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Das unionsrechtliche Verbraucherleitbild

Rechtsgebietsspezifische Rezeption und Binnendifferenzierung des Leitbilds vom informierten, aufmerksamen und verständigen Durchschnittsverbraucher
Authors:
Publisher:
 10.12.2018

Keywords



Bibliographic data

Publication year
2018
Publication date
10.12.2018
ISBN-Print
978-3-8487-5541-7
ISBN-Online
978-3-8452-9664-7
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Schriftenreihe des Instituts für Europäisches Wirtschafts- und Verbraucherrecht e.V.
Volume
39
Language
German
Pages
659
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 36
    1. A. Einführung in die Thematik No access
    2. B. Untersuchungsgegenstand und Problemstellung No access
    3. C. Gang der Untersuchung No access
          1. a) Verbraucherleitbilder zur Beschreibung von Marktlenkungskräften No access
            1. aa) Referenzmodell der Eigenschaften und Fähigkeiten No access
            2. bb) Bestimmung des „richtigen“ Schutz- / Regulierungsniveaus No access
            3. cc) Unterscheidung zwischen positiven und rechtspolitischen Leitbildern No access
            4. dd) Zwischenergebnis No access
        1. 2.) Grundformel des europäischen Verbraucherleitbildes No access
          1. a) Abgrenzung zum Verbraucherbegriff No access
          2. b) Abgrenzung zur Verkehrsauffassung No access
          3. c) Abgrenzung zur Verbrauchererwartung No access
          4. d) Abgrenzung zur Auslegung nach dem objektiven Empfängerhorizont No access
        1. 1.) Adressaten No access
          1. a) Relevanz für die Legislative No access
          2. b) Relevanz für die Rechtsfindung No access
        1. 1.) Rechtsvereinheitlichung No access
        2. 2.) Rechtssicherheit und Risikoverteilung No access
        3. 3.) Interessenausgleich und Systemfunktion No access
        4. 4.) Effizienzsteigerung No access
        5. 5.) Aufforderungsfunktion und Appellcharakter No access
        6. 6.) Wettbewerbssteuerung No access
          1. a) Normativer Ansatz No access
          2. b) Empirischer Ansatz No access
          3. c) Vermittelnde Ansicht: normativ-empirische Gemengelage No access
          4. d) Zwischenergebnis No access
          1. a) Ausgangspunkt No access
          2. b) Verhaltensanforderungen als Rechtspflicht oder Obliegenheit? No access
        1. 1.) Persönlicher Anwendungsbereich: einheitliche Anwendbarkeit No access
          1. a) Das Verbraucherleitbild der Grundfreiheiten No access
          2. b) Das durch Verfassungsbestimmungen vorgegebene Verbraucherleitbild No access
          3. c) Das Verbraucherleitbild als Bewertungsmaßstab No access
          4. d) Die Normierung des Verbraucherleitbildes als Tatbestandsmerkmal No access
          5. e) Das Verbraucherleitbild als Instrument eines materiell-rechtlichen Prinzipienausgleichs No access
          1. a) Keine Anwendbarkeit infolge ausdrücklicher Normierung No access
          2. b) Konkrete Ausnahmen No access
        1. 1.) Der homo oeconomicus – das „altliberale" Verbraucherschutzmodell No access
        2. 2.) Der aufzuklärende homo oeconomicus – das „Informationsmodell“ No access
        3. 3.) Der schutzbedürftige Verbraucher – das „soziale Schutzmodell“ No access
        4. 4.) Leitbilder und Modelle in der Rechtsprechungs- und Gesetzgebungspraxis No access
          1. a) Ausgangspunkt: Der homo oeconomicus No access
          2. b) Modifizierung des Homo-oeconomicus-Modells No access
            1. aa) Der „vertrauende“ Verbraucher (confident consumer) No access
            2. bb) Der „verletzliche“ Verbraucher (vulnerable consumer) No access
            3. cc) Der „verantwortungsvolle“ Verbraucher (responsible consumer) No access
            4. dd) Verbraucherpolitische Konsequenzen – Die neue Kategorie der „gefühlten“ Irreführung No access
            1. aa) Der Durchschnittsverbraucher als rational entscheidender Marktakteur No access
            2. bb) Der Schutz „verletzlicher“ Verbrauchergruppen No access
            3. cc) Zwischenergebnis No access
            1. aa) Keine unmittelbare juristische Bedeutung der Verhaltensökonomie No access
            2. bb) Nur mittelbare Relevanz für die Legislative No access
            3. cc) Mögliche Berücksichtigung im Rahmen des Leitbildes No access
      1. VII. Zusammenfassung: Wesentliche Aspekte des Verbraucherleitbildes No access
        1. 1.) Vereinbarkeit mit dem Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 Abs. 1 GG) No access
        2. 2.) Vereinbarkeit mit dem Bestimmtheitsgebot (Art. 20 Abs. 3 GG) No access
      1. II. Verbraucherleitbild als Ausprägung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes No access
          1. a) Lokalisierung des Verbraucherleitbildes als Rechtfertigungsmaßstab für Grundrechtskonflikte sowie im Rahmen der mittelbaren Drittwirkung der Grundrechte No access
          2. b) Wirtschafts- und verbraucherverfassungsrechtliche Ausgangssituation No access
          3. c) Abzuwägende Grundrechte des Unternehmers No access
          4. d) Abzuwägende Grundrechtspositionen des Verbrauchers No access
          5. e) Verbraucherleitbild als Mittel des Interessenausgleichs im Wege praktischer Konkordanz No access
          1. a) Eigenverantwortlichkeit des Verbrauchers als Konsequenz des Verbraucherleitbildes No access
          2. b) Verankerung der Eigenverantwortung im Grundgesetz No access
          3. c) Eigenverantwortung des Verbrauchers als Grenze staatlicher Schutzpflichten No access
      2. IV. Zusammenfassung No access
        1. 1.) Das Leitbild des „flüchtigen Verbrauchers“ No access
        2. 2.) Umwelt- und gesundheitsbezogene Werbung als Anwendungsbereiche mit zusätzlich strengerem Maßstab No access
        3. 3.) Schutz verletzlicher Verbrauchergruppen No access
        4. 4.) Rechtscharakter und prozessuale Anwendung No access
        5. 5.) Zwischenergebnis: wesentliche inhaltliche Aspekte des Leitbildes des flüchtigen Verbrauchers No access
      1. II. Kritik am traditionellen Leitbild und festgestellter Handlungsbedarf No access
            1. aa) Erste Reaktionen auf die Kritik am Leitbild des flüchtigen Verbrauchers No access
            2. bb) Belegbare Änderungstendenzen No access
            3. cc) Terminologische Übernahme: die „Orient-Teppichmuster“-Entscheidung No access
            4. dd) Verfestigung der Rechtsprechung No access
            5. ee) Materielle Änderungen No access
            6. ff) Zwischenergebnis No access
          1. b) Umsetzung in der Instanzenrechtsprechung und durch die Verwaltungsgerichtsbarkeit No access
        1. 2.) Rezeption durch den Gesetzgeber No access
        2. 3.) Sprachliche Unterschiede No access
      2. IV. Zusammenfassung No access
          1. a) Grundsatz des Vorrangs des Unionsrechts No access
            1. aa) Verordnungen No access
            2. bb) Grundfreiheiten No access
            3. cc) Unionsgrundrechte der Grundrechte-Charta No access
            4. dd) Unmittelbare Anwendbarkeit nicht rechtzeitig umgesetzter Richtlinien als Ausnahme No access
            1. aa) Regelungsintensität von Richtlinien No access
              1. i. Mindestharmonisierung No access
              2. ii. Vollharmonisierung No access
              3. iii. Auswirkung auf das Verbraucherleitbild No access
            1. aa) Vorrang der Auslegung No access
            2. bb) Pflicht zur unionsrechtskonformen Auslegung No access
            3. cc) Richtlinienkonforme Rechtsfortbildung No access
            4. dd) Richtlinienorientierte Auslegung No access
              1. i. Begrenzung des Anwendungsvorrangs No access
              2. ii. Begrenzung der Pflicht zur europarechtskonformen Auslegung No access
            1. bb) Unionsrechtliche Grenzen No access
            1. aa) Ausgangslage No access
            2. bb) Die Einheit der Rechtsordnung und Inländerdiskriminierung als Argumente für eine übergreifende Wirkung No access
            3. cc) Abhängigkeit der inhaltlichen Reichweite von den Umständen des Einzelfalles No access
            4. dd) Zwischenergebnis No access
          2. g) Zusammenfassung No access
                1. aaa) Wesentliche Weichenstellung: der Informationsgrundsatz des „Cassis-de-Dijon“-Urteils No access
                2. bbb) Auf dem Weg zum Informationsparadigma: Fortführung durch die Etikettierungs-Rechtsprechung des EuGH, insbesondere die Rechtssachen „Bocksbeutel“ und „Reinheitsgebot“ No access
                3. ccc) Vertiefende gemeinschaftsrechtliche Grenzziehung durch das Erfordernis einer relevanten Irreführung: „Pall/Dahlhausen“, „Kohl/r+r“ sowie „Nissan“ No access
                4. ddd) Einschränkung der Zulässigkeit nationaler Werbeverbote als Folge des Informationsmodells: „GB-INNO-BM“ und „Yves Rocher“ No access
                5. eee) Berücksichtigung von in höherem Maße schutzbedürftigen Verbrauchern: „Buet“ No access
                6. fff) Steigerung der Anforderungen an die Eigenschaften des Verbrauchers: „Clinique“ No access
                7. ggg) Ausdrückliches Abstellen auf den „verständigen Verbraucher“ als normatives Modell im gemeinsamen Markt: die Rechtssache „Mars“ als Geburtsstunde No access
                8. hhh) Konkretisierung und Ausformulierung des Verbraucherleitbildes: „Gut Springenheide“ No access
                9. iii) Verfestigung der Rechtsprechung, Ausdifferenzierung und Grenzen des Informationsmodells: „Lloyd“, „Sektkellerei Kessler“, „Lifting-Creme“ und „D’arbo“ No access
                1. aaa) Erwartungen an Fähigkeiten und Verhalten des Verbrauchers No access
                2. bbb) Das gemeinschaftsrechtliche Informationsmodell als maßgeblicher Kontext No access
                3. ccc) Interessenabwägung No access
                4. ddd) Fehlende Bestätigung durch die Verbraucherforschung No access
                5. eee) Charakterisierung als Vorgabe des maßgeblichen Schutzniveaus sowie zugleich Referenzmodell der Fähigkeiten und Eigenschaften des Verbrauchers No access
                6. fff) Konkretisierungen des Verbraucherleitbildes im Einzelfall No access
                1. aaa) Anknüpfungspunkt No access
                2. ccc) Das Verbraucherleitbild im Glücksspiel- und Sportwettensektor No access
                3. ddd) Das Verbraucherleitbild bei Finanzdienstleistungen No access
                4. eee) Weitere einschlägige Entscheidungen No access
              1. ii. Zwischenergebnis No access
              1. i. Der Verbraucherschutz als Ziel der Europäischen Union No access
              2. ii. Inhaltliche Konturen des Begriffs des „hohen Verbraucherschutzniveaus“ im AEUV No access
              3. iii. Rechtssetzungskompetenz der Union für Verbraucherschutz durch Harmonisierung und der funktionale Zusammenhang zur Verwirklichung des Binnenmarktes No access
              4. iv. Verhältnis des Verbraucherleitbildes zum Ziel eines „hohen Verbraucherschutzniveaus“ im Sinne des AEUV No access
              5. v. Rolle des EuGH No access
            1. bb) Zwischenergebnis No access
          1. c) Das Verhältnis zwischen Verbraucherleitbild und Paternalismus No access
            1. aa) Einfluss der europäischen Grundrechte auf das Verbraucherleitbild als Rechtfertigungsmaßstab bei Grundrechtskonflikten No access
              1. i. Materielle Bedeutung des „hohen Verbraucherschutzniveaus“ bei Art. 38 GRC für die Ableitung eines Verbraucherleitbildes No access
              2. ii. Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Verbraucherleitbildes No access
              3. iii. Verhältnis des „hohen Verbraucherschutzniveaus“ i.S.d. Art. 38 GRC zum Verbraucherleitbild No access
          2. e) Zusammenfassung No access
            1. aa) Verhältnis zum Verbraucherleitbild im Kontext der Grundfreiheiten No access
            2. bb) Das sekundärrechtliche Verbraucherleitbild im Kontext der Rechtsangleichung No access
          1. b) Tendenz einer vereinheitlichenden Auslegung der Irreführungstatbestände durch den EuGH No access
          1. a) Die Rechtsprechung des EuGH zum „Durchschnittsverbraucher“ und „verletzlichen Verbraucher“ No access
          2. b) Bezugnahme auf den „verletzlichen Verbraucher“ in Verbindung mit dem Verbraucherleitbild in der UGP-RL No access
          3. c) Bewertung No access
        1. 5.) Zusammenfassung No access
            1. aa) Irreführungsverbot No access
            2. bb) Vergleichende Werbung No access
            3. cc) Unsachliche Beeinflussung No access
            4. dd) Verwechslungsschutz No access
            5. ee) Belästigung No access
            6. ff) Mitbewerberschutz No access
                1. aaa) Zweck der UGP-RL No access
                2. bbb) Anwendungsbereich, Harmonisierungsgrad und Umsetzungsspielräume No access
                3. ccc) Irreführungstatbestände und maßgebliche Regelungen No access
                4. ddd) Verhältnis zu anderen relevanten Rechtsakten No access
                  1. (1) Normativer Ansatz No access
                  2. (2) Wortlaut No access
                  3. (3) Einzelfallabhängige Konkretisierung No access
                  4. (4) Zwecke und Ziele No access
                  5. (5) Anknüpfung an den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz No access
                  6. (6) Zwischenergebnis No access
                1. aaa) Sachverhalt und Problemaufriss No access
                  1. (1) Ansatzpunkte der Kritik No access
                  2. (2) Fehlende Absicht des EuGH, vom Verbraucherleitbild abzuweichen No access
                  3. (3) Keine verallgemeinerungsfähigen Ausführungen des Urteils No access
                  1. (1) Bewertung als situationsadäquate Konkretisierung No access
                  2. (2) Durchschnittsmitglied einer besonderen Verbrauchergruppe No access
                2. ddd) Relevanzschwelle als Auslegungsmaßstab No access
                3. eee) Stellungnahme No access
                1. aaa) Zweck der Irreführungsrichtlinie No access
                2. bbb) Anwendungsbereich, Harmonisierungsgrad und Umsetzungsspielräume No access
                3. ccc) Irreführungstatbestände und andere maßgebliche Regelungen No access
                4. ddd) Verhältnis zu anderen relevanten Richtlinien No access
                5. eee) Bewertung des zugrunde liegenden Verbraucherleitbildes No access
              1. iv. Zusammenfassung No access
              1. i. Normative Verankerungen No access
                1. aaa) Schutzhöhe und Adressatengruppen No access
                  1. (1) Angemessenheit anstelle des Durchschnitts No access
                  2. (2) Durchschnittliche Informiertheit No access
                  3. (3) Aufmerksamkeit des Durchschnittsverbrauchers No access
                  4. (4) Verständigkeit beziehungsweise Kritikfähigkeit No access
                  5. (5) Weiterhin verbleibender Schutz auch des flüchtigen Verbrauchers No access
              2. iii. Bewertung des zugrunde liegenden Verbraucherleitbildes No access
            1. aa) Verbraucherschutzniveau No access
            2. bb) Referenzmodell der Eigenschaften und Fähigkeiten des Verbrauchers No access
            3. cc) Bewertung als sachgerechte konkretisierende Ausformung No access
          1. a) Zentrale Anknüpfungspunkte und Anwendungsbereiche No access
              1. i. Vorgaben durch die Marken-Richtlinie 2008/95/EG (MRL) und Gemeinschaftsmarken-Verordnung 207/2009/EG (GMVO) No access
              2. ii. Weitere Übertragung der Rechtsprechung durch den EuGH No access
              3. iii. Rechtscharakter der Verwechslungsgefahr No access
              1. i. Normative Verankerungen No access
                1. aaa) Schutzhöhe und Adressatengruppen No access
                  1. (1) Normal informiert No access
                  2. (2) Angemessene Aufmerksamkeit No access
                  3. (3) Verständigkeit No access
              2. iii. Bewertung des zugrunde liegenden Verbraucherleitbildes No access
            1. aa) Verbraucherschutzniveau No access
            2. bb) Referenzmodell der Eigenschaften und Fähigkeiten des Verbrauchers No access
            3. cc) Zwischenergebnis No access
          1. a) Zentrale Anknüpfungspunkte und Anwendungsbereiche No access
                1. aaa) Verbraucherleitbild des EuGH No access
                2. bbb) Wertungswidersprüche innerhalb der EuGH-Rechtsprechung? No access
                1. aaa) Vorgaben durch die Basis-Verordnung (EG) Nr. 178/2002 No access
                  1. (1) Die Etikettierungs-Richtlinie 2000/13/EG No access
                  2. (2) Sonstige kennzeichnungsrechtliche Vorgaben No access
                  1. (1) Maßgebliche Regelungen der Verordnung No access
                  2. (2) Abkehr vom Leitbild des mündigen Verbrauchers durch die HCVO? No access
                  1. (1) Zwecke und Ziele der LMIV No access
                  2. (2) Anwendungsbereich, Harmonisierung und Verhältnis zu anderen maßgeblichen Rechtsakten No access
                  3. (3) Irreführungstatbestände und maßgebliche Regelungen der Verordnung No access
                  4. (4) Renaissance des Leitbildes des flüchtigen Verbrauchers in der LMIV? No access
                  5. (5) Zwischenergebnis No access
                  1. (1) Sachverhalt und Verfahrensgang der EuGH-Entscheidung „Himbeer-Vanille-Abenteuer“ No access
                  2. (2) Problemaufriss No access
                  3. (3) Darstellung und Analyse des Urteils des EuGH No access
                  4. (4) Auswirkungen des EuGH-Urteils auf das Verbraucherleitbild? No access
              1. iii. Zusammenfassung No access
              1. i. Normative Verankerungen No access
                1. aaa) Die traditionelle deutsche lebensmittelrechtliche Praxis No access
                2. bbb) Anpassung an das europarechtliche Verbraucherleitbild No access
                3. ccc) Neuerliche Bekenntnisse der deutschen und europäischen Rechtsprechung zum Leitbild des „flüchtigen Verbrauchers“? No access
              2. iii. Bewertung des zugrunde liegenden Verbraucherleitbildes No access
              1. i. Verbraucherschutzniveau No access
              2. ii. Referenzmodell der Eigenschaften und Fähigkeiten des Verbrauchers No access
              3. iii. Zwischenergebnis No access
            1. bb) Vergleich der rechtsgebietsspezifischen Konkretisierungen mit dem allgemeinen primärrechtlichen Verbraucherleitbild No access
            1. aa) Besonderheit des Patienten als Verbraucher No access
            2. bb) Bedeutung des Verbraucherleitbildes No access
                1. aaa) Sicherstellung eines „hohen Gesundheitsschutzniveaus“ No access
                  1. (1) Einschränkung des Verbraucherleitbildes für Patienten? No access
                  2. (2) Differenzierungen des Verbraucherleibildes im Gesundheitsbereich No access
                  1. (1) Zwecke und Ziele des Gemeinschaftskodexes No access
                  2. (2) Arzneimittelbegriff und Anwendungsbereich No access
                  3. (3) Harmonisierungsgrad No access
                  4. (4) Verhältnis zu anderen maßgeblichen Rechtsakten No access
                  5. (5) Irreführungstatbestände und maßgebliche Regelungen der Richtlinie No access
                  6. (6) Zwischenergebnis No access
                1. bbb) Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Patienteninformationsrichtlinie No access
              1. iii. Zusammenfassung No access
              1. i. Normative Verankerungen No access
                  1. (1) Die traditionelle deutsche Rechtsprechung No access
                  2. (2) Berücksichtigung des allgemeinen unionsrechtlichen Verbraucherleitbildes No access
                  3. (3) Kollision des Verbraucherleitbildes mit dem „Strengeprinzip“? No access
                  4. (4) Annäherung an das Informationsmodell des europäischen Verbraucherleitbildes No access
                1. bbb) Das Verbraucherleitbild beim Arzneimittelbegriff No access
                2. ccc) Abweichende Ausprägungen des Patientenleitbildes No access
              2. iii. Bewertung des zugrunde liegenden Verbraucherleitbildes No access
              1. i. Verbraucherschutzniveau No access
              2. ii. Referenzmodell der Eigenschaften und Fähigkeiten des Verbrauchers No access
              3. iii. Zwischenergebnis No access
            1. bb) Vergleich der rechtsgebietsspezifischen Konkretisierungen mit dem allgemeinen primärrechtlichen Verbraucherleitbild No access
          1. a) Zentrale Anknüpfungspunkte und Anwendungsbereiche No access
                1. aaa) Zielsetzungen und Instrumente des Verbraucherschutzes im EU-Vertragsrecht No access
                  1. (1) Problembereiche No access
                  2. (2) Schutz auch des verletzlichen Verbrauchers durch die Verbraucherrechte-Richtlinie No access
                  3. (3) Bewertung des Verbraucherleitbildes im europäischen Verbrauchervertragsrecht No access
              1. ii. Zwischenergebnis No access
                1. aaa) Relevanz des Verbraucherleitbildes im Privatrecht als Auslegungsmaßstab No access
                2. bbb) Grenzen einer übergreifenden zivilrechtlichen Betrachtung No access
                1. aaa) Das AGB-rechtliche Leitbild als Kernbereich No access
                  1. (1) Schwächerenschutz als Funktion des deutschen Verbrauchervertragsrechts No access
                  2. (2) Zusammenhang zwischen Schutzkonzept und Verbraucherleitbild No access
                  3. (3) Auswirkung auf das Verbraucherleitbild im geltenden deutschen Recht No access
              1. iii. Bewertung des zugrunde liegenden Verbraucherleitbildes No access
            1. aa) Vergleich mit dem sekundärrechtlichen Verbraucherleitbild No access
            2. bb) Vergleich der rechtsgebietsspezifischen Konkretisierungen mit dem primärrechtlichen Verbraucherleitbild No access
              1. i. Bestimmung der Beeinflussung des Finanzmarktrechts durch Verbraucherschutzgedanken No access
              2. ii. Unterschiedlicher Kategorisierungsansatz: die statusrechtliche Einordnung als „Anleger“ No access
              3. iii. Überschneidungen des Anlegerbegriffs mit dem Verbraucherbegriff No access
                1. aaa) Übersicht No access
                2. bbb) Differenzierungen hinsichtlich einzelner Gruppen No access
              4. v. Zwischenergebnis No access
            1. bb) „Behavioral law beziehungsweise finance“ und das Anlegerleitbild No access
            2. cc) Folgen für die weitere Untersuchung No access
                1. aaa) Normative Verortung des Problems No access
                  1. (1) Verschiedene persönliche und sachliche Schutzbereiche? No access
                  2. (2) Verbot nur objektiv falscher Informationen im Kapitalmarktrecht? No access
                  3. (3) Unterschiedlicher Rechtscharakter der Leitbilder? No access
                  4. (4) Unionsrechtliche Notwendigkeit einer Gleichsetzung der Referenzperson des durchschnittlichen Verbrauchers mit dem durchschnittlich verständigen Anleger No access
                  5. (5) Stellungnahme No access
                1. aaa) Primärrechtliches Verbraucherleitbild bei Finanzdienstleistungen No access
                2. bbb) Die zentralen sekundärrechtlichen Vorgaben No access
              1. iii. Zusammenfassung No access
            1. bb) Vorgaben auf nationaler Ebene No access
            1. aa) Ausprägungen des Verbraucherleitbildes im Finanzmarktrecht No access
            2. bb) Das Verbraucherleitbild als Instrument der Diskussion um die Anpassung auf Detailebene zur Herstellung wertungsmäßiger Kohärenz No access
            3. cc) Stellungnahme No access
            1. i. Übersicht No access
            2. ii. Einfluss des europäischen Verbraucherleitbildes im Betrugsstrafrecht No access
              1. i. Ausgangslage der unionsrechtskonformen Auslegung des Betrugstatbestandes No access
                1. aaa) Verstoß gegen das Rechtsgüterschutzprinzip und den Gleichheitsgrundsatz No access
                2. bbb) Bedenken hinsichtlich des Bestimmtheitsgebots wegen übermäßiger Normativierung No access
                3. ccc) Vereinbarkeit mit dem Ultima-ratio-Prinzip No access
                4. ddd) Das Problem der Inländerdiskriminierung No access
                5. eee) Zwischenergebnis No access
                1. aaa) Grundsätzlich unterschiedliche Regelungs- und Schutzzwecke zwischen dem unionsrechtlichen Verbraucherschutz und dem deutschen Betrugsstrafrecht No access
                  1. (1) Sachverhalt und wesentliche Entscheidungsgründe No access
                  2. (2) Problemaufriss No access
                  3. (3) Widerspruch zum Ziel der Vollharmonisierung No access
                  4. (4) Zweiseitige Zwecksetzung: Verbraucherschutz – Funktionieren des Binnenmarktes No access
                  5. (5) Rückgriff auf eine verbraucherleitbildgeprägte normative Vorstrukturierung als Achillesverse der Begründung des BGH No access
                  6. (6) Widersprüchlichkeit der beiden Begründungsstränge der BGH-Entscheidung No access
                  7. (7) Ausschluss der Anwendbarkeit bei fehlendem Marktkontext? No access
                2. ccc) Prinzipielle Unerheblichkeit der Zwecke kollidierender Regelungen für die Verpflichtung zur europarechtkonformen Auslegung und wirksamen Durchsetzung des Unionsrechts No access
                3. ddd) Der Anwendung entgegenstehende strafverfahrensrechtliche Grundsätze No access
                4. eee) Eigenschaften und Fähigkeiten des Abofallen-Durchschnittsverbrauchers No access
                5. fff) Zwischenergebnis No access
              1. i. Sekundärrechtliche Vorgaben No access
              2. ii. Opferschutzgedanke und erhöhter Schutz leichtgläubiger Verbraucher durch das Unionsrecht No access
                1. aaa) Keine Einbeziehung des Maßstabs des Verbraucherleitbildes im Betrugsstrafrecht No access
                  1. (1) Beschränkende Auslegung des Betrugstatbestandes? No access
                  2. (2) Opferfreundliche Auslegung des Betrugstatbestandes No access
                  3. (3) Kein anderes Ergebnis bezüglich des Merkmals des Irrtums No access
                2. ccc) Zwischenergebnis No access
              1. ii. Bewertung des zugrunde liegenden Verbraucherleitbildes No access
                  1. (1) Fehlende Notwendigkeit mangels Abweichung in den relevanten Fallgruppen No access
                  2. (2) Keine Relevanz infolge Vermeidung von Kollisionen auf unterschiedlichen Ebenen No access
                1. bbb) Kollision bezüglich Betrugshandlungen durch Unterlassen No access
              1. ii. Denkbare Verstöße gegen primärrechtliche Vorgaben No access
            1. bb) Stellungnahme No access
                1. aaa) Grundsätzliche Anknüpfungspunkte: Wesen und Begriff des Verbraucherleitbildes No access
                  1. (1) Keine Beschränkung auf das Zivilrecht No access
                  2. (2) Öffentliches Recht mit Verbraucherschutzcharakter No access
              1. ii. Besonderheiten des öffentlich-rechtlichen Ansatzes beim Verbraucherschutz No access
              2. iii. Zentrierung möglicher Ansatzpunkte No access
              1. i. „Transformationsnormen“ als Anknüpfungspunkte? No access
              2. ii. Hoheitliche Mittel und Handlungsformen zum Schutz des Verbrauchers No access
              1. i. Allgemeine Ausrichtung No access
              2. ii. Normierung zusätzlicher Schutzmaßnahmen zugunsten „verletzlicher“ Verbraucher No access
              3. iii. Zwischenergebnis No access
              1. i. Normative Verankerungen No access
                  1. (1) Grundsätzliche Pflichten No access
                  2. (2) Kennzeichnungspflichten und Irreführungsschutz No access
                  3. (3) Transparenzverpflichtungen No access
                  4. (4) Staatliche Warnungen No access
                  5. (5) Preisauszeichnung No access
                  6. (6) Zwischenergebnis No access
                1. bbb) Regulierung von allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) No access
                2. ccc) Angemessenheitskontrolle des Leistungsangebots No access
                3. ddd) Gleichbehandlungsgebote No access
                4. eee) Aggressive Vertriebspraktiken und Zulassungverfahren für bestimmte Tätigkeiten No access
                5. fff) Produktintervention No access
                6. ggg) Verbraucherschutz im Umweltrecht No access
                7. hhh) Verbraucherschutz durch Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes No access
              2. iii. Bewertung des zugrunde liegenden Verbraucherleitbildes No access
          1. c) Abgleich des öffentlich-rechtlichen mit dem unionsrechtlich maßgeblichen Verbraucherleitbild No access
          1. a) Die „Sicht des Durchschnittsverbrauchers“ im Steuerrecht No access
            1. aa) Ausgangssituation No access
            2. bb) Gründe der Notwendigkeit eines gemeinsamen Leitbildes No access
            3. cc) Materiell-rechtliche Verbraucherleitbildausrichtung im EU-Kartellrecht No access
            4. dd) Wertungsgleichklang von Kartellrecht und Verbraucherschutzrecht? No access
              1. i. Das Leitbild bei der Auslegung von Allgemeinen Versicherungsbedingungen No access
              2. ii. Die Rezeption des Verbraucherleitbildes in der höchstricherlichen Rechtsprechung No access
              3. iii. Zwischenergebnis No access
            1. bb) Versicherungsaufsichtsrechtliche Spezifikationen No access
            2. cc) Versicherungswerberechtliche Spezifikationen No access
            3. dd) Zwischenergebnis No access
            1. aa) Problemaufriss No access
            2. bb) Stellungnahme No access
          2. e) Zusammenfassung No access
        1. 1.) Die rechtstatsächliche Gesamtlage hinsichtlich der Anwendbarkeit No access
          1. a) Vereitelung der Zwecke und Ziele des Verbraucherleitbildes No access
          2. b) Keine prinzipielle Begrenzung der Übertragbarkeit aufgrund der Schutzrichtung des jeweiligen Rechtsgebiets No access
        2. 3.) Stellungnahme No access
        1. 1.) Verortung der Einheitlichkeit der Ausprägungen des Verbraucherleitbildes als grundsätzliche Prämisse No access
          1. a) Der tatsächliche „status quo“ der materiellen Rezeption des unionsrechtlichen Verbraucherleitbildes No access
          2. b) Problembereiche und aktuelle Anfechtungen: Abkehr-, Wandelungs- und Widerspruchs-Tendenzen No access
          1. a) Kein einheitliches, sondern mehrere einzelne Verbraucherleitbilder? No access
          2. b) Argumentation für ein einheitliches Stamm-Verbraucherleitbild No access
            1. aa) Vorzugswürdigkeit einer leitbildimmanenten Berücksichtigung wahrgenommener Veränderungstendenzen No access
            2. bb) Erfordernis der Anerkennung der wertungsoffenen Elemente des Leitbildes No access
            3. cc) Wertungsoffenheit des Verbraucherleitbildes als folgerichtige Ausprägung der ihm zugrunde liegenden Zwecke und Funktionen No access
            4. dd) Flexibilität und Zugänglichkeit für Wertungen und Differenzierungen als Ausdruck der dem Leitbild innewohnenden Entwicklungsoffenheit No access
          3. d) Stellungnahme: die Qualifikation des differenzierten Verbraucherleitbild-Maßstabs als Wandelungsprozess No access
        1. 1.) Differenzierung nach den den unterschiedlichen Fallgruppen des Verbraucherleitbildes zugrunde liegenden Methoden No access
        2. 2.) Begründung des Erfordernisses einer kohärenten rechtsgebiets-übergreifenden Ausformung No access
        3. 3.) Materielle Anforderungen hinsichtlich einer kohärenten Ausgestaltung des Verbraucherleitbildes No access
        4. 4.) Stellungnahme: aktuelle Beurteilung der Kohärenz No access
        5. 5.) Der EuGH als Garant einer kohärenten Fortentwicklung No access
    1. F. Ausblick No access Pages 605 - 606
    2. G. Fazit No access Pages 607 - 612
  2. § 3 Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse No access Pages 613 - 630
  3. Literaturverzeichnis No access Pages 631 - 659

Bibliography (539 entries)

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