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Die Charakteristika der katholischen Universitäten in der Frühen Neuzeit

Rechtsstellung, Korporativität und Kirchlichkeit
Authors:
Publisher:
 2026

Summary

This book examined the legal status and self-understanding of Catholic universities in early modern Germany, focusing on Cologne and Ingolstadt. It seeked to reveal and present the internal logic of these universities and their enduring characteristics, considering that previous research has mainly focused on the societal role of universities. The central analysis revolved around corporatism and ecclesiastical identity, understood as the enduring characteristics of each university’s legal status. This book examined not only the formative but also representative side of university self-understanding, which manifested in privileges or in actual conflict cases. The analyse made clear how individual universities preserved the enduring characteristics of their self-image despite external pressure and how they represented this image to the outside world.

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright Year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-2049-2
ISBN-Online
978-3-7489-5591-7
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft - Neue Folge
Volume
91
Language
German
Pages
555
Product Type
Monograph

Table of contents

ChapterPages
    1. Vorwort No access
    1. 0-1. Forschungsstand (I): Der Erfolg der Sozialgeschichte No access
    2. 0-2. Forschungsstand (II): Die Möglichkeit der Forschung, welche die Universität als Akteur und ihr Selbstverständnis in den Fokus rückt No access
    3. 0-3. Forschungsziel: Der Fokus auf das universitäre Selbstverständnis No access
    4. 0-4. Die Eingrenzung der Analysegegenstände: Typologie der Universitäten No access
    5. 0-5. Methode und entsprechende Quellenlage No access
    6. 0-6. Gliederung und Eingrenzung No access
        1. 1-1-1. Beziehungen zwischen der Universität Köln und den umgebenden Mächten hinsichtlich Politik und Verfassung No access
        2. 1-1-2. Die universitäre Rechtsstellung und ihre selbstständigen und kirchlichen Charakteristika No access
        1. 1-2-1. Die Einflüsse der die Universität Ingolstadt umgebenden Mächte No access
        2. 1-2-2. Die universitäre Rechtsstellung und ihre autonomen und geistlichen Charakteristika No access
      1. 1-3. Fazit No access
        1. 2-1-1. Gemeinsamkeiten No access
        2. 2-1-2. Unterschiede No access
        1. 2-2-1. Die überdauernde Gültigkeit der zur Gründungszeit erstellten Statuten No access
          1. 2-2-2-1. Die Stellung des Rektors No access
          2. 2-2-2-2. Rechtsstellung der Fakultäten, und der tatsächliche Verzicht auf das Einstimmigkeitsprinzip? No access
          3. 2-2-2-3. Die Auslegung der universitären Mitgliedschaft in den das Verhalten (habitus) betreffenden Klauseln (W1-12/K7-18) No access
          4. 2-2-2-4. Kölner Kirchlichkeit No access
        2. 2-2-3. Schlussfolgerung No access
        1. 2-3-1. Der Einfluss der Statuten von Köln und Leipzig auf Ingolstadt No access
          1. 2-3-2-1. Die Entstehung des Stiftungsbriefs (1472) und die Quellenlage No access
          2. 2-3-2-2. Die Charakteristika und Zwecke des Stiftungsbriefs No access
            1. a. Änderungen aus den zwingenden Gründen: Finanzielle Lage und Zeitmangel No access
            2. b. Gezielte Änderungen No access
          1. 2-3-3-1. Entstehungsgeschichte der zweiten reformierten Statutensammlung für die Gesamtuniversität No access
          2. 2-3-3-2. Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Vergleich zu den älteren Statuten in formaler Hinsicht No access
            1. a. Äußere Schwierigkeit: Streitigkeiten mit der Stadt No access
            2. b. Innere Schwierigkeiten: Unstimmigkeit sowie Ungehorsam und die schlechte Verwaltung No access
          1. 2-3-4-1. Die Einflüsse der frühneuzeitlichen Merkmale No access
          2. 2-3-4-2. Die Anbindung an die Landesherrschaft. Der Verzicht auf die universitäre Mitgliederschaft? No access
      1. 2-4. Fazit No access
        1. 3-1-1. Der Ablauf und der politische Hintergrund des Vorfalls No access
          1. 3-1-2-1. Martin Bucer, der Fürsprecher des Kölner Reformationsversuchs No access
          2. 3-1-2-2. Die Universität Köln, der theologische Hauptgegner der Kölner Reformationsbewegung No access
          1. 3-1-3-1. Die Reaktion der Universität und ihrer Mitglieder, insbesondere der Juristen als Kleriker No access
          2. 3-1-3-2. Die passive Rolle der Stadt No access
          1. 3-1-4-1. Die Lehre vom Zusammenhang zwischen der geistlichen und der weltlichen Gewalt No access
          2. 3-1-4-2. Die Ekklesiologie und die Hierarchie der Autorität No access
          1. 3-1-5-1. Die Autorschaft der Verteidigungsschrift Judicivm Depvtatorvm Vniversitatis und das Verhältnis zwischen den lateinischen Urtexten und der deutschen Übersetzung No access
          2. 3-1-5-2. Der umfangreiche Begriff clerici: Diskussion um die Stellung der Ordensleute No access
          3. 3-1-5-3. Die Verpflichtung zu Frieden und Einigkeit: Die Diskussion um das Verhältnis der Kirchenordnung zur weltlichen Ordnung im Reich No access
          4. 3-1-5-4. Das Wesen der Ordnung: Die Diskussion um Ordnungsstörer No access
          5. 3-1-5-5. Selbstverständnis der Universität über ihre eigene Rolle: Die Universität als urteilende Autorität in Fragen von „Richtig und Falsch“ No access
        2. 3-1-6. Fazit. Die Rolle der Universität als der Verteidiger der katholischen Ordnung No access
        1. 3-2-1. Die Abläufe des Disputs von Peter von Ravenna gegen Jakob van Hoogstraten und der bisherige Forschungsstand No access
        2. 3-2-2. Die Gründe dieses Disputs, insbesondere die Beziehung zwischen dem allgemeinen Kirchenrecht und den lokalen Rechtsgewohnheiten No access
          1. 3-2-3-1. Peter von Ravenna, Compendium Iuris Canonici, 1504 No access
            1. a. Ob das kirchliche Begräbnis des Gehängten zum göttlichen Recht gehört: Die Vermischung von Theologie und Jura No access
            2. b. Ob das kirchliche Begräbnis des Gehängten zum Kirchenrecht gehört: Die vom Zweck abhängige Diskussion No access
        3. 3-2-4. Aufrechterhaltung der lokalen bestehenden Ordnung und die „rechtsbezogene“ Methodik Peters No access
      1. 3-3. Fazit No access
        1. 4-1-1. Der Ablauf des Falls Heinrich Cruchten No access
          1. 4-1-2-1. Nikolaus Hesselinge von Steinwick, der damalige Rektor der Universität Köln No access
          2. 4-1-2-2. Johann Gropper, der Großsiegler des Erzbischofs No access
          3. 4-1-2-3. Die anderen Akteure No access
        1. 4-2-1. Der Rektor Nikolaus von Steinwick No access
        2. 4-2-2. Die theologische Fakultät No access
        3. 4-2-3. Johann Gropper und der Erzbischof Hermann von Wied No access
        4. 4-2-4. Die Zusammenfassung der Streitpunkte und die Umformulierung bezüglich der universitären Korporativität No access
        1. 4-3-1. Die allgemeine Bedeutung des Begriffs communitas No access
        2. 4-3-2. Die Maxime quod omnes tangit No access
        3. 4-3-3. Die Bedeutung der Maxime quod omnes tangit in der Verteidigungsschrift des Rektors No access
          1. 4-3-4-1. Körperliche Ekklesiologie im Mittelalter No access
          2. 4-3-4-2. Die Rolle der Theologen innerhalb der Kirche No access
          3. 4-3-4-3. Die universitäre Solidarität und die theologische Fakultät No access
        4. 4-3-5. Die Juristen der Kölner juristischen Fakultät No access
          1. 4-3-6-1. Exemtion (exceptio / exemtio): der Hintergrund der Ansicht Groppers No access
          2. 4-3-6-2. Groppers Ansicht über Exemtion und die rechtliche Klarheit No access
        5. 4-3-7. Schlussfolgerung: Die universitäre communitas und „Einstimmigkeitsprinzip“, „Freundschaft“ und „vages Verständnis von Privileg und Gewohnheit“ als ihre Merkmale No access
          1. 4-4-1-1. Die ordentliche Gerichtsbarkeit des Erzbischofs als iudex ordinarius und sein Offizialat No access
          2. 4-4-1-2. Die außerordentliche Gerichtsbarkeit der Universität als iudex delegatus und ihr Konservator No access
          1. 4-4-2-1. Jurisdiktion des Kölner Erzbischofs innerhalb der Stadt Köln im 16. Jahrhundert No access
          2. 4-4-2-2. Das Offizialat Köln No access
          1. 4-4-3-1. Die vage Erläuterung in den Bullen und Statuten der Universität Köln No access
          2. 4-4-3-2. Der Justizbrief im Jahr 1389 an den Konservator bezüglich der Privilegien der Universität Köln No access
          3. 4-4-3-3. Der Brief von Julius II. im Jahr 1507 No access
          4. 4-4-3-4. Fazit No access
        1. 4-4-4. Ein Exkurs: Die vage Gerichtsbarkeit der Universität auf der erzbischöflichen Seite No access
      1. 4-5. Fazit: Communitas der Universität Köln No access
      1. 5-1. Ablauf des gescheiterten Versuchs der Übergabe der Artistenfakultät der Universität Ingolstadt an die Jesuiten im Jahr 1572 und der diesbezügliche Forschungsstand No access
        1. 5-2-1. Hoffaeus’ 20 Forderungen No access
        2. 5-2-2. Die Ansicht der Jesuiten über die Universität No access
        1. 5-3-1. Die Stellungnahme des Nikolaus Everhard Seniors No access
        2. 5-3-2. Die Stellungnahme des Nikolaus Everhard Juniors No access
        3. 5-3-3. Eisengreins Stellungnahme No access
        1. 5-4-1. Die Remonstration der Universität am 11. Juni 1572 No access
        2. 5-4-2. Ein kurzer Exkurs: Die Wahl des Rektors im Jahr 1585. Das Verhältnis zwischen den rechtlichen und kirchlichen Charakteristika der Universität Ingolstadt No access
      2. 5-5. Wer soll als Mitglied der Universität gelten? Die Auseinandersetzung mit der Lehre des Aristoteles No access
      3. 5-6. Die Rezesse und Briefe des Herzogs No access
      4. 5-7. Fazit No access
        1. 6-1-1. Bayerische Landespolitik und Reichspolitik hinsichtlich der Reformation im 16. Jahrhundert No access
          1. 6-1-2-1. Wormser Edikt und das erste bayerische Religionsmandat No access
          2. 6-1-2-2. Die Erweiterung des Bereichs der reformatorischen Handlungen, die in der bayerischen Schutzpolitik kontrolliert werden sollten No access
          3. 6-1-2-3. Die Umsetzung des Mandats No access
        2. 6-1-3. Nach Augsburg und Trient. Die Zeit der Konfessionsbildung No access
        1. 6-2-1. Die persönlichen Beiträge einzelner Universitätsmitglieder No access
          1. 6-2-2-1. Bibliographische Merkmale der Acta contra Lutheranos No access
          2. 6-2-2-2. Verfassungsdatum No access
          3. 6-2-2-3. Der Grund, warum keine neuen Fälle mehr in den Acta nach Jahr 1525 aufgezeichnet wurden No access
            1. a) Das erste Kriterium: ob sich der Fall tatsächlich ereignet hat – der Unterschied zu präventiven Maßnahmen wie Zensur oder Außenpolitik No access
            2. b) Das zweite Kriterium: Die direkte Kausalität zwischen dem lutherischen Gedanken und den tatsächlichen Vergehen – das Weglassen von Fällen, bei denen der Täter lediglich Lutheraner war No access
          4. 6-2-2-5. Der Zweck der Sammlung in den Acta contra Lutheranos: Acta als Muster für das Verfahren gegen die lutherischen Angelegenheiten? No access
        2. 6-2-3. Die Bedeutsamkeit der lutherischen Angelegenheiten für die Universität Ingolstadt No access
        3. 6-2-4. Fazit No access
        1. 6-3-1. Die religiöse Lage in Ingolstadt nach 1550: Konfessionsbildung oder Großzügigkeit innerhalb der Universität? No access
        2. 6-3-2. Zensurinstanzen im frühneuzeitlichen Bayern No access
          1. 6-3-3-1. Die Institutionen der Zensur des Herzogs No access
          2. 6-3-3-2. Die Ansicht des Herzogs in seinen Mandaten, dass die Laien und die Geistlichen bei der Zensurpolitik voneinander unterschieden werden sollen No access
          3. 6-3-3-3. Eher Frieden als theologische Rechtgläubigkeit? No access
          4. 6-3-3-4. Zusammenfassung: Charakteristika der herzoglichen Religionspolitik No access
        3. 6-3-4. Die Rechtsstellung der Universität Ingolstadt innerhalb der bayerischen Zensurtätigkeit No access
          1. 6-3-5-1. Unterschiedliche Auffassungen des universitären Zensurrechts No access
          2. 6-3-5-2. Unterschiedlichkeiten mit Blick auf den Zweck der Zensur No access
          1. 6-3-6-1. Das erste Urteil gegen einen als protestantisch verdächtigten Buchbinder und das administrative bzw. herrschaftliche Verhalten der Universität No access
          2. 6-3-6-2. Das zweite und dritte Urteil gegen Lorenz Schrötter und das gnädige bzw. fürsorgliche Verhalten der Universität No access
        4. 6-3-7. Die universitäre Kirchlichkeit als Selbstrepräsentation und die Rechtsstellung als wesentliches Interesse No access
      1. 6-4. Fazit No access
    1. 7-1. Zusammenfassung der Ergebnisse No access
    2. 7-2. Die Bedeutung des Ergebnisses und die Verbindung zu anderen Forschungsbereichen No access
    3. 7-3. Ausblick auf die Gegenwart No access
  1. § 8. Quellen- und Literatureverzeichnis No access Pages 511 - 554

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