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Monograph No access

Die Vermögensverfügung als Tatbestandsmerkmal des Betrugs

Rechtsvergleichende Untersuchung des deutschen, japanischen und chinesischen Rechts
Authors:
Publisher:
 2016


Bibliographic data

Edition
1/2016
Copyright Year
2016
ISBN-Print
978-3-8487-2716-2
ISBN-Online
978-3-8452-7061-6
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Studien zum Wirtschaftsstrafrecht - Neue Folge
Volume
4
Language
German
Pages
384
Product Type
Monograph

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 24
    1. Gründe für eine Rechtsvergleichung zwischen Deutschland, Japan und China No access
    2. Problemstellung No access
    3. Die Bedeutung der Untersuchung No access
    4. Gang der Untersuchung No access
      1. Grundlage No access
            1. Juristischer Vermögensbegriff No access
            2. Wirtschaftlicher Vermögensbegriff No access
            3. Personaler Vermögensbegriff No access
            4. Juristisch-ökonomischer Vermögensbegriff No access
            5. Sonstige Vermögensbegriffe No access
          1. Schlussfolgerungen No access
        1. Unrechtsgehalt des Betrugs No access
      2. Rechtsgut und Unrechtsgehalt des Diebstahls No access
      3. Zusammenfassung No access
      1. Grundlage No access
          1. Der Inhalt des Rechtsguts des Betrugs No access
            1. Gemeinsamkeit in der Unterscheidung zwischen Sach- und Forderungsbetrug No access
            2. Die japanische Betrugsauffassung als Parallele zu der juristischen Vermögenslehre No access
            3. Bewertung der Unterschiede der dogmatischen Einordnung des Betrugs in beiden Rechtsordnungen nach dem Tatobjekt No access
            4. Annäherung an den gängigen deutschen Schadensbegriff No access
          2. Ergebnis der Analyse No access
          1. Der Inhalt des Unrechtsgehalts des Betrugs No access
          2. Analyse und Ergebnis der Vergleichung mit dem deutschen Recht No access
        1. Der Inhalt des Rechtsguts und Unrechtsgehalts des Diebstahls No access
        2. Analyse und Ergebnis der Vergleichung mit dem deutschen Recht No access
      2. Zusammenfassung No access
      1. Grundlage No access
            1. Traditionelle Ansicht: Die Eigentumstheorie No access
            2. Wende im chinesischen Schrifttum: Vordringen der Gewahrsamstheorie No access
          1. Analyse und Ergebnis der Vergleichung mit dem deutschen und japanischen Recht No access
            1. Traditionelle Ansicht: Der sowjetische vierteilige Verbrechensaufbau No access
            2. Rezeption der japanischen bzw. deutschen Verbrechenslehre: Zunehmende Anerkennung eines mehrstufigen Verbrechensaufbaus No access
          1. Analyse und Ergebnis der Vergleichung mit dem deutschen und japanischen Recht No access
          1. Ein gemeinsamer Kerntatbestand trotz fünf Tatbestandsvarianten No access
          2. Herkömmliche Meinung: Ohne Heimlichkeit kein Diebstahl No access
          3. Zunehmende Ablehnung der Heimlichkeit als Tatbestandsmerkmal des Diebstahls No access
        1. Analyse und Ergebnis der Vergleichung mit dem deutschen und japanischen Recht No access
      2. Zusammenfassung No access
        1. „Vermögens“verfügung No access
            1. Verfügungsarten No access
              1. Das deutsche Recht No access
              2. Das japanische Recht No access
              3. Das chinesische Recht No access
              1. Verfügungsbewusstsein No access
              2. Freiwilligkeit No access
            1. Das japanische Recht No access
            2. Das chinesische Recht No access
          1. Kritik No access
          2. Eigene Stellungnahme No access
          1. Kritik No access
            1. Begriffsklärung No access
              1. Willkürlichkeit der Begriffsbildung No access
              2. Unbrauchbarkeit der Freiwilligkeit No access
              3. Freiwilligkeit: Kein Definitions-, sondern Abgrenzungsmerkmal No access
              4. Inkongruenz des Freiwilligkeitskriteriums No access
              5. Mangelnde Einwandfreiheit des Ergebnisses von Anwendungsfällen des Freiwilligkeitskriteriums No access
          1. Kritik No access
          2. Eigene Stellungnahme No access
      1. Zusammenfassung No access
        1. Selbstschädigungsfunktion No access
        2. Verbindungsfunktion No access
          1. Abgrenzungsmerkmal für Betrug und Diebstahl No access
          2. Abgrenzungsmerkmal für Strafbarkeit und Straflosigkeit No access
          1. Der Begriff der Selbstschädigung in der Betrugsdogmatik No access
            1. Bewusste oder unbewusste Selbstschädigung: Veranschaulichung am Beispiel der Erschleichung bewusst unentgeltlicher Leistungen No access
              1. Selbstschädigung im Sinne eines Gebeakts des Opfers No access
              2. Selbstschädigung im Sinne einer freiwilligen Verfügung des Opfers No access
              1. Problemstellung No access
              2. Zurechnung als Grundlage strafrechtlicher Verantwortlichkeit No access
              3. Das Kriterium der Selbstschädigung als grundlegendes Missverständnis der Zurechnungsstruktur des Betrugs No access
          2. Ergebnis No access
            1. Hansen: Kein Kausalzusammenhang zwischen Vermögensverfügung und -⁠⁠schaden No access
            2. Eser: Vermögensverfügung als „Umschlagstelle“ No access
            3. Hayashi: Vermögensverfügung als Bindeglied zwischen dem Subjektiven und dem Objektiven No access
            4. Sone Takehiko: Vermögensverfügung als Bindeglied zwischen Täuschung und Gewahrsamsübertragung No access
            1. Einige Bemerkungen zu den verschiedenen Lösungsansätzen No access
              1. Rückgriff auf Wesen und die Zurechnungsstruktur des Betrugs No access
              2. Vermögensverfügung als Zurechnungszusammenhang zwischen Täuschung und Vermögensschaden No access
              3. Vorüberlegungen zur Normativierung der Täuschungshandlung No access
          1. Ergebnis No access
          2. Exkurs: Die Fragwürdigkeit der Gleichstellung von Verbindungs- und Transportfunktion No access
          1. Darstellung der Problematik No access
              1. Deutschland No access
              2. Japan No access
              3. China No access
              1. Meinungsstand in Deutschland, Japan und China No access
              2. Erfordernis der Lückenlosigkeit? No access
              3. Erfordernis der Überschneidungsfreiheit? No access
              1. Selbstschädigung vs. Fremdschädigung No access
              2. Delikt aufgrund defizitären Willens des Opfers vs. Delikt ohne bzw. gegen den Willen des Opfers No access
                1. Begriffliche Differenzierung von Vermögensverfügung und Wegnahme im eigentlichen Sinne? No access
                2. Harmonisierung von Vermögensverfügung und Wegnahme No access
            1. Abgrenzung als Ausfluss des Rechtssicherheitsgebots? No access
            2. Bestandsschutz vor Wertschutz? No access
            1. Übersicht No access
              1. Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot No access
              2. Schwierigkeiten der Unterscheidung zwischen Ideal- und Gesetzeskonkurrenz No access
              3. Exkurs: Übersicht über die Konkurrenzlehre des japanischen und chinesischen Rechts No access
              1. Gewährleistung einer auf den Sinn und Zweck abstellenden Auslegung der Vermögensverfügung No access
              2. Überwindung der Abgrenzungsschwierigkeiten No access
              3. Vereinbarkeit mit der verbreiteten Konkurrenzlösung zwischen Raub und (räuberischer) Erpressung No access
              4. Vorteilhafte Behandlung des Tatbestandsirrtums No access
          2. Ergebnis No access
      1. Zusammenfassung No access
      1. Der rechtsgeschichtliche Hintergrund No access
          1. Der Standpunkt der hM: Anerkennung des Unmittelbarkeitserfordernisses No access
            1. Zur Notwendigkeit eines Unmittelbarkeitserfordernisses No access
            2. Zur Vertatbestandlichung der Unmittelbarkeit im Merkmal der Vermögensverfügung No access
          2. Zur Konzeption von Leibrock: Verselbständigung des Merkmals der Unmittelbarkeit No access
          3. Zur Konzeption von Arzt: Unmittelbarkeit als Attribut der Vermögensverfügung oder des Vermögensschadens No access
          4. Zur Ablehnung des Unmittelbarkeitserfordernisses No access
          1. Der Standpunkt der hM: Unterscheidung zwischen Gewahrsamsübertragung und -⁠⁠lockerung No access
          2. Zur Ablehnung des Unmittelbarkeitserfordernisses No access
          1. Der Standpunkt der herkömmlichen Auffassung: kein spezifisches Kriterium der Unmittelbarkeit No access
          2. Vordringen der Annahme eines Unmittelbarkeitserfordernisses No access
        1. Die deutsche Rechtsprechung: überwiegende Anerkennung des Unmittelbarkeitserfordernisses No access
        2. Die japanische Rechtsprechung: Übertragung der tatsächlichen Verfügungsgewalt als Vermögensverfügung No access
        3. Die chinesische Rechtsprechung: Inkonsequenz bei der Behandlung der einschlägigen Fälle No access
          1. Zum Begriff der Unmittelbarkeit im deutschen Recht No access
          2. Zum Begriff der Unmittelbarkeit im japanischen Recht No access
          3. Zum Begriff der Unmittelbarkeit im chinesischen Recht No access
          1. Die Erschleichung von Zutritt No access
          2. Die Erschleichung einer Entfernung des Opfers No access
          3. Die Erschleichung einer Bankkarte No access
          4. Die Übergabe zur Erfüllung No access
            1. zur Probe No access
            2. zur Besichtigung No access
            3. zur Aufbewahrung No access
            4. zum Kontrollieren No access
            5. zum Telefonieren No access
            6. zu anderen Zwecken No access
          5. Der Wechselgeldfall No access
          6. Die Erschleichung einer Unterschrift No access
          7. Das Kiseru-Fahren No access
            1. Unmittelbarkeit als Erfordernis aus dem Tatbild des Betrugs als Selbstschädigung? No access
              1. Unmittelbarkeit als Abgrenzungsmerkmal zum Trickdiebstahl? No access
              2. Unmittelbarkeit in arbeitsteiligen Organisationen No access
            2. Spannungsfeld zwischen der Unmittelbarkeit und dem Rechtsinstitut der Vermögensgefährdung? No access
            1. Innere Inkonsequenz No access
            2. Widerspruch mit der herrschenden Lehre des tatbestandsmäßigen Verhaltens No access
            1. Innere Inkonsequenz No access
            2. Ausdehnung des Betrugsbereichs durch Überbetonung der Freiwilligkeit der Vermögensverfügung No access
            3. Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz No access
        1. Vorbemerkung: Die Lehre von der objektiven Zurechnung oder des tatbestandsmäßigen Verhaltens No access
          1. Problemstellung No access
            1. Der Ausgangspunkt: Der Betrug als Vermögensdelikt No access
            2. Normativierungstendenz des Täuschungsbegriffs No access
            1. Zum Begriff der tatbestandsmäßigen Täuschung No access
            2. Zur Verortung des Unmittelbarkeitserfordernisses No access
        2. Ergebnis der klassischen Fallgruppen nach dem hier vertretenen Standpunkt No access
      2. Zusammenfassung No access
          1. Der herrschende gespaltene Verfügungsbegriff No access
          2. Plädoyer für eine generelle Entbehrlichkeit des Verfügungsbewusstseins No access
          3. Forderung nach uneingeschränkter Erforderlichkeit des Verfügungsbewusstseins No access
          1. Herrschende Lehre: Erforderlichkeit des Verfügungsbewusstseins No access
          2. Mindermeinung: Entbehrlichkeit des Verfügungsbewusstseins No access
          3. Zunehmende Tendenz extensiver Auslegung des Verfügungsbewusstseins No access
          1. Die traditionelle Lehre No access
          2. Neuere Bemühungen um eine Einführung der japanischen Lehre No access
          1. Der Sachbetrug No access
          2. Der Forderungsbetrug No access
        1. Die japanische Rechtsprechung: Erfordernis des Verfügungsbewusstseins No access
        2. Die chinesische Rechtsprechung No access
          1. Das deutsche Recht No access
          2. Das japanische Recht No access
          3. Das chinesische Recht No access
          1. Der Getäuschte hat das Bewusstsein der Gewahrsamsübertragung No access
            1. Erschleichung einer Übergabe ohne Bewusstsein der Gewahrsamsübertragung No access
            2. Erschleichung einer Aufgabe des Vermögenswertes No access
            3. Erschleichung einer räumlichen Entfernung des Getäuschten No access
            4. Verstecken zusätzlicher Ware in der Originalverpackung No access
            5. Austausch des Verpackungsinhalts No access
            6. Austausch von Etikett, Strichcode oder Preisschild No access
            7. Manipulation der Bodenwaage No access
            8. Das Kiseru-Fahren No access
              1. Verstecken der Ware in der unmittelbaren Tätersphäre No access
              2. Listige Verschaffung einer Sache, in der sich ein hochwertiger Gegenstand verbirgt No access
              3. Sonstige Fälle No access
              1. Erschleichung der Nichtgeltendmachung eines Anspruchs No access
              2. Erschleichung einer Unterschrift No access
          1. Methodischer Mangel im Orientierungspunkt der Auslegung No access
          2. Verfügungsbewusstsein als reines Abgrenzungs-, nicht Wesensmerkmal No access
          3. Unhaltbarkeit eines gespaltenen Verfügungsbegriffs No access
          4. Überschneidungen mit der Funktionalität des Unmittelbarkeitserfordernisses No access
          5. Verwirrungen bei der Definition des Verfügungsbewusstseins No access
          6. Fragwürdigkeit mit Blick auf die Irrtumskonstellationen No access
          1. Kein Exklusivitätsdogma, sondern Wesen und Normzweck des Betrugstatbestands als „Krone der Auslegung“ No access
          2. Ein einheitlicher Verfügungsbegriff No access
          3. Allgemeine Entbehrlichkeit des Verfügungsbewusstseins No access
        1. Die Konsequenzen des eigenen Lösungsvorschlags No access
      1. Zusammenfassung No access
      1. Vorbemerkungen No access
            1. Die Lagertheorie No access
            2. Die modifizierte Lagertheorie unter Rückgriff auf das Recht auf Wahrheit No access
            3. Die Befugnis- oder Ermächtigungstheorie No access
            4. Die Nähetheorie No access
            5. Die Heranziehung von Zurechnungskriterien zur Bestimmung des Näheverhältnisses No access
          1. Der Forderungsbetrug No access
          1. Übersicht No access
            1. Ablehnung der Betrugsstrafbarkeit No access
            2. Die hM: Subsumierbarkeit unter den Betrug im Dreiecksverhältnis No access
            1. Die hM: Betrugsstrafbarkeit des Kreditkartenmissbrauchs No access
            2. Die ablehnende Ansicht No access
          1. Traditionelle Ansicht No access
          2. Wende in der chinesischen Strafrechtslehre No access
            1. Straflosigkeit des Prozessbetrugs No access
            2. Keine Betrugsstrafbarkeit des Prozessbetrugs No access
            3. Strafbarkeit des Prozessbetrugs als Erpressung No access
            4. Prozessbetrug als ein klassischer Dreiecksbetrug No access
          1. Der Sachbetrug No access
          2. Der Forderungsbetrug No access
        1. Die japanische Rechtsprechung No access
          1. Übersicht No access
          2. Der Prozessbetrug No access
          1. Das Exklusivitätsdogma als gemeinsamer Ausgangspunkt No access
            1. Das Innenverhältnis zwischen Getäuschtem und Geschädigtem als Anknüpfungspunkt No access
            2. Das Außenverhältnis zwischen Täuschendem und Getäuschtem als Anknüpfungspunkt No access
          2. Die Enge der Befugnis- oder Ermächtigungstheorie No access
            1. Grundsätzliche Übereinstimmung der Kriterien für die Bestimmung des Näheverhältnisses No access
            2. Unschärfe beider Lösungsansätze No access
          1. Keine generellen Regeln für die Bestimmung der erforderlichen Verfügungsmacht No access
          2. Fragwürdigkeit der Subsumtion des Kreditkartenmissbrauchs im Drei-Partner-System unter den Betrugstatbestand No access
          1. Lückenhaftigkeit der bisherigen Lehrmeinungen und Rechtsprechung No access
          2. Inkonsequenz der Behandlung des Prozessbetrugs in Lehre und Rechtsprechung No access
          3. Kein Bedürfnis nach selbständiger Diskussion über die Betrugsstrafbarkeit des Kreditkartenmissbrauchs im chinesischen Recht No access
          1. Kein Exklusivitätsdogma, sondern das Wesen des Betrugs als Orientierungspunkt einer methodengerechten Auslegung des erforderlichen Näheverhältnisses No access
          2. Erforderlichkeit einer Nähebeziehung zwischen Getäuschtem und Geschädigtem trotz konkurrierendem Verhältnis von Betrug und Diebstahl No access
          3. Keine Alternativität, sondern Vereinbarkeit von Lagertheorie und Lehre von der Zurechnungseinheit No access
            1. Grundübereinstimmung mit dem faktischen Verfügungsbegriff No access
            2. Zutreffende Leitlinie für die Bestimmung des Näheverhätlnisses No access
            3. Kriminalpolitische Bedeutung No access
          1. Übertragung der Lagertheorie auf die chinesische Rechtslage No access
            1. Beim Vorliegen eines objektiven und subjektiven Zuordnungsmerkmals No access
              1. Beim Vorliegen einer rechtlichen Befugnis No access
              2. Sonstige Fälle No access
            2. Beim Vorliegen lediglich eines subjektiven Zuordnungsmerkmals No access
        1. Problematik des Prozessbetrugs: Subsumierbarkeit unter den Betrugstatbestand? No access
      2. Zusammenfassung No access
  2. Gesamtzusammenfassung No access Pages 363 - 372
  3. Dogmatischer und rechtspolitischer Ausblick mit Gesetzesvorschlag No access Pages 373 - 374
    1. Literatur in deutscher Sprache No access
    2. Literatur in japanischer Sprache No access
    3. Literatur in chinesischer Sprache No access

Bibliography (210 entries)

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