Ausblick
      Autor:innen:

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