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Theorie der Nachhaltigkeit

Rechtliche, ethische und politische Zugänge - am Beispiel von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Welthandel
Authors:
Publisher:
 2011


Bibliographic data

Edition
1/2011
Copyright year
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6032-2
ISBN-Online
978-3-8452-3220-1
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Language
German
Pages
735
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 2 - 16 Felix Ekardt
    1. Problemstellung: Jenseits von Finanzkrise, Leitkultur, Steuern, Arbeitsmarkt, Renten, Demographic – und vom Nationalstaat? No access Pages 17 - 19 Felix Ekardt
      1. Probleme und empirische Grundlagen: Ressourcenknappheit, Klimawandel, Energiewende No access Pages 19 - 30 Felix Ekardt
      2. Die Grenzen des (auch qualitativen) Wachstums in einer globalisierten Welt – und warum das vielleicht gar nicht schlimm ist No access Pages 30 - 37 Felix Ekardt
      1. Ebenen des Nachhaltigkeitsdiskurses: Definition, Zustandsanalyse, Ursachen-/ Transformationsanalyse, Gebotenheit, Abwägung, Durchsetzung No access Pages 37 - 40 Felix Ekardt
      2. Felix Ekardt
        1. „Dreisäuligkeit“, „soziale Nachhaltigkeit“, „Nachhaltigkeitsindikatoren“, „Nachhaltigkeitsmessungen“? No access Felix Ekardt
        2. Nachhaltigkeit als Begriff in Gesetzen? No access Felix Ekardt
      1. Die Sein-Sollen-Scheidung: Objektives versus subjektives Sein, objektives versus subjektives Sollen/ Werten – Kritik „des“ Konstruktivismus No access Pages 49 - 55 Felix Ekardt
      2. Normative, instrumentelle und theoretische Vernunft No access Pages 55 - 56 Felix Ekardt
      3. Felix Ekardt
        1. Nachhaltigkeits-Sozialwissenschaft und Klimasozialwissenschaft – gegen verengte Wissenschaftsbilder aus Wirtschafts- und Naturwissenschaften No access Felix Ekardt
        2. Gerechtigkeit und Governance – Philosophie, Verfassung, Recht, Politik No access Felix Ekardt
        3. Governance- bzw. Steuerungswissenschaft: Gerechtigkeitsdurchsetzung, Methoden, Effektivität, Effizienz No access Felix Ekardt
        4. Ethik und Rechtsinterpretation: Methoden, Verhältnis zur Steuerungswissenschaft, Verfassungstheorie versus Gerechtigkeitstheorie, Rolle der Judikatur – ohne „Naturrecht-versus-Positivismus“-Terminologie No access Felix Ekardt
        5. Ist (normative und deskriptive) Theorie per se sinnlos? No access Felix Ekardt
    1. Individuelle Handlungsoptionen – und Teufelskreisstrukturen zwischen Wählern/Politikern und Konsumenten/ Unternehmen No access Pages 81 - 84 Felix Ekardt
    2. Wissen und Nachhaltigkeits-/ Umweltbewusstsein als zentrale Faktoren? No access Pages 84 - 88 Felix Ekardt
    3. Konformität, Eigennutzen, Gefühle, tradierte Werte, strukturelle Gegebenheiten – respektive ökonomische, biologische, kulturelle usw. Faktoren No access Pages 88 - 101 Felix Ekardt
    4. Tiefere kulturgeschichtliche Hintergründe: Ockham, Calvin und die Geburt der säkularen Normativität, Individualität und Rationalität No access Pages 101 - 105 Felix Ekardt
    5. Transition und Lernfähigkeit – und ein Seitenblick auf individualpsychologische Betrachtungen No access Pages 105 - 107 Felix Ekardt
    1. Vorbemerkungen: Ethik ohne starke Individualethik, ohne Anthropologie und ohne Sollens-loses Wissenschaftsverständnis No access Pages 108 - 113 Felix Ekardt
    2. Probleme metaphysischer Gerechtigkeits-Ansätze – warum nicht „bei Platon und in der Bibel schon alles Nötige steht“ No access Pages 113 - 116 Felix Ekardt
    3. Probleme skeptizistischer (postmoderner/positivistischer/nihilistischer) und kontextualistischer Gerechtigkeits-Ansätze – und bei liberal-demokratischen Klassikern (von Immanuel Kant zu John Rawls) No access Pages 116 - 124 Felix Ekardt
    4. Insbesondere: Probleme ökonomischer Präferenz-/Effizienztheorien/ Kosten-Nutzen-Analysen No access Pages 124 - 131 Felix Ekardt
    5. Anfragen an die klassische Diskursethik No access Pages 131 - 134 Felix Ekardt
    6. Menschenwürde, Unparteilichkeit, Freiheit, gewaltenteilige Demokratie als Vernunftgebote – und Unhintergehbarkeit der Vernunft: Ein universalistischer Neuansatz in der Ethik No access Pages 134 - 145 Felix Ekardt
      1. Universale Gerechtigkeit = kulturimperialistisch, vernunftdiktatorisch, demokratiefeindlich? No access Pages 145 - 151 Felix Ekardt
      2. Hat nicht jede soziale Gemeinschaft ihre eigene Rationalität? Warum der „faktisch-historische Entstehungshintergrund“ und die „naturwissenschaftliche Gefühl-Vernunft-Forschung“ nicht normativ relevant sind No access Pages 151 - 154 Felix Ekardt
      3. Macht Freiheit unglücklich? Zur Apologie totalitärer und autoritärer Herrschaftsformen in Geschichte und Gegenwart No access Pages 154 - 156 Felix Ekardt
      4. „Religiöser Fundamentalismus“ und „Inhaltsleere“ als Einwände? Zugleich ein Exkurs zu Hegel No access Pages 156 - 159 Felix Ekardt
    1. Die nicht-nachhaltige Freiheitshistorie, die doppelte Freiheitsgefährdung – und warum die Gerechtigkeitstheorie die Individual- und Unternehmensethik ersetzt No access Pages 160 - 167 Felix Ekardt
      1. Klimakriege, „Krieg gegen den Terror“, Embryonenschutz – Inflation der Menschenwürdediskurse, Vagheit der Unparteilichkeit No access Pages 167 - 169 Felix Ekardt
      2. Weder „traditionelles“ noch „naturwissenschaftliches“ Verständnis der Menschenwürde No access Pages 169 - 174 Felix Ekardt
      3. Ein diskursrationaler Neuansatz bei der Menschenwürde – Universalismus ohne Absolutismus No access Pages 174 - 181 Felix Ekardt
      4. Weitere Überlegungen zu EU-Menschenwürde, Rechtsquellen der neuen EU-Grundrechte und der EMRK No access Pages 181 - 188 Felix Ekardt
      1. Vorbemerkung: Für eine weite klassische Freiheit – auch transnational, ohne Konventionalismus, ohne negativ-positiv-Scheidung No access Pages 188 - 191 Felix Ekardt
      2. Warum „Umweltgrundrechte“, „Umweltstaatsziele“, „Nachhaltigkeit als Rechtsprinzip“ und die Schutzgrundrechte-Judikatur kritikwürdig sind – national und transnational No access Pages 191 - 197 Felix Ekardt
      3. Menschenrechtlicher Schutz der elementaren Freiheitsvoraussetzungen: Nahrung, Wasser, Energiezugang, Klimastabilität usw. – gegen den Grundbedürfnis- und den Fähigkeitenansatz No access Pages 197 - 203 Felix Ekardt
      4. Nicht-individualrechtlicher Schutz der weiteren Freiheitsvoraussetzungen – zugleich ein kurzer Bezug zu Staatsschulden und Finanzkrise No access Pages 203 - 206 Felix Ekardt
      5. Junktim von Freiheit und Handlungsfolgenverantwortung – das Verursacherprinzip (gegen den gängigen Verantwortungsdiskurs) No access Pages 206 - 209 Felix Ekardt
      1. Zweifelhafte ethische und rechtliche Ansätze No access Pages 209 - 217 Felix Ekardt
      2. Rechtliche und ethische Argumente für die intertemporale und globale Ausdehnung der Gerechtigkeit No access Pages 217 - 230 Felix Ekardt
      1. Multipolarität der Menschenrechte (auch) bei Klimaschutz und Ressourcenschonung No access Pages 230 - 237 Felix Ekardt
      2. Entbehrlichkeit einer Grundrechtsfunktionenlehre? Kritik der Scheidung „Verletzungsverbote versus Solidarpflichten“ – über Locke, Kant und Rawls hinaus No access Pages 237 - 241 Felix Ekardt
      3. Insbesondere: Multipolarer völkerrechtlicher Freiheitsvoraussetzungsschutz – das Recht auf Nahrung und ein neues Verständnis allgemeiner Rechtsgrundsätze im Völkerrecht No access Pages 241 - 252 Felix Ekardt
      1. Rein wechselseitige Freiheitsbegrenzung und Verzicht auf den Gemeinwohlbegriff oder „Rechte für Tiere und Pflanzen“ No access Pages 252 - 263 Felix Ekardt
      2. Exkurs zu umweltethischen Ansätzen No access Pages 263 - 266 Felix Ekardt
      3. Nachhaltigkeit und Sozialstaatlichkeit – ohne „Freiheit-oder-Gleichheit“-Debatte und problematische Ansätze zu Chancengleichheit und Egalitarismus No access Pages 266 - 272 Felix Ekardt
      4. Scheidung Gerechtigkeit/ gutes Leben („Tugendethik“): Normative und empirische Glückstheorie, Nachhaltigkeit und Kulturkonflikte – und „wie politisch ist das Private“? No access Pages 272 - 281 Felix Ekardt
    1. Debatten über starke oder schwache Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsinhalte, Verantwortung, Effizienz und Risiko ersetzen keine menschenrechtsorientierte Abwägungstheorie No access Pages 282 - 288 Felix Ekardt
    2. Demokratie, Nachhaltigkeit und Institutionen – ohne „vage Gestaltungsspielräume“, „Expertokratie“, „Konstruktivismus“ und „radikale Demokratie“ No access Pages 288 - 302 Felix Ekardt
      1. Abwägungsregeln und existenzielle Konflikte in der Risikogesellschaft No access Pages 302 - 313 Felix Ekardt
      2. Felix Ekardt
        1. Empirisch-naturwissenschaftliche Schwierigkeiten: Berechenbarkeit von Nachhaltigkeit? Noch einmal zu Nachhaltigkeitsindikatoren No access Felix Ekardt
        2. Unsichere Tatsachen, Handlungspflicht auch bei Unsicherheit – und eine stärkere Vorsorge gegen kumulativ-langfristige Gefährdungen (zum Risiko i.e.S.) No access Felix Ekardt
        3. Verfahren und partizipative Demokratie – nur ein Annex? Und wer muss die Nachhaltigkeit realisieren? No access Felix Ekardt
      3. Kritik ökonomischer Effizienztheorien (Kosten-Nutzen-Analysen) und einer formalisiert-quantifizierten Normativität No access Pages 355 - 365 Felix Ekardt
      4. Beispiel: Gleiche Pro-Kopf-Nutzungsrechte, global und intertemporal – Klimaschutz und (globale wie nationale) soziale Verteilungsgerechtigkeit No access Pages 365 - 374 Felix Ekardt
      5. Beispiel. Familienpolitik und Demographie – nachhaltigere Lebensbedingungen und weniger Menschen weltweit statt Geburtenförderung No access Pages 374 - 377 Felix Ekardt
      1. Innovationen und Perspektiven: Mehr Ressourceneffizienz, mehr erneuerbare Ressourcen und auch Suffizienz – oder Atomenergie, Kohle, CCS, Geo-Engineering? No access Pages 378 - 389 Felix Ekardt
      2. „Bottom-Up“: Transition, Lernfähigkeit, Pädagogik, neue Glückskonzepte? Und was meint eigentlich Wohlstand? No access Pages 389 - 399 Felix Ekardt
    1. „Bottom-Up“: Wettbewerb, Unternehmensverantwortung, Selbstregulierung, nachhaltige Konsumenten, Nachhaltigkeits-Rating? No access Pages 399 - 416 Felix Ekardt
    2. Politische Ausgangspunkte: „Ziele“, „Nachhaltigkeitsstrategien“ und „Klimaschutzpakete“ und der völkerrechtliche Rahmen No access Pages 416 - 422 Felix Ekardt
      1. Ressourceneffizienz durch Ordnungs- und Informationsrecht No access Pages 422 - 428 Felix Ekardt
      2. Förderung erneuerbarer Ressourcen No access Pages 428 - 432 Felix Ekardt
      3. Öffentliche Beschaffung und weitere, insbesondere kommunale Optionen No access Pages 432 - 439 Felix Ekardt
      4. Fünf oft übersehene Kernprobleme der „rein technischen“ und „ordnungsrechtlich auf einzelne Produkte und Anlagen fokussierten“ Perspektive No access Pages 439 - 443 Felix Ekardt
      1. Typologie, Wirkungskonzept und Freiheitsbezug: Abgaben, Zertifikatmärkte, Subventionsstreichungen No access Pages 443 - 447 Felix Ekardt
      2. Felix Ekardt
        1. Beispiel: EU-Emissionshandel No access Felix Ekardt
        2. Beispiel: Clean Development Mechanism, globaler Emissionshandel und Nord-Süd-Ausgleich – zugleich ein Anschauungsfall zur Komplexität globaler Klimaverhandlungen No access Felix Ekardt
        3. Beispiel: Ökosteuer und Umgang mit Subventionen No access Felix Ekardt
      3. Felix Ekardt
        1. Notwendigkeit globaler Ansätze, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Verteilungswirkungen bisheriger Politik No access Felix Ekardt
        2. Flächendeckender globaler Emissionshandel zwischen Industrie- und Entwicklungsländern und EU-Primärenergie-Emissionshandel No access Felix Ekardt
        3. Armutsbekämpfung und soziale Ausgewogenheit der Ressourcen- und Klimapolitik – kurzfristig und langfristig, national und global No access Felix Ekardt
      4. Hilfsweise: Border Adjustments für Nachhaltigkeitsvorreiter-Staaten – „pragmatische statt visionäre Ansätze“? No access Pages 500 - 504 Felix Ekardt
      5. Felix Ekardt
        1. Beispiel: Ambivalenzen der Bioenergie und der Windenergie – notwendiges Systemdenken – Einspeisevergütung und Emissionshandel No access Felix Ekardt
        2. Beispiel: Landnutzung und Klimawandel No access Felix Ekardt
        3. Beispiel: Mengensteuerung bei der Ressource Phosphor No access Felix Ekardt
        4. Beispiel: Wärme und Investor-Nutzer-Dilemma – ein Fall für ordnungsrechtliche (und zivilrechtliche) Flankierungen? No access Felix Ekardt
        5. Beispiel: Finanzkrise und Staatsschulden No access Felix Ekardt
      6. Felix Ekardt
        1. Naturschutz und Biodiversität – ordnungsrechtliche Ergänzungen, weitere Verlagerungseffekte, Totalverbote? No access Felix Ekardt
        2. Atypische Mengensteuerung durch ordnungsrechtliche Wasserpolitik – gegen neue Kohlekraftwerke No access Felix Ekardt
        3. Planung, Wissen, Arbeitsverständnis, Atomausstieg, Subventionen, Dezentralisierung, Leitungsbau, Speicherung, Klimaanpassung – und Postwachstums-Flankierungen (Grundeinkommen u.a.) No access Felix Ekardt
      1. Schutzgrundrechtlich erlaubte und geforderte Nachhaltigkeit durch Mengensteuerung – trotz der Wirtschaftsgrundrechte? No access Pages 589 - 596 Felix Ekardt
      2. Grundrechtsprobleme von Selbstregulierung und „Konsenspolitik“ No access Pages 596 - 599 Felix Ekardt
      3. Abwägungstheorie und wirtschaftliche EU-Grundfreiheiten – Warenverkehrsfreiheit, Beihilfenrecht und erneuerbare Energien No access Pages 599 - 607 Felix Ekardt
    1. Chancen und Grenzen von Globalisierung, Freihandel und WTO No access Pages 608 - 616 Felix Ekardt
    2. Globaler institutionalisierter Politikrahmen für einen globalen Markt – Konstitutionalisierung und Demokratie No access Pages 616 - 630 Felix Ekardt
    3. Nachhaltigkeits-Vorreiter, WTO und Menschenrechte im geltenden WTO-Recht – das Beispiel Grenzkostenausgleich No access Pages 630 - 645 Felix Ekardt
    4. Kritik systemtheoretischer Ansätze zu Gerechtigkeit, Governance und Transnationalität – und Kritik der Systemtheoriekritiker No access Pages 645 - 652 Felix Ekardt
    5. Klimakriege und „Kampf der Kulturen“ statt Nachhaltigkeitsutopien? Idealismus, Realismus und ein Ausblick No access Pages 652 - 653 Felix Ekardt
  2. Zusammenfassung No access Pages 654 - 665 Felix Ekardt
  3. Abkürzungsverzeichnis No access Pages 666 - 671 Felix Ekardt
  4. Literaturverzeichnis No access Pages 672 - 735 Felix Ekardt

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