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Recht- und zweckmäßige Bewertungsmethoden zur Bestimmung des wirtschaftlichsten Angebots

Authors:
Series:
Schriften zum Vergaberecht, Volume 67
Publisher:
 2026

Summary

How should contracting authorities determine the most economically advantageous tender? This thesis provides an interdisciplinary framework for more lawful and expedient decisions regarding the award evaluation system. Among other things, it redefines the scope of the ex ante transparency obligation since the CJEU's Dimarso ruling (C-6/15) and defines the 'weighting' of award criteria using microeconomic theory. Governance deficits are empirically substantiated: contracting authorities regularly make lawful yet economically suboptimal decisions. To address this, the evaluation methods commonly used in Germany are systematised and assessed from an interdisciplinary perspective. The thesis identifies ways to minimise these governance deficits. The author is a public procurement lawyer in Hamburg.

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright Year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-2115-4
ISBN-Online
978-3-7489-5660-0
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Schriften zum Vergaberecht
Volume
67
Language
German
Pages
475
Product Type
Monograph

Table of contents

ChapterPages
    1. Vorwort No access
    1. I. Ausgangsüberlegungen No access
    2. II. Untersuchungsgegenstände No access
    3. III. Erkenntnisinteresse im Einzelnen No access
    4. IV. Aufbau der Arbeit No access
      1. 1. Nationales Recht No access
      2. 2. EU-Sekundärrecht No access
      3. 3. Rechtsprechung No access
      4. 4. Kommentarliteratur No access
      5. 5. Dissertationen und sonstige Literatur No access
      6. 6. Zwischenergebnis No access
        1. a) Zuschlagskriterien, inklusive Unterkriterien, Unter-Unterkriterien usw. No access
        2. b) Gewichtung No access
          1. (1) „Erfüllungsgrade“ als eigenständiger Rechtsbegriff? No access
          2. (2) Begriff der „Bewertungsmethode“ No access
          3. (3) „Bewertungsmethode“ umfasst auch „Erfüllungsgrade“ No access
          4. (4) Zweck des formellen Teils der Bewertungsmethode No access
          5. (5) Bewertung durch Verfahren No access
      1. 2. „Bewertungsmatrix“ als Darstellungsform in der Praxis No access
      2. 3. Zwischenergebnis No access
        1. a) Alte, strenge „Schulnoten-Rechtsprechung“ No access
          1. (1) Die neue „Schulnotenrechtsprechung“ in Folge von Dimarso No access
          2. (2) Ex-ante-Bekanntmachung der Bewertungsmethode im Übrigen No access
      1. 2. Meinungsstand in der Literatur No access
      2. 3. Zwischenergebnis No access
      1. 1. Nationaler Diskurs No access
      2. 2. EU-rechtliche und rechtsvergleichende Perspektive No access
      3. 3. Zwischenergebnis No access
      1. 1. Herrschende Meinung in der Rechtsprechung No access
      2. 2. Möglicherweise abweichende Entscheidungen No access
            1. (a) Rechtmäßigkeit von Richtwertmethoden No access
            2. (b) Rechtmäßigkeit der „Gramlich-Methode“ No access
          1. (2) Rechtmäßigkeit von Referenzwertmethoden No access
          1. (aa) Rechtmäßigkeit der Interpolationsmethoden als lineare Umrechnungsmethoden No access
          2. (bb) Rechtmäßigkeit des inversen (umgekehrten) Dreisatzes als nicht-linearer Umrechnungsmethode No access
          3. (cc) Rechtmäßigkeit der „UfAB-II-Formel“ No access
          4. (dd) Rechtmäßigkeit von Mittelwert- und Medianmethoden No access
      3. 4. Implizite Rechtmäßigkeit der Nutzwertanalyse No access
      4. 5. Zwischenergebnis No access
    1. VI. Zwischenergebnis No access
    1. I. „Scope“ No access
      1. 1. Zuschlagskriterien No access
        1. a) Gewichtung als „Grenzrate der Substitution“ (GRS) No access
        2. b) Grafische Darstellung der GRS mit sog. „Indifferenzkurven“ No access
      2. 3. Bewertungsmethoden No access
    2. III. Ex-ante-Bekanntmachung No access
    3. IV. Entscheidungsspielräume des öffentlichen Auftraggebers No access
    4. V. Zwischenergebnis No access
    1. I. Richtige Abgrenzung von Unterkriterien zu bloßen inhaltlichen Konkretisierungen No access
      1. 1. Gewichtung im Sinne von § 127 Abs. 5 GWB kann auch „Gewichtung“ durch Verfahren bedeuten No access
      2. 2. Gewichtungsangabe durch Spannen im Sinne von § 58 Abs. 3 S. 2 VgV No access
          1. (1) Wirtschaftlichkeitsergebnis ohne Gewichtungskoeffizienten No access
          2. (2) Wirtschaftlichkeitsergebnis mit Gewichtungskoeffizienten No access
          1. (1) Wirtschaftlichkeitsergebnis ohne Gewichtungskoeffizienten No access
          2. (2) Wirtschaftlichkeitsergebnis mit Gewichtungskoeffizienten No access
          1. (1) Modell eines idealtypischen Gewinnkalküls (potenzieller) Bieter vor und bei der Angebotsabgabe No access
          2. (2) Bedeutung der Gewichtung aus Bietersicht No access
          3. (3) Die Annahme desselben Nutzenniveaus No access
          4. (4) Die rationale Entscheidung über die Angebotsabgabe No access
          5. (5) Herleitung der GRS No access
          6. (6) Die GRS als Steigung der sog. „Indifferenzkurve“ No access
          7. (7) Allgemeine Berechnung der GRS als erste Ableitung der formalisierten Bewertungsmethode No access
          8. (8) Sichtbarmachen der Berechnung der tatsächlichen Gewichtung durch die GRS No access
            1. (aa) Ranking-Ergebnis mit Gewichtungskoeffizienten a = 40% und b = 60% No access
            2. (bb) Ranking-Ergebnis mit Gewichtungskoeffizienten a = 60% und b = 40% No access
          9. (10) Plädoyer für die GRS No access
      3. 4. Zwischenergebnis No access
      1. 1. Bewertungsmethoden im engeren und im weiteren Sinne No access
      2. 2. Bewertungsmethoden, welche die Zuschlagskriterien ändern No access
      3. 3. Bewertungsmethoden, welche die Gewichtung ändern No access
          1. (1) Ermittlung der GRS der einfachen Richtwertmethode No access
          2. (2) Einfache Richtwertmethode mit tatsächlicher „50-50-Gewichtung“ No access
        1. b) Einfache Richtwertmethode als Gewichtungsmethode No access
      4. 5. Zwischenergebnis No access
        1. a) Dogmatische Einordnung als Auswahlermessen No access
        2. b) Gesetzliche Grenzen des Ermessens No access
        1. a) Dogmatische Einordnung als Auswahlermessen No access
        2. b) Gesetzliche Grenzen des Ermessens No access
        1. a) Dogmatische Einordnung als Auswahlermessen No access
        2. b) Auswahlermessen hinsichtlich des Bekanntgabezeitpunkts; Selbstbindung No access
        3. c) Gesetzliche Grenzen des Ermessens No access
          1. (1) Zulässigkeit der analogen Anwendung von § 40 VwVfG auf die Entscheidungsspielräume öffentlicher Auftraggeber in GWB-Vergabeverfahren No access
          2. (2) Das ökonomisch-teleologische Argument No access
          3. (3) Das pragmatisch-teleologische Argument No access
          4. (4) Zulässigkeit der analogen Anwendung von § 114 VwGO auf die Entscheidungsspielräume öffentlicher Auftraggeber in GWB-Vergabeverfahren No access
          1. (1) Strukturelle Ähnlichkeit der Festlegung des Wertungssystems zu Rechtsfolgenentscheidungen im Verwaltungsverfahren No access
          2. (2) Der Wortlaut von § 127 GWB No access
          3. (3) Der Wille des Gesetzgebers zur Ermessensermächtigung No access
        1. c) Zwischenergebnis No access
    2. V. Verfahrens- und Organisationsermessen im Kontext von § 127 GWB No access
    3. VI. Begründung der Ermessensentscheidungen No access
        1. a) Ermessensausfall No access
          1. (1) Abgrenzung zum Ermessensfehlgebrauch No access
            1. (a) Verstoß der Zuschlagskriterien gegen verbindliche Vorschriften zur Preisgestaltung No access
            2. (b) Keine ausreichende Verbindung der Zuschlagskriterien zum Auftragsgegenstand No access
            3. (c) Keine Festlegung oder hinreichende Bestimmtheit der Zuschlagskriterien, die wirksamen Wettbewerb gewährleistet No access
            4. (d) Willkürfreie Festlegungen No access
            5. (e) Überprüfbarkeit der Angebote No access
            6. (f) Zuschlagskriterien vorab bekanntgegeben No access
            7. (g) Verstöße gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz als Ermessensüberschreitung No access
            8. (h) Verstöße gegen die objektiven Grenzen der Wirtschaftlichkeit No access
            9. (i) Überschreiten der rechtlichen Grenzen bei besonderen Vergabeverfahrensarten No access
            10. (j) Überschreitung der rechtliche Grenzen aus anderen Spezialnormen No access
          1. (1) Extreme wirtschaftliche Fehlanreize No access
          2. (2) Verzicht auf leistungsbezogene Zuschlagskriterien bei (teil-)funktionaler Leistungsbeschreibung No access
          3. (3) Kein Ermessensfehlgebrauch bei subjektiven Wertungsspielräumen No access
          4. (4) Festlegungen nach unzureichender Markterkundung, auf fehlerhafter oder unvollständiger Tatsachengrundlage No access
      1. 2. Rechtswidrige Bewertungsmethoden de lege lata? No access
      1. 1. Kein Beurteilungsspielraum bei ausschließlich „harten“ Zuschlagskriterien No access
      2. 2. Kein Beurteilungsspielraum, wenn bloße Maßstabsergänzung No access
      3. 3. Beurteilungsspielraum nur bei der Subsumtion No access
      4. 4. Insbesondere: Präsentationen, Teststellungen und Gremienentscheidungen No access
      5. 5. Begründung No access
    4. IX. Dokumentations- und Begründungsanforderungen No access
    5. X. Zwischenergebnis No access
      1. 1. Maßgebliche Zwecke für Festlegung, Ex-ante-Bekanntgabe und Anwendung des Wertungssystems No access
      2. 2. Finale Vorgaben aus § 97 Abs. 1 S. 2 GWB No access
        1. a) Abgrenzung der Wirtschaftlichkeitsbegriffe des § 97 Abs. 1 S. 2 GWB und des § 127 Abs. 1 S. 1 und 3 GWB No access
        2. b) Die Wirtschaftlichkeit im Sinne von § 127 Abs. 1 S. 1 und S. 3 GWB als „materielles“ Prinzip No access
        3. c) Kein Entgegenstehen gesamtwirtschaftlicher Zuschlagskriterien und der Instrumentalisierung des Wettbewerbs No access
      3. 4. Zwischenergebnis No access
        1. a) Erkenntnisinteresse und Motivation No access
          1. (1) Nullhypothese No access
          2. (2) Maßgebliche Grundgesamtheit No access
          3. (3) Herausforderungen No access
          4. (4) Lösung mit „Daten-Crawler“ und „Mail-Bot“ No access
        2. c) Durchführung No access
        3. d) Ergebnisse No access
        4. e) Zwischenergebnis: Systematisierung der gängigsten Bewertungsmethoden No access
        1. a) Unterschiedliche Gewichtungsmethoden, unterschiedliche Rankings No access
        2. b) Unterschiedliche Gewichtungsmethoden, unterschiedliche Indifferenzkurven, unterschiedliche GRS No access
        3. c) Unterschiedliche Gewichtungsmethoden, unterschiedliche Anreizwirkung No access
        4. d) Zwischenergebnis No access
          1. (1) Sachverhalt No access
          2. (2) Bewertung No access
          1. (1) Sachverhalt No access
          2. (2) Bewertung No access
        1. c) Bestimmung eines Steuerungsdefizits No access
      1. 4. Zwischenergebnis No access
      1. 1. Unterscheidung nach dem Optimierungsgegenstand: Beschaffungsergebnis oder Beschaffungsprozesses No access
          1. (1) Herstellung und Darstellung der leistungsbezogenen Zuschlagskriterien No access
          2. (2) Herstellung und Darstellung der preis-/kostenbezogenen Zuschlagskriterien No access
          3. (3) Herstellung und Darstellung des Wertungssystems im Übrigen No access
          4. (4) Unterschiedliche Optimierungsbefehle für Herstellung und Darstellung des Wertungssystems No access
          1. (1) Darstellung der Wertungsentscheidung No access
          2. (2) Herstellung der Wertungsentscheidung No access
        1. c) Zwischenergebnis No access
      2. 3. Unterscheidung nach der Wirkungsweise: direkt oder indirekt No access
      3. 4. Zwischenergebnis No access
    1. IV. Dienendes Verhältnis zwischen Prozess und Ergebnis auch im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit No access
      1. a) Sparsamkeit bei der Herstellung des Wertungssystems No access
      2. b) Wirtschaftlichkeitsoptimierung bei der Herstellung der Zuschlagsentscheidung No access
      3. c) Sparsamkeit bei der Darstellung der Wertungsentscheidung No access
      1. 1. Faktische Grenzen der Steuerungsfähigkeit No access
        1. a) Ein plausibler Modellansatz No access
        2. b) Relativierung des mikroökonomischen Ansatzes No access
          1. (1) Steuerungsfunktion von Leistungsbeschreibung und Preisblatt und Zweckmäßigkeit des reinen Preiswettbewerbs No access
          2. (2) Zweckmäßigkeit „weicher“ Zuschlagskriterien No access
          1. (1) Vorgabe einer Kalkulationsvorlage („Preisblatt“) No access
          2. (2) Berücksichtigung von Lebenszykluskosten nach § 59 VgV No access
          3. (3) Das richtige Verständnis von LCC und TCO als Voraussetzung der Zweckmäßigkeitsoptimierung No access
          4. (4) Berücksichtigung kalkulatorischer Zinsen No access
          5. (5) Anreizsteuerung durch Abbildung einer Zeitpräferenz No access
          1. (1) Die Berücksichtigung der Mindestleistung im Leistungswettbewerb No access
          2. (2) Optimierung der Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts und Berücksichtigung der Gesamtumstände No access
          3. (3) Orientierung der Gewichtung am allgemeinen Markt No access
          4. (4) Orientierung auch der gewichtungsbeeinflussenden Skalenwahl am allgemeinen Markt No access
          5. (5) Zweckmäßigkeit der Art der Steigung der Indifferenzkurven einer Gewichtungsmethode No access
          6. (6) Schutz vor zu hohen Preisen und sonstigen Extremwerten No access
              1. (aa) Übergewichtung von L im Verhältnis zur Mindestleistung No access
              2. (bb) Auch bei Berücksichtigung der Mindestleistung: Übergewichtung von L gegenüber P No access
            1. (b) Erweiterte Richtwertmethode und Festlegung von Mindest- bzw. Höchstwerten No access
            2. (c) Andere Divisionsformeln mit Berücksichtigung der Mindestleistung: Kiiver/Kodym, Sockel-L (Bartsch), Preis-Leistungs-Formel BAAINBw (Gramlich-Methode) als Alternative zu den Richtwertmethoden No access
            3. (d) Andere absolute Gewichtungsmethoden No access
              1. (aa) Warum überhaupt relative Gewichtungsmethoden? No access
              2. (bb) Betonung der Unterschiede im besonderen Markt gegenüber denen im allgemeinen Markt No access
              3. (cc) Das ökonomische Ineffizienz-Argument No access
              4. (dd) Flipping-Effekt / „Ranking paradox“ No access
              5. (ee) Komplexitätsnachteil No access
                1. (i) Wirtschaftlichkeit einzelner relativer Gewichtungsmethoden: Additionsformeln mit Preisumrechnung durch einseitige lineare Interpolation No access
                2. (ii) Wirtschaftlichkeit einzelner relativer Gewichtungsmethoden: Additionsformeln mit Preisumrechnung durch inversen Dreisatz No access
                3. (iii) Wirtschaftlichkeit einzelner relativer Gewichtungsmethoden: Subtraktionsformeln mit Umrechnung von Preis und Leistung bei Median-, Mittelwertmethode: Analyse und Zweckmäßigkeitserwägungen No access
                4. (iv) Wirtschaftlichkeit einzelner relativer Gewichtungsmethoden: Die sog. „UfAB-II-Formel“ No access
            4. (f) Zwischenergebnis No access
          7. (8) Optimierung durch Alternativenprüfung und Proberechnung No access
          8. (9) Verfahrensmethoden als zweckmäßige Alternative? No access
          1. (1) Optimierung bei Zeitpunkt und Umfang der Ex-ante-Bekanntgabe No access
          2. (2) Optimierung durch Offenlassen der Bewertungsmethode i. e. S. und „weiche“ Zuschlagskriterien No access
    2. VII. Zwischenergebnis No access
    1. I. Lösung durch rechtlich verbindliche Vorgaben No access
    2. II. Lösung durch rechtlich unverbindliche Vorgaben No access
    3. III. Lösung durch bessere Ausstattung und Lernen in der Zeit No access
    4. IV. Zwischenergebnis No access
  1. G. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse No access Pages 451 - 462
  2. Literaturverzeichnis No access Pages 463 - 474

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