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In Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften

Verfassungsbegriff „Religionsunterricht" in fortsetzender entscheidungsreflektierender Interpretation
Authors:
Publisher:
 2026

Summary

Religious education in this country is taught in accordance with the principles of the religious communities. This has been required by constitutional law for more than a century. This constitutional consistency contrasts with an extremely diverse and dynamic constitutional reality in the form of state school laws, administrative regulations, and curricula. But can religious education also be consistent with the principles of multiple religious communities in the sense required by constitutional law? How far does the flexibility of constitutional law extend in light of this constitutional reality? And does the thesis that this is possible reconcile with the Federal Constitutional Court’s 1987 'landmark decision' on religious education?

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright Year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-2175-8
ISBN-Online
978-3-7489-5723-2
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Studien zum Schul- und Bildungsrecht
Volume
18
Language
German
Pages
1021
Product Type
Monograph

Table of contents

ChapterPages
    1. Vorwort No access
    2. Abkürzungsverzeichnis No access
    1. A. Religionsunterricht: Nebenfach, nicht Nebensache No access
    2. B. (Doppeltes) Anliegen der Arbeit No access
    3. C. Gang der Untersuchung No access
          1. a. Überblick: Religionsunterricht im normativen Dreiecksnetz aus Freiheit, Trennung und Selbstbestimmung No access
          2. b. Religions- und Weltanschauungsfreiheit – Artikel 4 Absatz 1 und 2 GG: (Umstrittene) Grundprämissen No access
            1. aa. Artikel 137 Absatz 1 WRV auf grundgesetzlichem Fundament No access
            2. bb. Artikel 137 Absatz 1 WRV auf seinem Weimarer Ursprungsfundament No access
            1. aa. Artikel 137 Absatz 3 WRV auf grundgesetzlichem Fundament No access
            2. bb. Artikel 137 Absatz 3 WRV auf seinem Weimarer Ursprungsfundament No access
          3. e. Resümee No access
          1. a. Neutralität und Parität als normativ begründete Prinzipien No access
          2. b. Neutralitätsgrundsatz No access
          3. c. Paritätsgrundsatz No access
          1. a. Anspruch: Neutrale und paritätische Auslegung religions- und weltanschauungsbezogener Rechtsbegriffe No access
          2. b. Grundprämisse: Selbstverständnisberücksichtigung und staatliche Definitionskompetenz als komplementäre Grundvoraussetzungen neutral-paritätischer Rechtsauslegung No access
          3. c. Plausibilitätsprüfung als Grundansatz zur Anspruchserfüllung zwischen den Polen „objektiver“ und „subjektiver“ Bestimmung No access
          1. a. Religion und Weltanschauung als doppelt ganzheitliche „Sinn-Ziel-Konzepte“ No access
            1. aa. „Religion“ und „Weltanschauung“ als Verrechtlichung einer exklusivistischen Grundhaltung? No access
            2. bb. Zwar: Religionsfreiheit als Konfliktbewältigungsinstrument – früher und heute No access
            3. cc. Aber: Geistiger Exklusivismus nicht als aktuelle Geltungsvoraussetzung von Religionsfreiheit No access
          2. c. Resümee No access
        1. 5. Religionsverfassungsrecht AT als „Religionsverfassungsgerichtsrecht“ – Verfassungsrechtsgestaltung durch das Bundesverfassungsgericht No access
        1. 1. Vergleichsweise geringe Normdichte – Befund und Hintergründe No access
          1. a. Erstens: Staatliche Schule als Regel-, Privatschule als Ausnahmeschule No access
          2. b. Zweitens: Allgemeine Schulpflicht No access
          1. a. Grundperspektive: Aufsicht als staatliches Pflicht-Recht oder als „Ingerenzverantwortung“ No access
          2. b. Begriff der Aufsicht – oder: Inhalt des Pflicht-Rechts und Grundrechte als Ziel und innerer Grund seiner Wahrnehmung No access
          3. c. Insbesondere: Beteiligung nicht-staatlicher Akteure an der Gestaltung schulischen Unterrichts No access
        2. 4. Zwischenfazit: Schulverfassungsrechtliche Grundentscheidungen als Ermöglichungsrahmen für föderale Konkretisierung No access
        3. 5. Schulverfassungsrecht AT als „Schulverfassungsgerichtsrecht“ – Verfassungsrechtsgestaltung durch das Bundesverfassungsgericht No access
          1. a. Art. 7 Absatz 3 Satz 1: Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach an öffentlichen nicht bekenntnisfreien Schulen No access
          2. b. Artikel 7 Absatz 2 und Absatz 3 Satz 3: Freiwilligkeit von Teilnahme und Erteilung No access
              1. (1) Religionsunterrichtsgarantie als Ausdruck freiheitsfreundlicher religiös-weltanschaulicher Neutralität und als Konkretisierung religiöser Grundrechte No access
              2. (2) Religionsunterrichtsgarantie als wechselseitig bedingtes subjektives Recht No access
              3. (3) Staatliche Aufsicht über den Religionsunterricht: Mehr als ein bloßer „Befugnisrest“ No access
              4. (4) Konsequenz: Religionsunterricht als gemeinsame Angelegenheit von Staat und Religionsgemeinschaften No access
              5. (5) Religionsfreiheit der Schüler als oberstes Ziel der Religionsunterrichtsgarantie und als Kernargument für das Verfassungserfordernis eines standpunktgebundenen Unterrichts No access
              1. (1) „Religionsgemeinschaft“ i. S. d. Artikel 7 Absatz 3 Satz 2 GG No access
              2. (2) „Grundsätze“ der Religionsgemeinschaften No access
            1. cc. Resümee No access
          3. d. Übereinstimmungsformel als verfassungsrechtliches Gebot einheitlicher Glaubensperspektive im Religionsunterricht? – erste Zweifel No access
          1. a. Ausgangspunkt „Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften“ als auslegungsbedürftiger Rechtsbegriff No access
          2. b. Iudicium iudicavit?: Allgemein anerkannte Auslegung des Verfassungsbegriffs „Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften“ in der bundesverfassungsgerichtlichen „Leitentscheidung“ (1987) No access
        1. 3. Zwischenfazit: Religionsunterricht als doppelte Konkretisierung des „allgemeinen“ Verfassungsrechts und interpretativer status quo als historisch gewachsene Un-Selbstverständlichkeit No access
      1. IV. Vom Verfassungsrecht zur „Verfassungswirklichkeit“: Religionsunterricht als multiakteursgeprägter Gegenstand No access
      1. I. Verfassungswirklichkeit als Rechtswirklichkeit No access
        1. 1. Religionsbezogener Unterricht als Gegenstand freier demokratischer Bestimmung No access
        2. 2. Bremen: „Religion“ als bekenntnismäßig nicht gebundener Unterricht in Biblischer Geschichte auf allgemein christlicher Grundlage No access
        3. 3. Berlin: Religions- und Weltanschauungsunterricht in alleiniger Verantwortung der Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaften als (zusätzliches) Wahlfach No access
        4. 4. Brandenburg: „LER“ mit Befreiungsmöglichkeit zugunsten eines von den Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaften allein verantworteten Religions- oder Weltanschauungsunterrichts No access
        5. 5. Zwischenfazit: „freie“ demokratische Bestimmung bei gemeinsamer Grundtendenz zu religionsgemeinschaftlich-staatlicher Kooperation No access
          1. a. Religionsunterricht an öffentlichen Schulen als Gegenstand mehrschichtiger Regelungsgefüge No access
            1. aa. Religionsunterricht als im Zusammenwirken von Staat und Religionsgemeinschaften zu gestaltendes ordentliches Lehrfach No access
            2. bb. Freiwilligkeit der Teilnahme und „wertebezogenes Ersatzfach“ No access
            3. cc. Freiwilligkeit der Erteilung No access
            4. dd. Resümee: Konstante Vielfalt auf der Ebene von Landesverfassungen und Landesschulgesetzen No access
            1. aa. Befugnis der Länder zum Handeln durch Vertrag auch ohne landesrechtliche „Vorab-Ermächtigung“ No access
            2. bb. Normenhierarchischer Rang und Grundgesetz als Grenze vertraglicher Regelungen No access
            3. cc. Rechtsempirische Perspektive No access
            4. dd. Resümee: Konstanz, Dynamik und Komplexität paktierter Verfassungswirklichkeit No access
          2. d. Religionsunterricht als Gegenstand untergesetzlicher staatlicher Bestimmungen No access
            1. aa. Das klassische Modell No access
            2. bb. „Gastmodell“ als erste offizielle Transformation No access
              1. (1) Überblick: Föderale Vielfalt fortlaufender Transformation No access
                1. (a) Ausgangspunkt: Föderale Vielfalt landesrechtlicher Regelungsfundamente zum Religionsunterricht No access
                  1. (aa) Das rechtsverbindliche Grundkonzept No access
                  2. (bb) Die Praxis No access
                  1. (aa) Das rechtsverbindliche Grundkonzept No access
                  2. (bb) Die Praxis No access
                  1. (aa) Das rechtsverbindliche Grundkonzept No access
                  2. (bb) Die Praxis No access
                2. (e) Resümee: Föderale Gestaltungsvielfalt unter Berufung auf amtskirchliche Verlautbarungen als überregionale „Begründungs-Leitplanken“ No access
              2. (3) Verhältnis untergesetzlicher Bestimmungen zu übergeordnetem Recht No access
            3. dd. Tradierter „Sonderweg“: Hamburger Religionsunterricht für alle in evangelischer Verantwortung No access
            4. ee. Resümee: Religionsgemeinschaftliche Kooperation als tradierter „Sonderweg“ einer- und als fortgesetzte Transformation andernorts No access
              1. (1) Landesrechtliches Regelungsfundament des Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen in Hamburg No access
                1. (a) Ausgangspunkt: Gleichberechtigte Verantwortung verschiedener Religionsgemeinschaften No access
                2. (b) Organisationsstruktur im Überblick No access
                3. (c) Beteiligung nicht unterrichtsverantwortlicher Glaubensgemeinschaften No access
                4. (d) Beauftragung und Ausbildung der Lehrkräfte No access
              2. (3) Das rechtsverbindliche didaktische Konzept: religiöse Vielfalt als Ausgangspunkt No access
              3. (4) Erste Praxisberichte No access
              1. (1) Landesrechtliche Grundlagen des Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen in Niedersachsen No access
                1. (a) Ausgangspunkt: Gemeinsame Verantwortung verschiedener Religionsgemeinschaften No access
                2. (b) Organisationsstruktur im Überblick No access
                3. (c) Beteiligung nicht unterrichtsverantwortlicher Glaubensgemeinschaften No access
                4. (d) Beauftragung und Ausbildung der Lehrkräfte No access
              2. (3) Das (künftig) rechtsverbindliche didaktische Konzept: interkonfessionelle Gemeinsamkeiten als Ausgangspunkt No access
              1. (1) Gemeinsames Grundkonzept No access
              2. (2) Begründungen No access
              3. (3) Gestaltungen No access
            1. aa. Islamischer Religionsunterricht (auch) als verfassungsrechtlicher „Normalfall“ No access
              1. (1) Nebeneinander bekenntnisgetrennter islamischer Religionsunterrichte im Sinne des Artikel 7 Absatz 3 GG (Hessen) No access
              2. (2) Islamischer Religionsunterricht „sunnitischer Prägung“ in Kooperation mit einem Beirat als „Provisorium“ (Baden-Würrtemberg) No access
              1. (1) Islamischer Religionsunterricht in Kooperation mit Religionsgemeinschaften im Sinne des Artikel 7 Absatz 3 GG als Teil des Religionsunterrichts für alle (Hamburg) No access
              2. (2) Islamische Religion in Kooperation mit einem Beirat als Religionsunterricht im Sinne des Artikel 7 Absatz 3 GG (Niedersachsen) No access
              3. (3) Islamische Religionslehre in Kooperation mit einer Kommission als „Provisorium“ (Nordrhein-Westfalen) No access
            2. dd. Resümee No access
        1. 3. Zwischenfazit: Vielfalt von Unterrichtsmodellen „unter der Flagge“ von Artikel 7 Absatz 3 GG No access
      2. IV. Fazit: Statik des Verfassungsrechts, Dynamik der „Verfassungswirklichkeit“ No access
    1. C. Wechselwirkungen: „Verfassungswirklichkeit“ als Anfrage an das Verfassungsrecht und Anlass zu fortgesetzter Verfassungsinterpretation No access
      1. I. Konfessionelle Kooperation No access
        1. 1. „Religionsunterricht für alle“ in evangelischer Verantwortung („RUfa 1.0“) No access
        2. 2. „Religionsunterricht für alle“ in gleichberechtigter Verantwortung („RUfa 2.0“) No access
      2. III. Gemeinsam verantworteter christlicher Religionsunterricht („CRU“) in Niedersachsen No access
        1. 1. Rechtliche Schieflage – oder: „Bekenntnisverwandtschaft“ als verfassungsrechtliches Differenzierungskriterium No access
        2. 2. Hintergrund: materialisierende Deutung der „Grundsätze der Religionsgemeinschaften“ – oder: Rückgriff auf einen „vor-verfassungsrechtlichen“ Religionsbegriff No access
        3. 3. Bundesverfassungsgericht als (Mit-)Verantwortlicher? No access
        1. 1. Thesen No access
        2. 2. Fortgang der Untersuchung No access
        1. 1. „Religionsunterricht“ als Verfassungsgerichtsbegriff No access
        2. 2. BVerfGE 74, 244 als Referenzmarke für Wissenschaft und Praxis No access
        1. 1. Zugeschriebener Leitcharakter No access
          1. a. Vorüberlegungen: Maßgeblichkeit des „verfassungsrechtlich bestimmten Kern[s]“ No access
          2. b. Unterricht in „‘konfessioneller Positivität und Gebundenheit‘“ – „leitende“ Bedeutung bei isolierter Betrachtung? No access
          3. c. „Leitende“ Bedeutung der „Wahrheitsformel“ bei isolierter Betrachtung? No access
        2. 3. Vorläufiges Ergebnis: Missverhältnis zwischen zugeschriebenem und tatsächlichem Leitcharakter No access
        1. 1. Was? – Begriff und Konzept der „Leitentscheidung“ No access
          1. a. Begründung No access
          2. b. Grenzen, insbesondere Relativität des Leitcharakters No access
        2. 3. Resümee und Konsequenzen für die weitere Untersuchung No access
        1. 1. Warum überhaupt? No access
        2. 2. Wie? No access
          1. a. Wenn nicht das Bundesverfassungsgericht selbst…? No access
          2. b. … dann die Verfassungsrechtswissenschaft? No access
          3. c. Kontrollüberlegung: Verfassungsrechtswissenschaft als freiwillige unabhängige „Hüterin der Verfassung“ im Verhältnis zum Bundesverfassungsgericht No access
          1. a. Gedanklicher Ausgangspunkt: Verfassungstext und bundesverfassungsgerichtliche Deutung als zwei „Standbeine“ No access
          2. b. Vorgehen in drei Schritten: Trennung, Kontextualisierung, (mögliche) Synthese No access
        3. 5. Konzeptionelle Anknüpfungspunkte einer fortsetzenden entscheidungsreflektierenden Verfassungsinterpretation No access
      1. V. Resümee No access
        1. 1. These No access
        2. 2. Wortlaut No access
        3. 3. Entstehungsgeschichte No access
          1. a. Norminterne Systematik No access
          2. b. Systematische Stellung und Funktion des Artikel 7 Absatz 3 Satz 2 GG im religionsverfassungsrechtlichen Gesamtgefüge No access
          3. c. Resümee No access
        4. 5. Fazit No access
        1. 1. These No access
        2. 2. Wortlaut No access
          1. a. Zwar: Begrenzte Bedeutung der Normgenese im Hinblick auf den materiellen Normgehalt No access
                1. (a) Überblick: Artikel 149 Absatz 1 Satz 3 WRV als „Kompromiss im Kompromiss“ No access
                2. (b) Beratungen unter dem Eindruck von Kriegsniederlage und Revolution No access
                3. (c) Rückblick: Konfessionelle Ausrichtung der Schulen und Religionsunterricht bis zur Revolution No access
                4. (d) Grundpositionen der Fraktionen in der Nationalversammlung No access
                5. (e) Der erste Verfassungsentwurf und die erste Beratung im Plenum No access
              1. (2) Artikel 149 WRV als Werk des Verfassungsausschusses No access
                1. (a) Äußerer Ablauf der Beratungen und Beratungsgrundlagen No access
                2. (b) Erste Lesung, erster Kompromiss: Religionsunterricht „in Übereinstimmung mit den Lehren und den Satzungen der betreffenden Religionsgemeinschaften“ No access
                3. (c) Zweite Lesung, zweiter Kompromiss: Erteilung des Religionsunterrichts „in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der betreffenden Religionsgesellschaft“ No access
              2. (4) Zurück im Plenum: zweite und dritte Lesung No access
              3. (5) „In Übereinstimmung mit den Grundsätzen der betreffenden Religionsgesellschaft“ – Bedeutung nach „dem Willen“ der Nationalversammlung? No access
              1. (1) (Vordergründige) Einigkeit über das „Wesen“ des Religionsunterrichts, Uneinigkeit über die verfassungsmäßige Verteilung staatlich-religionsgemeinschaftlicher Handlungsanteile No access
              2. (2) Der antikirchlich-etatistische Ansatz des preußischen Verwaltungsjuristen: Religionsgesellschaftliche Grundsätze als „abstrakter Bekenntnisinhalt“, Religionsunterricht als Gegenstand staatlicher Alleinbestimmung No access
              3. (3) Der antietatistisch-kirchenfreundliche Ansatz der „Kirchenjuristen“: Religionsgesellschaftliche Grundsätze als Gesamtheit religionsgesellschaftlicher Anforderungen an den Religionsunterricht, Religionsunterricht als „in manchen Beziehungen gemeinsame Angelegenheit“ von Staat und Kirchen No access
              4. (4) Der liberal-etatistische Ansatz der Rechtswissenschaftler No access
              5. (5) Resümee: Vermittlungslösung als fortgesetzte Streitgrundlage No access
                1. (a) Artikel 7 Absatz 3 Satz 2 GG als „Insel der Einigkeit“ im Kampf um die Schule? No access
                2. (b) Beratungen unter dem Eindruck der Kriegskatastrophe und angesichts aufgelöster (Bundes-)staatlichkeit No access
                3. (c) Religiös-weltanschauliche Ausrichtung der Schulen und Religionsunterricht in der unmittelbaren Nachkriegszeit No access
                4. (d) Grundpositionen der Fraktionen im Parlamentarischen Rat No access
                5. (e) Der erste Verfassungsentwurf des Herrenchiemseer Verfassungskonvents und die erste Beratung im Plenum No access
              1. (2) Artikel 7 GG als „Ausschussgesamtwerk“ No access
                1. (a) Grundsatzausschuss, zweite Lesung (23.11. und 4.12.1948): Antrag: Religionsunterricht als schulplanmäßiges Lehrfach, zu erteilen nach den Grundsätzen der Kirche in ihrem Auftrage und unter ihrer Aufsicht No access
                2. (b) Hauptausschuss, erste Lesung (7.12.1948): Beschluss: Religionsunterricht als schulplanmäßiges Lehrfach, zu erteilen nach den Grundsätzen der Kirchen in ihrem Auftrage und unter ihrer Aufsicht (Artikel 7b Absatz 2 GG) No access
                3. (c) Allgemeiner Redaktionsausschuss (13.12.1948): Erste Überarbeitung, wegweisende Anmerkungen No access
                4. (d) Grundsatzausschuss (11.1.1949): Neuer Vorschlag, alte Beschlusslage No access
                5. (e) Hauptausschuss, zweite Lesung (18.1.1949): Beschluss: Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach, unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechts zu erteilen nach den Grundsätzen und Lehren der Religionsgemeinschaft (Artikel 7b Absatz 2) No access
                6. (f) Fünferausschuss (5.2.1949): Vorschlag: Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach außer an bekenntnisfreien Schulen, unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes zu erteilen nach den Grundsätzen und Lehren der Religionsgemeinschaften (Artikel 7b Absatz 3) No access
                7. (g) Hauptausschuss, dritte Lesung (8.-10.2.1949): Beschluss: Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach außer an bekenntnisfreien Schulen, unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes zu erteilen nach den Grundsätzen und Lehren der Religionsgemeinschaften (Artikel 7b Absatz 3) No access
                8. (h) Allgemeiner Redaktionsausschuss (2.-5.5.1949): Vorschlag: Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach außer an bekenntnisfreien Schulen, unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechts zu erteilen in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften (Artikel 7b Absatz 3) No access
                9. (i) Hauptausschuss, vierte Lesung (5.5.1949): Beschluss: Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach außer an bekenntnisfreien Schulen, unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechts zu erteilen in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften (Artikel 7 Absatz 3) No access
                1. (a) Zweite Lesung (6.5.1949) No access
                2. (b) Dritte Lesung (8.5.1949) No access
              2. (5) „In Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften“ – Bedeutung nach „dem Willen“ des Parlamentarischen Rates? No access
            1. dd. Gegenüberstellung: Wiederholte Entscheidung für die(selbe) verfassungsrechtliche Regelung des staatlich-religionsgemeinschaftlichen Zusammenwirkens im Religionsunterricht No access
          2. c. Ergebnis: Übereinstimmungsgebot als wiederholte Bekundung des Normierungswillens und als positivrechtliche Streitgrundlage No access
          1. a. Religiös-weltanschauliche Neutralität als Regelungsgrund No access
          2. b. Religionsfreiheit als oberstes Regelungsziel No access
          1. a. Religionsunterricht aus verschiedenen religiösen und/oder weltanschaulichen Perspektiven als verfassungsrechtliche Möglichkeit No access
          2. b. Korrespondierendes funktionsbezogenes Verständnis des Grundsätzebegriffs No access
      1. III. Dennoch: Übereinstimmungsgebot auch als Quelle verfassungsrechtlicher Gestaltungsgrenzen No access
      2. IV. Fazit No access
    1. D. Konsequenzen für die weitere Untersuchung No access
    1. A. Gegenstand, Ziel und Perspektiven der Kontextualisierung No access
      1. I. Landesverfassungsrechtliche und einfachgesetzliche Rahmenbedingungen des Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen in der Bundesrepublik Deutschland 1987 No access
      2. II. Verträge zwischen Ländern und Religionsgemeinschaften No access
        1. 1. Evangelisch-katholisches Dual No access
        2. 2. Aber: Religionsunterricht als Kurs mit „Gästen“ seit den 1970er Jahren No access
        3. 3. Zwischenfazit No access
        1. 1. Erkenntnisinteresse und Eingrenzung: Lehrpläne als „auslegungsbegleitende Verfassungswirklichkeit“ No access
            1. aa. Neuer Rechtsbegriff, alter Streit No access
            2. bb. „Religionskundliche“ Linie: „Allgemeiner Religionsunterricht“ in alleiniger staatlicher Verantwortung No access
            3. cc. Gegenlinie: kirchliche Katechetik No access
            4. dd. Liberale Religionspädagogik als synthetisierender, weltkriegsüberdauernder Ansatz No access
            5. ee. Weitere Diversifizierung in den 1920er Jahren: „Deutscher Religionsunterricht“ und Verkündigungskonzeption No access
            6. ff. Zwischenfazit No access
          1. b. Heterogenität in Begründung und Zielsetzung schulischen Religionsunterrichts in den Lehrplänen No access
            1. aa. Glaube als Wahrheit No access
            2. bb. „Wahrheitskonzepte“: Glaubenswahrheit als Wahrheit (allein) der Bibel oder auch als Wahrheit der Kirche? No access
            3. cc. Glaubenswahrheiten als Bestandteile eines „Glaubensganzen“ No access
          2. d. Resümee No access
            1. aa. Bis Ende der 1950er Jahre: Evangelische Unterweisung und kerygmatischer Unterricht – oder: „Kirche in der Schule“ No access
            2. bb. Erste Kritik: Hermeneutischer Religionsunterricht No access
          1. b. Lehrplanmäßige Begründung und Zielsetzung: Religionsunterricht als Erziehung zum Leben in Gemeinde und Kirche No access
            1. aa. Glaube als Wahrheit No access
            2. bb. „Wahrheitskonzepte“: Glaubenswahrheit als Wahrheit allein der Bibel oder auch als Wahrheit der Kirche? No access
            3. cc. Glaubenswahrheiten als Bestandteile eines „Glaubensganzen“ der katholischen Kirche No access
          2. d. Resümee No access
            1. aa. Umbruch als gemeinsames Fundament: Religionsunterricht von der Schule und Schule vom Schüler her gedacht No access
            2. bb. „Religionskunde“ No access
            3. cc. „Problemorientierung“ No access
            4. dd. Stand der Diskussion in den 1980er Jahren: Die Ruhe nach dem Sturm No access
            5. ee. Zwischenfazit No access
            1. aa. Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) No access
            2. bb. Deutsche Bischofskonferenz (DBK) No access
            3. cc. Resümee No access
          1. c. (Wieder-)Annäherung evangelischer und katholischer Lehrpläne in Begründung und Zielsetzung: Religionsunterricht als Ermöglichung religiöser Selbstbestimmung No access
            1. aa. Vom „Glauben als Wahrheit“ zum „Glauben als Wahrheitsanspruch“ – oder: Glaube als Objekt der Frage, der Suche und des Streits No access
            2. bb. „Wahrheitskonzepte“: Wahrheitsanspruch (allein) des Glaubens oder Wahrheitsanspruch (auch) der Kirche? No access
            3. cc. Auflösung von „Glaubenswahrheitskanonisierung“ No access
          2. e. Resümee No access
        2. 5. Zwischenfazit: Lehrplanmäßige Ziele und Aufgaben des Religionsunterrichts als Ausweis dynamischer Verfassungswirklichkeit No access
        1. 1. Blick zurück: Entwicklung bis 1987 No access
        2. 2. Blick nach vorn: Entwicklung seit 1987 No access
      1. I. Der „Fall“: Evangelischer Religionsunterricht für katholische Schülerin? No access
        1. 1. Ausgangspunkt: Integration des Religionsunterrichts in das Kurswahlsystem der reformierten Oberstufe No access
        2. 2. Der „konservative“ Ansatz: Konfessionelle Homogenität der Schülergruppe als verfassungsrechtliches Gebot No access
        3. 3. „Aufweichung“: Konfessionelle Homogenität der Schülergruppe als verfassungsrechtliches „Prinzip“ No access
        4. 4. Interpretativer Neuansatz auf veränderter verfassungstheoretischer Grundlage: Konfessionelle Homogenität der Schülergruppe als Frage religionsgemeinschaftlicher Grundsätze No access
        5. 5. „Einzelmeinung“: Konfessionelle Zusammensetzung des Teilnehmerkreises als alleinige Entscheidung von Eltern und Schülern No access
            1. aa. Konservative Tendenz: Gedankliche Zweiteilung der Übereinstimmungsformel unter Rückgriff auf einen „vor-grundgesetzlichen“ Begriff des Religionsunterrichts No access
            2. bb. Innovative Tendenz: Einheitlicher grundgesetzlicher Begriff des „Religionsunterrichts in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften“ No access
          1. b. Analyse: Alter Streit – neue Rollen: Asymmetrien und Kontinuitäten im Verhältnis zur Weimarer Zeit No access
          2. c. Einordnung des bundesverfassungsgerichtlichen Religionsunterrichtsbeschlusses No access
        1. 1. Erste Instanz: Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 05.07.1978 – 7 K 90/78 No access
        2. 2. Berufungsinstanz: Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 18.06.1980 – 2 A 80/78 No access
        3. 3. Revisionsinstanz: Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 02.09.1983 – 7 C 169/81 No access
        4. 4. Resümee No access
          1. a. Argumentation No access
          2. b. Einordnung No access
          1. a. Rheinland-pfälzisches Justizministerium No access
          2. b. Evangelische Kirche in Deutschland No access
          3. c. Deutsche Bischofskonferenz No access
          4. d. Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft No access
          5. e. Zwischenfazit No access
          1. a. Sechs „Praktiker“, ein „Politiker“, ein „Wissenschaftler“ No access
          2. b. Religiös-weltanschauliche Orientierungen, persönliche „Kirchennähe“ und religionsverfassungstheoretische Grundpositionen: Weimar und Bonn reloaded? No access
          3. c. Der Berichterstatter: Friedrich Henschel No access
            1. aa. Experte qua Berufsbiographie No access
            2. bb. Praktische Erfahrung als Bundesverfassungsrichter, insbesondere mit staatskirchenrechtlich gelagerten „Fällen“ No access
            3. cc. Staatskirchenrecht als wissenschaftlicher Forschungsschwerpunkt No access
            4. dd. Verhältnis zwischen Recht und „Wirklichkeit“ als wissenschaftlicher Forschungsschwerpunkt No access
          4. e. Resümee: Acht Richter und ein „Experte“ mit entscheidungsprägender Handschrift? No access
          1. a. Der bundesverfassungsgerichtliche Wesenskern des Religionsunterrichts als Destillat einer Auslegungsgeschichte No access
              1. (1) Textbefund No access
                1. (a) (Religions-)verfassungstheoretische Prämissen: Liberaler Etatismus No access
                2. (b) Umgang mit der „Verfassungswirklichkeit“ des Religionsunterrichts No access
              1. (1) Textbefund No access
                1. (a) (Religions-)verfassungstheoretische Prämissen: „Entliberalisierter“ Etatismus No access
                2. (b) Umgang mit der „Verfassungswirklichkeit“ des Religionsunterrichts No access
            1. cc. Zwischenfazit No access
              1. (1) Textbefund No access
                1. (a) (Religions-)verfassungstheoretische Prämissen: Fortsetzung einer Weimarer Grundlinie No access
                2. (b) Umgang mit der „Verfassungswirklichkeit“ des Religionsunterrichts No access
              1. (1) Textbefund No access
                1. (a) (Religions-)verfassungsrechtliches Vorverständnis: Staat und Kirchen als „loyale Partner“ No access
                2. (b) Umgang mit der „Verfassungswirklichkeit“ des Religionsunterrichts No access
              1. (1) Textbefund No access
                1. (a) (Religions-)verfassungstheoretische Prämisse: Etatistisches „Roll back“ No access
                2. (b) Umgang mit der „Verfassungswirklichkeit“ des Religionsunterrichts No access
              1. (1) Textbefund No access
                1. (a) (Religions-)verfassungstheoretische Prämisse: „Freie Kirche im demokratischen Gemeinwesen“ No access
                2. (b) Umgang mit der „Verfassungswirklichkeit“ des Religionsunterrichts No access
            1. ee. „Wahrheitsformel“ bei Theodor Maunz (1966 / 1980) No access
          2. d. Resümee: Anschein von Kontinuität und allgemeiner Konsensfähigkeit bundesverfassungsgerichtlicher Wesenskernbeschreibung durch Quellenauswahl No access
            1. aa. Feststellung: „Hinkendes“ Verhältnis zwischen Verfassungsinterpretation und „Verfassungswirklichkeit“ seit den ausgehenden 1960er Jahren No access
            2. bb. Erklärungsversuch: Zugrundelegung eines „vor-verfassungsrechtlichen“ Religionsunterrichtsbegriffs No access
            3. cc. Konsequenzen für die (Rezeption der) bundesverfassungsgerichtlichen „Wahrheitsformel“ No access
            1. aa. Hypothese: Gegenwärtiger verfassungstheoretischer common sense einer begrenzt beweglichen Verfassung als Grundlage der Entscheidung No access
              1. (1) Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Verfassung und „Wirklichkeit“ in der jungen Bundesrepublik – Anknüpfung an und Fortschreibung von Weimarer Traditionen No access
              2. (2) Hesses (Neu-)Ansatz zum Verhältnis zwischen Norm und „Wirklichkeit“ No access
              3. (3) Resümee: Die „Normative Kraft der Verfassung“ als integrierender Neuansatz No access
                1. (a) Verfassungskonkretisierende Interpretation als Gegenentwurf zum „Verfassungsvollzug“ No access
                2. (b) Verfassungsauslegung als doppelt-bedingter Prozess No access
                3. (c) Verfahrensweise einer „bedingtheitsbewussten“ Verfassungsauslegung No access
                4. (d) Grenze der Verfassungsinterpretation No access
                5. (e) Resümee: Dialektisches Verständnis von Verfassungsinterpretation No access
              1. (2) Verfassungsinterpret: (Verfassungsverpflichtete) Eigenverantwortlichkeit und Selbstbescheidung als Grunderwartungen No access
            2. dd. Resümee No access
            1. aa. Hypothese: Gegenwärtiger religionsverfassungstheoretischer common sense der grundrechtsberechtigten Religionsgemeinschaften im demokratischen Rechtsstaat als Grundlage der Entscheidung No access
              1. (1) Von der Koordinationsrechtsordnung… No access
              2. (2) … Zur freien Kirche im demokratischen Gemeinwesen No access
              1. (1) „Teleologisches“ Grundverständnis: Zuordnung statt Bereichsscheidung als Normziel und Auslegungsmaßgabe No access
              2. (2) Der Begriff der eigenen Angelegenheiten – quis iudicabit? No access
              3. (3) Die Schranken des für alle geltenden Gesetzes als Grenze religionsgesellschaftlicher Selbstbestimmung No access
            2. dd. Resümee No access
          1. c. Ertrag No access
          1. a. Der rechtliche Zugriff: Kompetenzabgrenzung statt Grundrechtsprüfung No access
            1. aa. „B.I.“ No access
            2. bb. „B.II.“ No access
            1. aa. „Verfassungsbegriff ‚Religionsunterricht‘“ als Anspruch und Ziel No access
            2. bb. Religionsunterricht als eine res mixta – sachbezogene Zuständigkeitsabgrenzung anstelle schematischer Bereichsscheidung No access
            3. cc. Grundbauplan „Verfassungsbegriff ‚Religionsunterricht‘“: Vorrang religionsgemeinschaftlicher Selbstbestimmung, Vorbehalt staatlichen Verfassungsrechts No access
          2. d. Das Ergebnis: Verfassungsbegriff „Religionsunterricht“ als Verhältnisbestimmung No access
            1. aa. Erstens: Expliziter Verweis auf die „Offenheit der Verfassung in die Zeit hinein“ No access
            2. bb. Zweitens: Gewandelte Lebenswirklichkeit als Begründung für die gewandelte Auslegung des verfassungsrechtlichen Übereinstimmungsgebots No access
            3. cc. Drittens: Umgang mit der Rechtsfrage nach „einseitiger Öffnung“ des Religionsunterrichts No access
            4. dd. (Aber auch) viertens: Absage an unreflektierte Verrechtlichung „vor-verfassungsrechtlicher“ Konzepte No access
            1. aa. Erstens: Zentrale argumentative Stellung des religionsgemeinschaftlichen Selbstbestimmungsrechts No access
            2. bb. Zweitens: Grundbauplan Religionsunterricht: einheitliches Gesamtgeschehen statt bereichsgeteilter Veranstaltung No access
            3. cc. Drittens: „Grundsätze der Religionsgemeinschaften“: glaubensgeleitete unterrichtsbezogene Anforderungen der Religionsgemeinschaften No access
          1. c. Resümee: Bestätigung der Hypothesen zur (religions-)verfassungstheoretischen Grundfolie No access
        1. 5. Konsequenz: Bedeutungsveränderungen No access
      2. VI. Fortgang der Untersuchung No access
          1. a. Verschmelzung No access
          2. b. Verpflanzung in neuen (religions-)verfassungstheoretischen Boden No access
          1. a. Ablösung von Strukturmerkmalen der Dogmatizität und Nicht-Wissenschaftlichkeit No access
          2. b. „Glaubenssätze“ als Gegenstand der „Vermittlung“ statt der „Übermittlung“ No access
        1. 3. Zwischenfazit No access
        1. 1. Kontextübergreifende Bedeutung der entscheidungstragenden Grundfolie: Entscheidungsimmanenter „Fortsetzungsauftrag“ No access
        2. 2. Kontextübergreifende Bedeutung von Anschütz’scher Formel und „Wahrheitsformel“: rechtliche Vorgabe eines Verwirklichungs- und Funktionszusammenhangs No access
          1. a. „Glaubenssätze“ No access
          2. b. „als“ No access
          3. c. „bestehende“ No access
          4. d. „Wahrheiten“ No access
          5. e. Zusammenführung No access
        3. 4. „Religionskunde“ als ebenfalls normativ begründete Gegenkategorie im Kontext der bundesverfassungsgerichtlichen Interpretation No access
      1. III. Fazit No access
    2. E. Kontextualisierungskonsequenz: doppelter entscheidungsimmanenter Fortsetzungsauftrag No access
        1. 1. Die entscheidungsunabhängig formulierte und begründete These No access
          1. a. Zwar: Dreifaches „Jeweiligkeitsgebot“ No access
          2. b. Aber: Relativierung des „Jeweiligkeitsgebots“ bei kontextualisierender Betrachtung der Entscheidung No access
        2. 3. Zwischenfazit No access
        1. 1. Die entscheidungsunabhängig formulierte und begründete These No access
          1. a. Zwar: (im Wesentlichen) einheitliche Glaubensperspektive als Charakteristikum der Verfassungsrechtswirklichkeit des Religionsunterrichts 1987 No access
          2. b. Aber: (im Wesentlichen) einheitliche Glaubensperspektive nicht als einzig mögliche Konkretisierung verfassungsrechtlicher Grundvorgaben No access
        2. 3. Zwischenfazit No access
      1. III. Fazit: Wie die bundesverfassungsgerichtliche Entscheidung „zumindest heute nicht mehr verstanden werden kann“ (und warum) No access
          1. a. Lehrplan und Lehrkraft als verfassungsrechtliche „Übereinstimmungsgaranten“ No access
            1. aa. Zunächst: Eine Frage religionsgemeinschaftlicher Grundsätze (Vorrang) No access
              1. (1) Recht auf religiöse „Beheimatung“ und Standpunktfindung im Religionsunterricht No access
              2. (2) Recht auf Information und Transparenz No access
              3. (3) Schutz vor religiöser Überwältigung No access
              4. (4) Gewährleistung adäquater Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte No access
            2. cc. Und schließlich: Eine Frage von Grundrechten der Lehrer (Vorbehalt II) No access
            3. dd. Zwischenfazit No access
          2. c. Fazit und Vorschlag: Einführung einer „Mindestlehrkräftezahl“ No access
          1. a. Zunächst: Einverständniserteilung als Frage religionsgemeinschaftlicher Selbstbestimmung No access
            1. aa. Religionsfreiheit der Schüler als Einwand gegen Mehrfachbeauftragung No access
            2. bb. Religionsfreiheit der Schüler als Einwand gegen Sammelbeauftragung No access
            3. cc. Religionsfreiheit der Schüler als Argument für ein gestuftes Verfahren bzw. Anerkennungsmodell No access
          2. c. Und schließlich: Eine Frage von Grundrechten der Lehrkräfte (Vorbehalt II) No access
          1. a. Verfassungsrechtlicher Ausgangspunkt: Freiwilligkeit des gesamten Unterrichts für alle teilnehmenden Schüler No access
            1. aa. „Mitgliedschaft“ als entscheidende Weiche – oder Abmeldelösung als klassisches Modell No access
            2. bb. Möglichkeit 1: Modifizierte Abmeldelösung No access
            3. cc. Möglichkeit 2: Einheitliche Anmeldelösung No access
            4. dd. Stellungnahme No access
          2. c. Freie Ausübung des Optionsrechts im Verlauf eines Schuljahres? No access
        1. 4. Geltung der gesetzlichen Mindestschülerzahlen auch für den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen mehrerer glaubensverschiedener Religionsgemeinschaften? No access
          1. a. Verfassungsrechtliche und „verfassungswirkliche“ Ausgangssituation No access
            1. aa. These: Verfassungsrechtliche Möglichkeit der Einbeziehung religiöser und weltanschaulicher Gemeinschaften jenseits von Artikel 7 Absatz 3 Satz 2 GG No access
              1. (1) Einerseits: Artikel 7 Absatz 3 Satz 2 GG als begrenztes „Sondermandat“ – oder: staatliche Schulaufsicht als Regelfall No access
              2. (2) Andererseits: Artikel 7 Absatz 3 Satz 2 GG nicht als abschließende Regelung der Einbeziehung nicht-staatlicher Akteure – oder: staatliche Schulaufsicht nicht als Selbstzweck No access
              3. (3) Konsequenz: Verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Einbindung anderer Glaubensgemeinschaften als Gegenstand der Einzelfallabwägung No access
            2. cc. „Leitlinien“ No access
            3. dd. Konkrete Mindestvoraussetzungen einer Einbeziehung nicht unterrichtsverantwortlicher Glaubensgemeinschaften No access
          2. c. Resümee No access
        2. 6. Fazit: Verfassungsrecht als ermöglichender und begrenzender Rahmen für kooperative Gestaltungsarbeit No access
        1. 1. Normativer Befund und Fragestellung No access
        2. 2. These: Einführung eines Religionsunterrichts in Übereinstimmung mit den Grundsätzen verschiedener Religionsgemeinschaften nicht als Gesetzesänderung bzw. Gesetzesverstoß No access
        3. 3. Fazit No access
      1. III. Zusammenfassung der Ergebnisse No access
  1. Schluss No access Pages 953 - 956
  2. Literaturverzeichnis No access Pages 957 - 1016
  3. Verzeichnis zitierter (kirchenamtlicher) Beschlüsse, Vereinbarungen und Erklärungen No access Pages 1017 - 1020

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