Die Prozeduralisierung im deutschen und chinesischen Strafrecht
- Autor:innen:
- Reihe:
- Beiträge zum Strafrecht - Contributions to Criminal Law, Band 20
- Verlag:
- 12.04.2024
Zusammenfassung
Als Neuheit haben die prozeduralen Tatbestandsmerkmale im materiellen Strafrecht in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit in der deutschen und chinesischen Strafrechtswissenschaft auf sich gezogen. Der Grund dafür ist, dass zum einen das prozedurale Strafrecht aufgrund der kontinuierlichen Verschärfung des Strafrechts eine Straflosigkeitsmöglichkeit für den Normadressaten bietet, zum anderen verstärkt das prozedurale Strafrecht die Kommunikations- und Lernfähigkeit mit anderen Disziplinen und versorgt die zunehmend komplex werdenden Sachverhalte mit einem Durchführbarkeitskonzept. Diese Arbeit zielt darauf ab, die prozeduralen Tatbestandsmerkmale im Strafrecht aus der Perspektive der Rechtsvergleichung zwischen Deutschland und China zu untersuchen. Der Beitrag geht zunächst vom Phänomen des prozeduralen Strafrechts aus und analysiert dann die Hintergründe für die Prozeduralisierung im Strafrecht ausgehend von den Entwicklungstendenzen des Rechtsstaatskonzept und des Strafrechts unter der Systemtheorie. Auf dieser Grundlage fasst der Beitrag die Begriffe und Funktionen des prozeduralen Strafrechts in beiden Ländern zusammen und zeigt das Dilemma von Verfassung und Strafrecht auf, die einer Lösung zugeführt werden müssen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- Erscheinungsdatum
- 12.04.2024
- ISBN-Print
- 978-3-7560-1291-6
- ISBN-Online
- 978-3-7489-4075-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Beiträge zum Strafrecht - Contributions to Criminal Law
- Band
- 20
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 216
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 16
- A. Einführung in das Thema Kein Zugriff
- B. Gegenstand und Gang der Untersuchung Kein Zugriff
- A. Vorbemerkung Kein Zugriff
- 1. Allgemeines zur §§ 218 ff. StGB Kein Zugriff
- a) Strafbarkeitsausschluss nach § 218a StGB Kein Zugriff
- b) Strafbarkeit nach § 218c StGB Kein Zugriff
- 3. Zwischenfazit Kein Zugriff
- 1. Allgemeines zum § 266 StGB Kein Zugriff
- 2. Die Prozeduralsierung beim § 266 StGB Kein Zugriff
- 3. Zwischenfazit Kein Zugriff
- 1. Allgemeines zur §§ 324 ff. StGB Kein Zugriff
- 2. Die Prozeduralisierung bei §§ 324 ff. StGB Kein Zugriff
- 3. Zwischenfazit Kein Zugriff
- IV. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 1. Allgemeines zum § 276a chStGB Kein Zugriff
- 2. Prozeduralisierung beim § 276a chStGB Kein Zugriff
- 3. Zwischenfazit Kein Zugriff
- 1. Allgemeines zum § 286a chStGB Kein Zugriff
- 2. Die Prozeduralisierung beim § 286a chStGB Kein Zugriff
- 3. Zwischenfazit Kein Zugriff
- III. Zusammenfassung Kein Zugriff
- D. Gesamtergebnis: Vergleich der prozeduralen Beispiele zwischen Deutschland und China Kein Zugriff
- A. Vorbemerkung Kein Zugriff
- I. Schutz der Frieden- und Freiheitssicherung in bürgerlicher Gesellschaft Kein Zugriff
- II. Soziale Intervention in industrieller Gesellschaft Kein Zugriff
- 1. Risiko in der Risikogesellschaft Kein Zugriff
- a. Entwicklungstendenz präventiven Strafrechts in Deutschland Kein Zugriff
- b. Entwicklungstendenz präventiven Strafrechts in China Kein Zugriff
- IV. Zwischenfazit Kein Zugriff
- 1. Ausdifferenzierung des sozialen Systems Kein Zugriff
- 2. Differenzierung des Systems und der Funktionen Kein Zugriff
- 3. Komplexität und Geschlossenheit des Sozialsystems Kein Zugriff
- a. Expansion und Komplexität des Strafrechtssystems Kein Zugriff
- b. Positive Kriminalpolitik und symbolische Strafgesetzgebung Kein Zugriff
- a. Gesetzesvollzugskrise des modernen Strafrechts Kein Zugriff
- b. Rechtstaatskrise des modernen Strafrechts Kein Zugriff
- III. Zwischenfazit Kein Zugriff
- D. Gesamtergebnis: Prozeduralisierung des Strafrechts als neues Kontrollmodell Kein Zugriff
- A. Vorbemerkung Kein Zugriff
- I. Aktuelles Verständnis in Deutschland Kein Zugriff
- II. Aktuelles Verständnis in China Kein Zugriff
- III. Zwischenfazit Kein Zugriff
- I. Vorzüge des prozeduralen Strafrechts Kein Zugriff
- a. Grundrechte als Abwehrrechte gegen den Staat und Verhältnismäßigkeitsgrundsatz Kein Zugriff
- b. Gesetzlichkeitsprinzip und Vorbehalt des Gesetzes nach Art 103 II GG Kein Zugriff
- c. Zwischenfazit Kein Zugriff
- a. Heutige Einordnungsversuche und bestehende Differenzen Kein Zugriff
- b. Als Teil des Tatbestands Kein Zugriff
- c. Als Teil der Rechtswidrigkeit Kein Zugriff
- d. Als Teil der objektiven Strafbarkeitsvoraussetzungen Kein Zugriff
- 3. Kollektiver Rechtsgüterschutz als Zukunft oder Krise des Strafrechts? Kein Zugriff
- D. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 5. Kapitel: Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 193 - 198
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 199 - 216





