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Das Durchsetzungsverfahren des Bundesverfassungsgerichts
- Authors:
- Series:
- Studien und Materialien zur Verfassungsgerichtsbarkeit, Volume 119
- Publisher:
- 2025
Summary
The work is dedicated to the question of how the Federal Constitutional Court helps its decisions to achieve optimum effectiveness. The question arises in particular because, at first glance, the legislature has hardly provided the court with any means of enforcing its decisions. In fact, however, the FCC has a sophisticated range of enforcement mechanisms at its disposal. These go beyond standardised means and combine formal and informal instruments. The study incorporates internal impressions of the norm-setting process under enforcement procedure law by utilising guided interviews with former constitutional court judges
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-7560-3410-9
- ISBN-Online
- 978-3-7489-6279-3
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Studien und Materialien zur Verfassungsgerichtsbarkeit
- Volume
- 119
- Language
- German
- Pages
- 400
- Product type
- Book Titles
Table of contents
ChapterPages
- Vorwort und Danksagung
- Abkürzungsverzeichnis
- A. Problemaufriss und Erkenntnisziel
- B. Gang der Untersuchung
- 1. Charakteristika von Leitfadeninterviews
- 2. Möglichkeiten und Grenzen
- 1. Inhalt des Fragebogens
- 2. Auswahl der Befragten und Durchführung der Befragung
- 3. Analysemethode der Antworten
- A. Akzeptanz als Grundlage der Befolgung
- 1. Der Statusstreit als historischer Grundstein der Autorität
- a. Politische Neutralität
- b. Hüter der Grundrechte
- c. Stabilitätsfaktor des Staatswesens
- d. Schutz der Grundrechte und des Staatswesens als selbstgezeichnetes Bild
- 3. Zwischenbilanz – Selbstbild des Gerichts
- a. Drohende Akzeptanzerosionen durch politische Aktivierungsversuche
- b. Mögliche Akzeptanzerhöhung durch die Richterwahl
- c. Schutz der Verfassung durch Minderheitenschutz
- d. Zusammenfassung: Akzeptanz durch politisch neutrale Verfassungssicherung
- a. Die Ordnung einer pluralen Gesellschaft
- b. Staatsorganisatorische Ordnungsfunktion
- c. Selbstbeschränkung auf normative Vorgaben
- 3. Triebkraft für politischen Fortschritt?
- 4. Zusammenfassende Folgerung: Umgang mit enttäuschten Rollenerwartungen
- III. Abgeleitete Autorität als Resultat der Verfassungsakzeptanz
- C. Der Rahmen durchsetzungsverfahrensrechtlicher Regelungen
- I. Gesellschaftliche Werte und Institutionenakzeptanz
- II. Diffizile Ermittlung der Wertvorstellungen
- III. Formale Pluralitätsabsicherung statt materieller Wertermittlung
- IV. Absicherung der Befolgung durch organisatorisches Prozessrecht
- I. Das Bundesverfassungsgericht und die sonstigen Verfassungsorgane
- II. Das Bundesverfassungsgericht und die Fachgerichtsbarkeit
- III. Zusammenfassung
- I. Selbstdarstellung durch Symbolik
- II. Positive und negative Wirkung des öffentlichen Auftretens
- III. Autonomie der Selbstdarstellung
- D. Verfahrensunabhängige Akzeptanzsicherung im verfahrensrechtlichen Rahmen
- 1. Dienende Funktion oder Eigenwert des Prozesses?
- 2. Der Prozess als selbstkontrollierter Filter und Multiplikator des BVerfG
- 3. Zwischenergebnis
- 1. Legitimationsfunktion des Prozesses
- 2. Verfassungsprozessrecht als Kommunikationsrahmen?
- 3. Zwischenergebnis
- 1. Umfassender Rechtsschutz durch subjektive Funktion
- 2. Legitimationsstiftende Wirkung durch objektive Funktion der Durchsetzung
- I. Methodik der Prozessrechtsgestaltung durch das Bundesverfassungsgericht
- 1. Positivierte Normen
- 2. Nicht positivierte Normen
- 3. Das BVerfG als abhängiger Herr des Durchsetzungsverfahrens
- III. Zwischenergebnis
- I. § 31 BVerfGG als Ausgangspunkt der Durchsetzung
- II. Gemeinsame Grenzen der Durchsetzungsinstrumente
- 1. Diffuser Anwendungsbereich aufgrund der Informalität
- 2. Inhaltliche Ausgestaltung informeller Instrumente
- a. Mittelbare und unmittelbare Wirkungen der einstweiligen Anordnung
- b. Bestimmung des Inhalts unter dem Aspekt der Gebotenheit
- a. Vollstreckungsfähigkeit jeder verfassungsgerichtlichen Wertung
- b. Negativbestimmung des zulässigen Inhalts
- 3. Zwischenfazit: Wechselseitiges Zusammenspiel mit informellen Instrumenten
- 1. Rechtsfolgenmanagement eines Normwegfalls durch Tenorierung
- 2. Inhaltliche Selbstbeschränkung zur Kompetenzwahrung
- a. Intertemporaler Ansatzpunkt der Verfassungswidrigkeit
- b. Zeitliche Wirkung der Rechtsfolgenregelung
- c. Determinationskraft von Rechtsfolgenregelungen
- aa. Die Fachrechtsprechung als normatives Korrektiv
- bb. Auslegungsbasierte Befolgung versus inhaltliche Auseinandersetzung
- cc. Durchsetzung durch Dialog
- e. Zusammenfassung: Prozessuale Folgerungen
- 4. Fazit: Tenorierungsvarianten als komplexes Durchsetzungsinstrument
- VI. Bedürfnis normativer Anreicherung
- D. Zwischenergebnis: Der Rahmen des Durchsetzungsrechts
- 1. Tatsachenbasis und verfassungsgerichtliche Einschätzungsprärogative
- 2. Prognosemethode
- 3. Modifikationserfordernis nach Prognoserichtung
- II. Prognose der Betroffenenakzeptanz
- III. Prognose späterer Durchsetzbarkeit des Entscheidungsgehalts
- IV. Erforderliche Feststellung der Quantifizierbarkeit
- a. Anerkennungsfähigkeit der Entscheidung
- b. Gewährleistung einer multiperspektivischen Entscheidungsgrundlage
- a. Die mündliche Verhandlung als Faktor transparenter Diskursivität
- b. Diskurs durch Beweismittel
- c. Grenzen diskursiver Verfahrensgestaltung
- 3. Steuerungsmöglichkeiten des Gerichts
- 4. Zusammenfassung: Befolgung durch Input-Möglichkeiten
- 1. Feststellung der Notwendigkeit einer Tenorierungsvariante
- 2. Inhaltliche Ausgestaltung befolgungsfähiger Tenorierungsvarianten
- 3. Kommunikativ-autoritative Elemente ohne Tenorierungsvarianten
- III. Zusammenfassung: Zusammenspiel von Diskursivität und Autorität
- 1. Möglichkeiten des gerichtlichen Monitorings
- a. Selektion des Überwachungsgegenstands
- b. Handlungsformen gerichtsseitigen Monitorings
- c. Eingeschränkte Steuerungsmöglichkeiten
- 3. Die Mobilisierung Dritter zum Monitoring
- 4. Monitoring als Zusammenspiel formeller und informeller Instrumente
- 1. Relevanz von Vollstreckungsanordnungen nach § 35 BVerfGG
- a. Die Presse als institutionalisierter Informationsmittler
- b. Entscheidungserläuterung durch die Richter
- c. Zusammenfassung
- a. Unmittelbare Kommunikation bei politischer Brisanz
- b. Offene Konfrontation bei offensichtlicher Überordnung
- c. Zusammenfassung
- 4. Die kommunikative Konfliktlösung eines abhängigen BVerfG
- III. Schlussfolgerung: Informell-kommunikative Durchsetzungsmechanismen statt formeller Vollstreckung
- D. Zusammenfassung: Das Gericht in institutionalisierter Abhängigkeit
- § 6 SchlussPages 351 - 360 Download chapter (PDF)
- Verwendete Literatur
- Quellen
- Nicht gedruckte Quellen
- Sonstige Quelle
- Anhang IPages 397 - 398 Download chapter (PDF)
- Anhang IIPages 399 - 400 Download chapter (PDF)




